04.061
Legge federale sull'assicurazione malattie. Revisione parziale. Finanziamento ospedaliero
Bugnon André · P-M · Consiglio nazionale · Vaud · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
1. Bundesgesetz über die Krankenversicherung (Spitalfinanzierung)
1. Loi fédérale sur l'assurance-maladie (Financement hospitalier)
Art. 39 Abs. 2ter
Antrag der Einigungskonferenz
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 39 al. 2ter
Proposition de la Conférence de conciliation
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Art. 49a Abs. 2; Ziff. II Abs. 2bis, 3, 5, 6
Antrag der Einigungskonferenz
Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Art. 49a al. 2; ch. II al. 2bis, 3, 5, 6
Proposition de la Conférence de conciliation
Adhérer à la décision du Conseil national
2. Bundesgesetz über die Krankenversicherung (Risikoausgleich)
2. Loi fédérale sur l'assurance-maladie (Compensation des risques)
Ziff. Ibis
Antrag der Einigungskonferenz
Titel
Weiterführung des bisherigen Risikoausgleichs
Text
Bis zum Inkrafttreten des vorliegenden Gesetzes gilt der bisherige Risikoausgleich nach Artikel 105.
Ch. Ibis
Proposition de la Conférence de conciliation
Titre
Maintien du système de compensation des risques en vigueur
Texte
Les dispositions sur la compensation des risques prévues à l'article 105 s'appliquent jusqu'à l'entrée en vigueur de la présente loi.
Ziff. II
Antrag der Einigungskonferenz
Abs. 2
Es tritt unter Vorbehalt von Absatz 3 am 1. Januar 2012 in Kraft.
Abs. 3
Ziffer Ibis tritt am 1. Januar 2011 in Kraft.
Ch. II
Proposition de la Conférence de conciliation
Al. 2
Elle entre en vigueur le 1er janvier 2012, sous réserve de l'alinéa 3.
Al. 3
Le chiffre Ibis entre en vigueur le 1er janvier 2011.
Humbel Ruth · Mit-F · Consiglio nazionale · Argovia · Gruppo PCD/PEV/glp
Bei den Spitalfinanzierungsvorlagen 1 und 2 hatten wir in der Einigungskonferenz zwei Differenzen zu bereinigen. Die eine betrifft die Vorlage 1: In Artikel 39 Absatz 2ter KVG folgt die Einigungskonferenz der Fassung des Ständerates, wonach der Bund einheitliche Kriterien über Qualität und Wirtschaftlichkeit erlässt. Die Versorgungssicherheit verbleibt hingegen in der Kompetenz der Kantone, wie das auch im ambulanten Bereich der Fall ist.
Bei der Vorlage 2, dem Risikoausgleich, wurde die Bestimmung über das Inkrafttreten bereinigt. Der Risikoausgleich tritt nun zusammen mit der Spitalfinanzierung am 1. Januar 2012 in Kraft. Der bisherige Risikoausgleich, welcher bis Ende 2010 befristet ist, wird um ein Jahr verlängert.
Ich bitte Sie, diesen beiden Anträgen der Einigungskonferenz zuzustimmen.
Angenommen - Adopté