07.5186
Heure des questions. Question Roth-Bernasconi Maria. Egalité entre femmes et hommes. A l'administration fédérale aussi
Merz Hans-Rudolf · BR-M · Consiglio federale · Appenzello Esterno
Der Grundsatz "gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit" ist das Fundament der Lohnpolitik des Bundes. Das Lohnsystem des Bundes lässt keine Diskriminierung zu, weder direkte noch indirekte. Es trifft also nicht zu, dass in der Bundesverwaltung eine Lohndifferenz von bis zu 10 Prozent bestünde. Das Eidgenössische Departement des Innern hat den von Ihnen erwähnten Logib-Test durchgeführt. Die Resultate liegen unter der Toleranzgrenze von 5 Prozent.
Der Entscheid über die Durchführung des Logib-Testes liegt in der Zuständigkeit der einzelnen Departemente und Ämter. Das EPA wird das Testinstrument ebenfalls nutzen. Anschliessend werden wir die Erfahrungen auswerten und können dann zu dieser Frage noch einmal detaillierter Stellung nehmen.
Roth-Bernasconi Maria · Mit-F · Consiglio nazionale · Ginevra · Gruppo socialista
Monsieur le conseiller fédéral, je vous remercie pour les réponses que vous avez données à ma question.
Je me permets de vous poser une question complémentaire au sujet de l'égalité au sein de l'administration fédérale. S'il est vrai que, probablement, les gens qui, à la Confédération, font le même travail ont le même salaire, je me pose quand même des questions, du point de vue des femmes, quand je vois comment sont répartis les postes de cadres et les postes moins élevés. Dernièrement, il y a eu de nombreuses nominations à des postes de très hauts cadres à la Confédération. Or, jusqu'à présent, il n'y a que des hommes qui ont été nommés - je parle du SECO, du poste de procureur général de la Confédération, etc. J'aimerais donc savoir si, à ces occasions, vous avez fait quelque chose pour que des femmes aient au moins pu postuler, et pourquoi vous n'avez nommé que des hommes à ces postes.
Merz Hans-Rudolf · BR-M · Consiglio federale · Appenzello Esterno
Ich weiss jetzt nicht, ob Ihre Frage an mich selber als Departementschef gerichtet war. Da muss ich ihnen sagen, dass Sie schlecht informiert sind. Ich habe, seit ich hier im Amt bin, praktisch überall, wo es möglich war, nur Frauen nominiert. Ich stehe bald im Ruf, diesbezüglich ein "Freak" zu sein. Die Leitungen des Bundesamtes für Privatversicherungen, der Zentralen Ausgleichsstelle (ZAS), der Kommunikation und des Generalsekretariates sind alle mit Frauen besetzt. Ich habe überhaupt kein Problem, im Gegenteil, ich tue es, und andere reden darüber.
Zum zweiten Punkt: Es stimmt, dass wir in den mittleren und oberen Kaderpositionen leider immer noch zu wenig Frauen haben; da haben Sie Recht. Aber ich habe keinen Grund zur Annahme, dass es dort, wo es Frauen gibt, Gehaltsunterschiede gäbe; so etwas ist mir nicht bekannt. Wenn Sie solche Fälle kennen, bitte ich Sie, mir diese zu melden, weil ich ihnen dann nachgehen möchte.