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Heure des questions. Question Hess Bernhard. Euro 2008. Augmentation du nombre de zones réservées aux fans dans les petites villes

Schmid Samuel · BR-M · Consiglio federale · Berna

Die Projektorganisation Öffentliche Hand hat zusammen mit dem Titelsponsor UBS die landesweiten "public viewings" initiiert, damit ein landesweites Fussballfest gefeiert werden kann. Bei den vom Fragesteller erwähnten Fan-Zonen, den sogenannten UBS-Arenen, handelt es sich um ein privat finanziertes Engagement. Die UBS will während der Euro 2008 schweizweit, flächendeckend, in allen Sprachregionen insgesamt 17 Fan-Zonen realisieren. Das Unternehmen hat weitere Co-Sponsoren und die Uefa für dieses Projekt gewinnen können.

Alle Nichtveranstaltungsorte, welche die notwendigen Voraussetzungen erfüllen, kommen für eine UBS-Arena infrage. Bei der Evaluation werden alle Interessierten gleich behandelt. Interlaken und Burgdorf nutzten die Chance und haben ihre Dossiers bei "Perron 8" eingereicht. Dieses Bieler Unternehmen wird die UBS-Arenen auf eigenes Risiko realisieren und betreiben. Werden zusätzliche Sponsoren gefunden, so sollen ein bis zwei zusätzliche Arenen realisiert werden. Das Ganze ist nicht gewinnorientiert. Die Vergabe erfolgt nach definierten Kriterien. Die Evaluation der Standorte ist angelaufen, und bis Mitte Jahr werden die 17 Orte durch die Firma "Perron 8" bestimmt sein.

In den Host Cities selber werden zudem Fan-Meilen realisiert. Auf dem Berner Stadtgebiet, zu dem das Gebiet Bümpliz gehört, obliegt die Realisierung der Fan-Zone der Host City selber. Der Bund prüft ausserdem die Aufsetzung eines kleiner dimensionierten Konzeptes als Alternative für Orte, die bei der Vergabe für eine UBS-Arena nicht zum Zug kommen werden. Dies müsste jedoch ebenfalls durch Private finanziert werden, da die öffentliche Hand hierfür keine Mittel eingestellt hat.

Hess Bernhard · Mit-M · Consiglio nazionale · Berna · Non iscritto

Herr Bundesrat, Ihre Antworten betreffend Euro 2008 oder "Teuro 2008" sind echt ernüchternd. Aber ich habe trotzdem noch eine Frage betreffend dieses "public viewing": Ist es richtig, dass es im Prinzip nur vier Hauptsponsoren gibt, zum Beispiel einen ausländischen Bierproduzenten, der das alleinige Recht hat, Bier an diesen 17 "public viewing"-Standorten auszuschenken?

Schmid Samuel · BR-M · Consiglio federale · Berna

Sie sprechen hier ein Thema an, das zwischen den Städten und der Uefa geregelt ist. Wir werden uns dafür einsetzen, und es gibt auch entsprechende Lösungsmöglichkeiten, dass nicht nur in den Host Cities, nicht nur in den vorgesehenen "public viewing"-Zonen, sondern auch an anderen Orten entsprechende Aktivitäten angeboten werden. Ich bin überzeugt, dass wir am Schluss - ähnlich, wie das in Deutschland gelaufen ist - Lösungen finden werden, die für alle zufriedenstellend sind. Im Übrigen ist all das, was ich hier präsentiere, nicht neu, sondern das war von Anfang an Teil des Konzeptes.