Oggetto parlamentare: Zivile Baubotschaft 2001 (00.051)

00.051

Programme 2001 des constructions civiles

Keller Robert · Consiglio nazionale · Zurigo · Gruppo dell'Unione democratica di Centro

Ich habe den Auftrag, die Beschlüsse der KöB-NR zum zivilen Bauprogramm 2001 vorzustellen und zur Genehmigung zu empfehlen. An der Sitzung vom 24. August hat die KöB-NR mit 9 zu 0 Stimmen der Botschaft zugestimmt. Der Bundesrat beantragt einen Verpflichtungskredit in der Höhe von rund 160 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 100 Millionen Franken mehr. In der Botschaft sind ein Bauvorhaben, das 33 Millionen Franken - also mehr als 10 Millionen Franken - kostet, und Bauten und Sanierungen, die weniger als 10 Millionen Franken kosten, enthalten; das sind gesamthaft 126,55 Millionen Franken, total also 159,55 Millionen Franken.

Der Hauptbrocken ist das Bankgebäude der Berner Kantonalbank an der Schwanengasse 2 im Zentrum von Bern. Dieses Gebäude wird von der Berner Kantonalbank ab Mitte 2003 nicht mehr benötigt. Aus diesem Grund ist ein Erwerb durch den Bund möglich. Für den Bund ist dies eine einmalige Gelegenheit, an dieser erstklassigen Lage dieses Gebäude zu erwerben, das zudem frisch renoviert ist. Das Gebäude befindet sich auf der "Schoggiseite" des Bahnhofes. Das Bundesamt für Bauten und Logistik hat im Frühjahr 2000 - unter Vorbehalt der Zustimmung durch das Parlament - einen Kaufvertrag unterzeichnen können. Bei Ablehnung durch das Parlament erwachsen dem Bund keine Kosten. Es würden auch keine anfallen, denn auch solche Gebäude an dieser Lage sind in Bern sehr gesucht.

Der Verpflichtungskredit von 33 Millionen Franken war in der KöB unbestritten: 32 Millionen entfallen auf den Erwerb und 1 Million Franken auf den Umbau. Das Gebäude ist für die Eidgenössische Bankenkommission und für das Bundesamt für Privatversicherungen vorgesehen - kein Problem, da das Gebäude im Zentrum der Stadt liegt.

Acht Einzelprojekte fallen unter die Vorhaben bis 10 Millionen Franken. Ich möchte nur die Umnutzung des Personalrestaurants Taubenhalde - das wird noch zu diskutieren geben - und das Generalstabsgebäude an der Papiermühlestrasse in Bern erwähnen. Das Gebäude der Landestopographie an der Seftigenstrasse wurde durch die KöB inspiziert. Es ist bitter nötig, dass man hier die Arbeiten aufnimmt.

Für Unterhaltsarbeiten, Massnahmen für Energiehaushalt usw. sind 23,85 Millionen Franken vorgesehen. Die Liste der Sammelkredite von 102,7 Millionen Franken betrifft vor allem das EDA: im Ausland für den Unterhalt und den Ausbau von Bauten, auch im Ausland für den Kauf von Liegenschaften je 20 Millionen Franken. Unter diese Sammelkredite fällt auch ein Sammelkredit von 10 Millionen Franken als Ersatz von Reserven, weil Reserven bei den Projekten - 5 Prozent bei Neubauten und 15 Prozent bei Umbauten - nicht mehr eingebaut werden können. Der Sammelkredit für teuerungsbedingte Mehrkosten beträgt 10 Millionen Franken. Für bauliche Änderungen an Liegenschaften sind 40 Millionen Franken vorgesehen. Die Summe der Sammelkredite beträgt 102,7 Millionen Franken. Die genaue Liste der Gebäude finden Sie in der Botschaft (S. 4177f., Ziff. 3.3).

Für den Erwerb des Gebäudes der Berner Kantonalbank an der Schwanengasse 2 sind 33 Millionen Franken vorgesehen.

Zusammengefasst: Gemäss Projektliste werden 23,85 Millionen, gemäss Sammelkreditliste 102,7 Millionen und für das Verwaltungsgebäude an der Schwanengasse 33 Millionen, total also 159,55 Millionen Franken, beantragt.

