12.3005
Finanzierungsbeschluss für die Kommission für Technologie und Innovation
Steiert Jean-François · Mit-M · Nationalrat · Freiburg · Sozialdemokratische Fraktion
La CSEC-CN vous recommande une motion de commission relative au financement de la Commission pour la technologie et l'innovation (CTI). Cette motion est par ailleurs identique à la virgule près à une motion qui a d'ores et déjà été adoptée par le Conseil des Etats la semaine dernière sur demande de notre commission soeur, sur la base d'une proposition Freitag.
Avec cette motion, la commission souhaite compléter les ressources financières mises à disposition des crédits CTI dans le cadre du programme conjoncturel 2011. Celles et ceux qui se sont intéressés à ce programme savent que la Confédération a mis à disposition dans le cadre de son programme d'aide conjoncturelle un montant de 100 millions de francs pour des projets CTI. Contrairement à ce qui a pu être dit et estimé au moment du lancement de ce programme, on a pu constater en pratique que les entreprises concernées - qui sont souvent des PME - et les hautes écoles concernées - essentiellement des hautes écoles spécialisées - ont déposé des projets, généralement de grande qualité, pour un montant largement supérieur au montant mis à disposition par la Confédération. La Confédération avait mis à disposition un montant de 100 millions de francs pour des projets qui devaient atteindre trois objectifs: premièrement, soutenir des projets à risque, notamment à risque particulier dans le domaine de l'innovation; deuxièmement, soutenir le développement et la mise sur le marché de nouvelles connaissances, développées dans le cadre de nos hautes écoles spécialisées; et troisièmement, de manière ponctuelle, la mise à disposition de ressources, notamment pour les hautes écoles spécialisées en collaboration étroite avec les PME des domaines concernés, pour des infrastructures dans le domaine de la technologie et de l'innovation.
Ces 100 millions de francs n'ont pas suffi, et de loin! Ce qui est regrettable, c'est que les projets qui n'ont pas pu être pris en considération ne l'étaient pas parce qu'ils auraient été moins bons, mais simplement parce que, pour des raisons matérielles et temporelles, on a organisé la distribution des moyens en fonction du principe du lévrier. Cela signifie que le premier qui arrive, dans la mesure où il remplit les conditions, reçoit les ressources à disposition. Une fois que le montant à disposition est utilisé, les projets, généralement de qualité, qui arrivent ensuite ne trouvent plus les ressources nécessaires pour pouvoir être financés. C'est une politique de "stop and go" qui est hautement démotivante tant pour les hautes écoles spécialisées concernées que pour les entreprises qui ont travaillé dur, souvent en faisant des heures supplémentaires et du travail de nuit, et de manière extrêmement rapide et efficace, sur des projets de qualité.
Pour cette raison, les commissions des deux conseils ont décidé, à chaque fois sans opposition, de demander au Conseil fédéral de mettre à disposition des montants supplémentaires non compensés sur le budget 2012. Le Conseil fédéral a immédiatement réagi aux deux motions de commission en prévoyant un montant supplémentaire à déterminer, en principe de 40 millions de francs, sur le crédit supplémentaire I pour l'année 2012.
Comme ces crédits supplémentaires ne sont encore pas assurés et aussi parce qu'il est délicat et problématique de donner un signal négatif aux PME concernées ainsi qu'aux hautes écoles spécialisées qui ont fait un travail remarquable, nous vous recommandons d'adopter cette motion, comme notre commission soeur et comme le Conseil des Etats, qui l'a adoptée par 29 voix contre 13. Cela permettra de mettre à disposition ces fonds supplémentaires pour les projets CTI 2011 qui n'ont pas pu être financés l'an dernier.
Ineichen Otto · Mit-M · Nationalrat · Luzern · FDP-Liberale Fraktion
Die 2011 im Rahmen der Konjunkturmassnahmen des Bundes beschlossenen Mittel für Sondermassnahmen für Technologie und Innovation, die sogenannten KTI-Massnahmen, waren innert kürzester Zeit ausgeschöpft. Tausend Projekte im Gesamtbetrag von 550 Millionen Franken wurden eingereicht. Es ist das erfolgreichste Projekt, welches der Bund finanziert hat, um Wettbewerbsnachteile aufgrund der Frankenstärke zu kompensieren. Leider reicht der zur Verfügung gestellte Zusatzbeitrag von 100 Millionen Franken für die Finanzierung der nichtberücksichtigten Projekte bei Weitem nicht aus. Trotz der Zusicherung des Bundesrates, den Nachtragskredit zu genehmigen, ist es entscheidend, dass die Kommissionsmotion unterstützt wird, denn dabei geht es um Massnahmen, mit denen der Bund das innovative Unternehmertum konkret unterstützen kann.
