02.046
Messaggio del 29 maggio 2002 relativo all’ulteriore sviluppo della politica agricola (Politica agricola 2007)
Christen Yves · P-M · Consiglio nazionale · Vaud · Gruppo radicale liberale
1. Bundesgesetz über die Landwirtschaft
1. Loi fédérale sur l'agriculture
Art. 73
Antrag der Kommission
Abs. 2
Die Beiträge werden ausgerichtet für die Haltung von Raufutter verzehrenden Nutztieren.
Abs. 3
Die Beiträge werden nur für die auf dem Betrieb gehaltenen, Raufutter verzehrenden Nutztiere ausgerichtet, für die eine betriebseigene Raufutterbasis vorhanden ist.
Abs. 5
....
d. bei Betrieben mit Milchproduktion die Beiträge entsprechend der vermarkteten Milch und unter Berücksichtigung der für die Milchmarktstützung eingesetzten Mittel kürzen.
Art. 73
Proposition de la commission
Al. 2
Les contributions sont allouées pour la garde d'animaux consommant des fourrages grossiers.
Al. 3
Les contributions ne sont versées que pour le nombre d'animaux consommant des fourrages grossiers gardés dans l'exploitation, pour lesquels il existe une base fourragère propre à l'exploitation.
Al. 5
....
d. réduire les contributions allouées aux exploitations laitières en fonction du lait commercialisé et compte tenu des moyens financiers engagés pour le soutien du marché laitier.
Angenommen - Adopté
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe .... 112 Stimmen
(Einstimmigkeit)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Art. 76
Antrag der Kommission
Abs. 1, 5
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Antrag Eberhard
Abs. 1bis
Er kann zur Erhaltung des Feldobstbaus für Obst aus Hochstammproduktion, das zu Most, Brennsaft und anderen Obstprodukten verarbeitet wird, eine Zulage an die Produzenten und Produzentinnen ausrichten.
Schriftliche Begründung
Im Jahre 2001 hat das Bundesamt für Statistik die Zahl der Hochstamm-Obstbäume erhoben. Diese Zählung wird seit 1951 alle zehn Jahre erhoben. Gemäss diesen Zahlen hat die Schweiz noch 2,9 Millionen Hochstamm-Obstbäume. Das sind 20 Prozent weniger als vor zehn Jahren oder 45 Prozent weniger innert zwanzig Jahren. Diese Abnahme ist bedenklich, weil der Bund seit der Einführung der neuen Agrarpolitik die Hochstamm-Obstbäume mit 15 Franken pro Baum und Jahr unterstützt. Die Hochstamm-Obstgärten sind ein Kulturgut, sie prägen die Landschaft mit ihrer Frühjahresbluescht, den Früchten, Herbstfarben und ihrem Winterkleid.
Sie sind aber auch Lebensraum für über fünfzig verschiedene Brutvogelarten, darunter viele bedrohte Arten.
Für die Produktion von Tafelfrüchten haben die Hochstammbäume infolge des hohen Arbeitsaufwandes ihre Bedeutung verloren. Auch die Steuerharmonisierung, bedingt durch die WTO, hat zum massiven Preiszerfall bei Mostobst- und Brennereiprodukten geführt. Da die Erlöse nicht mehr kostendeckend waren und viele Hochstammbäume gefällt wurden, hat der Bund mit der "AP 2002" fixe Beiträge von 15 Franken pro Baum eingeführt. Gleichzeitig können Hochstamm-Obstbäume beim ökologischen Leistungsnachweis angerechnet werden.
Die letzte Erhebung hat aber leider gezeigt, dass diese Massnahmen nicht genügen, um den Rückgang zu stoppen. Dass die Entwicklung nicht abgeschlossen ist, zeigt insbesondere der Anteil an Neupflanzungen. Mit 240 000 Jungbäumen in zehn Jahren sind nur halb so viele gepflanzt worden, wie für die Erhaltung des Bestandes eigentlich notwendig wären. Die Auswirkungen dieser ungenügenden Remontierung werden erst in der nächsten Zählung zu spüren sein.
Diese Entwicklung zeigt auf, dass Hochstamm-Obstbäume unrentabel sind, denn die Erträge aus ihren Früchten decken nicht einmal mehr die Erntekosten. Bis ein Hochstammbaum aber nennenswerte Erträge liefert, muss er mehrere Jahre gepflegt, geschnitten und auch geschützt werden, vor Wildtieren, Mäusen, und auch die vermehrte Weidehaltung führt zu Verlusten.
Viele Betriebe sind gezwungen, Personal abzubauen, dieses durch Maschinen zu ersetzen; dadurch werden diese Hochstamm-Obstbäume zum Hindernis und werden entfernt.
Die angespannte Einkommenssituation vieler Bauernfamilien zwingt sie zu einem Nebeneinkommen. Auch das führt dazu, dass infolge Personalmangel Betriebszweige, die weniger rentieren, aufgegeben werden.
Wenn uns die Erhaltung des Hochstamm-Obstbäume-Bestandes wichtig ist, dann müssen wir jetzt handeln. Mit der Möglichkeit einer Zulage für Obst aus Hochstammproduktion wird ein finanzieller Anreiz geschaffen, dass die Ernte und damit auch die Pflege und die Neuanpflanzung wieder interessanter werden. Der Rückgang könnte damit gestoppt werden.
Sie leisten einen Beitrag zur Erhaltung des Landschaftsbildes, Sie schützen damit den Lebensraum vieler bedrohter Vogelarten. Ich habe bewusst eine offene Formulierung gewählt, damit der Bundesrat in der Verordnung die Details festlegen kann. Ich danke Ihnen, wenn Sie im Interesse der Umwelt meinem Antrag zustimmen.
Art. 76
Proposition de la commission
Al. 1, 5
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Proposition Eberhard
Al. 1bis
Elle peut verser une indemnité aux arboriculteurs afin de préserver la production de fruits issus d'arbres fruitiers haute-tige et destinés à être transformés en moût, en moût à distiller ou en autres produits dérivés.
Développement par écrit
En 2001, l'Office fédéral de la statistique a recensé les arbres fruitiers haute-tige. Leur nombre est relevé tous les dix ans depuis 1951. D'après le dernier recensement, il s'élève encore à 2,9 millions en Suisse, soit 20 pour cent de moins qu'il y a dix ans ou 45 pour cent de moins qu'il y a vingt ans. Ce recul est inquiétant, car la Confédération verse 15 francs par arbre et par an depuis la mise en place de la nouvelle politique agricole, afin de soutenir les vergers haute-tige. Ceux-ci font partie du patrimoine culturel; ils agrémentent le paysage grâce à leur floraison, à leurs fruits, à leurs couleurs automnales et à leur robe hivernale.
Ils servent aussi d'espace vital à plus de cinquante espèces d'oiseaux couveurs, dont nombreuses sont menacées.
Les arbres fruitiers haute-tige ont perdu leur importance dans la production de fruits de table, étant donné que leur culture demande beaucoup de travail. En outre, l'harmonisation fiscale s'imposant dans le cadre de l'OMC a conduit à un effondrement des prix de produits cidricoles et distillés. Comme les recettes ne couvraient plus les coûts et de nombreux arbres haute-tige ont été abattus, la Confédération a institué des contributions fixes de 15 francs par arbre dans le cadre de la "Politique agricole 2002". En même temps, les arbres fruitiers haute-tige peuvent être pris en compte au titre des prestations écologiques requises.