Ich beantrage Ihnen im Namen der KöB, die der Vorlage mit 9 zu 0 Stimmen zugestimmt hat, dem Bundesrat zu folgen, obwohl eine Minderheit die Umnutzung des Personalrestaurants Taubenhalde aus der Botschaft kippen will. Ich bitte Sie, bei der Taubenhalde zu berücksichtigen, dass der Antrag vom Bundesrat nach wohl erwogenen Überlegungen gestellt wird. Die Möglichkeiten für einen Ersatz des Restaurants werden geprüft, es sind in Bern genügend Verpflegungsmöglichkeiten vorhanden. Für Kosten von 40 000 bis 70 000 Franken pro Arbeitsplatz könnten, je nach Umfang der Ausbauarbeiten, Arbeitsplätze in nächster Nähe geschaffen werden. Im Vergleich müssten üblicherweise an so guten Lagen bis zu den 150 000 Franken bezahlt werden.

Alle anderen Positionen, ausgenommen die Umnutzung des Personalrestaurants Taubenhalde, sind unbestritten. Sie wurden auch vom Bundesamt für Bauten und Logistik nach unserer Ansicht sehr gut vorbereitet und durch die KöB teilweise vor Ort geprüft. Die KöB hat überhaupt den Eindruck, dass das Bundesamt für Bauten und Logistik unter dem Direktor, Gustave E. Marchand, ausgezeichnet geführt ist.

Wir bitten Sie, dem vorliegenden Geschäft zuzustimmen.

Grobet Christian · Consiglio nazionale · Ginevra · Gruppo socialista

Le crédit qui fait l'objet de nos présents débats résulte du message annuel que le Conseil fédéral adresse aux Chambres fédérales concernant les projets de construction et l'acquisition de terrains et d'immeubles du secteur civil.

Pour cette année, le crédit s'élève au total à un montant de 159,55 millions de francs. Il est décomposé en un projet d'un montant supérieur à 10 millions de francs, qui est de ce fait obligatoirement soumis à l'approbation de l'Assemblée fédérale, et en un certain nombre de projets d'un montant inférieur ou égal à 10 millions de francs et qui ascendent à un total de 126,55 millions de francs.

Nous vous rappelons que le Conseil fédéral a accepté, ce qui est une bonne chose, que l'Assemblée fédérale soit informée de l'utilisation des nombreux crédits pour les travaux et les acquisitions inférieurs à 10 millions de francs, ce qui permet à la Commission des constructions publiques d'avoir un examen sur l'utilisation de ces sommes qui ne sont pas négligeables puisque cette année il n'y a pas moins de 126 millions de francs affectés à cet effet, comme nous venons de le voir. Cela permet donc à la commission de faire des observations éventuelles, voire des propositions de modifications, comme cela est envisagé dans le cadre de la proposition de minorité que nous aurons à traiter tout à l'heure.

En ce qui concerne le projet principal qui porte sur l'acquisition d'un immeuble situé au centre de Berne à proximité de la gare pour un montant de 33 millions de francs, il y a lieu de relever que ce bâtiment répond à un besoin de l'administration fédérale, à savoir celui de disposer de davantage de bureaux et de se libérer de locations. Effectivement, ce bâtiment est extrêmement bien situé. Il est propriété de la Banque cantonale bernoise qui conservera pour ses propres besoins le rez-de-chaussée où se trouvent des guichets, de sorte que l'immeuble sera soumis au régime de la propriété par étage et divisé en deux lots, le rez-de-chaussée restant propriété de la Banque cantonale bernoise et les étages supérieurs étant acquis par la Confédération.

La commission pense que cette acquisition est judicieuse, et je crois qu'il faut saluer les efforts, Monsieur le Conseiller fédéral, de votre département pour trouver des locaux en propriété bien situés pour les services de l'administration fédérale. C'est non seulement une politique judicieuse pour les conditions de travail, mais c'est aussi assurer la pérennité de ces locaux pour l'avenir.

Tout au plus, je me bornerai à relever que le prix d'acquisition de 33 millions de francs n'est pas très bon marché. Mais il semble que les valeurs immobilières à Berne sont aussi élevées, si ce n'est plus élevées que dans certaines autres villes de notre pays, surtout lorsqu'on sait qu'il n'y a pas beaucoup de bureaux vides en ville de Berne.

