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Gli effetti dei progetti legislativi devono essere trasparenti per gli utenti
Caroni Andrea · P-M · Consiglio degli Stati · Appenzello Esterno · Gruppo liberale radicale
Präsident (Caroni Andrea, Präsident): Es liegt Ihnen ein schriftlicher Bericht der Kommission vor. Die Kommission und der Bundesrat beantragen die Ablehnung der Motion.
Wicki Hans · Mit-M · Consiglio degli Stati · Nidvaldo · Gruppo liberale radicale
Mit dieser Motion soll der Bundesrat beauftragt werden, seine Richtlinien für die Regulierungsfolgenabschätzung, die RFA-Richtlinien, dahin gehend anzupassen, dass die Auswirkungen von Rechtsetzungsvorhaben auf Nutzerinnen und Nutzer sowie auf Konsumentinnen und Konsumenten darin explizit erwähnt werden.
Aus Sicht des Motionärs sollten sich Einsparungen durch digitalisierte Behördendienstleistungen in tieferen Gebühren und Abgaben niederschlagen, was jedoch kaum der Fall sei. Entsprechend solle künftig bei Rechtsetzungsvorhaben, die bei den Nutzerinnen und Nutzern zu zusätzlichen Kosten führen, darauf hingewiesen werden, ebenso aber auf die Vorteile, die den Nutzern daraus erwachsen. Sofern es allerdings keine Vorteile gebe, dürfe es auch keine Kostensteigerungen geben. Vielmehr müssten die Kosten in diesem Fall sogar sinken, wenn die öffentlichen Verwaltungen Einsparungen erzielen. Entsprechend beantragt die Motion eine konkrete Anpassung von Ziffer 1.3 Absatz 1 der RFA-Richtlinien.
Der Nationalrat hat diese Motion anlässlich der letzten Frühjahrssession mit 96 zu 91 Stimmen angenommen, während der Bundesrat die Ablehnung beantragt. Dieser geht mit dem Motionär zwar im Grundsatz einig, allerdings erachtet er die Anpassung als wenig zielführend. In der Kommission wurde dies genauer erläutert.
Einerseits sähen die Richtlinien bereits heute im Wortlaut vor, "Auswirkungen auf die einzelnen gesellschaftlichen Gruppen zu untersuchen". Angesichts der Vielfalt der verschiedenen Gruppen würden einzelne Gruppen bewusst nicht explizit erwähnt. Andererseits verlange das neue Unternehmensentlastungsgesetz, das in diesen Monaten in Kraft getreten sei, dass bei neuen Rechtsetzungsvorhaben sowohl die Schätzungen der Regulierungskosten für die Unternehmen als auch die Gebühren für die Behördendienstleistungen Teil der Regulierungskosten seien. Dieser Teil der Motion sei also auch bereits erfüllt. Schliesslich sei für die Festlegung der Höhe der Gebühren in erster Linie die allgemeine Gebührenverordnung und nicht eine RFA-Richtlinie relevant. Die Gebühren müssten demnach kostendeckend erhoben werden. Sänken die Kosten, müssten nach dieser Logik tatsächlich auch die Gebühren sinken. Um diesem Grundsatz besser gerecht zu werden, sei kürzlich die Rolle des Preisüberwachers bei der Festlegung von Gebühren gestärkt worden.
Die Mehrheit unserer Kommission folgt in ihrer Empfehlung den Überlegungen des Bundesrates. Wie dieser teilen wir zwar das Grundanliegen der Motion, stellen aber fest, dass die in der Motion genannten Nutzergruppen bereits in den RFA-Richtlinien berücksichtigt werden. Mit der vom Motionär vorgeschlagenen Formulierung würde sogar der Kreis möglicher Adressaten eingeschränkt, da die dortige Definition abschliessend wäre. Ein solcher Ansatz ist daher in der Tat nicht zielführend.
Aus diesen Überlegungen empfiehlt Ihnen unsere Kommission mit 7 zu 3 Stimmen bei 1 Enthaltung, die Motion abzulehnen.
Parmelin Guy · VPBR-M · Consiglio federale · Vaud
Tout comme l'auteur de la motion, le Conseil fédéral estime que les projets de numérisation doivent aussi profiter aux usagers, c'est-à-dire aux entreprises et aux particuliers. Il est toutefois d'avis que l'adaptation proposée des directives AIR à cet effet n'est pas efficace.
Premièrement, les conséquences pour les utilisateurs de prestations - les prestations administratives - doivent être examinées dès aujourd'hui dans le cadre d'analyses d'impact de la réglementation, ces fameuses directives AIR. L'analyse d'impact de la réglementation, c'est un instrument qui sert à examiner et à exposer les conséquences économiques des projets législatifs de la Confédération. Dans ce contexte, les directives AIR du Conseil fédéral prévoient déjà d'examiner les impacts sur les différents groupes de la société. Afin de tenir compte de la grande diversité des projets et des personnes potentiellement concernés, les directives ne mentionnent pas explicitement de groupes particuliers. Selon le projet, les groupes concernés sont par exemple les entreprises, les salariés ou les consommatrices et consommateurs, et cela inclut également les utilisateurs de prestations administratives. La modification proposée n'aurait donc pas de conséquences directes.
Deuxièmement, la loi fédérale sur l'allègement des coûts de la réglementation pour les entreprises (LACRE) impose que les coûts de la réglementation pour les entreprises soient estimés et présentés pour les nouveaux actes législatifs, et cela inclut également les émoluments.
Troisièmement, la fixation du montant des émoluments relève en premier lieu de l'ordonnance générale sur les émoluments et non des directives AIR. Les émoluments doivent être prélevés de manière à ne pas dépasser les coûts. Si les coûts diminuent, les émoluments doivent également diminuer. Et afin de mieux respecter ce principe, le rôle du Surveillant des prix dans la fixation des émoluments vient d'être renforcé, ceci depuis l'année 2022.
Pour toutes ces raisons, le Conseil fédéral, tout comme la commission de votre conseil, vous propose de rejeter la motion.
Caroni Andrea · P-M · Consiglio degli Stati · Appenzello Esterno · Gruppo liberale radicale
Abgelehnt - Rejeté