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Verordnung über die Versicherung der Angestellten der Bundesverwaltung

172.222.020 · Systematische Sammlung des Bundesrechts

In force since Jun 1, 2003

https://lexipedia.io/en/docs/ch/sr-rs-rs/172-222-020/de/verordnung-uber-die-versicherung-der-angestellten-der-bundesverwaltung

Retrieved on Sep 5, 2026

  1. Documents
  2. Confederation
  3. Systematic Compilation of Federal Legislation
Source

This text has not been in force since Jul 1, 2008.

Repealed by: Verordnung über die vollständige Inkraftsetzung des PUBLICA-Gesetzes (AS 2008 577)

Enacted by: Verordnung über die Versicherung der Angestellten der Bundesverwaltung (AS 2003 241)

172.222.020

Verordnung über die Versicherung der Angestellten der Bundesverwaltung
(VVAP)

vom 18. Dezember 2002 (Stand am 1. Januar 2008)

Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 4 Absätze2 und 3 des PKB-Gesetzes vom23. Juni 20001, in Ausführung seiner Befugnisse als Arbeitgeber nach der Verordnung vom 25. April 20012 über die Versicherung im Kernplan der Pensionskasse des Bundes (PKBV 1) und der Verordnung vom 25. April 20013 über die Versicherung im Ergänzungsplan der Pensionskasse des Bundes (PKBV 2), verordnet:

Footnotes

  1. [2] SR 172.222.034.1
  2. [23] SR 172.220.111.9
  3. [1] SR 172.222.0
  4. [3] SR 172.222.034.2

1. Abschnitt Gegenstand und Geltungsbereich

Art. 1

Diese Verordnung regelt die Zuordnung der zu versichernden angestellten Personen sowie der Löhne und der Zulagen zum Lohn zu den Vorsorgeplänen der Pensionskasse des Bundes PUBLICA.

Sie gilt für:

a. Angestellte der Verwaltungseinheiten der Bundesverwaltung nach Artikel 6 der Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung vom 25. November 19984, wenn die Verwaltungseinheiten unter den Geltungsbereich der Bundespersonalverordnung vom3. Juli 20015 (BPV) fallen, und für Angestellte dieser Verwaltungseinheiten, wenn sie nach dem Obligationenrecht6 angestellt sind oder zu einer Angestelltenkategorie nach Anhang 3 Buchstaben d–h gehören;

AS 2003 241

  1. 7 Angestellte des Bundesverwaltungsgerichts, des Bundesstrafgerichts und der ihm administrativ unterstellten Verwaltungseinheiten, der Parlamentsdienste und des Bundesgerichts;

  2. Personen, die durch das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) im Ausland angestellt werden (Lokalpersonal) und für die das EDA gegenüber der AHV beitragspflichtig ist.

  3. 8 Personen, die nach der Verordnung vom2. Dezember 20059 über das Personal für die Friedensförderung, die Stärkung der Menschenrechte und die humanitäre Hilfe (PVFMH) angestellt sind.

Footnotes

  1. [4] SR 172.010.1
  2. [5] SR 172.220.111.3
  3. [6] SR 220
  4. [9] SR 172.220.111.9

2. Abschnitt Zuordnung zu den Vorsorgeplänen

Art. 2 Grundsatz

Für die Zuordnung zu den Vorsorgeplänen gelten die Artikel 7 PKBV1 und PKBV2.

Art. 310 Massgebender Jahreslohn

Leistungen des Arbeitgebers nach dem4. Kapitel der BPV11, die in dieser Verordnung nicht erwähnt sind, werden in den Vorsorgeplänen nicht versichert.

Footnotes

  1. [10] Fassung gemäss Art. 5 der V vom 7. Dez. 2007 über eine versicherte Lohnzulage für das Bundespersonal im Jahr 2008 (SR 172.220.111.8).
  2. [11] SR 172.220.111.3

Art. 4 Versicherung im Kernplan und Ergänzungsplan

Die Anhänge1 und 2 bezeichnen die Löhne und Zulagen zum Lohn, die im Kernplan beziehungsweise im Ergänzungsplan versichert werden.

