17.3877
Migliorare e uniformare le riduzioni dei premi delle casse malati
de Buman Dominique · P-M · Consiglio nazionale · Friburgo · Gruppo PPD
Le président (de Buman Dominique, président): Le postulat est combattu par Madame Herzog. Elle renonce à prendre la parole.
Häsler Christine · Mit-F · Consiglio nazionale · Berna · Gruppo dei Verdi
In einem Punkt sind wir uns wohl einig: Die steigenden Gesundheitskosten stellen uns vor grosse Herausforderungen. Wir brauchen Lösungen, denn die Krankenkassenprämien haben sich in den letzten zwanzig Jahren verdoppelt.
Das im KVG formulierte Sozialziel, wonach die Prämienbelastung maximal 8 Prozent des Einkommens betragen darf, wird heute klar verfehlt. Seit der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen haben die Kantone einen grossen Handlungsspielraum in der Frage, wie hoch die Prämienverbilligungen auf ihrem Kantonsgebiet ausfallen sollen. Der Grund dafür ist, dass die Prämienverbilligungen, die Ergänzungsleistungen, die Sozialhilfe und die kantonale Steuerpolitik aufeinander abgestimmt werden können. Wenn dies aber dazu führt, dass sich die Kantone immer mehr aus der Finanzierung der Prämienverbilligungen zurückziehen, dann ist das problematisch. Diese Ansicht teilt auch der Bundesrat in seiner Stellungnahme zu unserem Postulat.
Die Kantone entlasten in der Folge ihre Finanzen und treffen damit genau jene Personen, die finanzielle Unterstützung benötigen. Der Bund bezahlt heute 7,5 Prozent der Bruttokosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Demgegenüber hat aber der Anteil der Kantone an den ausgezahlten Beiträgen an die Prämienverbilligungen in den letzten Jahren stark abgenommen.
Das Parlament hat zudem beschlossen - Sie erinnern sich sicher -, die Kantone zu verpflichten, die Verbilligung der Prämien von Kindern und jungen Erwachsenen in Ausbildung für untere und mittlere Einkommen von bislang 50 auf künftig 80 Prozent zu erhöhen. Der Bundesrat wird diese Gesetzesänderung in Kraft setzen, auch das können Sie der Stellungnahme entnehmen. Das wird die Situation noch einmal verschärfen, denn wenn die Kantone ihre Beiträge weiterhin kürzen, geht die Rechnung definitiv nicht mehr auf. Wir Grünen fordern den Bundesrat deshalb auf, anhand von konkreten Vorschlägen aufzuzeigen, wie diese unbefriedigende Situation verbessert werden könnte - nicht mehr und nicht weniger.
Ich freue mich, wenn Sie unsere Forderung, wenn Sie unser Postulat unterstützen können, wenn wir auf diese dringenden Fragen Antworten bekommen.
Berset Alain · BPR-M · Consiglio federale · Friburgo
En réalité, j'aimerais vous rappeler que votre conseil a adopté, le 15 décembre dernier, le postulat Humbel 17.3880 qui contient la demande précisément de publier un rapport "sur la manière de rendre plus efficace et plus équilibré le financement par la Confédération et les cantons de la réduction des primes de l'assurance-maladie" en étudiant à cet égard un modèle liant les subsides de la Confédération au montant accordé par chaque canton au titre de la réduction des primes.
Nous partons de l'idée que la demande déposée maintenant par le postulat du groupe des Verts est exactement la même, même si elle est formulée différemment. C'est la raison pour laquelle, par esprit de cohérence, le Conseil fédéral a proposé de l'accepter également dans la mesure où nous avons déjà le mandat de rédiger un rapport.
C'est dans ce sens, en sachant que cela ne modifiera pas la teneur des travaux que nous sommes déjà en train d'effectuer à votre demande, que nous vous invitons à accepter ce postulat.
Votazione
Abstimmung - Vote
Für Annahme des Postulates ... 84 Stimmen
Dagegen ... 96 Stimmen
(1 Enthaltung)
Schluss der Sitzung um 18.45 Uhr
La séance est levée à 18 h 45