Cependant, le dernier recensement fait ressortir que ces mesures ne suffisent pas pour stopper le recul. Notamment le nombre de nouveaux arbres plantés montre que cette évolution n'est pas terminée. Les 240 000 jeunes arbres plantés en l'espace de dix ans ne sont que la moitié du nombre nécessaire au maintien des effectifs. L'effet de ce renouvellement insuffisant ne se fera sentir qu'au moment du prochain recensement.
Cette évolution fait également ressortir que les arbres fruitiers haute-tige ne sont pas rentables, car leurs rendements en fruits ne couvrent même plus le coût de la récolte. Un arbre fruitier haute-tige doit être soigné, coupé et protégé contre des animaux sauvages (p. ex. souris) durant des années avant de produire un rendement significatif; les pâtures de plus en plus répandues entraînent également des pertes.
Beaucoup d'exploitations sont forcées de réduire le personnel, le remplaçant par des machines; les arbres haute-tige deviennent ainsi un obstacle et sont éliminés.
La situation tendue de nombreuses familles paysannes en ce qui concerne le revenu contraint leurs membres à chercher un revenu accessoire; il en résulte une pénurie de main-d'oeuvre qui conduit aussi à l'abandon de branches d'exploitation moins rentables.
Si nous tenons à sauvegarder l'effectif des arbres fruitiers haute-tige, nous devons agir maintenant. La possibilité d'accorder un supplément pour les fruits issus d'arbres haute-tige constituerait une incitation rendant à nouveau plus intéressante la récolte et, partant, l'entretien des vergers et la plantation de nouveaux arbres.
Ils serait ainsi possible de stopper le recul et de contribuer au maintien d'un paysage attrayant et à la protection de l'espace vital nécessaire aux nombreuses espèces d'oiseaux menacées. C'est à bon escient que j'ai choisi une formulation non contraignante, afin que le Conseil fédéral puisse régler les modalités par voie d'ordonnance.
Je vous remercie d'approuver ma proposition dans l'intérêt de l'environnement.
Ehrler Melchior · Consiglio nazionale · Argovia · Gruppo popolare-democratico
Dieses Thema wurde in der Kommission ansatzweise diskutiert. Es gab einen Antrag Genner, der dann nicht weiterverfolgt wurde. Es gibt - ich darf Sie daran erinnern - auch einen Vorstoss hier im Rat von Kollege Eberhard.
Materiell geht es um Folgendes: Für gewöhnlich schätzt man die Hochstammbäume sehr, man stellt aber auf der anderen Seite in den letzten Jahren fest, dass die Anzahl dieser Bäume sehr stark zurückgegangen ist. Zum einen ist dies wegen des damit verbundenen Arbeitsaufwandes der Fall, zum anderen steht es im Zusammenhang mit Änderungen in der Besteuerung. Man hat dann in der Folge Direktzahlungen für Hochstammbäume eingeführt, und es gab gleichwohl einen weiteren Rückgang.
Man kann festhalten, dass hier ein breit gestütztes Anliegen der Landwirtschaft, von Konsumentenseite, von Landschaft und Umwelt aufgenommen wurde. Man muss aber auch feststellen, dass es gegen dieses Vorhaben Einwände gibt, einmal den Trend in der aktuellen Agrarpolitik. Es gibt vielleicht finanzielle Einwände. Am Schluss gibt es - das haben wir in der Kommission gesehen - auch noch Fragen punkto praktischer Durchführbarkeit.
Das ist meine persönliche Schlussfolgerung, weil ich das Problem ein bisschen kenne. Ich ziehe sie auch aus der kurzen Diskussion, die wir in der Kommission hatten. Man muss feststellen, dass das Problem besteht. Von daher wäre es wahrscheinlich sinnvoll, eine Differenz zum Ständerat zu schaffen, damit dort dann tatsächlich eine praktikable Lösung gefunden wird.
Deiss Joseph · BR-M · Consiglio federale · Friburgo
Le Conseil fédéral vous invite à rejeter cette proposition.
Je crois que le soutien à la culture des arbres fruitiers de haute tige est déjà possible. Ce serait à notre sens une erreur que d'introduire une nouvelle contribution, de plus couplée à la production. Ce n'est pas efficace et va à l'encontre de la réforme de la politique agricole que nous voulons mener. Par ailleurs, toute aide couplée à la production, telle qu'elle est proposée, est soumise aux engagements contractés vis-à-vis de l'OMC en matière de soutien interne, contrairement aux paiements directs.
D'autre part, vous savez à quel point la situation de la Confédération est étriquée sur le plan financier; il faut utiliser les moyens de la manière la plus efficace et la plus conforme à la politique que nous voulons mener.
Je vous invite à rejeter la proposition Eberhard.
Binder Max · 1VP-M · Consiglio nazionale · Zurigo · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Abstimmung - Vote
Für den Antrag Eberhard .... 66 Stimmen
Dagegen .... 42 Stimmen
Übrige Bestimmungen angenommen
Les autres dispositions sont adoptées
Art. 76a; 77; Gliederungstitel vor Art. 78; 79 Abs. 3
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 76a; 77; titre précédant l'art. 78; 79 al. 3
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Art. 80 Abs. 1, 2
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Antrag Chevrier
Abs. 1
....
a. .... mindestens aber 0,3 Standardarbeitskräfte;
....
Abs. 2
Streichen
Schriftliche Begründung
Investitions- wie Landwirtschaftskredite müssen für Kleinbewirtschafter zugänglich sein. Es gibt keinen objektiven Grund, für die Gewährung von Direktzahlungen und für die Gewährung dieser Kredite andere Limiten zu setzen.
Diese Möglichkeit der Bundeshilfe ist für die Randgebiete, wo die Landwirtschaft sehr häufig teilzeitig betrieben wird, von besonderer Bedeutung. Es ist deshalb angebracht, die Limite auf 0,3 Standardarbeitskräfte herabzusetzen, wie dies bei den Direktzahlungen üblich ist.
Wenn der Bundesrat mir indessen formell zusichert, dass er, um diesem Anliegen zu entsprechen, den Handlungsspielraum ausnutzt, der ihm mit Absatz 2 der Artikel 80 und 89 gegeben ist, bin ich bereit, meine Anträge zu den Artikeln 80 und 89 zurückzuziehen.
Art. 80 al. 1, 2
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Proposition Chevrier
Al. 1
....
a. ..... mais au moins 0,3 unité de main-d'oeuvre standard;
....
Al. 2
Biffer
Développement par écrit
L'accès aux crédits d'investissement de même qu'aux crédits agricoles doit être ouvert aux petites exploitations. Il n'y a pas de raisons objectives de fixer des limites différentes pour l'octroi des paiements directs et l'octroi desdits crédits.
Cette possibilité d'accéder aux aides fédérales est d'autant plus importante pour les régions périphériques dans lesquelles l'agriculture à temps partiel est très répandue. Il convient dès lors d'abaisser le seuil à 0,3 unité de main-d'oeuvre standard tel que pratiqué pour les paiements directs.