Deshalb bitte ich Sie im Interesse des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Schweiz, die Kommissionsmotion zu unterstützen.
Schneider-Ammann Johann N. · BR-M · Bundesrat · Bern
Sie wissen es und haben es soeben wieder gehört: Den Sondermassnahmen der KTI gegen die Frankenstärke war ein fast unglaublicher Erfolg beschieden: Innerhalb von acht Wochen gingen tausend Gesuche ein. Die 100 Millionen Franken wurden etwa sechsfach überzeichnet, die Geschäftsstelle der KTI hat ihr Forschungs-und-Entwicklungs-Team verdoppelt, und die KTI-Experten haben viele zusätzliche Evaluationssitzungen eingeschoben. Wir konnten die Hälfte der Gesuche prüfen, und die Hälfte davon, nämlich 246 Gesuche, wurde schliesslich bewilligt, mit einem durchschnittlichen Förderbeitrag von 460 000 Franken. Es ist unbestritten, dass diese Sondermassnahmen 2011 eine echte Innovationswelle ausgelöst haben. Sie zeugt von der Bereitschaft der Wirtschaft, vor allem der KMU, in schwierigen Zeiten auf Innovation zu setzen. Mit besonderer Zufriedenheit erfüllt mich, dass 40 Prozent der Gesuche von Unternehmungen eingereicht wurden, welche vorher keine KTI-Projekte durchgeführt hatten.
Es gibt aber insofern eine kleine b-Moll-Stimme, als wir die Hälfte der im Rahmen der Sondermassnahmen eingereichten Projekte nicht evaluieren konnten, weil die zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft waren. Wir mussten aus zeitlichen Gründen nach dem Prinzip "first come, first served" handeln. Viele, die noch an ihrem Projekt feilen mussten, kamen dann zu spät und deshalb nicht mehr in die Ränge. Die KTI hat eine ganze Reihe von Gesuchstellern ermutigt, ihre Gesuche im Rahmen der regulären Förderungsmittel erneut einzureichen. Per Ende Februar sind im laufenden Jahr bereits wieder 240 Projekte eingereicht worden.
Wie soll es weitergehen? Sie ahnen es: Ich möchte natürlich verhindern, dass wir in einer Stop-and-go-Situation landen. Ich habe deshalb dem Bundesrat Antrag gestellt; der Bundesrat hat am 22. Februar einem Nachtragskredit von insgesamt 60 Millionen Franken zugestimmt. Der Bundesrat wird dem Parlament die Zusatzfinanzierung wie gesagt bereits im Rahmen des Nachtrags I zum Voranschlag 2012 unterbreiten. Vorgesehen sind zusätzliche 40 Millionen für den Verpflichtungskredit der KTI, das heisst für die Bewilligung neuer Gesuche, die den anspruchsvollen Kriterien der regulären Projektförderung genügen. Weiter wird der KTI ein zusätzlicher Zahlungskredit von 20 Millionen Franken zur Verfügung gestellt, um Zahlungsverpflichtungen aus laufenden Projekten nachzukommen. Es sind Projekte, die aufgrund der personellen Engpässe während der Sondermassnahmen nicht im Jahr 2011 gestartet werden konnten.
Mit dieser Lösung bleibt der KTI genügend Zeit, um die besten Gesuche, welche im Rahmen der Sondermassnahmen 2011 neu eingereicht werden, zu unterstützen. Bei einer Annahme der Motion Ihrer Kommission könnte das Anliegen dem Parlament erst in einem ordentlichen Verfahren beim Nachtrag II zum Voranschlag 2012 unterbreitet werden, was für eine unmittelbare Hilfe zu spät käme. Dem Anliegen der Motion kann mit dem Bundesratsentscheid für den Nachtrag I entsprochen werden. Der Bundesrat beantragt daher nur formell eine Ablehnung der Motion. Fakt ist, dass wir im Sinne der Nachhaltigkeit eine Projektförderung anstreben sollten, die nicht nur kurzfristig wirkt, sondern auch mittelfristig die Innovationstätigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen stärkt. Für die Schweizer Wirtschaft bedeutet jede Million, die wir zusätzlich zur Verfügung haben, zusätzliche Schubkraft, und die können wir heute - wir sind vielleicht in nicht mehr ganz so schwierigen Zeiten wie letztes Jahr, aber noch immer in höchst anspruchsvollen Zeiten - sehr wohl gebrauchen.
Abstimmung
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Motion ... 152 Stimmen
Dagegen ... 2 Stimmen