En ce qui concerne les autres projets faisant l'objet du crédit de 126 millions de francs, je ne pense pas qu'il vaille la peine d'entrer dans le détail. Ils ont été examinés; il y aura tout à l'heure une proposition de minorité sur un point particulier qui nous permettra d'en débattre.

Au nom de la commission, je vous recommande de bien vouloir voter les crédits qui vous sont soumis.

Banga Boris · Consiglio nazionale · Soletta · Gruppo socialista

Namens der Minderheit beantrage ich Ihnen die Streichung der Position 2012.034, Umnutzung Personalrestaurant Taubenhalde, in der Höhe von rund 3,15 Millionen Franken. Die Streichung von der Projektliste würde bewirken, dass die zum heutigen Zeitpunkt noch gar nicht sichere Umnutzung des Personalrestaurants Taubenhalde - als Bürofläche für etwa 50 Arbeitsplätze - um ein Jahr hinausgeschoben würde, bis endgültige Klarheit bestände. Der Bundesrat argumentiert mit Wirtschaftlichkeitsüberlegungen und mit veränderten Verpflegungsgewohnheiten, und er will deshalb dieses zentral gelegene Personalrestaurant aufheben. Diese Begründung überzeugt in keiner Art und Weise.

1. Nach meinem Kenntnisstand ist das Personalrestaurant gut ausgelastet und entspricht einem ausgewiesenen Bedürfnis. In der Innenstadt gibt es nämlich nur wenige Selbstbedienungsrestaurants, die für mehrere Kolleginnen und Kollegen, die über Mittag gemeinsam essen gehen, genügend Platz aufweisen. Auch andere Grossbetriebe leisten sich Personalrestaurants. Im Vorfeld der Abstimmung über das Bundespersonalgesetz wäre es äusserst schlecht, wenn sich der Bund mit der Schliessung des Personalrestaurants als Arbeitgeber disqualifizieren würde.

2. Ich möchte hervorheben, dass die fragliche Umnutzung nach Angaben des Generalsekretariates des EJPD noch nicht spruchreif ist. Ob und allenfalls wann die Büros im Zusammenhang mit einer noch nicht beschlossenen Restrukturierung im Departement Metzler gebraucht werden, ist nicht klar.

3. Es kommt hinzu, dass das Eidgenössische Personalamt noch ein Verpflegungskonzept erarbeiten will. Der Umsatzrückgang beim Restaurant Taubenhalde ist übrigens darauf zurückzuführen, dass ausserhalb Berns zwei "Satelliten" für die Bundesverwaltung eröffnet worden sind.

Die Preise wurden - man höre und staune - zwischen 1. Januar 1996 und August 2000 nicht erhöht.

Eigentlich wollte ich dem Bundesrat mit meiner Frage 00.5156 "Umnutzung des Restaurants Taubenhalde" in der Fragestunde vom 25. September 2000 eine goldene - vielleicht auch nur silberne - Brücke bauen. Seine Antwort war aber nicht nur enttäuschend, die Antwort widerspricht auch der bisherigen Haltung des Eidgenössischen Personalamtes, sich um einen geeigneten Ersatz für das zu schliessende Personalrestaurant Taubenhalde zu bemühen.

Ich muss demzufolge an meinem Minderheitsantrag festhalten.

Seiler Hanspeter · P-M · Consiglio nazionale · Berna · Gruppo dell'Unione democratica di Centro

Die SP-Fraktion lässt mitteilen, dass sie den Antrag der Minderheit Banga unterstützt.

Messmer Werner · Consiglio nazionale · Turgovia · Gruppo radicale liberale

Die FDP-Fraktion unterstützt das zivile Bauprogramm 2001 und stimmt dem Sammelkredit von rund 160 Millionen Franken zu. Den Minderheitsantrag Banga lehnen wir ab.

Wir sind der Meinung, dass sich der Bund die Chance nicht entgehen lassen darf, das zum Kauf angebotene Gebäude an der Schwanengasse für sich zu erwerben. Das repräsentative, an bevorzugter und zentraler Lage stehende Gebäude präsentiert sich in sehr gutem Zustand, und der Preis von 33 Millionen Franken ist vertretbar. Dieser Kauf ermöglicht es dem Bund, Ämter mit höherem Publikumsverkehr und gewissen Repräsentationsaufgaben, z. B. die EBK, in Bahnhof- und Zentrumsnähe unterzubringen.