Néanmoins, si j'obtiens la garantie formelle du Conseil fédéral qu'il utilisera la marge de manoeuvre que lui laisse l'alinéa 2 des articles 80 et 89 pour répondre à la préoccupation exprimée ci-devant, je suis prêt à retirer mes propositions aux articles 80 et 89.
Favre Charles · Consiglio nazionale · Vaud · Gruppo radicale liberale
Nous en sommes aux articles permettant les améliorations structurelles dans le domaine de l'agriculture. La proposition Chevrier vise à ce que la Confédération puisse intervenir dès le moment où il y a 0,3 unité de main d'oeuvre standard dans l'exploitation, alors que le projet du Conseil fédéral prévoit une limite d'une unité.
Nous pensons qu'il s'agit d'aller dans la direction proposée par le Conseil fédéral du fait que par le projet "PA 2007", nous voulons modifier les structures de l'agriculture et augmenter quelque peu la taille des différentes exploitations. Donc, si je simplifie quelque peu le propos, je dirai qu'il s'agit d'éviter de soutenir par ces articles des activités qui sont de type "hobby". Si, en ce qui concerne les paiements directs, l'intervention par des aides de la Confédération peut être faite pour un nombre d'unité inférieur à un, par contre, pour ce qui concerne les modifications structurelles - et ces modifications structurelles, nous les souhaitons -, il paraît préférable de maintenir cette charge de travail à une unité de main-d'oeuvre standard et de ne pas descendre à 0,3 unité.
Ainsi, à titre personnel, puisque cette proposition sauf erreur n'a pas été traitée en commission, je vous demande d'en rester au projet du Conseil fédéral dans le cadre de ce type de soutien à l'agriculture.
Deiss Joseph · BR-M · Consiglio federale · Friburgo
La proposition Chevrier va à l'encontre des objectifs visés par la réforme de la politique agricole "PA 2007". En effet, la constitution tend à promouvoir une agriculture productrice. Cela signifie qu'il s'agit d'une agriculture qui n'est pas exercée à titre de loisir, mais véritablement à titre professionnel, que ce soit à temps partiel ou à plein temps.
La proposition qui vous est faite est aussi superfétatoire dans la mesure où le cas soulevé par M. Chevrier est couvert par l'article 80 alinéa 2. Ce dernier dispose en effet qu'"afin d'assurer la gestion agricole ou une occupation suffisante du territoire, le Conseil fédéral peut fixer, pour les exploitations situées dans la région de montagne et dans la région des collines, une charge de travail moins élevée que celle visée à l'alinéa 1er lettre a". Le Conseil fédéral a bien l'intention d'utiliser cette possibilité. En revanche, il estime que ce serait une erreur d'inscrire à l'alinéa 1er lettre a le principe général de 0,3 unité de main-d'oeuvre standard.
Par conséquent, le Conseil fédéral vous invite à maintenir "une unité de main-d'oeuvre standard".
Binder Max · 1VP-M · Consiglio nazionale · Zurigo · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Kommission .... 59 Stimmen
Für den Antrag Chevrier .... 53 Stimmen
Gliederungstitel vor Art. 86a
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre précédant l'art. 86a
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Art. 86a
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe .... 113 Stimmen
(Einstimmigkeit)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Art. 86b
Antrag der Kommission
Titel
Betriebsaufgabeerleichterung
Abs. 1
Der Bund kann Massnahmen zur Erleichterung der vorzeitigen Aufgabe von auslaufenden Betrieben und der Übertragung der dadurch frei werdenden Flächen an einen oder mehrere Bewirtschaftende ergreifen.
Abs. 2
Der Bundesrat regelt die Einzelheiten.
Antrag Donzé
Streichen
Schriftliche Begründung
Mit Hilfen zur vorzeitigen Aufgabe von auslaufenden Betrieben soll dem notwendigen Strukturwandel nachgeholfen werden. Gedacht wird an die vorzeitige Pensionierung, an Umschulungsmöglichkeiten für noch nicht zu Pensionierende, an Ausstiegshilfen wie zum Beispiel den Erlass von Liquidationsgewinnsteuern.
Es bleiben einige Fragen offen, die meines Erachtens mindestens diskutiert werden müssen. Zum Beispiel:
Ist der Artikel genügend klar definiert? Wir überlassen die Einzelheiten einfach mit Absatz 2 dem Bundesrat.
Sind diese Massnahmen hier am richtigen Ort? Welche anderen Stützungen bestehen auch noch?
Ist gesichert, dass diese Hilfen nicht missbräuchlich benützt werden? Oder nimmt einer mit dreissig Jahren Einstiegshilfen, mit vierzig Jahren Bauhilfen und mit fünfzig Jahren Ausstiegshilfen in Anspruch?
Sind diese Massnahmen finanzierbar?
Findet bei diesen Ausstiegen ein Strukturwandel statt? Oder wird weiterhin gleich viel produziert? Könnte es sein, dass es im Berggebiet zu einem Sterben von Betrieben mit Nebenverdienst (Handwerk, Tourismus) und zur Schaffung grösserer (vielleicht nicht einmal arrondierter) Betriebe kommt, die dann ausschliesslich vom landwirtschaftlichen Einkommen leben müssen und auf Ersatzeinkommen angewiesen sein werden?
Schliesslich sei auch noch die Frage erlaubt, ob die Schaffung dieses Artikels kohärent zur Politik seiner Befürworter ist.
Art. 86b
Proposition de la commission
Titre
Mesures pour faciliter la cessation d'exploitation
Al. 1
La Confédération peut prendre des mesures pour faciliter la cessation anticipée d'exploitations en perte d'activité et la cession des terres ainsi libérées à un ou plusieurs exploitants.
Al. 2
Le Conseil fédéral définit les modalités.
Proposition Donzé
Biffer
Développement par écrit
La nécessaire mutation structurelle doit être encouragée par des mesures facilitant la cessation anticipée d'exploitations en perte d'activité. Sont en l'occurrence évoqués la retraite anticipée, les opportunités de reconversion professionnelle destinés aux personnes n'ayant pas encore atteint un âge permettant d'envisager la retraite, ainsi que des aides au départ comme par exemple la remise de l'impôt sur le gain de liquidation.
Certaines questions méritant au moins d'être discutées restent sans réponse:
Cet article a-t-il été rédigé de manière suffisamment claire? Selon l'alinéa 2, nous abandonnons la définition des modalités au Conseil fédéral.
Les mesures envisagées s'inscrivent-elles dans un cadre pertinent? Quels sont les autres moyens disponibles?
Comment garantir que ces aides ne donneront pas lieu à des abus? Est-il normal de pouvoir bénéficier d'aides au lancement à l'âge de trente ans, d'aides à la construction à l'âge de quarante ans et enfin d'aides au départ à l'âge de cinquante ans?
Ces mesures peuvent-elles être financées?
Dans quelle mesure ces départs encouragent-ils la mutation structurelle? Le niveau de production sera-t-il maintenu? Est-il possible que de telles mesures entraînent dans les régions de montagne la disparition des exploitations dépendant de revenus annexes et leur remplacement par de plus grosses structures qui devront subsister à l'aide de leurs seuls revenus agricoles et qui seront amenées à leur tour à dépendre d'un revenu de remplacement?
