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Sviluppo della mobilità ferroviaria internazionale e attività di controllo di frontiera da parte del Corpo delle guardie di confine. Prepararsi per tempo ai cambiamenti

Romano Marco · Mit-M · Consiglio nazionale · Ticino · Gruppo PPD

La sorveglianza del confine, il controllo dei flussi di persone e di merci, la lotta alla criminalità transfrontaliera sono attività fondamentali in relazione all'elevata mobilità odierna. Storicamente il confine non è un luogo astratto, la frontiera è un luogo fisico, anche se la digitalizzazione modifica senz'altro le attività e l'espletamento di queste attività lungo il confine; ma il confine resta un luogo, uno spazio definito.

È un dato di fatto che gli sviluppi nell'ambito della mobilità obbligano chi è responsabile di sorvegliare i confini nazionali ad un adeguamento della strategia di azione e della logistica. Con i nuovi collegamenti ferroviari si riduce il numero di fermate a ridosso della frontiera e quindi la possibilità di controlli secondo le modalità odierne.

Al fine di garantire l'applicazione della legge sulle dogane nonché il controllo dei flussi migratori risulta fondamentale che l'evoluzione dei collegamenti sia accompagnata dai necessari cambiamenti nella strategia d'azione e nella logistica del corpo delle guardie di confine. Prendiamo l'esempio ticinese: molti treni non si fermano più a Chiasso ma tirano dritti fino a Lugano e, successivamente, Bellinzona ed in un attimo si è al nord delle Alpi. Di fatto, tutti controlli storicamente previsti a Chiasso, quindi dogana, stranieri, merci - tutto quanto sottostà a varie leggi -, si spostano fisicamente e vengono espletati in treno fino quasi a Bellinzona. Questa attività si sposta e diventa sempre più difficile, motivo per cui è opportuno e necessario disporre di un rapporto che illustri questi sviluppi, valuti i vari scenari e presenti anche le problematiche che ne conseguono.

Nel suo parere il Consiglio federale dice che un tale rapporto non è necessario, perché si sta già lavorando in questo senso. Ammette però che vi sono ancora degli elementi non chiari, vi sono ancora delle questioni da chiarire, soprattutto con i partner locali, i comuni, le polizie e gli attori privati coinvolti. A mio giudizio, questo dimostra la necessità di un tale rapporto e anche la necessità di illustrare in maniera istituzionale - quindi con un rapporto del Consiglio federale - questo sviluppo. È uno sviluppo che modifica chiaramente e perennemente - nel futuro prossimo il fenomeno andrà solo ad acuirsi - il controllo della frontiera e la gestione della mobilità lungo la frontiera.

Ich ersuche Sie, Ihre Meinung zu ändern oder zumindest dem Parlament klar darzustellen, dass die Entwicklungen in diesem Bereich absolut nicht geklärt sind. Man arbeitet daran. Man weiss, dass die Herausforderungen für das Grenzwachtkorps enorm sind. Man kann nicht mehr an der Grenze kontrollieren, sondern muss dies in den Zügen tun; die Haltestellen im Land werden immer weniger und sind immer weiter weg von der Grenze. Aus diesen Gründen muss die Tätigkeit revidiert werden. Es braucht eine neue Koordination mit der Kantonspolizei und den verschiedenen privaten Akteuren, die sich in diesem Bereich bewegen.

Aus diesem Grund scheint ein Bericht nicht nur notwendig, sondern auch wichtig zu sein. Es ist eine wichtige institutionelle Änderung in unserem Land im Bereich der Grenzüberwachung. Es scheint nicht nur notwendig, sondern auch wichtig zu sein, dass man die Situation in einem Bericht schildert und nicht nur sagt, es sei eine Änderung der Praxis. Es ist etwas mehr als eine Änderung der Praxis.

Maurer Ueli · BPR-M · Consiglio federale · Zurigo

Wir haben materiell keine anderen Ansichten, als sie der Postulant soeben dargelegt hat. Die Kontrolle des Reiseverkehrs, insbesondere auch der Züge, wird immer wichtiger. Das ist aber ein Prozess, an dem wir laufend arbeiten und in dem wir mit allen Betroffenen laufend in Kontakt stehen und das auch überprüfen. Wir sind in ständigem Kontakt mit der Polizei, mit dem Bundesamt für Verkehr, mit den SBB und mit der Zollverwaltung. Man trifft sich regelmässig auch mit den lokalen Behörden.

Auch die von Herrn Romano aufgeführte Tatsache, dass Intercity- und Eurocity-Züge immer weniger oft halten, haben wir selbstverständlich aufgenommen. Auch das decken wir ab. Eurocity-Züge werden nicht mehr in Chiasso halten, sondern erst in Lugano. Das heisst, dass wir schon während der Fahrt kontrollieren und - wenn wir beim Beispiel des Kantons Tessin bleiben - damit auch in Mailand oder wo auch immer einsteigen müssen. Das sind alles Prozesse, die wir mit allen betroffenen Behörden laufend überprüfen. Ein Bericht, wenn wir einen solchen erstellen, dürfte bereits wieder veraltet sein, wenn er von Ihnen behandelt wird, weil wir uns laufend an die Entwicklung anpassen.

In diesem Zusammenhang prüfen wir auch die Unterstellung der Verkehrspolizei unter das Grenzwachtkorps, damit wir auch im Schienenverkehr flächendeckend noch dichter, noch besser und vor allem risikobasiert kontrollieren können. Um diese Kontrolltätigkeit zu verbessern, wird sie durch zusätzliche technische Massnahmen unterstützt. Die Zollverwaltung könnte aber - und das ist eine Möglichkeit bei zunehmender Eskalation - auch anordnen, dass Züge zum Beispiel in Chiasso ausserordentlich anhalten, damit sie kontrolliert werden können. Diese Möglichkeit hat die Zollverwaltung, das ist im Gesetz vorgesehen.

Zusammengefasst haben wir die gesetzlichen Grundlagen, wir haben die Instrumente und Plattformen, um uns mit allen Betroffenen auszutauschen. Das funktioniert. Wir sind laufend daran, Lücken risikobasiert zu schliessen und Kontrollen zu verbessern. Ein Bericht verbessert die Sicherheitssituation nicht.

Ich bitte Sie, das Postulat nicht anzunehmen. Wir produzieren damit nur Papier in einem Prozess, in dem wir, wie wir glauben, im Alltag mit allen Betroffenen täglich daran sind, die Probleme wirksam zu lösen.

Votazione

La presidente (Carobbio Guscetti Marina, presidente): Il Consiglio federale propone di respingere il postulato.

Abstimmung - Vote

Für Annahme des Postulates ... 97 Stimmen

Dagegen ... 91 Stimmen

(1 Enthaltung)

Schluss der Sitzung um 11.55 Uhr

La séance est levée à 11 h 55