Anhang 3 bezeichnet die Angestelltenkategorien, die ausschliesslich im Ergänzungsplan versichert werden.

3. Abschnitt Sonderfälle

Art. 5 Vereinbarung über den unbezahlten Urlaub

Gewährt eine Einheit nach Artikel 1 Absatz 2 einen unbezahlten Urlaub, so vereinbart sie vorher mit der angestellten Person, ob und wie die Versicherung und die Beitragspflicht im Kernplan oder Ergänzungsplan weiterbestehen sollen.

Wurde vereinbart, dass die Beitragspflicht weiter besteht, so werden die Beiträge ab dem Ende des Urlaubs der angestellten Person vom Lohn abgezogen.

Ist der Urlaub teilweise bezahlt, so werden auf den unbezahlten Teil des Urlaubes die Absätze1 und 2 sinngemäss angewendet.

Art. 6 Meldung des massgebenden Lohnes

Wird einer angestellten Person nach den Artikeln 40 Absätze1 und 2 oder 52a BPV12 keine Teuerungszulage ausgerichtet oder wird ihr Lohn nach Artikel 56 Absätze2 und 3 BPV herabgesetzt, so meldet die für sie zuständige Einheit nach

Footnotes

  1. [12] SR 172.220.111.3

Artikel 1 Absatz 2 den bisherigen massgebenden Lohn an die PUBLICA, bis die

Teuerungszulage wieder ausgerichtet wird oder der Lohnanspruch bei Krankheit oder Unfall erlischt.13

Wählt eine angestellte Person ein Arbeitszeit-Bandbreitenmodell nach Artikel 31 der Verordnung des EFD vom6. Dezember 200114 zur Bundespersonalverordnung (VBPV), so meldet die für sie zuständige Einheit nach Artikel 1 Absatz 2 an PUBLICA den massgebenden Lohn, welcher der Normalarbeitszeit entspricht.

Im Falle von Massnahmen bei Umstrukturierungen nach Artikel 104 BPV legt der Sozialplan fest, welche Teile des massgebenden Lohnes PUBLICA zu melden sind.

Footnotes

  1. [13] Fassung gemäss Ziff. II der V vom 22. Dez. 2004 (AS 2005 3).
  2. [14] SR 172.220.111.31

4. Abschnitt Schlussbestimmungen

Art. 7 Vollzug

Die Einheiten nach Artikel 1 Absatz 2 vollziehen diese Verordnung.

Die Verantwortung für Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten, die zwischen den Einheiten nach Artikel 1 Absatz 2 und PUBLICA ausgetauscht werden, trägt jene Stelle, welche die Daten übermittelt.

Art. 8 Änderung bisherigen Rechts

Die Lohnüberführungsverordnung vom30. November 200115 wird wie folgt geändert:

Footnotes

  1. [30] SR 172.220.111.9
  2. [15] SR 172.221.110

Art. 3

Aufgehoben Anhang 2 Aufgehoben

Art. 9 Übergangsbestimmungen

Einsatzprämien nach Anhang 2 Buchstabe f und Anerkennungsprämien nach Anhang 2 Buchstabe h werden ab dem1. Oktober 2003 versichert.

Angestellte in einem Anstellungsverhältnis nach Anhang 3 Buchstabe a Ziffer 1 werden im Ergänzungsplan versichert, wenn das Anstellungsverhältnis nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung begründet wurde.

Art. 10 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am1. Juni 2003 in Kraft.