Dernière question: cet article est-il conforme avec la politique prônée par ses auteurs?
Ehrler Melchior · Consiglio nazionale · Argovia · Gruppo popolare-democratico
Die Kommission hat hier einen neuen Artikel eingefügt, und zwar betreffend die Betriebsaufgabeerleichterung. Es gab in der Kommission zwei Anträge: einen Antrag Pelli und einen Antrag Walter Hansjörg. Jener von Herrn Pelli war etwas detaillierter, jener von Herrn Walter Hansjörg war allgemein formuliert. Am Schluss hat sich die Kommission dann für den Antrag Walter Hansjörg entschieden.
Ganz kurz zur Frage, worum es geht: Die neue Agrarpolitik segelt ja unter dem Titel "Mehr Markt, mehr Ökologie". Wer mehr Markt sagt, meint auch eine gewisse strukturelle Entwicklung. Von dorther hatten wir bereits im Rahmen der Diskussion um die "AP 2002" diskutiert, ob man nicht Massnahmen zur strukturellen Abfederung einführen sollte. Man hat das damals abgelehnt.
Wenn Sie jetzt schauen, was in der Zwischenzeit passiert ist, so sehen Sie, dass die wirtschaftliche Entwicklung der Landwirtschaft relativ schlecht ist. Es gibt sehr viele Betriebe, die in Schwierigkeiten sind. Wenn wir nach vorne schauen und uns überlegen, was sich etwa abzeichnet, dann sind das Stichwort Umsetzung der bilateralen Verträge, das Stichwort WTO-Verhandlungen, das Stichwort Bundesfinanzen usw. zu erwähnen. Man muss also ganz sicher damit rechnen, dass das Strukturproblem in der Landwirtschaft weiterhin vorhanden sein wird und an Bedeutung zunimmt.
Die Idee ist jetzt an und für sich die, dass man über den Staat eine gewisse strukturelle Abfederung vornimmt. Der Grundsatz ist einfach; wenn es dann konkret wird, wird es etwas schwieriger. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es verschiedene Massnahmen gibt, zum Teil auch im Gesetz. Das gilt für die Betriebshilfe und auch für Umschulungsbeihilfen. Dann sind gewisse Vorstösse im Steuerbereich hängig; es geht dort um die Liquidationsgewinnsteuer. Die heutige Regelung führt einfach dazu, dass es sehr teuer ist, den Betrieb aufzugeben. Das ist ein Hemmnis bei der Strukturentwicklung. Man möchte hier korrigierend eingreifen. Dann gibt es eine Diskussion über die so genannte Vorruhestandsregelung. Die Diskussion ist relativ alt, und die Fronten sind hier noch mehr oder weniger die gleichen.
Die Kommission hat nach der Diskussion dieses Sachverhaltes einer allgemeinen Formulierung zugestimmt, und zwar mit 14 zu 1 Stimmen bei 8 Enthaltungen. Sie ist der Meinung, dass man hier einen Grundsatzartikel ins Gesetz einfügen soll und dass dann auf Stufe Verordnung zu präzisieren ist, wie das konkret auszusehen hat. Ich glaube, es wäre auch sinnvoll, dass wir hier eine Differenz zum Ständerat schaffen. Wenn dort eine noch bessere Lösung gefunden wird, dann wäre das sicher gut.
Im Namen der Kommission empfehle ich Ihnen Zustimmung zu diesem Artikel.
Deiss Joseph · BR-M · Consiglio federale · Friburgo
Le Conseil fédéral vous invite à rejeter la proposition de la commission et à soutenir la proposition Donzé qui vise en fait à demeurer dans la ligne du Conseil fédéral. Il y a plusieurs raisons à cela.
Il faut rappeler qu'à l'article 86a, le Conseil fédéral prévoit d'instaurer des aides à la reconversion professionnelle. Cette mesure est destinée à allouer à des personnes qui exercent une activité indépendante dans l'agriculture ainsi qu'à leur conjoint des aides qui leur permettent de procéder à leur reconversion professionnelle, c'est-à-dire de retrouver un emploi en dehors de l'agriculture. Il s'agit de personnes qui sont en âge d'activité et qui veulent et doivent continuer à travailler.
En revanche, le Conseil fédéral a renoncé à des mesures telles que celles prévues à l'article 86b, destinées à soutenir des agriculteurs qui quitteraient le métier en fin de carrière pour prendre leur retraite. Ceci pour plusieurs raisons.
Il y a une question de moyens financiers disponibles. Le Conseil fédéral souhaite réserver les moyens disponibles - limités - pour les destiner aux agriculteurs en activité. Or, si nous utilisons une partie des moyens pour aider des agriculteurs qui ne produiront plus, nous allons bien sûr diminuer les moyens disponibles pour les paysans en activité. C'est une priorité que nous devons fixer.
L'incitation à quitter l'agriculture plus tôt, pour prendre une retraite en quelque sorte anticipée, est une mesure qui sera relativement chère si elle doit véritablement avoir l'effet incitatif qu'on lui prête. Avec une moyenne de paiements directs de 40 000 francs par exploitation agricole, vous voyez tout de suite qu'il faudra un montant relativement important pour inciter des paysans à cesser précocement leur activité. Et enfin, nous estimons qu'il y a d'autres moyens pour parvenir à cette fin.
L'argument qui a été utilisé, notamment par le rapporteur de la commission, était que, du point de vue fiscal, il pouvait être coûteux pour un agriculteur de quitter sa ferme et son exploitation. C'est un phénomène qui existe effectivement, mais qui ne concerne pas seulement l'agriculture; il concerne toutes les petites et moyennes entreprises où l'exploitant veut prendre sa retraite. Le Conseil fédéral prévoit de répondre à cette difficulté par la réforme de l'impôt sur les sociétés II - la deuxième réforme qui est en préparation. Cette réforme, bien sûr, touchera toutes les entreprises, qu'elles soient agricoles ou non. Echafauder une solution spéciale pour l'agriculture dans ce domaine ne nous paraît pas justifié pour des raisons d'équité et, comme je l'ai dit initialement aussi, pour des raisons d'efficacité de la politique agricole.
Binder Max · 1VP-M · Consiglio nazionale · Zurigo · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Kommission .... 82 Stimmen
Für den Antrag Donzé .... 12 Stimmen
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe .... 100 Stimmen
Dagegen .... 6 Stimmen
Das qualifizierte Mehr ist nicht erreicht
La majorité qualifiée n'est pas acquise
Art. 87
Antrag der Mehrheit
Abs. 2
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Antrag der Minderheit
(Strahm, Fässler, Genner, Goll, Gysin Remo, Hämmerle, Rennwald, Sommaruga)
Abs. 1bis
Der Bund erarbeitet zusammen mit den Kantonen einen mehrjährigen Investitionsplan für den naturnahen Rückbau von Kleingewässern gemäss Absatz 1 Buchstabe e.
Art. 87
Proposition de la majorité
Al. 2
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Proposition de la minorité
(Strahm, Fässler, Genner, Goll, Gysin Remo, Hämmerle, Rennwald, Sommaruga)
Al. 1bis
La Confédération établit, avec les cantons, un plan d'investissement pluriannuel pour la remise de petits cours d'eau à un état proche des conditions naturelles, visée à l'alinéa 1er lettre e.
