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Partecipazione ai costi per la riabilitazione post parto
Kälin Irène · Mit-F · Consiglio nazionale · Argovia · Gruppo dei Verdi
In der Schweiz gibt es keine Zahlen zu den Kosten, die eine Geburt längerfristig verursachen kann. Der Konsens scheint zu sein, dass das, was nach der Geburt passiert, Privatsache ist. Das kann man selbstverständlich so sehen. Aber auch wenn sich die Folgekosten nur schätzen lassen, sollten sie ein Grund sein, die richtigen Anreize zu schaffen, damit Mütter nach der Geburt ihre Gesundheit im Auge behalten - für ihre eigene langfristige Gesundheit und zur Vermeidung von Folgekosten.
Während sich die obligatorische Krankenversicherung mit 150 Franken an einem Geburtsvorbereitungskurs beteiligen muss, gehen die Rückbildungskosten voll zulasten der Mütter. Das führt zum einen dazu, dass der Anschein erweckt werden kann, dass ein Geburtsvorbereitungskurs gesundheitlich wichtiger ist als die Rückbildung, und hat zum andern zur Folge, dass viele Mütter aus finanziellen Gründen auf einen Kurs zur Rückbildung verzichten. Das hat Folgen für die Gesundheit dieser Frauen und führt zu Folgekosten für unser Gesundheitswesen.
Rückbildung nach der Geburt ist das A und O, um spätere gesundheitliche Probleme zu vermindern und ihnen präventiv entgegenzuwirken. Rückbildung sorgt dafür, dass sich Muskeln und Organe wieder zurückbilden und Körperfunktionen intakt bleiben. Dadurch wird einem Absinken der Gebärmutter oder der Harnblase entgegengewirkt, und die damit einhergehenden gesundheitlichen Risiken und Folgen werden minimiert.
Mütter, die keine Rückbildungsgymnastik absolviert haben, klagen in späteren Jahren oftmals über Funktionseinschränkungen der Muskulatur der Körpermitte. Sie haben Probleme mit dem Beckenboden, dem Bauch und dem Rücken. Im schlimmsten Falle haben sie mit ernsthaften gesundheitlichen Spätfolgen zu kämpfen.
Mit einer Kostenbeteiligung der OKP an einer Rückbildungsgymnastik kann zum einen der Wichtigkeit eines Rückbildungskurses mit einem finanziellen Signal Geltung verliehen werden. Zum andern kann damit negativen Spätfolgen und oft teuren Komplikationen, die ohne Rückbildung auftreten, nachhaltig entgegengewirkt werden. Genau das will meine Motion.
Die obligatorische Krankenversicherung soll sich auch an den Kosten für einen Rückbildungskurs nach der Geburt bis maximal 300 Franken beteiligen müssen, so wie sie sich auch am Geburtsvorbereitungskurs mit 150 Franken beteiligen muss. Denn eine finanzielle Beteiligung an den Rückbildungskursen wäre ein aktives Zeichen dafür, dass man die Geburt und ihre Folgen ernst nimmt. Gesundheit nach der Geburt darf kein Privileg sein. Mit Blick auf das Kostenwachstum im Gesundheitswesen ist es wichtig, die richtigen präventiven Anreize zu schaffen, um ein Mehrfaches an Folgekosten zu vermeiden.
Ich freue mich auf Ihre Unterstützung dieser Motion.
Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Consiglio federale · Giura
La motion charge le Conseil fédéral de modifier la loi fédérale sur l'assurance-maladie de manière à ce que l'assurance obligatoire des soins participe aux frais d'un cours de rééducation périnéale après la naissance, et ce, jusqu'à concurrence de 300 francs. Si le Conseil fédéral propose de rejeter la motion, c'est parce qu'il estime qu'il existe déjà des possibilités d'entrer en matière pour des mesures médicales; à savoir, sur prescription médicale, la thérapie du plancher pelvien est prise en charge par l'assurance obligatoire des soins lorsqu'elle est effectuée par un physiothérapeute. D'autres mesures médicales sont également prises en charge si elles s'avèrent nécessaires à la suite de complications dues à la grossesse ou encore à l'accouchement. Si un cours de rééducation périnéale devait être inscrit à la charge de l'assurance obligatoire des soins, il s'agira de déterminer si cette mesure est efficace, adéquate, économique - bref, si elle correspond aux critères EAE: efficacité, adéquation et économicité.
Dans un contexte de mesures de maîtrise des coûts, l'ajout d'une nouvelle prestation à la charge de l'assurance obligatoire des soins doit être effectué avec réserve. Ce sont des estimations et des projections, mais il est néanmoins utile de le mentionner: concernant les conséquences financières, si un cours de rééducation périnéale était mis à disposition de toutes les mères, le coût serait estimé à environ 27 millions de francs par année. De plus, l'utilité de la prestation devrait encore être attestée formellement avant que l'assurance obligatoire des soins entre en matière. A ce sujet, une demande devrait et pourrait être déposée à l'Office fédéral de la santé publique.
Vu ce qui précède, le Conseil fédéral propose le rejet de la motion.
Votazione
Präsident (Nussbaumer Eric, Präsident): Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Motion ... 76 Stimmen
Dagegen ... 111 Stimmen
(3 Enthaltungen)