422.111.2
Regierungsratsbeschluss über die geschützten Pflanzen im Kanton Appenzell A.Rh.
vom 07.07.1959 (Stand 01.01.1995)
Der Regierungsrat des Kantons Appenzell A.Rh.,
gestützt auf die Art. 2 Abs. 3 und Art. 8 Abs. 1 der Verordnung vom 8. Juni 1959 über den Naturschutz2,
beschliesst:
Ziff. 1.
Folgende Pflanzen dürfen nur in einzelnen Exemplaren (maximal 3 Stück) gepflückt werden:
Alpenastern,
Alpenrosen,
Alpen-Anemone (Altmann),
Arnika,
Bergnelken,
Felsenaurikel,
grossglockige Enziane (Gentiana Kochiana und Gentiana Clusii),
Märzglöcklein,
Maienriesli,
Männertreu,
Narzissen,
Schneeglöcklein,
Soldanelle,
Sterndolden.
Ziff. 2.
Folgende Pflanzen unterstehen dem totalen Pflanzenschutz und dürfen überhaupt nicht gepflückt werden:
Akeleien,
Edelweiss,
Feuerlilie,
Fliegenorchis,
Frauenschuh,
Seidelbast,
Türkenbund.
Ziff. 3.
Die Verwaltungspolizei wird mit dem Vollzug der Vorschriften über den Naturschutz beauftragt. Es ernennt die Sachverständigen für Ausnahmebewilligungen im Sinne von Art. 1 Abs. 2 der Verordnung über den Naturschutz.
Lf. Nr. / Abl. 1959, S. 394