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Trattamento di favore per le imprese con posti per l’integrazione professionale

32598 · Bollettino ufficiale

Del 17 set 2012

https://lexipedia.io/it/docs/ch/ab-bo-bu/32598/it/trattamento-di-favore-per-le-imprese-con-posti-per-l-integrazione-professionale

Consultato il 13 set 2026

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Fonte

Oggetto parlamentare: Trattamento di favore per le imprese con posti per l’integrazione professionale (10.3938)

10.3938

Trattamento di favore per le imprese con posti per l’integrazione professionale

Lustenberger Ruedi · 2VP-M · Consiglio nazionale · Lucerna · Gruppo PPD-PEV

Präsident (Lustenberger Ruedi, zweiter Vizepräsident): Die Motion Bänziger wurde von Herrn van Singer übernommen.

van Singer Christian · Mit-M · Consiglio nazionale · Vaud · Gruppo dei Verdi

Le Conseil fédéral et le Parlement unissent leurs efforts pour réformer l'assurance-invalidité de manière à supprimer le déficit et à résorber la dette envers l'AVS. Un des points essentiels de cette réforme consiste à éviter que les travailleurs susceptibles de recourir à l'assurance-invalidité ne quittent leur emploi, ou de favoriser, le cas échéant, le fait qu'ils réintègrent le plus rapidement possible le monde du travail actif. Une des limites de cette politique, c'est le manque d'empressement des employeurs à engager des personnes handicapées. A partir de là, il y a deux possibilités. Il y a le bâton, c'est-à-dire l'obligation d'engager un certain quota de personnes handicapées. Pour l'instant, une majorité des membres du Parlement n'en veut pas, et il ne faut recourir à cette mesure qu'en dernier recours. L'autre possibilité, c'est la carotte, c'est-à-dire des mesures d'incitation.

C'est précisément une mesure d'incitation que propose notre ancienne collègue Bänziger par la motion que j'ai reprise, dont la teneur est la suivante: "Le Conseil fédéral est chargé de modifier l'ordonnance sur les marchés publics de sorte que les entreprises qui proposent des emplois permettant l'intégration professionnelle de personnes ayant un handicap soient favorisées lors de l'adjudication de mandats par la Confédération."

Voilà une mesure susceptible d'encourager fortement les entreprises à engager des personnes handicapées. Nous avons tout intérêt, si nous voulons réduire les déficits de l'assurance-invalidité, à adopter cette motion.

Dans sa réponse, le Conseil fédéral dit qu'on ne peut pas mélanger ce type de propositions, que ce n'est pas une proposition purement économique. Vous remarquerez que dans sa réponse il y a certaines expressions qui démontrent que ce n'est pas une certitude! En effet inciter les entreprises à engager des gens qui, autrement, seraient à l'assurance-invalidité a bien un effet économique général. Donc, il serait tout à fait possible d'introduire de telles incitations et on trouverait sûrement des juristes prêts à expliquer qu'elles sont tout à fait conformes aux normes internationales.

C'est la raison pour laquelle, au nom de l'auteure de la motion, je vous invite à accepter cette motion.

Widmer-Schlumpf Eveline · BPR-F · Consiglio federale · Grigioni

Das Anliegen, das jetzt von Herrn van Singer aufgebracht wird, wurde bereits mit der Motion Ingold 10.3425, "Label und Arbeitsvergabekriterium für Firmen mit Nischenarbeitsplätzen", vorgebracht und im Zusammenhang mit dieser Motion auch diskutiert. Die berufliche Integration von Erwerbsbehinderten - das haben wir dort schon zur Antwort gegeben - wird mit verschiedenen Projekten gefördert. Dennoch braucht es - wir sind auch dieser Meinung - einen verstärkten Einbezug der Arbeitgeber und die Weiterentwicklung motivierender Anreizsysteme; das ist unbestritten. Der Bundesrat geht diese Sensibilisierung von Arbeitgebern für die Schaffung von verschiedenen Integrationslösungen auch an. Das Bundesamt für Sozialversicherungen erarbeitet in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverbänden, mit Behindertenorganisationen und IV-Stellen ein Label, welches Unternehmungen auszeichnet, die Teilzeitarbeitsplätze bereitstellen, an denen dann auch nicht voll leistungsfähige Mitarbeitende beschäftigt werden.

Der Berücksichtigung leistungsfremder Kriterien sind im öffentlichen Beschaffungswesen enge Grenzen gesetzt. Gemäss dem im internationalen Beschaffungsrecht verankerten Erfordernis dürfen sich die Eignungs- und Zuschlagskriterien nur auf die zu beschaffende Leistung beziehen, und sie dürfen keine leistungsfremden Kriterien beinhalten. Das heisst, dass hier Grenzen gesetzt sind. Die Förderung der beruflichen Integration von Erwerbsbehinderten in einem Unternehmen stellt eben grundsätzlich kein geeignetes Kriterium im Sinne des öffentlichen Beschaffungswesens dar.

Wir sind der Auffassung, dass die Anliegen der Motion nachvollziehbar sind. Es kann aber nicht so sein, dass es Aufgabe des öffentlichen Beschaffungsrechts ist, hier noch mehr vorzukehren. Unsere Auffassung ist vielmehr, dass die Förderung der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen mit anderen Mitteln als mit der Revision der Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen zu erfolgen hat; da sind wir daran.

Das ist der Grund, warum wir Ihnen beantragen, die Motion abzulehnen; es sind nicht grundsätzliche Gründe.

van Singer Christian · Mit-M · Consiglio nazionale · Vaud · Gruppo dei Verdi

Ne croyez-vous pas, Madame la présidente de la Confédération, qu'une telle proposition serait plus efficace que des labels ou simplement des concertations avec les branches économiques? Une telle proposition aurait vraiment un effet fortement incitatif sur les entreprises en faveur de l'engagement de personnes handicapées.

Widmer-Schlumpf Eveline · BPR-F · Consiglio federale · Grigioni

Das öffentliche Beschaffungswesen oder das öffentliche Beschaffungsrecht hat ganz klare Kriterien, die bei der Vergabe von solchen Aufträgen einzuhalten sind, und daran haben wir uns eben zu halten, auch international. Hier sind die Kriterien "Menschen mit Behinderung" oder "Anzahl von Beschäftigten mit Behinderung" wie auch die Frage der Anzahl von Lehrausbildungsplätzen sehr schwierig zu berücksichtigen. Das sind an sich beschaffungsfremde Kriterien. Das ist eine Diskussion, die man schon lange führt, auf Bundesebene und auf kantonaler Ebene. Aber man hat sehen müssen, dass es eben nicht Kriterien sind, die dann auch gerichtsstandsfest sind. Von daher ist es sicher richtig, wenn man diesen Weg beschreitet. Man schaut, wo überall es möglich ist - wir machen in der Verwaltung, das möchte ich in Klammern auch sagen, sehr viel, um das zu ermöglichen -, Menschen mit Behinderung wirklich einen Arbeitsplatz entsprechend ihren Möglichkeiten zu geben.

Votazione

Abstimmung - Vote

Für Annahme der Motion ... 63 Stimmen

Dagegen ... 102 Stimmen