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Diverse modifiche del diritto parlamentare
de Buman Dominique · P-M · Consiglio nazionale · Friburgo · Gruppo PPD
1. Bundesgesetz über die Bundesversammlung (Verschiedene Änderungen des Parlamentsrechts)
1. Loi sur l'Assemblée fédérale (Modifications diverses du droit parlementaire)
Art. 11 Abs. 1 Bst. b
Antrag der Kommission
b. weitere Tätigkeiten in Führungs- und ...
Art. 11 Al. 1 let. b
Proposition de la commission
b. les autres fonctions qu'il occupe ...
Angenommen - Adopté
Art. 11 Abs. 1bis
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 11 al. 1bis
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Art. 78 Abs. 5 Bst. b
Antrag der Kommission
Festhalten
Art. 78 al. 5 let. b
Proposition de la commission
Maintenir
Angenommen - Adopté
Art. 141 Abs. 2 Bst. j
Antrag der Mehrheit
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Antrag der Minderheit
(Steinemann, Burgherr, Grin, Hess Erich, Nidegger, Pantani, Pfister Gerhard, Reimann Lukas, Rutz Gregor, Streiff)
Festhalten
Art. 141 al. 2 let. j
Proposition de la majorité
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Proposition de la minorité
(Steinemann, Burgherr, Grin, Hess Erich, Nidegger, Pantani, Pfister Gerhard, Reimann Lukas, Rutz Gregor, Streiff)
Maintenir
Steinemann Barbara · Mit-F · Consiglio nazionale · Zurigo · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Meine Minderheit beantragt Ihnen, bei Gesetzesänderungen keine zusätzlichen Abklärungspflichten für die Verwaltung betreffend die Botschaften des Bundesrates aufzunehmen, denn die Mehrheit der Staatspolitischen Kommission will auch die Auslandschweizer in die Prüfung aller Auswirkungen von Gesetzesänderungen einbeziehen.
Es geht um jene 800 000 Personen mit Schweizer Staatsangehörigkeit, von denen sich die meisten schon vor Jahren oder gar Jahrzehnten entschieden haben, unser Land zu verlassen, und die vielleicht nie mehr zurückkehren. Ich bin der Ansicht, dass wir hier in erster Linie für jene Menschen Gesetze machen, die auf Schweizer Territorium leben und in Zukunft leben werden.
Mit der Verpflichtung für den Bundesrat, in Zukunft bei allen grossen Gesetzesrevisionen - die Betonung liegt auf "allen", also z. B. auch beim Lebensmittelrecht, beim Raumplanungsrecht, bei der Landwirtschaft usw. - die absehbaren Auswirkungen auf die Schweizer im Ausland aufzuzeigen, erhöhen wir den Aufwand der Verwaltung wie auch die Bürokratie. Irritierend ist einmal mehr, dass der Antrag dazu von den FDP-Liberalen kommt.
de Buman Dominique · P-M · Consiglio nazionale · Friburgo · Gruppo PPD
Le président (de Buman Dominique, président): Le groupe socialiste communique qu'il votera pour la proposition de la majorité.
Thurnherr Walter · BK-M · Argovia
Ich wiederhole mich: Aus Sicht des Bundesrates ist es nicht nötig, in Artikel 141 Absatz 2 Buchstabe j des Parlamentsgesetzes zu verankern, dass jeweils auch die Folgen eines Erlassentwurfes für die Auslandschweizerinnen und -schweizer zu erläutern wären, zumal das nicht stufengerecht wäre. Wir haben angeboten, dies im Botschaftsleitfaden zu regeln, was faktisch dieselbe Wirkung hätte. Wir haben eine Formulierung vorgeschlagen, die ich Ihnen nochmals vorlesen möchte und wie folgt lauten könnte: "Bitte prüfen Sie und stellen Sie gegebenenfalls dar, ob und wie eine Vorlage sich auf bestimmte gesellschaftliche Gruppen besonders auswirkt, namentlich auf die ausländischen, die armutsbetroffenen, die jugendlichen Menschen und eben auch auf die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer." Der Bundesrat müsste demgemäss in einer Botschaft diese Auswirkungen also immer nur dann darlegen, wenn Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer durch einen Erlassentwurf betroffen sind. Das ist unseres Erachtens genügend.
Romano Marco · Mit-M · Consiglio nazionale · Ticino · Gruppo PPD
Siamo alla conclusione di questo progetto legislativo. Sono una serie di modifiche del diritto parlamentare, la maggior parte di esse volute da noi. Sono una serie di iniziative parlamentari, abbiamo concluso 18 modifiche.
Con riferimento all'unica disposizione su cui voteremo stamattina, l'articolo 141 capoverso 2 lettera j, la maggioranza della commissione vi propone di allinearci al Consiglio degli Stati, poiché si ritiene opportuno che nelle proposte dei messaggi governativi vi sia un'analisi sulle conseguenze anche per gli svizzeri all'estero - una categoria definita di cittadine e cittadini. Non si vuole qui generare un eccessivo lavoro amministrativo ma è abbastanza evidente che vi sono riforme e progetti legislativi per i quali occorre analizzare conseguenze, opportunità ed eventuali problemi che coinvolgono gli svizzeri all'estero.