Kein Verständnis hat unsere Fraktion für den Minderheitsantrag Banga. Eine allfällige Umnutzung des Personalrestaurants Taubenhalde wird ja zurzeit vom Personalamt geprüft. Sollte sich eine Umnutzung in den nächsten Monaten als sinnvoll erweisen, würde sich bei Annahme dieses Minderheitsantrages die Realisierung des Umbaus unnötigerweise um ein Jahr verzögern. Eine solche Situation kann nicht im Interesse eines effizienten Ablaufes liegen. Die FDP-Fraktion lehnt darum diesen Minderheitsantrag ab.

Estermann Heinrich · Consiglio nazionale · Lucerna · Gruppo popolare-democratico

Um es gleich vorwegzunehmen: die CVP-Fraktion ist für Eintreten und Zustimmung zur Kommissionsmehrheit.

Zu Fragen und kleinen Diskussionen Anlass gaben nur zwei Punkte der Botschaft, nämlich der Erwerb der Liegenschaft Schwanengasse 2 zum Preis von 33 Millionen Franken und der Kredit von 3,15 Millionen Franken für eine Umnutzung des Personalrestaurants Taubenhalde.

Zum Erwerb der Liegenschaft Schwanengasse 2 ist festzuhalten, dass insbesondere der Preis pro Arbeitsplatz in diesem Gebäude sehr hoch sein wird. Man schätzt, dass es über 200 000 Franken ohne Einrichtung sein werden. Da es sich aber um eine äusserst schöne Baute an sehr zentraler Lage mit einer hervorragenden Bausubstanz handelt, wird diesem Kauf einstimmig zugestimmt.

Zum Objekt Personalrestaurant Taubenhalde ist festzustellen, dass vom Eidgenössischen Personalamt abgeklärt wird, ob dieses Lokal in seiner Funktion noch weiter gebraucht wird. Es ist anzunehmen, dass durch die Umnutzung dieses Personalrestaurants keine Versorgungsengpässe entstehen werden, da es in nächster Nähe auch private Restaurants und Lokale gibt, die gerne Dienstleistungen anbieten. Zudem würden die Cafeterias pro Block bestehen bleiben und könnten vielleicht ihr Verpflegungsangebot etwas verbessern. Grundsätzlich ist aber abzuklären, ob ein solches Personalrestaurant unter Berücksichtigung der heutigen Verpflegungsgewohnheiten, der flexiblen Arbeitszeiten usw. noch einem Bedürfnis des Personals entspricht und wirtschaftlich geführt werden kann.

Mit dieser Umnutzung könnten bis zu 100 neue Arbeitsplätze zu einem günstigen Preis realisiert werden; sie würden nicht einmal halb so viel kosten wie beim Objekt Schwanengasse 2.

Der Bedarf an zusätzlichen Büroflächen im Raum Taubenhalde ist ausgewiesen. Deshalb liegt es auf der Hand, diese mögliche Umnutzung weiterzuverfolgen und zu realisieren. Mit dieser Lösung könnten die Büros der Bundesämter des EJPD zusammengefasst werden, und zudem wäre noch eine kleine Reserve an Büroflächen vorhanden.

Aufgrund dieser Überlegungen kommen wir zum Schluss, diesem Projektkredit von 3,15 Millionen Franken zuzustimmen und die Realisierung des Projektes nicht auf später zu verschieben, denn durch eine zügige Realisierung können Geld und Zeit gespart werden.

Zu den übrigen Projekten, die in der Botschaft aufgeführt sind, möchten wir uns nicht weiter äussern, da diese in der CVP-Fraktion absolut unbestritten sind.

Aus all diesen Gründen stimmt die CVP-Fraktion dem Gesamtbetrag von knapp 160 Millionen Franken gemäss Botschaft zu und bittet Sie, dasselbe zu tun.

