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Chi non paga di tasca propria i premi di cassa malati deve essere obbligato a scegliere un modello assicurativo alternativo, come fa l'80 per cento delle persone che paga i propri premi

Dobler Marcel · Mit-M · Consiglio nazionale · San Gallo · Gruppo liberale radicale

Die Krankenkassenprämien steigen und steigen. Wir haben die politische Pflicht, im Gesundheitssystem, wo es möglich ist, Kosten einzusparen und die Gesetzgebung an sich verändernde Bedingungen anzupassen. Mit diesem Vorstoss möchte ich einen Missstand in unserem Gesundheitssystem beseitigen, welcher alle Personen, die ihre Krankenkassenprämien selbst bezahlen, finanziell entlastet. Personen, die ihre Krankenkassenprämien nicht selbst bezahlen, sollen nicht besser versichert sein als 80 Prozent der Bevölkerung, sondern den mittlerweile gelebten Standard eines alternativen Versicherungsmodells erhalten und auf die freie Arztwahl verzichten.

Seit 1996 sind alternative Versicherungsmodelle erlaubt. Im Jahr 2022 lag der Anteil der alternativen Versicherungsmodelle - das sind HMO, Hausarztmodell, Telmed usw. - bei 75,9 Prozent. Bei den über 26-Jährigen liegt er bei 75,9 Prozent, bei den 19- bis 25-Jährigen bei 80,5 Prozent und bei den bis 18-Jährigen bei 79,8 Prozent. Umgekehrt entscheidet sich nur etwa ein Fünftel der Versicherten für ein Standardmodell mit oder ohne Franchise. Das Einsparungspotenzial durch ein alternatives Versicherungsmodell liegt durchschnittlich bei 15 bis 25 Prozent. Die Versicherten verzichten bei gleichen Gesundheitsdienstleistungen auf die freie Arztwahl und sparen damit viel Geld. Vier Fünftel der Bevölkerung entscheiden sich gegen die freie Arztwahl und machen es damit zum neuen Versicherungsstandard. Noch im Jahr 2012 lag dieser Anteil lediglich bei 55 Prozent. Per Gesetz haben in der Schweiz lebende Personen, die ihre Krankenkassenprämien nicht selbst bezahlen - das sind Ergänzungsleistungs- und Sozialhilfebezüger sowie Personen im Asylprozess, insgesamt über 600 000 Personen -, Anrecht auf das Standardmodell bei der Krankenkasse und sind somit besser versichert als 80 Prozent der Bevölkerung.

Was für 80 Prozent der Bevölkerung und der Selbstzahler gut genug ist, sollte auch für Personen gelten, die ihre Prämien nicht selbst bezahlen. Das Einsparungspotenzial pro Jahr liegt im Bereich von mehreren 100 Millionen Franken. Aus diesem Grund sollen alternative Versicherungsmodelle für diese Personengruppe als neuer Standard gelten. Wie Sie in der Begründung meines Vorstosses lesen können, soll es möglich sein, in begründeten Fällen oder in Ausnahmefällen von dieser Regel abzuweichen, wie zum Beispiel bei der Verfügbarkeit von Hausärzten im Zusammenhang mit Fremdsprachen, den Versicherungsspeziallösungen im Strafvollzug und in Bundesasylzentren.

Der Bundesrat hat in seiner Antwort Prämienverbilligungen erwähnt. Darum geht es nicht. Es geht in meinem Vorstoss nur um Personen, welche ihre Prämien vollständig bezahlt bekommen und sie nicht selbst zahlen. Die Kantone bleiben auch weiterhin zuständig und haben ihre Freiheiten. Es kann aber nicht sein, dass 80 Prozent der Bevölkerung schlechter versichert sind als Personen, die ihre Krankenkassenprämien nicht selbst bezahlen. Die alternativen Versicherungsmodelle sind ein Erfolgsmodell, das die Prämienzahler entlastet. Es wurde durch das Nutzungsverhalten zum neuen Standard, weshalb ich Sie bitte, meinen Vorstoss zu unterstützen und den genannten Missstand zu beseitigen.

Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Consiglio federale · Giura

La motion vise à permettre aux personnes en procédure d'asile, aux bénéficiaires de l'aide sociale ou de prestations complémentaires d'être, en règle générale, tenues de choisir un modèle particulier d'assurance. La motion vise certes à déroger à la règle dans des cas exceptionnels.

Il convient de préciser que, pour les requérants d'asile et pour les personnes à protéger sans autorisation de séjour, la Confédération et les cantons peuvent d'ores et déjà restreindre le choix de l'assureur, prescrire une forme particulière d'assurance et limiter le choix des fournisseurs de prestations. Cela permet de gérer l'accès au système de santé et d'utiliser les fonds publics de manière économique en garantissant des prix moins élevés. La charge administrative est aussi fortement réduite lorsque les soins de santé des requérants d'asile sont gérés par un seul assureur ou par un petit nombre d'assureurs.

Les cantons peuvent également accorder une réduction de primes aux assurés dont la condition économique est modeste. Les cantons déterminent à la fois les bénéficiaires et le montant, et peuvent fixer une prime de référence fondée, elle aussi, sur une assurance avec choix limité des fournisseurs de prestations. Il ne s'agit donc pas d'aborder la question de la réduction des primes, mais celle de la prime de référence, qui est basée sur une assurance avec choix limité. Pour le calcul des prestations complémentaires, la prime effective est prise en compte, mais au maximum à hauteur de la prime moyenne cantonale ou régionale. Les bénéficiaires de prestations complémentaires sont dès lors incités à choisir une prime appropriée.

En résumé, les cantons sont largement compétents en matière de réduction des primes, de prestations complémentaires, d'aide sociale et d'impôts. Ils peuvent donc coordonner ces domaines de manière optimale. La Confédération n'est pas habilitée à édicter des prescriptions allant au-delà de ses propres compétences.

Dès lors, je vous propose de rejeter la motion.

Votazione

Le président (Page Pierre-André, président): Le Conseil fédéral propose de rejeter la motion.

Abstimmung - Vote

Für Annahme der Motion ... 130 Stimmen

Dagegen ... 65 Stimmen

(0 Enthaltungen)