18.3828

Gesundheitsrisiken wegen Selenmangel. Massnahmen

Stöckli Hans · P-M · Ständerat · Bern · Sozialdemokratische Fraktion

Präsident (Stöckli Hans, Präsident): Es liegt ein schriftlicher Bericht der Kommission vor. Die Kommission und der Bundesrat beantragen, die Motion anzunehmen.

Graf Maya · Mit-F · Ständerat · Basel-Landschaft · Grüne Fraktion

Die Motion Bourgeois 18.3828, "Gesundheitsrisiken wegen Selenmangel. Massnahmen", wurde von der Kommission an der Sitzung vom 11. Februar 2020 geprüft. Sie war am 25. September 2018 von Herrn Nationalrat Bourgeois eingereicht worden, und der Nationalrat hatte sie am 14. Dezember 2018 angenommen.

Mit der Motion soll der Bundesrat beauftragt werden, verschiedene Massnahmen zu treffen, um bei Menschen und Tieren einem Selenmangel vorzubeugen. Die Kommission hat sich darüber informieren lassen, dass Selen ein Spurenelement ist, das für verschiedene Stoffwechselfunktionen bei Mensch und Tier sehr wichtig ist; es ist zum Beispiel wichtig für die Schilddrüse und das Immunsystem. Der Selengehalt in Lebensmitteln hängt aber vom Produktionsort ab, ist also geologisch bedingt. Schweizer Böden sind leider besonders selenarm. Somit spielen auch importierte Lebensmittel eine wichtige Rolle. Aber in Bezug auf den globalisierten Lebensmittelmarkt, verbunden mit der wechselnden Herkunft von Getreide - Selen ist zum Beispiel in Getreide vorhanden - und neueren Ernährungsgewohnheiten wie Veganismus oder glutenfreier Ernährung, ist es wichtig, dass der Selenstatus bei der Schweizer Bevölkerung wieder einmal analysiert wird. Das letzte Biomonitoring liegt über zehn Jahre zurück.

Die Kommission konnte feststellen, dass in der Schweiz der Selenstatus der Bevölkerung letztmals von 1993 bis 2005 überprüft wurde. Die Kommission unterstützt die Absicht des Bundesrates, alle zehn bis fünfzehn Jahre derartige Studien durchführen zu lassen. Dabei werden Blutproben analysiert, die beim Blutspenden erhoben werden. Die Kommission nahm zur Kenntnis, dass das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen derzeit eine neue Studie plant, die aus dem regulären Budget für Ressortforschung finanziert wird.

Die Kommission beantragt daher einstimmig, die Motion anzunehmen. Auch der Bundesrat hat sich bereit erklärt, die Motion entgegenzunehmen.

Berset Alain · BR-M · Bundesrat · Freiburg

Je ne peux que me rallier à ce qui vient d'être dit. Je précise encore que la dernière biosurveillance date de 2006, cela fait donc bientôt une quinzaine d'années, et nous souhaiterions, sur la base de la motion qui est présentée, pouvoir vérifier la situation sanitaire relative au sélénium en réalisant un monitorage. Ceci notamment parce qu'il y a eu une évolution des habitudes alimentaires de la population et que, avec la globalisation des marchés, la situation n'est plus celle d'il y a une quinzaine d'années.

Nous savons comment réaliser ce monitorage, avec quelles organisations nous pouvons le faire, en travaillant notamment avec la Croix-Rouge suisse. Nous avons déjà regardé comment les analyses pourraient être réalisées par les laboratoires de l'Office fédéral de la sécurité alimentaire et des affaires vétérinaires. Il faut dire que ces analyses peuvent, de notre point de vue, parfaitement s'intégrer dans les études qui sont régulièrement conduites par ledit office. Donc nous attendons des résultats en 2021 et, à ce moment-là, il sera possible d'évaluer s'il est nécessaire ou pas de prendre des mesures spécifiques.

La demande formulée dans la motion va dans le sens de ce que nous souhaitons faire, de ce que nous sommes prêts à faire et de ce qui va être réalisé. C'est la raison pour laquelle le Conseil fédéral vous invite à accepter cette motion.

Stöckli Hans · P-M · Ständerat · Bern · Sozialdemokratische Fraktion

Angenommen - Adopté