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830.511

Regierungsratsbeschluss über den Erlass der Spitalliste

vom 12.04.2011 (Stand 01.01.2020)

Der Regierungsrat des Kantons Obwalden,

in Ausführung von Artikel 39 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) vom 18. März 19941,

gestützt auf Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung zum Einführungsgesetz zum Krankenversicherungsgesetz vom 28. Januar 19992,

beschliesst:

Ziff. 1

Es wird folgende Spitalliste erlassen:

Name des Spitals:

Leistungsauftrag:

Kantonsspital Obwalden

Gemäss Art. 22 des Gesundheitsgesetzes3: Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe und Anästhesie

Kantonsspital Nidwalden

Grundversorgung für Engelberger Patientinnen und Patienten

Luzerner Kantonsspital

Zentrumsversorgung

Luzerner Psychiatrie

Psychiatrie gesamtes Leistungsspektrum

Universitätsspital Basel

Herzchirurgie

Kantonsspital Aarau

Neurochirurgie

Psychiatrische Klinik Zugersee

Psychiatrie

Privatklinik Meiringen

Psychiatrie

Klinik St. Anna, Luzern

Neurochirurgie

Inselspital Bern

Spitzenmedizin

Schulthess Klinik Zürich

Bewegungsapparat chirurgisch

Universitätsspital Zürich

Krankheiten vom Typ Ebola (gemäss Erregerliste BAG)

Hôpitaux universitaires de Genève

Krankheiten vom Typ Ebola (gemäss Erregerliste BAG)

Grundsatz: Die versicherte Person kann für die stationäre Behandlung unter den Spitälern frei wählen, die auf der Spitalliste ihres Wohnkantons oder jener des Standortkantons aufgeführt sind (Listenspital). Der Versicherer und der Wohnkanton übernehmen bei stationärer Behandlung in einem Listenspital die Vergütung anteilsmässig nach Artikel 49a KVG höchstens nach dem Tarif, der in einem Listenspital des Wohnkantons für die betreffende Behandlung gilt. Beansprucht die versicherte Person bei einer stationären Behandlung aus medizinischen Gründen ein nicht auf der Spitalliste des Wohnkantons aufgeführtes Spital, so übernehmen der Versicherer und der Wohnkanton die Vergütung anteilsmässig nach Artikel 49a KVG. Mit Ausnahme des Notfalls ist dafür eine Bewilligung des Wohnkantons notwendig.

Ziff. 2

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Beschluss kann gemäss Art. 53 KVG innerhalb von 30 Tagen seit der Veröffentlichung im Amtsblatt beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 3000 Bern 14, Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel einzureichen.

Ziff. 3

Der Regierungsratsbeschluss über den Erlass der Spitalliste vom 18. November 19974 wird aufgehoben.

Ziff. 4

Dieser Beschluss tritt am 1. Januar 2012 in Kraft.

Informationen zum Erlass Ursprüngliche Fundstelle: OGS 2011, 21 Ursprüngliches Inkrafttreten: 1. Januar 2011 Geändert durch: - Nachtrag vom 19. August 2014, in Kraft seit 1. September 2014 (OGS 2014, 32), - Nachtrag vom 18. Oktober 2016, in Kraft seit 1. Januar 2017 (OGS 2016, 59), - Nachtrag vom 3. September 2019, in Kraft seit 1. Januar 2020 (OGS 2019, 42), - Mit Nachtrag vom 30. März 2020 hat der Regierungsrat vorübergehend das Kurhaus am Sarnersee für die Leistungsgruppe «Basispaket Chirurgie und Innere Medizin», eingeschränkt auf COVID-19-Patienten, in die Spitalliste aufgenommen. Der Nachtrag trat am 30. März 2020 in Kraft und war bis am 31. Mai 2020 befristet (OGS 2020, 8). Aus technischen Gründen kann die in dieser Zeit geltende Fassung der Spitalliste in der GDB nicht aufgerufen werden.

OGS 2011, 21