Föhn Peter · Consiglio nazionale · Svitto · Gruppo dell'Unione democratica di Centro

Im Namen der SVP-Fraktion bitte ich, dem vom Bundesrat vorgeschlagenen Verpflichtungskredit zuzustimmen. Dabei geht es einerseits um den beantragten Objektkredit von 33 Millionen Franken. Der Erwerb des Verwaltungsgebäudes an der Schwanengasse 2 ist unbestritten. Die KöB ist überzeugt, dass der Kauf dieses Gebäudes an prominenter Lage absolut gerechtfertigt, ja für die Eidgenossenschaft sogar ein Glücksfall ist.

Anderseits geht es um kleinere Projekt- und Sammelkredite in der Höhe von rund 126 Millionen Franken. Dieser Kredit beinhaltet Einzelprojekte und Sammelkredite für dringliche, aber auch für unvorhergesehene Bau- und Renovationsprojekte. Einige dieser Projekte hat die KöB begutachtet und sich dabei von der Dringlichkeit überzeugen lassen. Denken wir nur an die angestrebten Energiesparmassnahmen, wobei der Bund gerade hier noch gewaltigen Aufholbedarf hat und auch die öffentliche Hand mit gutem Beispiel voranschreiten sollte.

Bis dato ist einzig die Umnutzung des Personalrestaurants Taubenhalde bestritten. Aufgrund von veränderten Verpflegungsgewohnheiten der Bundesangestellten wird das Personalrestaurant richtigerweise zu Büroflächen umgebaut, welche dringend benötigt werden.

Der Bedarf an zusätzlichen Arbeitsplätzen ist klar ausgewiesen. Diese rund 50 zusätzlichen Arbeitsplätze sind verhältnismässig sehr günstig und dann noch sehr gut gelegen. Entgegen Befürchtungen und anders lautenden Aussagen, Herr Banga, wird ein vereinfachtes Verpflegungsangebot - trotz Umnutzung der Personalrestaurants an der Taubenhalde - nach wie vor möglich sein. Die bestehende Cafeteria wird entsprechend aufgerüstet, damit auch künftig - noch einmal: trotz Umnutzung - einfache Mittagsmahlzeiten abgegeben werden können.

Zudem, Herr Banga: Umstrukturierungen und demzufolge Umnutzungen im Bund sind nie abgeschlossen und werden es nie sein.

Deshalb bitte ich Sie namens der SVP-Fraktion, den Minderheitsantrag Banga abzulehnen und den Mehrheitsanträgen gemäss Entwurf des Bundesrates zuzustimmen.

Keller Robert · Consiglio nazionale · Zurigo · Gruppo dell'Unione democratica di Centro

Ich gestatte mir doch noch ein paar Bemerkungen zur Taubenhalde. Dieses Projekt wurde vom Bundesrat nach genauer Prüfung vorgelegt. Arbeitsplätze im Zentrum von Bern sind schwierig zu beschaffen, und in der Agglomeration hat es auch Nachteile. Wenn ein Arbeitsplatz 45 000 bis 70 000 Franken kostet, ist ein Umbau jedoch eine lohnende Sache. Denken Sie daran: Für 6000 Arbeitsplätze des Bundes bestehen Mietverhältnisse.

Die Gründe für die Umnutzung sind klar: Seit 25 Jahren ist in diesem Restaurant eine rückläufige Frequenz festzustellen. Es liegt auch peripher; es ist nicht direkt vor dem Bundeshaus. Ich habe persönliche Umfragen vorgenommen und gesehen, dass nicht einmal die Hälfte der Weibel dieses Restaurant überhaupt kennt.

Täglich nehmen noch 500 bis 600 Gäste ihr Essen dort ein. Seit 1998 ist es defizitär, und 1999 - also letztes Jahr - hat es ein sehr grosses Defizit eingefahren. In den letzten 25 Jahren hat sich sehr vieles geändert. Die Essgewohnheiten sind nicht mehr gleich, Arbeitsplätze wurden in die Region verlegt, Teilzeit ist gefragt, flexible Arbeitszeit usw. Das alles bewirkt eine schlechtere Auslastung.

Als Ersatz wurde auch etwas ins Auge gefasst: Ein direkter Ersatz ist nicht vorgesehen, aber in den Personalrestaurants von Post, SBB, Ascom usw. gibt es sicher genügend Möglichkeiten, die Mittagessen einzunehmen.