Strahm Rudolf · Consiglio nazionale · Berna · Gruppo socialista
In Artikel 87 beantrage ich mit einer Minderheit die Aufnahme eines Absatzes 1bis, und zwar möchte ich einfügen, dass der Bund zusammen mit den Kantonen einen mehrjährigen Investitionsplan für den naturnahen Rückbau von Kleingewässern entwirft. Wir haben den Rückbau von Kleingewässern schon im Gesetz; er könnte vom Bund finanziert werden. Bis heute wird das nur gemacht, wenn ohnehin Meliorationen stattfinden, aber eigentlich war dieser Unterstützungstatbestand bis jetzt toter Buchstabe. Es geht darum, dass wir vor allem im Mittelland - im Alpenraum ist das weniger nötig - einiges gegen die aus den Sünden der Dreissiger-, Fünfziger- und Sechzigerjahre resultierende Eindolung von Bächen tun. 90 Prozent der Fliessgewässer im Mittelland sind eingedolt, begradigt oder verbetoniert. Es geht darum, dass Kleingewässer mit Hecken und ein Teil der Ausgleichsfläche, die ja entschädigt wird, wieder mit Bestockung revitalisiert würden. Das würde Wertschöpfung auch bei den Landwirten selber schaffen, denn diese Revitalisierung wird ja sehr oft von den Landwirten in Eigenarbeit geleistet. Sie können auch Sympathie und Goodwill für die Landwirtschaft schaffen.
Ich muss hier noch etwas zur Frage der Unterstützung des Internationalen Jahres des Wassers sagen: Wir haben im Parlament eine sehr repräsentative Gruppe, die dieses Jahr des Wassers unterstützt. Dem Präsidium gehören mit Herrn Bezzola, Herrn Freund, Herrn Galli und Frau Teuscher Vertreter aus allen Parteien an. Ich sehe in diesen Unterlagen, dass das Bundesamt für Landwirtschaft das mitgetragen hat, dass der Schweizerische Bauernverband dieses Jahr des Wassers unterstützt, und ich sehe im "Leitbild Fliessgewässer Schweiz - Für eine nachhaltige Gewässerpolitik", das vom Bundesamt für Landwirtschaft mitgestaltet und mitunterzeichnet worden ist, dass Pufferzonen zur Reduzierung der Belastung der Gewässer gefordert werden. Pufferzonen sind nichts anderes als Revitalisierung von solchen Gewässern. Ich sehe auch, dass sich ein gewisser Herr Weber vom Bundesamt für Landwirtschaft zitieren lässt: "Unsere Landwirtinnen und Landwirte tragen durch eine naturnahe Bewirtschaftung zu einer guten Qualität der Fliessgewässer bei."
Ich finde, den schönen Worten sollten Taten folgen. Deswegen möchte meine Minderheit, dass der Bund verpflichtet wird, zusammen mit den Kantonen und natürlich auch den Organisationen einen mehrjährigen Investitionsplan für den naturnahen Rückbau von Kleingewässern zu entwerfen. Ich bitte Sie, diesen Antrag zu unterstützen. Für mich ist das ein wenig ein Testfall, damit jene, die sich mit ihrem Namen für das Jahr des Wassers einsetzen - die Verbände und die einzelnen Parlamentarier -, jetzt auch mithelfen; das ist ein Tatbeweis.
Zum Schluss noch eine Bemerkung an die Landwirtschaft: Wenn der Bund das entschädigt, kann der Landwirt das ja sehr oft selber bewerkstelligen. Man kann also durch diese Revitalisierung der Gewässer Sympathie und Goodwill schaffen. Bis jetzt ist hier zu wenig gelaufen.
Ich bitte Sie, den Minderheitsantrag zu unterstützen.
Fattebert Jean · Consiglio nazionale · Vaud · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
J'aimerais vous poser une question. Vos propos partent d'un bon sentiment, on peut être d'accord, mais est-ce que vous pensez que c'est bien dans l'enveloppe destinée à l'agriculture, qui permet à peine à des paysans de vivre avec des moyens que vous connaissez, qu'on doit puiser pour favoriser ce genre de réalisation? Est-ce qu'il ne serait pas plus opportun de dépenser une initiative parlementaire et de proposer de prendre par exemple sur le budget de l'Office fédéral de l'environnement, des forêts et du paysage?
Strahm Rudolf · Consiglio nazionale · Berna · Gruppo socialista
Herr Fattebert, ich muss Ihnen zuerst sagen, dass nicht alle so privilegiert sind wie Sie als Tabakbauer, der ausserhalb des Agrarbudgets noch eine solche hohe Subvention aus der Bundeskasse erhält. Nicht alle sind so privilegiert. Aber die Frage kann man stellen, warum das von der Landwirtschaft bezahlt werden soll. Es geht nicht um die grossen Gewässerinvestitionen, sondern es geht um die kleinen Gewässer, die kleinen Bäche, die im Rahmen der Ausgleichsfläche - es sind 5 bis 7 Prozent Ausgleichsfläche - revitalisiert werden und beim Landwirtschaftsland bleiben. Deswegen hat es einen inneren Zusammenhang mit der Ausgleichsfläche und der Biodiversität.
Es gibt einen zweiten Grund: Wir haben neben den Direktzahlungen noch einen Kredit von 2 bis 2,5 Milliarden Franken für so genannte Strukturverbesserungsmassnahmen. Wenn Sie schon die Meliorationen zahlen, gehört das auch zur Strukturverbesserung.
Zuletzt möchte ich nochmals wiederholen, dass es zum grossen Teil Finanzmittel sind, die beim Landwirt bleiben, weil der Landwirt die Hecken und die Weiden pflanzt usw. Das ist nicht eine Baufirma. Das gehört zum inneren Zusammenhang. Zudem, ich habe es schon gesagt, ist dieser Subventionstitel schon im Gesetz enthalten. Nur ist er bis jetzt toter Buchstabe geblieben.
Bigger Elmar · Consiglio nazionale · San Gallo · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Herr Strahm, haben Sie nicht auch das Gefühl, dass das landwirtschaftliche Kulturland in der Schweiz sonst schon genug verbraucht wird, mit Strassen und Fussballplätzen, Bauten usw.? Sie wollen unser Kulturland mit Vorschriften und Auflagen noch mehr einschränken. Sie wissen ganz genau - oder ich vermute, dass Sie es wissen -, dass diese Öffnung von Gewässern wieder zu Auflagen führt. Oder können Sie mir das Gegenteil beweisen? Habt ihr die Absicht, die Landwirtschaft nur noch mit Auflagen und Verpflichtungen zu erhalten, oder habt ihr auch ein Interesse, dass in der Schweizer Landwirtschaft überhaupt noch produziert wird?
Strahm Rudolf · Consiglio nazionale · Berna · Gruppo socialista
Ich sehe, man kann auch über kleine Dinge streiten, aber wir messen Ihre Haltung manchmal auch an kleinen Dingen.
1. Es geht bei meinem Antrag nicht um eine Auflage, sondern ich möchte, dass bei einem Subventionstitel, der im Gesetz enthalten ist, in dieser Hinsicht etwas passiert.