Prima di passare al voto - anche perché sarà necessario per l'interpretazione successiva delle modifiche - permettetemi di esprimere ancora qualche considerazione da parte della commissione soprattutto sull'articolo 11. All'articolo 11 proponiamo all'unanimità di riprendere la formulazione del Consiglio degli Stati completando il capoverso 1 lettera b con "ulteriori" - in tedesco: "weitere". In fondo, l'approccio rispetto ad oggi non muta ma la nuova formulazione è più precisa ed andrà ripresa nella relativa formularistica. Andrà reso pubblico ad inizio di ogni legislatura e poi ogni anno, annunciandolo di propria iniziativa, tutto quanto già oggi deve essere reso pubblico.
La lettera a contempla i mandati professionali, come oggi, mandati che per definizione e sostanza sono remunerati e che devono essere resi pubblici. La novità, legata ad una iniziativa parlamentare approvata dalle Camere, sta nel fatto che in caso di lavoratori dipendenti occorre indicare il datore di lavoro e la funzione. In questa categoria rientrano anche i consigli di amministrazione occupati a titolo professionale, nella pratica ci si riferisce ad esempio a fiduciari ed avvocati che siedono in vari gremi. Si tratta di mandati logicamente remunerati ma che fanno parte della sfera privata professionale.
La lettera b invece si riferisce agli ulteriori mandati, alle società, alle fondazioni, alle associazioni ed ad altre strutture, sia pubbliche che private, dove un parlamentare siede.
Giusta il capoverso 1bis ora occorre indicare - ed è questa la novità - se il mandato è remunerato o non è remunerato. I rimborsi spese - questo è stato espressamente discusso in commissione - non devono essere considerati come remunerazioni.
E poi come ho detto, non cambia molto dalle regole odierne. Vi sono una maggiore chiarezza e trasparenza sui mandati connessi alla politica. La sfera privata professionale resta tutelata, anche se resta obbligatorio indicare tutte le proprie attività per chiarire potenziali conflitti d'interesse.
Je résume les éléments centraux acceptés par les deux chambres. Il y a, en tout, 18 modifications, dont trois principales. D'abord, l'obligation de signaler les intérêts des députés est légèrement renforcée, et la transparence de la vie politique sera donc accrue. Ensuite, la nouvelle réglementation sur les documents des commissions rétablit la clarté et donne au public un accès plus large aux documents des commissions. Enfin, les députés et leurs collaborateurs personnels peuvent accéder dans une plus grande mesure aux procès-verbaux et aux autres documents des commissions disponibles sur le réseau Extranet. Le travail des députés s'en trouvera grandement facilité.
Considerati questi elementi, la commissione vi invita di approvare quanto proposto ed auspica che si possa trovare una soluzione per superare le divergenze con il Consiglio degli Stati.
Jauslin Matthias Samuel · Mit-M · Consiglio nazionale · Argovia · Gruppo liberale radicale
Wir sind fast am Ende dieses Geschäftes und haben den Abschluss vor Augen. Doch was haben wir erreicht? Kollege Romano hat es kurz angetönt: Aus den zwölf parlamentarischen Initiativen, die abgearbeitet wurden, konnten doch immerhin achtzehn Verbesserungen herbeigeführt werden - natürlich Verbesserungen aus der Sicht der Mehrheit, die dazumal dafür war.
Die drei wichtigsten Verbesserungen möchte ich noch einmal wiederholen, damit es wirklich auch gefestigt ist:
Wir haben erstens die Offenlegungspflicht leicht verschärft, das aber mit Augenmass, sodass es wirklich auch für uns als Ratsmitglieder verdaubar ist.
Wir haben zweitens Klarheit bei vertraulichen Kommissionsunterlagen geschaffen, sodass Sie oder auch Ihre Präsidenten und Vizepräsidenten der Kommissionen Klarheit haben, welche Dokumente der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können und welche nicht.
Wir haben drittens - das ist eine der wichtigsten Änderungen, die Ihnen auch wirklich hilft - neu im Extranet Zugriff auf sämtliche Sitzungsprotokolle aller Kommissionen, also nicht nur auf die Protokolle jener Kommissionen, bei denen Sie dabei sind, sondern auch auf diejenigen der Kommissionen, bei denen Sie eben nicht dabei sind. Ebenfalls Zugriff hat Ihre persönliche Mitarbeiterin oder Ihr persönlicher Mitarbeiter, den oder die Sie entsprechend registriert haben. Das wird Ihre Arbeit erleichtern; davon sind wir überzeugt.
Ich möchte einen Punkt herausgreifen, bei dem wir noch eine Differenz zum Ständerat haben; zwei Punkte hat Herr Romano ja bereits abgehandelt. Es geht da vor allem um das Abstimmungsverfahren bei Einigungsanträgen in Artikel 78 Absatz 5 Buchstabe b des Parlamentsrechts. Hier verlangt der Nationalrat ja eigentlich, dass auch diese Abstimmungen mit der Stimmenzahl eruiert werden müssen. Warum ist hier der Ständerat dagegen? Das ist einfach: Der Ständerat hat elektronische Abstimmungsanlagen wie wir im Nationalrat. Wenn wir abstimmen, dann ist bekannt, wer zugestimmt hat und wer eben nicht zugestimmt hat. Die Kommission möchte, dass es Transparenz gibt und man sieht, welche Ständeräte und Ständerätinnen, welche Nationalräte und Nationalrätinnen bei den Abstimmungen über Einigungsanträge zugestimmt haben und welche nicht.
Wir bitten Sie im Namen der Kommission, der Mehrheit zu folgen und dieser notwendigen Gesetzesänderung zuzustimmen.
Votazione
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit ... 107 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit ... 77 Stimmen
(0 Enthaltungen)