Grobet Christian · Consiglio nazionale · Ginevra · Gruppo socialista

La proposition de minorité vise à maintenir un restaurant affecté au personnel. Le Conseil fédéral estime qu'en vertu de la nécessité de créer des postes de travail au centre-ville pour l'administration, il faudrait affecter ces surfaces à des places de travail. Le rapporteur vous a exposé les arguments du Conseil fédéral et de la majorité de la commission, M. Banga ceux de la minorité: c'est à vous de trancher.

Villiger Kaspar · BR-M · Consiglio federale · Lucerna

Ich möchte Ihnen vorab für die gute Aufnahme des zivilen Bauprogrammes 2001 danken, auch für die lobenden Worte, die Ihr Kommissionssprecher, Herr Keller, gefunden hat. Das wird das Bundesamt für Bauten und Logistik zu noch besseren Leistungen anspornen.

Sie wissen, dass es unsere strategische Absicht ist, die zersplitterte Bundesverwaltung an sich vermehrt auf einzelne und, wenn ich so sagen darf, kritische Bereiche zu konzentrieren und auch die Mietkosten etwas zu reduzieren. Das heisst nicht, dass wir in der Stadt und Agglomeration Bern überhaupt nicht mehr mieten wollen. Ich glaube, das wäre falsch. Der Mietmarkt hier auf dem Platz Bern hat auch den Bund nötig, aber wir möchten diese vielen kleinen Mietobjekte doch etwas aufgeben, sagen wir bis zu einem Anteil von vielleicht 20 Prozent gemieteten Räumen, und die Mietkosten eben eher zurückfahren. Deshalb werden wir, wenn wir sie haben, immer wieder Gelegenheiten ergreifen, um zentrale, gute Gebäude oder auch eher etwas dezentrale, aber gute Gebäude zu beschaffen.

Ich war selber nicht in der Kommission anwesend, aber ich habe gehört, dass Sie lange über die Frage diskutiert haben, ob man zentrale, repräsentative Gebäude - und damit natürlich auch etwas teurere Gebäude - wie diese neue Liegenschaft der Berner Kantonalbank kaufen soll. Ich bin sehr dankbar, dass Sie dafür hier Verständnis haben, wie sich in der Debatte gezeigt hat. Ich glaube, wir haben ein Interesse daran, in der Nähe des Parlamentsgebäudes, der Bundeshäuser, weitere gute, zentrale, qualitativ hochwertige Liegenschaften zu haben. Es wäre eine Unterlassungssünde, wenn wir eine solche Gelegenheit nicht beim Schopf packen würden.

Wir wollen auch nicht einfach gewöhnliche Verwaltungsämter dort unterbringen, die vielleicht auch weiter draussen sein könnten, sondern die EBK und das Bundesamt für Privatversicherungen, die auch gewisse Repräsentationsaufgaben, Kontakte mit Leuten haben, die z. B. vom Bahnhof her kommen. Dazu kommt, dass dies eben eine einmalige Chance ist, zwei Aufsichtsämter im Finanzbereich zusammenzulegen; bei den Entwicklungen auf den Finanzmärkten werden diese vermehrt zusammenarbeiten müssen. Es gibt sogar Ideen, diese später vielleicht auch unter ein gemeinsames organisatorisches Dach zu tun; bis solche Entscheide möglich sind, wird es dann noch viel Expertenarbeit brauchen. Ich glaube, es ist richtig, dass wir diese Möglichkeiten mit dieser Unterbringung hier schaffen, ohne etwas zu präjudizieren.

Nun ist vor allem die Umnutzung des Personalrestaurants Taubenhalde diskutiert worden. Gestatten Sie mir dazu auch noch einige Bemerkungen: Ich bin froh, dass die Kommissionsmehrheit diesen Kredit sprechen will. Die Minderheit Banga will ihn streichen, weil das Restaurant einem ausgewiesenen Bedürfnis entspreche und die Umnutzung noch nicht beschlossen sei. Auch Herr Banga hat das ausgeführt: Es komme ein Verpflegungskonzept und man solle noch abwarten, bis man dieses genau kenne.

