Portata: Non è stato analizzato come le decisioni successive abbiano trattato questa decisione. Nessuna delle 2 decisioni citanti è stata analizzata.

6B_302/2016

6B_302/2016

Rubrum

Urteil vom 2. Juni 2016

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Bundesrichter Oberholzer,

Bundesrichterin Jametti,

Gerichtsschreiber Briw.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, Postfach 1201, 6431 Schwyz,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Entschädigung für amtliche Verteidigung,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Schwyz, Strafkammer, vom 8. Februar 2016.

Erwägungen

1.

Die Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin X.________, übte im kantonalen Verfahren die amtliche Verteidigung eines Beschuldigten aus, dessen Beschwerde gegen seine Verurteilung wegen einfacher Körperverletzung in der Folge vom Bundesgericht abgewiesen wurde, soweit darauf einzutreten war (Urteil 6B_301/2016 vom 2. Juni 2016).

2.

Die Beschwerdeführerin beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, die amtliche Verteidigung für ihre Aufwendungen mit Fr. 4'329.-- (zzgl. Fr. 129.85 für Barauslagen und Fr. 356.70 MWST) zu entschädigen.

Das Kantonsgericht Schwyz hatte die Beschwerdeführerin mit Urteil vom 8. Februar 2016 als amtliche Verteidigerin für das Berufungsverfahren mit Fr. 3'000.-- (inkl. Auslagen und 8% MWST) entschädigt. Auf die namens des Beschuldigten beantragte Korrektur der erstinstanzlich zugesprochenen amtlichen Entschädigung war das Kantonsgericht mangels Rechtsschutzinteresses (zutreffend: vgl. Urteil 6B_907/2015 vom 7. Dezember 2015 E. 3.2) nicht eingetreten (Urteil S. 11).

Die Beschwerdeführerin begründet ihre Beschwerde vor Bundesgericht damit, sie sei durch den (kantonsgerichtlichen) Entschädigungsentscheid betroffen und gestützt auf Art. 135 Abs. 3 lit. b StPO als amtliche Verteidigerin beschwerdeberechtigt.

Gemäss Art. 135 Abs. 3 lit. b StPO ist gegen den Entschädigungsentscheid des Berufungsgerichts "beim Bundesstrafgericht" Beschwerde zu führen, d.h. bei dessen Beschwerdekammer (Art. 37 Abs. 1 StBOG, SR 173.71; BGE 141 IV 187 E. 1; 140 IV 213 E. 1.7).

3.

Auf die Beschwerde ist mangels bundesgerichtlicher Zuständigkeit nicht einzutreten. Die Sache ist der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts zu überweisen (Art. 30 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführerin sind keine Gerichtskosten aufzuerlegen (Urteil 6B_719/2014 vom 21. April 2015 E. 2 [in BGE 141 IV 187 nicht publiziert]).

Dispositiv

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. Die Sache wird dem Bundesstrafgericht überwiesen.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Schwyz, Strafkammer, sowie dem Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Juni 2016

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Briw

Disposizioni modificate da allora

Questa decisione interpreta disposizioni il cui atto è stato nel frattempo nuovamente consolidato. Se sia cambiato l’articolo stesso non è registrato.

  • Codice di diritto processuale penale svizzero, Art. 135 — letto nella versione del 1 gennaio 2016; l’atto è stato nuovamente consolidato il 1 luglio 2016, 1 ottobre 2016, 1 gennaio 2017, 1 settembre 2017, 1 gennaio 2018, 1 marzo 2018, 1 gennaio 2019, 1 marzo 2019, 1 febbraio 2020, 1 marzo 2021, 1 luglio 2021, 1 luglio 2022, 1 gennaio 2023, 23 gennaio 2023, 1 luglio 2023, 1 agosto 2023, 1 gennaio 2024, 1 luglio 2024 e 1 aprile 2025.
  • Legge sul Tribunale federale, Art. 30 — letto nella versione del 1 gennaio 2016; l’atto è stato nuovamente consolidato il 1 gennaio 2017, 1 aprile 2017, 1 giugno 2017, 1 gennaio 2018, 1 gennaio 2019, 1 gennaio 2021, 1 gennaio 2022, 1 luglio 2022, 1 gennaio 2024, 1 febbraio 2024, 1 luglio 2024, 1 gennaio 2025, 1 aprile 2026 e 13 maggio 2026.
  • Legge federale sull’organizzazione delle autorità penali della Confederazione, Art. 37 — letto nella versione del 1 dicembre 2012; l’atto è stato nuovamente consolidato il 1 ottobre 2016, 1 gennaio 2017, 1 gennaio 2019, 1 gennaio 2021, 1 luglio 2023 e 1 gennaio 2024.

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