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Heure des questions. Question Estermann Yvette. Vaccin contre le HPV. Effets secondaires dangereux
Berset Alain · BR-M · Consiglio federale · Friburgo
Der Bundesrat hat Kenntnis von den aktuell diskutierten Sicherheitsfragen in Verbindung mit der Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Swissmedic ist in Kontakt mit der Zulassungsinhaberin sowie mit Behörden weltweit. Bei den betroffenen Mädchen in Kolumbien ergaben sich bisher keine Hinweise auf eine ursächliche Rolle des Impfstoffs. Die aktuell diskutierten Sicherheitsfragen werden aber durch die zuständige Firma und die Behörden sorgfältig weiterverfolgt und abgeklärt.
Bei den HPV-Impfstoffen existiert eine langjährige Erfahrung. Bis 2013 wurden weltweit mehr als 175 Millionen Impfungen durchgeführt. Die Sicherheit der HPV-Impfstoffe wird in der Schweiz und international überwacht. Die Meldungen vermuteter unerwünschter Wirkungen betreffen grösstenteils leichtgradige Ereignisse. Sie ergeben keine gravierenden neuen Risiken. Gemäss Einschätzung von Swissmedic, der amerikanischen Food and Drug Administration und der Europäischen Arzneimittel-Agentur ist der Nutzen für die Prävention von HPV-Erkrankungen viel grösser, als es die bekannten Risiken sind.
Estermann Yvette · Mit-F · Consiglio nazionale · Lucerna · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Vielen Dank, Herr Bundesrat, für Ihre Antwort. In den letzten Tagen haben mich sehr viele Anfragen von betroffenen Frauen erreicht. Sie haben bemängelt, dass sie vor der Impfung zu wenig über eventuelle Nebenwirkungen aufgeklärt worden sind. Als sie sich dann gemeldet haben, waren die Verantwortlichen nicht sehr daran interessiert, diese Meldungen entgegenzunehmen und zu bearbeiten. Die Frauen mussten sich quasi rechtfertigen, und sie mussten weitere Schritte unternehmen, damit sie diese Meldung überhaupt machen konnten. Was meinen Sie dazu?
Berset Alain · BR-M · Consiglio federale · Friburgo
Madame Estermann, si j'ai bien compris, vous mentionnez un manque d'informations ou de suivi au moment où les vaccinations sont proposées. Il s'agit d'une autre question que celle de savoir quel est l'équilibre entre les risques qui sont connus, qui sont considérés comme extrêmement faibles, et l'apport extrêmement important des vaccinations pour la santé publique et pour la santé des personnes concernées.
Je prends note de votre remarque. De notre côté, nous n'avons pas connaissance de ce genre de cas et de la multiplicité des cas d'annonce, mais je suis prêt à regarder si nous avons aussi des informations à cet égard et si, d'une manière ou d'une autre, l'information au moment de la vaccination peut être améliorée.