Anhang 116 (Art. 4 Abs. 1) Im Kernplan versicherte Löhne und Zulagen zum Lohn

a. der Monatslohn nach Artikel 36 BPV17 und der Monatslohn von Angestellten des Bundes nach dem Artikel 12 Absatz 2 PVFMH18, höchstens jedoch der Monatslohn des Stammdepartements. Die Lohnentwicklung nach Artikel 39 Absätze 1–5 BPV und die ausserordentlichen Lohnanpassungen nach

Footnotes

  1. [17] SR 172.220.111.3
  2. [18] SR 172.220.111.9

Artikel 40 Absatz 4 BPV bis zum Maximum der Beurteilungsstufe A

  1. der Ortszuschlag nach Artikel 43 BPV

  2. der Teuerungsausgleich nach Artikel 44 Absatz 2 Buchstaben a und b BPV

  3. der nach Artikel 23 Absatz 1 Buchstabe c der PKB-Statuten vom24. August 199419 koordinierte massgebende Jahreslohn von Angestellten, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung das 55. Altersjahr vollendet haben (Art. 71 Abs. 1 PKBV 1)

Bereinigt gemäss Art. 42 Ziff. 2 der V vom2. Dez. 2005 über das Personal für die Friedensförderung, die Stärkung der Menschenrechte und die humanitäre Hilfe (SR 172.220.111.9).

[AS 1995 533 3705, 1999 2451. AS 2004 301 Art. 1] Anhang 220 (Art. 4 Abs. 1) Im Ergänzungsplan versicherte Löhne und Zulagen zum Lohn Koordinationsbetrag (Art. 12 PKBV 2)

  1. für Angestellte nach Anhang 3 Buchstaben a und b: 30 % des massgebenden 1. der monatlich ausgerichtete Lohn nach Artikel 36 Jahreslohnes, höchstens BPV21, die Lohnentwicklung nach Artikel 39 aber der Koordinations- Absätze 1–5 BPV und die ausserordentlichen betrag nach Artikel 12 Lohnanpassungen nach Artikel 40 Absatz 4 BPV Absatz 1 PKBV2. bis zum Maximum der Beurteilungsstufe A 2. der Ortszuschlag nach Artikel 43 BPV 3. der Teuerungsausgleich nach Artikel 44 Absatz 2 Buchstaben a und b BPV

  2. für Angestellte nach Anhang 3 Buchstaben c–h: wie bei Buchstabe a 1. der monatlich ausgerichtete Lohn 2. der Ortszuschlag 3. die Einsatzprämie

  3. Löhne nach Artikel 38 Absatz 2 BPV wie bei Buchstabe a

  4. der massgebende Lohn, der das Zweifache des oberen kein Koordinationsbetrag Grenzbetrages von Artikel 8 Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 198222 über die berufliche Alters- Hinterlassenen und Invalidenvorsorge (BVG), erhöht um den Koordinationsbetrag nach Artikel 12 Absatz 1 PKBV2, übersteigt

  5. die Funktionszulage nach den Artikeln 46 und 114 kein Koordinationsbetrag Absatz 2 Buchstabe f BPV und nach Artikel 17 PVFMH23

  6. Einsatzprämien nach den Artikeln 47 BPV und 114 kein Koordinationsbetrag Absatz 2 Buchstabe g BPV, sofern sie den Betrag nach Artikel 14 VBPV24 übersteigen

Bereinigt gemäss Ziff. II der V vom22. Dez. 2004 (AS 2005 3), Ziff. I der V vom 22. Dez. 2004 (AS 2005 9), Art. 42 Ziff. 2 der V vom2. Dez. 2005 über das Personal für die Friedensförderung, die Stärkung der Menschenrechte und die humanitäre Hilfe (SR 172.220.111.9) und Art. 5 der V vom7. Dez. 2007 über eine versicherte Lohnzulage für das Bundespersonal im Jahr 2008 (SR 172.220.111.8).