2. Ich will nicht die Landschaft verbetonieren, sondern es gibt eine Ausgleichsfläche. 5 bis 7 Prozent der Fläche müssen ja ohnehin der Intensivproduktion entzogen werden, und es ist doch sinnvoll, dass man daraus etwas macht. Diese Revitalisierung mit Hecken entlang von Bächen ist doch eigentlich eine Massnahme, die nicht eine neue Restriktion bedeutet, sondern eine naturnahe Gestaltung der Landschaft, die allen nützt, auch den Landwirten. Bitte sehen Sie jetzt darin nicht eine neue polizeiliche Methode, sondern es wäre eher eine Sympathiekundgebung des Landwirts an die Bevölkerung.
Tschuppert Karl · Consiglio nazionale · Lucerna · Gruppo radicale liberale
Halt, halt, Herr Strahm, so natürlich nicht! Sie wollen nicht einfach nur entlang den bestehenden Gewässern Hecken pflanzen, sondern Sie wollen die Gewässer, die vor Jahren eingedolt worden sind, renaturieren; das wollen Sie. Ich bin schon einverstanden, wenn Sie an den bestehenden Gewässern noch Hecken bauen, aber Sie wollen ganz etwas anderes. Das müssen Sie offen und ehrlich zugeben.
Strahm Rudolf · Consiglio nazionale · Berna · Gruppo socialista
Ich glaube, ich lasse dieses letzte Wort stehen. Es ist keine Zwangsmassnahme, es ist eine Ausstattung einer Ausgleichsfläche. Wenn Sie dieses Verständnis nicht aufbringen, müssen Sie sich auch nicht wundern, wenn in unseren und in urbanen Kreisen das Verständnis für Subventionen in der Höhe von 14 Milliarden Franken auch nicht mehr so gross ist.
Bitte sehen Sie das gegenseitige Geben und Nehmen! Ich will keine neue Pflicht einführen.
Meier-Schatz Lucrezia · Consiglio nazionale · San Gallo · Gruppo popolare-democratico
Die Minderheit verlangt vom Bund - Sie haben es gehört -, dass er gemeinsam mit den Kantonen ein mehrjähriges Investitionsprogramm erarbeitet, damit der naturnahe Rückbau von Kleingewässern möglich wird. Dies ist meines Erachtens und aus der Sicht der CVP ganz klar eine kantonale Aufgabe und wird im Rahmen der kantonalen Wasserbaugesetze auch entsprechend geregelt. Eine Mitfinanzierung des Bundes in diesem Zusammenhang ist überflüssig und entspricht auch nicht den neuen Grundsätzen des Lastenausgleiches.
Die Kantone sind hier gefordert, da gebe ich Ihnen Recht, Herr Strahm, aber nicht der Bund. Sie wissen ebenso gut wie ich, dass in den letzten Jahren in zahlreichen Kantonen die Wasserbaugesetze angepasst und dementsprechend auch dem Volk zur Abstimmung unterbreitet wurden. Entsprechend kann die Revitalisierung erfolgen. Die Offenlegung der Bäche, Herr Strahm, ist nicht nur eine Unterstützung der Landwirtschaft; sie betrifft im ländlichen Raum und auch in anderen Regionen sehr viele Wohneigentümer. Die Offenlegung der Bäche ist nicht gratis zu haben. Überlassen Sie es den Kantonen, diese Probleme zu regeln. Ich bin überzeugt, dass es nicht die Aufgabe des Bundes sein kann, sich hier nochmals einzumischen.
Die CVP-Fraktion lehnt den Antrag der Minderheit daher ab.
Fässler Hildegard · Consiglio nazionale · San Gallo · Gruppo socialista
Um meine Interessen offen zu legen, halte ich fest, dass ich erstens an einem Bach wohne, der renaturiert wurde, und dass ich zweitens Präsidentin der Schweizerischen Greinastiftung bin.
Ich glaube, ich muss ein paar Missverständnisse klären, die jetzt in den Fragen an Herrn Strahm aufgetaucht sind. Lesen Sie Artikel 87, Grundsatz, und zwar Absatz 1 Buchstabe e. Da heisst es: "Der Bund gewährt Beiträge und Investitionskredite, um den naturnahen Rückbau von Kleingewässern zu fördern." Das ist die Grundvoraussetzung. Ich meine, dass es durchaus dem Grundsatz entspricht: Wo man Geld gibt, sollte man auch mitreden können. Der Bund spricht hier Mittel; warum soll er nicht mitsprechen können? Ich meine deshalb, dass es eigentlich recht sinnvoll ist, mit den Kantonen zusammen einen solchen Investitionsplan zu erarbeiten. Geld für diese Renaturierungsprojekte wird der Bund ja sprechen, das kann er. Weil ein Bach vielleicht einmal nicht an einer Kantonsgrenze endet, sondern so "frech" ist, diese zu überschreiten, wäre es gar nicht so schlecht, wenn man da zusammenarbeiten würde. Ich möchte Ihnen also schon deshalb beliebt machen, diesem Minderheitsantrag zuzustimmen.
Es geht aber auch um qualitative Steigerungen der Ökomassnahmen. Wir sind bei der ökologischen Förderung eigentlich an einem gewissen Ort angelangt, wo wir stehen bleiben könnten. Da ist nun ein weiterer Schritt nötig. Wenn man nämlich in diesem Bereich über die Grenzen hinweg zusammenarbeitet, gibt es bei den ökologischen Massnahmen qualitative Sprünge.
Zu Herrn Fattebert und seinen Kollegen: Nur keine Angst, es kommt hier nichts Neues dazu. Der Bund kann diese Beträge schon jetzt sprechen. In diesem Sinne ist es auch nicht gegen die Idee des neuen Finanzausgleiches, wenn er auch bei der Planung mitsprechen will. Der Bund spricht also Geld und soll deshalb mitreden können.
Ich möchte an alle Stiftungsratsmitglieder der Greinastiftung appellieren: Die Stiftung hat eben auch die Förderung der kleinen Bäche zum Ziel. Das bedeutet den naturnahen Rückbau. Ich möchte Sie daran erinnern, dass es eigentlich schade ist, wenn man nur auf dem Papier mitmacht und dort, wo es um die Taten geht, anders stimmt.
In diesem Sinne bitte ich auch die Stiftungsratsmitglieder der Greinastiftung, die in diesem Rat sehr zahlreich sind, um Zustimmung zum Antrag der Minderheit Strahm.
Walter Hansjörg · Consiglio nazionale · Turgovia · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Ich möchte es kurz machen: Wir haben jetzt schon die Grundlagen, um solche Bachöffnungen zu fördern. Es geht hier nicht darum, ob das gut oder schlecht ist, sondern ob die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Sie sind erfüllt, die Kantone können das mit den Gemeinden bewerkstelligen, sofern diese Interessen gegeben sind. Es wäre wirklich falsch, wenn sich der Bund jetzt in subsidiäre Aufgaben einmischen würde, die meiner Meinung nach funktionieren, dort, wo dies im gegenseitigen Einverständnis zwischen Kanton, Gemeinde und Landeigentümer möglich ist. Es ist nicht nötig, dass wir hier diesen zusätzlichen Passus aufnehmen.
Ich bitte Sie also, der Mehrheit zuzustimmen.
