13.5299
Heure des questions. Question Flückiger-Bäni Sylvia. Acte de cruauté envers des animaux
Leuthard Doris · BR-F · Consiglio federale · Argovia
Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer von der Universität Zürich durchgeführten Forschungsarbeit, einer Doktorarbeit. Diese hat zum Ziel, den Zusammenhang zwischen Grossraubtieren und Beutetieren sowie der Waldverjüngung in der Kulturlandschaft aufzuzeigen, wie ich schon vorhin bei der Frage von Frau Geissbühler erwähnt habe. Das damit erworbene Wissen dient der Verbesserung des Wildtiermanagements und einer allfälligen künftigen Luchsregulation. Die Studie wurde vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) finanziert.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern ist in dieser Sache beim Bafu vorstellig geworden. Die Erfüllung allfälliger Straftatbestände und diesbezügliche Verantwortlichkeiten sind Gegenstand des laufenden Verfahrens.
Flückiger-Bäni Sylvia · Mit-F · Consiglio nazionale · Argovia · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Für mich ist es schon so, dass das Bafu und die Uni Zürich es an der nötigen Sorgfalt haben mangeln lassen. Ich habe im Tierschutzgesetz nachgeschaut. Da gibt es im 5. Abschnitt, "Eingriffe an Tieren", Artikel 20: "Schmerzen, Leiden oder Schäden dürfen einem Tier nur zugefügt ... werden, soweit dies für den Zweck des Tierversuchs unvermeidlich ist." Warum wurden statt der starren Halsbänder nicht beispielsweise Mikrochips verwendet?
Leuthard Doris · BR-F · Consiglio federale · Argovia
Ein Sendehalsband ist ja nicht per se tierquälerisch. Es ist Sache der Wissenschaft, die geeigneten Massnahmen und Geräte zu finden, und nicht Sache der Politik. Das ist ein Forschungsprojekt. Wir haben keinen Anlass, das per se als tierquälerisch zu verurteilen.