Koordinationsbetrag (Art. 12 PKBV 2)

  1. Sonderzulagen nach den Artikeln 48, 115, Bst. e kein Koordinationsbetrag und 116a BPV mit Ausnahme der Schichtzulage nach Artikel 15 VBPV

  2. Anerkennungsprämien nach Artikel 49 BPV kein Koordinationsbetrag

  3. Arbeitsmarktzulagen nach Artikel 50 BPV kein Koordinationsbetrag

  4. der nach Artikel 25 Absätze2 und 3 der PKB-Statuten kein Koordinationsbetrag vom24. August 199425 vor dem Inkrafttreten dieser Verordnung beibehaltene Teil des versicherten Verdienstes (Art. 71 Abs. 2 PKBV 1)

  5. die Einsatzzulage nach Artikel 18 PVFMH kein Koordinationsbetrag

  6. die Gefahrenzulage nach Artikel 19 PVFMH kein Koordinationsbetrag

  7. der höhere Monatslohn von Angestellten des Bundes kein Koordinationsbetrag nach Artikel 21 Absatz 2 PVFMH

  8. für Angestellte nach Anhang 3 Buchstabe i: wie bei Buchstabe a 1. der monatlich ausgerichtete Lohn 2. die Lohnentwicklung 3. der Teuerungsausgleich nach Artikel 44 Absatz 2 Buchstabe a und b BPV

  9. Zulagen nach Artikel 1 der Verordnung vom kein Koordinationsbetrag 7. Dezember 200726 über eine versicherte Lohnzulage für das Bundespersonal im Jahr 2008

[AS 1995 533 3705, 1999 2451. AS 2004 301 Art. 1] Anhang 327 (Art. 4 Abs. 2) Im Ergänzungsplan versicherte Angestellte

  1. Angestellte, mit denen vereinbart wurde: 1. eine aufgabenbedingte Befristung der Anstellung 2. ein schwankender Beschäftigungsgrad 3. eine Anstellung mit Unterbrüchen

  2. Angestellte, die eine Invalidenrente nach dem Bundesgesetz vom 19. Juni 195928 über die Invalidenversicherung beziehen (Eingliederungsfälle)

  3. das unregelmässig eingesetzte Personal der Reinigungsdienste

  4. Lehrlinge nach dem Bundesgesetz vom 19. April 197829 über die Berufsbildung (BBG), die das17. Altersjahr vollendet haben

  5. Praktikantinnen und Praktikanten nach Artikel 41 BBG

  6. Berufsmittelschulpraktikantinnen und -praktikanten

  7. stellenlose Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger

  8. Absolventinnen und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen, die als Praktikantinnen oder Praktikanten angestellt werden.

  9. Personen, die nach der PVFMH30 angestellt sind. Davon ausgenommen ist das Personal nach Artikel 12 Absatz 2 PVFMH.

Bereinigt gemäss Art. 42 Ziff. 2 der V vom2. Dez. 2005 über das Personal für die Friedensförderung, die Stärkung der Menschenrechte und die humanitäre Hilfe (SR 172.220.111.9).

[AS 1979 1687, 1985 660 Ziff. I21, 1987 600 Art. 17 Abs. 3, 1991 857 Anhang Ziff. 4, 1992 288 Anhang Ziff. 17 2521 Art. 55 Ziff. 1, 1996 2588 Art. 25 Abs. 2, Anhang Ziff. 1, 1998 1822 Art. 2, 1999 2374 Ziff. I2, 2003 187 Anhang Ziff. II2. AS 2003 4557 Anhang Ziff. I 1]. Siehe heute: die V vom13. Dez. 2002 (SR 412.10)

Footnotes

  1. [24] SR 172.220.111.31
  2. [21] SR 172.220.111.3
  3. [22] SR 831.40
  4. [7] Fassung gemäss Anhang Ziff. 5 der V vom 7. Sept. 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2005 4595).
  5. [26] SR 172.220.111.8
  6. [28] SR 831.20

Footnotes

  1. [8] Eingefügt durch Art. 42 Ziff. 2 der V vom 2. Dez. 2005 über das Personal für die Friedensförderung, die Stärkung der Menschenrechte und die humanitäre Hilfe (SR 172.220.111.9).