Eggly Jacques-Simon · Consiglio nazionale · Ginevra · Gruppo liberale
Cette affaire de petits cours d'eau est plus importante qu'il n'y paraît, car elle nous met en effet en face de la question de la répartition des compétences entre la Confédération et les cantons. Que l'agriculture, comme la défense nationale, soit une tâche nationale, on est d'accord; qu'elle nous coûte des milliards, il le faut bien, on est d'accord; mais croyez-vous vraiment, Monsieur Strahm, qu'il faille, au nom bien sûr d'une préoccupation écologique que nous partageons d'une manière générale, exiger que la Confédération prépare des plans pluriannuels pour l'aménagement des petits cours d'eau? Là, je crois vraiment que l'on va trop loin.
Il y a véritablement, dans cette loi sur l'agriculture, ce qui relève de la compétence, de la responsabilité, de la charge de l'Etat fédéral, et il y a ce qui relève - empiriquement si je puis dire, même si on se réfère à une préoccupation qui est admise par la plupart des Suisses - des cantons et des communes. Alors, vouloir hisser cette planification pluriannuelle pour la remise en l'état des petits cours d'eau à l'échelon de la loi fédérale, c'est de la mauvaise politique.
C'est la raison pour laquelle le groupe libéral, en tout esprit fédéraliste, vous demande de suivre la majorité et de rejeter la proposition de minorité Strahm.
Binder Max · 1VP-M · Consiglio nazionale · Zurigo · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Die FDP-Fraktion unterstützt den Antrag der Mehrheit.
Cuche Fernand · Consiglio nazionale · Neuchâtel · Gruppo ecologista
J'aimerais rappeler à M. Eggly que les petits cours d'eau font les grandes rivières, voire les fleuves, dont le Rhône qui coule à Genève, dans sa ville.
J'aimerais dédramatiser un peu la situation à l'égard de mes collègues paysans parce qu'à chaque fois qu'il y a une nouvelle proposition pour essayer d'aménager un peu la qualité des cours d'eau sur le plan écologique, je les vois monter aux barricades parce qu'ils ont peur de perdre quelques hectares. Mais je tiens à dire, que dans certaines régions, il y a encore une telle intensification de la production animale que si on laissait quelques hectares pour la nature et si on négociait avec les partenaires pour faire autre chose sur ces espaces que par exemple de la surproduction porcine, l'ensemble de la profession s'en sortirait mieux et la nature aussi. Il ne faut donc pas voir dans ces propositions que des propositions qui nous empêcheraient d'agir comme nous l'entendons, parce que nous ne faisons pas toujours juste!
Alors, en ce qui concerne l'aspect régional, cantonal ou les tâches respectives de la Confédération et des cantons, je pense qu'on peut aussi concevoir un projet régional ou fédéral pour essayer d'avoir quand même un travail de synthèse et de coordination au niveau national. De plus, si la Confédération et les services cantonaux participent, on peut demander, comme ça se fait à Genève avec des cours d'eau qui sont revitalisés ou renaturés, des financements publics de la Confédération, du canton et des communes, qui ne sont pas pris sur le budget agricole ordinaire.
Je vous invite donc à soutenir la proposition de la minorité. A mes collègues paysans je dis encore une fois: n'ayez pas peur de voter cette proposition.
Favre Charles · Consiglio nazionale · Vaud · Gruppo radicale liberale
Au nom de la majorité, je vous demande de rejeter cette proposition. Celle-ci a été rejetée en commission par 14 voix contre 8. Pourquoi donc rejeter cette proposition?
Premier élément: le bilan qui est tiré de la politique agricole jusqu'à aujourd'hui est positif, en particulier dans le domaine écologique. A plusieurs reprises, il est souligné que des efforts ont été faits dans ce secteur-là, que des moyens ont été mis à disposition, donc tout le domaine de l'écologie n'a en aucun cas été oublié. Sur ce point, la législation actuelle paraît donc satisfaisante, notamment l'article 87 alinéa 1er lettre e.
Deuxième raison de rejeter cette proposition: comme cela a été dit à plusieurs reprises, ce domaine de la remise en ordre, je dirai, des petits cours d'eau, relève essentiellement des cantons et ceci est précisé dans la nouvelle péréquation financière. Si c'est du domaine des cantons, cela signifie aussi que ceux-ci peuvent coordonner leur action. En effet, la coopération intercantonale, cela existe! Et ce n'est pas parce qu'un problème dépasse les frontières d'un canton qu'il doit être systématiquement transmis à la Confédération. Donc, je crois que les cantons, dans ce secteur-là, sauront comprendre que les cours d'eau, en particulier les petits cours d'eau, ne s'arrêtent pas à leur frontière.
Troisième élément pour rejeter cette proposition: il s'agit là d'un problème d'aménagement du territoire, un problème beaucoup plus global et qui ne relève pas uniquement de la politique agricole. En effet, il touche l'ensemble de la qualité de vie, l'ensemble de l'économie, et il est donc difficile de résoudre ce problème uniquement par le truchement de la loi sur l'agriculture. Pour résoudre ce genre de problème, nous avons, dans les différents cantons, des lois sur l'aménagement du territoire, nous avons des lois sur les améliorations foncières. Ces lois donnent satisfaction. Elles permettent notamment la collaboration entre différents partenaires. Il s'agit de décisions qui viennent essentiellement du terrain. Il s'agit donc de les appliquer, et lorsque ces décisions viennent du terrain, c'est plus facile, justement.
Je vous demande donc d'en rester à la formulation actuelle qui donne satisfaction et de rejeter la proposition de minorité.
Deiss Joseph · BR-M · Consiglio federale · Friburgo
Vous avez pu mener un débat approfondi sur cette question et je vais me limiter à deux arguments. D'abord, le projet de loi n'exclut pas, comme l'a dit d'ailleurs Mme Fässler, que soit pris en compte ce souci du rétablissement des petits cours d'eau dans un état proche des conditions naturelles. Cela fait d'ailleurs partie des éléments usuels lors d'améliorations foncières modernes. C'est-à-dire que, dans le cadre d'une amélioration foncière, pour autant que le cours d'eau concerné se trouve dans le périmètre, il n'y a pas de problème en soi à ce que ce souci soit pris en compte et il l'est effectivement. C'est une méthode qui va de bas en haut.
Ce que propose M. Strahm en réalité, avec sa proposition de minorité à l'article 87 alinéa 1bis, c'est un plan d'ensemble, c'est-à-dire une méthode qui procéderait de haut en bas et qui établirait un plan général concernant ces petits cours d'eau à remettre en état, et cela nous semble d'une part difficilement réalisable, et d'autre part pas à sa place dans cette loi, comme d'autres intervenants l'ont dit.
C'est pourquoi le Conseil fédéral vous recommande de rejeter la proposition de minorité.
Binder Max · 1VP-M · Consiglio nazionale · Zurigo · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit .... 74 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit .... 37 Stimmen
Art. 89
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Antrag Chevrier
Abs. 1
....
a. .... mindestens aber 0,3 Standardarbeitskräfte;
....
Abs. 2
Streichen
Schriftliche Begründung
Investitions- wie Landwirtschaftskredite müssen für Kleinbewirtschafter zugänglich sein. Es gibt keinen objektiven Grund, für die Gewährung von Direktzahlungen und für die Gewährung dieser Kredite andere Limiten zu setzen.
