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Tassare i milionari per finanziare gli enti pubblici e salvare posti di lavoro
de la Reussille Denis · Mit-M · Consiglio nazionale · Neuchâtel · Gruppo dei Verdi
Ma motion, déposée le 4 mai 2020, en pleine crise pandémique de Covid-19, a un seul but: donner les moyens nécessaires à nos collectivités de faire face aux urgences sociales et économiques. Le coût financier de cette pandémie sera extrêmement important. Nous avons voté pour environ 25 milliards de francs de mesures diverses - diverses mais indispensables pour soutenir nos concitoyens, nos artisans et nos PME. Selon les dernières estimations, les coûts devraient plutôt se monter à 18 milliards de francs environ, soit pratiquement le même montant que ma motion permettrait de percevoir.
Une autre solution pourrait être de pratiquer des coupes budgétaires dans les différents départements, mais prévoir 900 millions de francs d'économie annuelle jusqu'en 2035 n'est pas raisonnable, ni socialement, ni économiquement.
Dans ce contexte, permettez-moi de vous rappeler que notre proposition s'inscrit dans une réalité de plus en plus problématique, à nos yeux en tout cas. Ainsi, la revue "La Vie économique" titrait dernièrement, je cite: "La fortune totale ne cesse d'augmenter en Suisse, mais la répartition de la richesse est de plus en plus inégale." Au cours des vingt dernières années, la fortune totale, dans notre pays, a doublé pour atteindre près de deux mille milliards de francs, c'est-à-dire en moyenne près de cinq pour cent d'augmentation nominale par année.
Avec cette pandémie sans pareille, une crise qui malheureusement perdure et des finances publiques en berne mais très fortement sollicitées, nous sommes persuadés que les citoyens les plus fortunés de notre pays peuvent - et même doivent - faire un effort de solidarité. Est-ce exagéré de demander un effort très mesuré aux plus fortunés de nos concitoyens, et ceci pour le bien de tous les habitants de notre pays? Je suis persuadé que s'ils cherchent au fond de leur conscience, ils trouveront la générosité et l'humanité nécessaire pour contribuer à cet effort national.
En acceptant cette motion, vous ferez acte de solidarité, et les finances de la Confédération se rétabliront plus rapidement.
Maurer Ueli · BR-M · Consiglio federale · Zurigo
Die Thematik, die mit dieser Motion aufgenommen wird, ist eigentlich ein Teil der 99-Prozent-Initiative, die in einer Woche zur Abstimmung gelangt. Hier ist einmal mehr zu berücksichtigen, dass es immer schwierig ist, an einem Gesamtpaket von Steuern, das jahrelang gewachsen ist und das in sich austariert ist, eine plötzliche Änderung vorzunehmen. Das bringt das Gefüge durcheinander.
Wenn Sie sich die Forderung der Motion anschauen: Ab 3 Millionen Franken wäre das eine Steuer von 60 000 Franken. 3 Millionen Franken eines Vermögens können sehr wohl zu einem sehr grossen Teil in einer Immobilie stecken, die man persönlich bewohnt. Ob aber das Geld dann auch flüssig vorhanden ist, ist eine andere Frage.
Hier geht es aber eigentlich nicht primär um die Umsetzung. Sollten Sie der Motion zustimmen, müssten wir eine Verfassungsänderung vorschlagen, weil wir keine Rechtsgrundlage haben, um Vermögenssteuern zu erheben. Das würde also heissen: zuerst eine Verfassungsänderung, die die Mehrheit von Volk und Ständen braucht, und dann noch eine Gesetzgebung. Damit das umgesetzt werden kann, brauchen wir im Normalfall etwa fünf Jahre, weil das die Kantone dann auch umsetzen müssen. In diesen fünf Jahren könnte sich schon das eine oder andere Vermögen verschieben, bzw. der Vermögensinhaber könnte sich überlegen, ob er nicht den Sitz ändert oder sein Vermögen transferiert, um dieser neuen Steuer zu entgehen.
Ich glaube, mit der Umverteilung von hohen Vermögen zu tieferen Vermögen, die wir jetzt schon haben, haben wir das System grundsätzlich ausgereizt. Ich erinnere Sie nur noch einmal daran, dass etwa 46 Prozent der Steuerpflichtigen keine direkte Bundessteuer bezahlen und dass ein einziges Prozent 43 Prozent der Bundessteuer bezahlt. Damit haben wir bereits eine Umverteilung, die wahrscheinlich nicht weiter strapaziert werden kann.
Vielleicht gibt das Abstimmungsergebnis vom Sonntag dann einen Hinweis darauf, wie weit man hier gehen kann. In der Regel hat die Bevölkerung ja ein gutes Gefühl dafür, höhere Vermögen höher zu besteuern. Aber sie will sie nicht übermässig hoch besteuern in dem Sinne, wie es die Motion vorsieht.
Ich empfehle Ihnen, die Motion nicht anzunehmen. Sie ist zwar bestechend einfach, aber sie kann kaum umgesetzt werden. Es bräuchte zuerst eine Verfassungsänderung und dann noch eine Gesetzgebung - und in diesem Bereich läuft auch noch einiges. Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, jetzt eine zusätzliche Vermögenssteuer für diesen einmaligen Zweck einzuführen oder wie auch immer das dann ausgestaltet werden sollte.
Also nehmen Sie diese Motion bitte nicht an.
Votazione
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Motion ... 65 Stimmen
Dagegen ... 118 Stimmen
(2 Enthaltungen)
Schluss der Sitzung um 18.55 Uhr
La séance est levée à 18 h 55