Wir sind der Meinung, dass wir eben handlungsfähig sein sollten, wenn die entsprechenden Entscheide fallen, weil wir sonst Zeit verlieren; das Projekt könnte rascher "reif" werden. Von einigen Sprechern ist gesagt worden, dass die Frequenzen dieses Personalrestaurants stark rückläufig sind. Das Bedürfnis bestimmt ja eigentlich der Markt, und dieses Bedürfnis ist aus den Gründen, die erwähnt worden sind, abnehmend. Es gibt auch Alternativen: Nicht nur die privatwirtschaftlichen Alternativen im Raum Bern - Bern ist ja, diesen Eindruck hatte ich zumindest seinerzeit als Parlamentarier, mit Verpflegungsmöglichkeiten recht gut ausgerüstet -; vielmehr werden auch die Cafeterias, die wir beim Bund schon haben, vermehrt kleine Menüs anbieten; und auf einige Alternativen hat Herr Keller hingewiesen.

Das EJPD ist eines der Departemente, die sich ausweiten werden, nicht zuletzt auch wegen der Beschlüsse, die Sie mit der so genannten Effizienzvorlage gefällt haben. Das EJPD ist schon schwergewichtig an diesem Standort konzentriert, und es ist sinnvoll, wenn man deshalb vor allem diesen Standort ausbaut und Arbeitsplätze, die man dort schaffen kann, jetzt eben schafft.

Das sollten wir jetzt planen können. Wir sollten, wenn es so weit ist, handeln können. Die Streichung dieses Kredites hätte möglicherweise - auch wenn er Ihnen in einem Jahr wieder vorgelegt würde - unnötige Verzögerungen zur Folge.

Deshalb sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie den Minderheitsantrag ablehnen.

Intervento procedurale

Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen

L'entrée en matière est décidée sans opposition

Bundesbeschluss über Bauvorhaben, Grundstücks- und Liegenschaftserwerb der Sparte Zivil

Arrêté fédéral concernant les projets de construction et l'acquisition de terrains et d'immeubles du secteur civil

Detailberatung - Examen de détail

Titel und Ingress

Antrag der Kommission

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Titre et préambule

Proposition de la commission

Adhérer au projet du Conseil fédéral

Angenommen - Adopté

Art. 1

Antrag der Kommission

Mehrheit

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Minderheit

(Banga, Fehr Hans-Jürg, Grobet)

Abs. 1

.... Verpflichtungskredit von 156 400 000 Franken ....

Abs. 2

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Art. 1

Proposition de la commission

Majorité

Adhérer au projet du Conseil fédéral

Minorité

(Banga, Fehr Hans-Jürg, Grobet)

Al. 1

.... d'engagement de 156 400 000 francs ....

Al. 2

Adhérer au projet du Conseil fédéral

Abstimmung - Vote

Für den Antrag der Mehrheit .... 100 Stimmen

Für den Antrag der Minderheit .... 49 Stimmen

Ausgabenbremse - Frein aux dépenses

Abstimmung - Vote

Für Annahme der Ausgabe .... 151 Stimmen

(Einstimmigkeit)

Das qualifizierte Mehr ist erreicht

La majorité qualifiée est acquise

Art. 2

Antrag der Kommission

Mehrheit

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Minderheit

(Banga, Fehr Hans-Jürg, Grobet)

Abs. 1

.... Verpflichtungskredites von 156 400 000 Franken ....

Abs. 2

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Art. 2

Proposition de la commission

Majorité

Adhérer au projet du Conseil fédéral

Minorité

(Banga, Fehr Hans-Jürg, Grobet)

Al. 1

.... d'engagement de 156 400 000 francs ....

Al. 2

Adhérer au projet du Conseil fédéral

Seiler Hanspeter · P-M · Consiglio nazionale · Berna · Gruppo dell'Unione democratica di Centro

Dieser Artikel ist mit der Abstimmung über Artikel 1 Absatz 1 bereinigt.

Angenommen gemäss Antrag der Mehrheit

Adopté selon la proposition de la majorité

Art. 3

Antrag der Kommission

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Proposition de la commission

Adhérer au projet du Conseil fédéral

Angenommen - Adopté

Votazione

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble

Für Annahme des Entwurfes .... 143 Stimmen

(Einstimmigkeit)