Diese Möglichkeit der Bundeshilfe ist für die Randgebiete, wo die Landwirtschaft sehr häufig teilzeitig betrieben wird, von besonderer Bedeutung. Es ist deshalb angebracht, die Limite auf 0,3 Standardarbeitskräfte herabzusetzen, wie dies bei den Direktzahlungen üblich ist.
Wenn der Bundesrat mir indessen formell zusichert, dass er, um diesem Anliegen zu entsprechen, den Handlungsspielraum ausnutzt, der ihm mit Absatz 2 der Artikel 80 und 89 gegeben ist, bin ich bereit, meine Anträge zu den Artikeln 80 und 89 zurückzuziehen.
Art. 89
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Proposition Chevrier
Al. 1
....
a. .... mais au moins 0,3 unité de main-d'oeuvre standard;
....
Al. 2
Biffer
Développement par écrit
L'accès aux crédits d'investissement de même qu'aux crédits agricoles doit être ouvert aux petites exploitations. Il n'y a pas de raisons objectives de fixer des limites différentes pour l'octroi des paiements directs et l'octroi desdits crédits.
Cette possibilité d'accéder aux aides fédérales est d'autant plus importante pour les régions périphériques dans lesquelles l'agriculture à temps partiel est très répandue. Il convient dès lors d'abaisser le seuil à 0,3 unité de main-d'oeuvre standard tel que pratiqué pour les paiements directs.
Néanmoins, si j'obtiens la garantie formelle du Conseil fédéral qu'il utilisera la marge de manoeuvre que lui laisse l'alinéa 2 des articles 80 et 89 pour répondre à la préoccupation exprimée ci-devant, je suis prêt à retirer mes propositions aux articles 80 et 89.
Angenommen gemäss Antrag der Kommission
Adopté selon la proposition de la commission
Art. 93
Antrag der Kommission
Abs. 1
....
c. die Unterstützung von Projekten zur regionalen Entwicklung, an denen die Landwirtschaft vorwiegend beteiligt ist.
Abs. 2
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Antrag Bigger
Abs. 1
....
c. die Unterstützung von Projekten zur regionalen Entwicklung und zur Förderung von einheimischen und regionalen Produkten, an denen die Landwirtschaft vorwiegend beteiligt ist.
Schriftliche Begründung
Artikel 93 Absatz 1 Buchstabe c ist mir zu wenig definiert. Da die Unterstützung von Projekten im Landwirtschaftsgesetz festgehalten wird, möchte ich in diesem Artikel nicht nur "Projekte zur regionalen Entwicklung, die vorwiegend der Landwirtschaft dienen", erwähnt haben, sondern dass dieser Artikel auch die Förderung der einheimischen und regionalen Produkte beinhaltet. Mit dieser Ergänzung können keine zweckentfremdeten Projekte vollzogen werden. Die Projekte, inklusive der Produkte, können bestimmt nachhaltig und besonders für eine dezentralisierte Gegend in den Randregionen und im Berggebiet eine grosse Bedeutung erfahren. Ich denke da zum Beispiel auch an touristische Gebiete, welche mit solchen Projekten eine grosse Wertschöpfung für ganze Talschaften beinhalten können.
Projekte, die nicht auch an regionale Produkte gebunden sind, könnten in Kürze vielleicht alles andere als ökologische und der Schweizer Landwirtschaft dienende, ja sogar konkurrenzierende Auswirkungen haben.
Art. 93
Proposition de la commission
Al. 1
....
c. le soutien de projets en faveur du développement régional auxquels l'agriculture participe à titre prépondérant.
Al. 2
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Proposition Bigger
Al. 1
....
c. le soutien de projets en faveur du développement régional ou visant à promouvoir les produits locaux ou régionaux, auxquels l'agriculture participe à titre prépondérant.
Développement par écrit
L'article 93 alinéa 1er lettre c ne me paraît pas assez explicite. Comme il s'agit d'inscrire le soutien de projets dans la loi sur l'agriculture, j'aimerais que cette disposition ne mentionne pas seulement les "projets en faveur du développement régional", mais qu'elle porte aussi sur la promotion des produits suisses et régionaux. Ce complément ne permet pas de réaliser des projets non conforme à l'objectif de l'article. En effet, les projets, de même que les produits, revêtent une grande importance et peuvent influer durablement avant tout sur les régions périphériques et la région de montagne. Je pense notamment aux régions touristiques qui, par le biais de tels projets, peuvent assurer une valeur ajoutée élevée à toute une vallée.
Au contraire, des projets non liés à des produits régionaux risqueraient très rapidement d'avoir des effets loin d'être écologiques et, partant, des conséquences non souhaitables pour l'agriculture.
Ehrler Melchior · Consiglio nazionale · Argovia · Gruppo popolare-democratico
Ihre Kommission hat in Artikel 93 einen neuen Buchstaben eingefügt, und zwar aus der Überlegung heraus, dass es in Zukunft darum geht, die Agrarpolitik besser auch auf die Regionalpolitik abzustimmen. Die Idee war die, dass der Bund auch Projekte zur regionalen Entwicklung unterstützen können soll, an denen die Landwirtschaft vorwiegend beteiligt ist.
Kollege Bigger macht nun eine Ergänzung in dem Sinne, dass der Bund Projekte fördern kann, wenn es sich um einheimische und regionale Produkte handelt. Man kann sich fragen, ob die Fassung der Kommission das Anliegen nicht schon aufnimmt. Es ist ganz sicher so, dass es sich immer um einheimische Landwirtschaft handeln wird. Hingegen ist es möglich, dass mit dem Aspekt des Regionalen - also "regionale Produkte" - noch eine gewisse Präzisierung eingefügt wird.
Ich gehe persönlich davon aus, dass der Antrag Bigger ganz sicher im Sinne der Kommission ist. Es geht um den regionalen Gedanken; es geht darum, dass man Agrarpolitik und Regionalpolitik besser aufeinander abstimmt. Sie haben zu entscheiden, ob Sie der Meinung sind, das alles sei mit dem Antrag der Mehrheit schon abgedeckt, oder ob Sie die von Herrn Bigger gewünschte Präzisierung vorziehen. Persönlich werde ich dem Antrag Bigger zustimmen.
Deiss Joseph · BR-M · Consiglio federale · Friburgo
Autant la proposition de la commission que le complément proposé par M. Bigger vont dans le sens de la politique que le Conseil fédéral entend mener, notamment de rapprocher la politique régionale et la politique agricole.
Par conséquent, le Conseil fédéral ne s'oppose pas à ces propositions.
Binder Max · 1VP-M · Consiglio nazionale · Zurigo · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Abstimmung - Vote
Für den Antrag Bigger .... 89 Stimmen
Für den Antrag der Kommission .... 7 Stimmen
Übrige Bestimmungen angenommen
Les autres dispositions sont adoptées
Art. 94 Abs. 2 Bst. c
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 94 al. 2 let. c
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Die Beratung dieses Geschäftes wird unterbrochen
Le débat sur cet objet est interrompu
Schluss der Sitzung um 19.15 Uhr
La séance est levée à 19 h 15