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Integrare i disturbi del sonno nella Strategia nazionale MNT

Caroni Andrea · P-M · Consiglio degli Stati · Appenzello Esterno · Gruppo liberale radicale

Präsident (Caroni Andrea, Präsident): Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.

Müller Damian · Mit-M · Consiglio degli Stati · Lucerna · Gruppo liberale radicale

Keine Angst: Ich stelle Ihnen keinen Ordnungsantrag, weil die Gefahr gross ist, dass der Vorstoss in der Kommission einschlafen würde. (Heiterkeit)

Guter Schlaf ist wichtig. Schlaf gehört neben Bewegung und Ernährung zu den drei Säulen unserer Gesundheit. Laut einem Bericht des nicht gewinnorientierten Thinktanks Rand von 2023 leiden in der Schweiz über 500 000 Personen im erwerbstätigen Alter an Schlafstörungen. Handlungsbedarf zeigen auch die neuesten Zahlen des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan). Demnach sind durchschnittlich 38 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer von Einschlaf- oder Durchschlafstörungen betroffen.

Diese Schlafstörungen ziehen hohe Folgekosten nach sich. Alleine der Produktivitätsverlust beträgt rund 10 Milliarden Franken pro Jahr. Mit meiner Motion will ich den Bundesrat beauftragen, die Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten, kurz NCD, schnellstmöglich um Schlafstörungen zu ergänzen, also kostenneutral. Einfliessen sollen dabei aktuelle internationale und nationale Erkenntnisse - die WHO erkennt Schlafstörungen ebenfalls als Krankheit an. Damit soll die Voraussetzung geschaffen werden, dass gezielte Massnahmen, einerseits in der Kompetenz des Bundes, aber andererseits auch in der Kompetenz der Kantone, zur Prävention, zur Diagnose und zur Behandlung und somit letztlich zur Verminderung der negativen gesundheitlichen, gesellschaftlichen, aber vor allem auch der wirtschaftlichen Auswirkungen von Schlafstörungen ergriffen und umgesetzt werden.

In der aktuellen NCD-Strategie der Schweiz sowie im dazugehörigen Massnahmenplan 2025-2028 wird das Thema Schlaf bzw. Schlafstörungen mit keinem einzigen Wort erwähnt, auch nicht in der gesundheitspolitischen Gesamtschau Gesundheit 2023. In seiner Antwort auf meine Motion erkennt der Bundesrat zwar an, dass Schlafstörungen einen Risikofaktor für nichtübertragbare Krankheiten und psychische Erkrankungen darstellen. Trotzdem beantragt er die Ablehnung der Motion und macht es sich in seiner Begründung - aus meiner Sicht, Frau Bundesrätin - schon sehr einfach.

Bitte lassen Sie sich dies nochmals vor Augen führen: Der Bundesrat ist der Meinung, der im August 2024 verabschiedete Massnahmenplan 2025-2028 enthalte wirksame Aktivitäten zur Reduzierung von Schlafstörungen und zur Verbesserung der Schlafqualität, selbst wenn der Schlaf darin nicht explizit erwähnt werde. Dazu gehören etwa Aktivitäten wie die Bewegungsförderung oder die Reduktion des Tabakkonsums. Erst im Hinblick auf die im Jahre 2029 vorgesehene strategische Nachfolgelösung ist der Bundesrat bereit, die Einbindung des Themas Schlaf zu prüfen.

Das reicht mir nicht. Zwar ist es unbestritten, dass die erwähnten Themen und Massnahmen, auf die aktuell der Fokus gelegt wird, eine hohe Relevanz besitzen. Allerdings gibt es weitere Problemzonen, die grosse volkswirtschaftliche Auswirkungen haben. Dazu gehören eben auch die chronischen Schlafstörungen. Es geht darum, dass neueste Erkenntnisse angemessen berücksichtigt werden und gegebenenfalls zur Anpassung von bestehenden Strategiedispositiven führen. Wenn wir das nicht tun, riskieren wir Nachteile für unsere Bevölkerung. Reden wir das Problem nicht länger schön, handeln wir!

Ich bitte Sie, diese Motion, die kostenneutral umgesetzt werden kann, anzunehmen, damit Schlafstörungen in die nationale NCD-Strategie aufgenommen werden. Ich danke Ihnen für die Unterstützung.

Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Consiglio federale · Giura

Cette semaine, j'ai rencontré le professeur - je crois que son nom est Bassetti - qui travaille justement sur les troubles du sommeil et sur les questions liées au cerveau. Je partage totalement vos appréciations. Par contre, vous souhaitez impérativement que l'on ajoute cette thématique dans la stratégie nationale des maladies non transmissibles (MNT), qui, elle, est discutée par trois partenaires.

Die Motion Müller Damian betrifft ein wichtiges Thema. So zeigen die Zahlen aus der letzten schweizerischen Gesundheitsbefragung des Bundesamtes für Statistik, dass jede dritte Person an Schlafstörungen leidet. Man weiss nicht, wieweit Politikerinnen und Politiker betroffen sind, ob die Zahlen noch höher oder tiefer sind; das hat man im Bundesamt für Statistik noch nicht untersucht. Diese Zahlen sind besorgniserregend, denn Schlaf spielt eine zentrale Rolle für unsere psychische und physische Gesundheit.

Il est donc juste que personne ne conteste que le sommeil réduit notamment les risques de nombreuses maladies. C'est pour cela que nous avons rencontré ce professeur: pour discuter de l'importance des maladies du cerveau et notamment du sommeil.

La stratégie nationale des maladies non transmissibles, la stratégie MNT, fixe un cadre de référence pour prévenir les maladies en agissant justement sur les facteurs de risque.

Je ne vais pas revenir sur le fait que M. le conseiller aux Etats trouve que c'est un peu léger de dire que c'est pris en considération sans être mentionné. Par contre, je souhaite mentionner que la fondation Promotion Santé Suisse a, elle, inauguré le 23 octobre 2024 le réseau Sommeil en collaboration avec la Ligue pulmonaire suisse. Cette plateforme a non seulement pour objectif d'informer et de sensibiliser la population, mais aussi de favoriser les échanges entre les services spécialisés, les professionnels du domaine et les autorités. Dans le cadre de la fondation Promotion Santé Suisse, le sujet des troubles du sommeil est donc pris en considération.

Le dernier élément: les trois partenaires de la stratégie MNT qui décident conjointement de son contenu sont les cantons, la Confédération et différents partenaires. Le Conseil fédéral est prêt à examiner, avec les cantons et la fondation Promotion Santé Suisse, la possibilité d'intégrer la thématique du sommeil de manière claire en matière de facteur de protection contre les maladies non transmissibles. Mais, effectivement, nous ne pouvons pas nous immiscer en disant qu'il faut prendre en compte cet élément. Ce sont également la fondation Promotion Santé Suisse et les cantons qui sont des partenaires pour décider.

C'est pour cela que l'on propose le rejet de la motion, mais, si vous l'acceptez, cela ne m'empêchera de dormir.

Votazione

Abstimmung - Vote

Für Annahme der Motion ... 23 Stimmen

Dagegen ... 13 Stimmen

(2 Enthaltungen)