24.3997
Piano nazionale contro il cancro. Quando sfrutteremo pienamente il potenziale dello screening?
Caroni Andrea · P-M · Consiglio degli Stati · Appenzello Esterno · Gruppo liberale radicale
Präsident (Caroni Andrea, Präsident): Herr Müller hat sich von der schriftlichen Antwort des Bundesrates nicht befriedigt erklärt. Er verlangt Diskussion. - Dem wird nicht opponiert.
Müller Damian · Mit-M · Consiglio degli Stati · Lucerna · Gruppo liberale radicale
Besten Dank, Frau Bundesrätin, für Ihre Antwort auf meine Interpellation. Ich habe mir trotzdem erlaubt, das Wort zu ergreifen, weil ich der Auffassung bin, dass Sie als Bundesrätin hier einige Pflöcke einschlagen könnten. Krebs ist bekanntlich die zweithäufigste Todesursache in unserem Land. Jährlich sterben über 17 000 Menschen an dieser Krankheit. Angesichts dieser alarmierenden Zahl muss präventiven Massnahmen, insbesondere Screening-Programmen, unbedingt die nötige Bedeutung zugemessen werden.
In Ihrer Stellungnahme verweisen Sie auf die Zuständigkeit der Kantone und die Notwendigkeit weiterer Abklärung. Doch während wir abwarten, verlieren Menschen ihr Leben. Wir brauchen jetzt einen Plan für die Früherkennungsprogramme, diese müssen angemessen priorisiert und ausgebaut werden.
Ich begrüsse in diesem Zusammenhang die Motion Balmer 24.3736 zur Schaffung einer nationalen Präventionsstrategie 2040. Denn Früherkennung ist auch Prävention. Dieser Vorstoss geht in die gewünschte Richtung, unterstreicht jedoch die Notwendigkeit eines übergeordneten und koordinierten Ansatzes, welcher auch die zunehmenden Screening-Möglichkeiten mit einbezieht.
In meiner Interpellation habe ich auf die Situation der kantonalen Krebs-Screening-Programme hingewiesen und die Notwendigkeit eines flächendeckenden nationalen Programms, das sich auf die häufigsten Krebsarten fokussiert, betont. Der Masterplan 2025 von Oncosuisse liefert hierfür wertvolle Grundlagen und unterstreicht die Bedeutung der Früherkennung mit konkreten Zielen. Bis 2032 sollen 90 Prozent der Zielgruppen Zugang zu systematischen und standardisierten Früherkennungsprogrammen erhalten. Die Schaffung eines nationalen, durch die Krankenkassen vergüteten Krebs-Screening-Programms ist der richtige Weg, um dieses ambitionierte, aber dringend notwendige Ziel zu erreichen und die steigenden Krebserkrankungen in der Schweiz effektiv zu bekämpfen.
Ein national koordiniertes Programm würde zudem den administrativen Aufwand bei den Krankenversicherungen deutlich reduzieren. Die derzeit kantonal unterschiedlich geregelten Leistungspflichten führen zu einem erheblichen Mehraufwand bei den Rechnungsabwicklungen und zu vielen Rückfragen der Versicherten. Eine nationale Koordination mit klaren Regeln würde die Ineffizienz beseitigen und somit auch Ressourcen für die eigentliche Gesundheitsversorgung freisetzen.
Sie kennen die Situation, Frau Bundesrätin: Jeder einzelne Kanton regelt es selber. Das bedeutet, dass gewisse Menschen und insbesondere Frauen in einem Kanton ein Programm nützen können, während in anderen Kantonen kein solches Programm stattfindet. Ich glaube, es wäre angemessen, ein flächendeckendes nationales Krebs-Screening-Programm, welches sich auf die meistverbreiteten Krebsarten fokussiert, in die genannte Motion zu integrieren.
Ich bin überzeugt, dass Sie, Frau Bundesrätin, zusammen mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren und allenfalls auch zusammen mit Gesundheitsförderung Schweiz an einem runden Tisch Pflöcke einschlagen können. Ich danke Ihnen, wenn Sie mein Anliegen für die Zukunft so aufnehmen können.
Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Consiglio federale · Giura
Il est vrai que, quand je regarde la carte de la Suisse, je fais le constat suivant:
Es gibt Kantone mit Programmen zur Brustkrebsvorsorge, bei anderen ist die Einführung der Programme geplant. Wieder andere führen eine Früherkennung ausserhalb von Programmen durch. Dasselbe gilt für die Darmkrebsvorsorge.
En tant que ministre de la santé, je ne peux pas être satisfaite. Effectivement, je partage le constat. Par contre, il y a la question des bases légales et de la responsabilité des cantons, mais j'entends bien qu'on peut donner des impulsions dans la collaboration avec les cantons. Ce qu'il faut savoir, c'est que, même lorsque l'on est dans des logiques de coordination et de mise en oeuvre de stratégies, il faut des moyens à disposition pour pouvoir véritablement donner des impulsions sérieuses et pas juste demander d'agir, sans rien avoir pour payer. Je dois quand même malheureusement considérer que j'ai dû demander à l'OFSP de faire des programmes d'économie, au vu de la réalité financière, et que des redimensionnements ou des changements de priorisation de projets sont en cours.
A un moment donné - ce sera peut-être aussi une discussion à avoir -, quelles sont les priorités? Parce que, si on regarde au niveau de la santé publique, c'est évident; par contre, si on regarde sur le plan des des bases légales et des possibilités de l'office, on doit quand même se dire que, modestement, on ne peut pas simplement être déclamatoire. Si je dis que l'on veut faire ceci ou cela, mais que mes services n'ont pas les moyens de le mettre en oeuvre de manière sérieuse, on n'est pas un partenaire reconnu par les cantons ou par les différents instituts. C'est donc aussi une question de politique à venir. Mais au vu des tableaux, on ne peut qu'être préoccupé par ces questions de cancer et d'oncologie.
Caroni Andrea · P-M · Consiglio degli Stati · Appenzello Esterno · Gruppo liberale radicale
Präsident (Caroni Andrea, Präsident): Damit ist das Geschäft erledigt.