AS 2002 4210
Kernenergiehaftpflichtverordnung
Kernenergiehaftpflichtverordnung (KHV)
Änderung vom 29. November 2002
Der Schweizerische Bundesrat verordnet:
I Die Kernenergiehaftpflichtverordnung vom 5. Dezember 19831 wird wie folgt geän- dert:
Art. 4 Abs. 1 Bst. abis
1 Der private Versicherer darf gegenüber dem Geschädigten von der Deckung aus-
schliessen: abis. Nuklearschäden zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde Franken, die durch terroristische Gewaltakte verursacht werden, gegen die mit zumutbarem Aufwand ein Schutz nicht möglich ist.
Art. 5 Abs. 1
1 Die Beiträge der Haftpflichtigen (Art. 14 des Gesetzes) betragen:
Franken
a. für die Kernkraftwerke Beznau I+II 2 253 000 b. für das Kernkraftwerk Mühleberg 1 328 000 c. für das Kernkraftwerk Gösgen 1 693 000 d. für das Kernkraftwerk Leibstadt 1 693 000 e. für den Universitätsreaktor Basel 3 500 f. für das Zwischenlager Würenlingen 241 000
1 SR 732.441
4210 2002-2360
Kernenergiehaftpflichtverordnung AS 2002
II Diese Änderung tritt am 1. Januar 2003 in Kraft.
29. November 2002 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Kaspar Villiger Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz
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