Portata: Non è stato analizzato come le decisioni successive abbiano trattato questa decisione. Nessuna delle 1 decisioni citanti è stata analizzata.

78 II 103

20. Urteil der II. Zivilabteilung vom 13. März 1952

Sachverhalt

I. i. S. M. gegen G.

Vaterschaftsklage. Unter welchen Voraussetzungen künnen medizinische Feststellungen über den Reïfegrad des Kindes und die daraus zu erschliessende Schiwangerschaftedauer die Vermutung gemäss Art. 314 Abs. 1 ZGB zerstôren bezw. die durch Mehrverkehr begründeten Zweifel im Sinne von Art. 314 Abs. 2 ZGB beseitigen ? Bedeutung der T'abellen von Labhardi.

Action en paternité. À quelles conditions des constatations d'ordre médical sur le degré de maturité de l’enfant et les conclusions qu’on peut en tirer au sujet de la durée de la grossesse peuventelles détruire la présomption instituée par l'art. 314 al. 1 CC ou dissiper les doutes sérieux qui, selon l’art. 314 al. 2 CC, résultent du fait que la mère a eu des rapports sexuels avec plusieurs individus ? Importance des tables de Labhardi.

Azione di paternità. À quali condizioni accertamenti di carattere medico sul grado di maturanza dell’infante e le conclusioni che se ne possono trarre circa la durata della gravidanza possono distrurre la presunzione stabilita dall’art. 314 cp. 1 CC o dissipare i seri dubbi che, giusta l’art. 314 ep. 2 CC, risultano dal fatto che la madre ha avuto relazioni sessuali con più individui ? Importanza delle tabelle di Labhardi.

Der Mutter der am 12. Mai 1950 geborenen Klägerin hatten während der kritischen Zeit (16. Juli bis 13. November 1949) zwei Männer beigewohnt : am 11. August 1949 M., am 24. und 25. September 1949 K. Das Obergericht des Kantons Aargau hat die Vaterschaftsklage gegen M. mit Urteil vom 26. Oktober 1951 gutgeheissen auf Grund der Annahme, aus dem Gutachten von Dr. W. über den Zeitpunkt der Empfängnis ergebe sich, dass eine Zeugung des Kindes am 24. September 1949 oder später nur eine Wahrscheinlichkeït von 0,9 % für sich habe und daher mit an Sicherheït grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschliessen sei.

Mit seiner Berufung an das Bundesgericht beantragt der Beklagte wie im kantonalen Verfahren Abweisung der Kilage.

Erwägungen

Nach Art. 314 Abs. 1 ZGB begründet jeder in die kritische Zeit fallende Geschlechtsverkehr der Mutter mit

Citato in