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Rückzug Nichtigkeitsbeschwerde

AA090102 · Kassationsgericht Zürich

Del 27 ago 2009

https://lexipedia.io/it/docs/ch-zh/kassationsgericht/aa090102/de/ruckzug-nichtigkeitsbeschwerde

Consultato il 30 ago 2026

  1. Documenti
  2. Zurigo
  3. Kassationsgericht Zürich
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AA090102

Rückzug Nichtigkeitsbeschwerde

Kassationsgericht des Kantons Zürich

Kass.-Nr. AA090102/U/la

Mitwirkende: der Kassationsrichter Moritz Kuhn, Präsident, sowie die juristische Sekretärin Judith Lusser Treyer

Erledigungs-Verfügung vom 27. August 2009

in Sachen

A, Gesuchstellerin, Revisionsklägerin und Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. …

gegen

B, Gesuchsteller, Revisionsbeklagter und Beschwerdegegner vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. …

betreffend Revision vorsorgliche Massnahmen (Unterhaltsbeiträge)

Nichtigkeitsbeschwerde gegen einen Beschluss der I. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich vom 4. Juni 2009 (LT090001/U)

Erwägungen

1. a) Seit dem 3. Januar 2005 ist das Scheidungsverfahren der Parteien hängig (ER act. 1). Beide Parteien stellten Anträge betreffend vorsorgliche Mass- nahmen. Mit Beschluss vom 30. Oktober 2006 wurde der Rekurs der Beschwer- deführerin vom Obergericht teilweise gutgeheissen und der Beschwerdegegner verpflichtet, der Beschwerdeführerin monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. xxx.— für die Zeit vom 1. Oktober 2004 bis 31. Dezember 2005 und Fr. yyy.— ab dem 1. Januar 2006 zu bezahlen. Aufgrund eines vom Beschwerdegegner gestellten Be- gehrens betreffend Abänderung der vorsorglichen Massnahmen verpflichtete die Einzelrichterin des Bezirkes Zürich mit Verfügung vom 29. April 2009 den Be- schwerdegegner, der Beschwerdeführerin monatliche Unterhaltsbeiträge in der Höhe von Fr. zzz.— ab 1. März 2009 zu bezahlen. Dagegen führte die Beschwer- deführerin Rekurs mit dem Antrag der Erhöhung der Unterhaltsbeiträge auf Fr. ppp.— pro Monat und Nachzahlung von monatlich Fr. qqq.— für die Zeit zwi- schen Oktober 2004 bis Februar 2009. Mit Eingabe vom 25. Mai 2009 an die Vor- instanz verlangte die Beschwerdeführerin ausserdem die Revision des Beschlus- ses des Obergerichts vom 30. Oktober 2006. Mit Beschluss vom 4. Juni 2009 trat die Vorinstanz auf das Revisionsgesuch der Beschwerdeführerin nicht ein (ange- fochtener Entscheid, KG act. 2 S. 2 f. und S. 4).

b) Mit (fristgerecht eingegangener) Nichtigkeitsbeschwerde stellte die Be- schwerdeführerin den Antrag, es sei der Beschluss des Obergerichtes des Kan- tons Zürich vom 4. Juni 2009 aufzuheben. Gleichzeitig stellte sie den Antrag, das vorliegende Verfahren sei nach Eingang der Nichtigkeitsbeschwerde sofort zu sis- tieren, bis mindestens zum Entscheid im obergerichtlichen Rekursverfahren, auf jeden Fall aber bis zur auf den 15. August 2009 (recte: 19. August 2009) ange- setzten Vergleichsverhandlung im obergerichtlichen Rekursverfahren (KG act. 1). Mit Präsidialverfügung vom 8. Juli 2009 wurde das vorliegende Verfahren bis zum 20. August 2009 sistiert und die Beschwerdeführerin verpflichtet, dem Präsiden- ten umgehend nach der Vergleichsverhandlung im Rekursverfahren Bescheid über den Ausgang der Vergleichsverhandlung zu geben und einen allfälligen Rückzug der Nichtigkeitsbeschwerde zu erklären resp. die ihr angesichts des Re- sultats der Vergleichsverhandlung richtig erscheinenden Anträge zu stellen oder die weitere Sistierung des Kassationsverfahrens bis zum Rekursentscheid der I. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich über den von der Beschwerde- führerin erhobenen Rekurs gegen die Verfügung des Einzelrichters des Bezirkes Zürich vom 29. April 2009 betreffend Abänderung vorsorglicher Massnahmen im Scheidungsverfahren FE050013 (Verfahrens-Nr. LQ090038) zu beantragen (KG act. 5).

2. Gemäss der vor Obergericht geschlossenen Vereinbarung der Parteien vom 19. August 2009 zieht die Beschwerdeführerin ihre Nichtigkeitsbeschwerde im Verfahren Kass.Nr.AA090102 betreffend Revision vorsorgliche Massnahmen (Unterhaltsbeiträge) zurück (KG act. 10/1 Ziff. 2). Demgemäss ist das Kassations- verfahren als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abzuschreiben (§ 188 Abs. 2 ZPO). Der Abschreibungsentscheid fällt in die sachliche Kompetenz des Gerichtspräsidenten (§ 122 Abs. 3 GVG), weshalb er mittels Präsidialverfügung erfolgen kann.

3. a) Die Kosten des Kassationsverfahrens sind - in Übereinstimmung mit der im gerichtlichen Vergleich der Parteien getroffenen Regelung (KG act. 10/1 Ziff. 3) - der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

b) Auf die Zusprechung von Prozessentschädigungen ist - in Übereinstim- mung mit der im gerichtlichen Vergleich der Parteien vorgesehenen Regelung (KG act. 10/1 Ziff. 3) - zu verzichten.

4. Da es sich bei der vorliegenden Verfügung nicht um einen letztinstanzli- chen Entscheid im Sinne von Art. 75 bzw. Art. 113 BGG handelt - gegen sie wäre zunächst Einsprache nach § 122 Abs. 4 GVG zu erheben - unterliegt sie weder der (ordentlichen) Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 72 ff. BGG noch der subsidiären Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG.

Dispositiv

1. Das Kassationsverfahren wird als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abgeschrieben.

2. Die Gerichtsgebühr für das Kassationsverfahren wird festgesetzt auf Fr. 1'000.--.

3. Die Kosten des Kassationsverfahrens werden der Beschwerdeführerin auf- erlegt.

4. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, das Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer (Proz.-Nr. LT090001) und die Einzelrichterin des Bezirksge- richts Zürich (4. Abteilung, Prozess-Nr. FE050013), je gegen Empfangs- schein.

KASSATIONSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH Die juristische Sekretärin:

Disposizioni modificate da allora

Questa decisione interpreta disposizioni il cui atto è stato nel frattempo nuovamente consolidato. Se sia cambiato l’articolo stesso non è registrato.

  • Legge sul Tribunale federale, Art. 72, Art. 75 e Art. 113 — letto nella versione del 1 gennaio 2009; l’atto è stato nuovamente consolidato il 1 gennaio 2011, 1 aprile 2011, 5 dicembre 2011, 1 gennaio 2012, 1 aprile 2012, 1 ottobre 2012, 1 gennaio 2013, 1 febbraio 2013, 1 luglio 2013, 1 gennaio 2014, 1 luglio 2014, 1 agosto 2014, 1 novembre 2015, 1 gennaio 2016, 1 gennaio 2017, 1 aprile 2017, 1 giugno 2017, 1 gennaio 2018, 1 gennaio 2019, 1 gennaio 2021, 1 gennaio 2022, 1 luglio 2022, 1 gennaio 2024, 1 febbraio 2024, 1 luglio 2024, 1 gennaio 2025, 1 aprile 2026 e 13 maggio 2026.
  • Codice di diritto processuale civile svizzero, Art. 188 — letto nella versione del 1 gennaio 2007; l’atto è stato nuovamente consolidato il 1 gennaio 2011, 1 gennaio 2012, 1 gennaio 2013, 1 maggio 2013, 1 luglio 2014, 1 gennaio 2016, 1 gennaio 2017, 1 gennaio 2018, 1 gennaio 2020, 1 luglio 2020, 1 gennaio 2021, 1 gennaio 2022, 1 luglio 2022, 1 gennaio 2023, 1 settembre 2023, 1 gennaio 2025 e 1 luglio 2026.