14.4003
EDA. Stärkung des Aussennetzes
Verfahrensbeitrag
Antrag der Mehrheit
Annahme der Motion
Antrag der Minderheit
(Reimann Maximilian, Büchel Roland, Estermann, Pfister Gerhard, Stamm)
Ablehnung der Motion
Proposition de la majorité
Adopter la motion
Proposition de la minorité
(Reimann Maximilian, Büchel Roland, Estermann, Pfister Gerhard, Stamm)
Rejeter la motion
Fiala Doris · Mit-F · Nationalrat · Zürich · FDP-Liberale Fraktion
Ein Sparpaket von 2 bis 3 Milliarden Franken steht an, Sie wissen das. Vielleicht kann man deshalb heute für einmal nicht sagen: Was lange währt, wird endlich gut. Vielmehr müsste man vielleicht bemerken: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Die Stärkung des Aussennetzes war nicht nur mir, sondern einer grossen Anzahl Kolleginnen und Kollegen seit Langem ein Anliegen. Wie wir den Aussenminister und seinen Staatssekretär verstanden hatten, war es prinzipiell auch ein Anliegen, welches sie stützten, wenn sie auch zu Recht immer darauf verwiesen haben, es nütze nichts, Ansprüche zu stellen und dann das Budget nicht sprechen zu wollen - so viel vorweg.
Die Stärkung des Aussennetzes war bereits in unserer Aussenpolitischen Kommission von einem regen Hin und Her begleitet. Letztlich hat aber die Kommission einen entsprechenden Antrag mit 10 Stimmen unterstützt. Fünf Kollegen und Kolleginnen enthielten sich der Stimme, fünf waren dagegen. In den Diskussionen innerhalb der Kommission ging es um die Frage, ob Budgets zur Stärkung des Aussennetzes gesprochen werden sollten oder ob die Finanzmittel zulasten eines anderen Personalbereichs im EDA kompensiert werden müssten. Letztlich wurde an der Sitzung vom 3. November 2014 die Kommissionsmotion verabschiedet, mit welcher der Bundesrat beauftragt wurde, das Aussennetz, Konsulate und Botschaften, entsprechend den aussenpolitischen Schwerpunkten der Schweiz bei der zunehmenden Komplexität der internationalen Herausforderungen zu stärken, um den steigenden Erwartungen an das EDA und an die Vertretungen der Schweiz im Ausland gerecht zu werden. Dazu sollten die finanziellen Ressourcen insbesondere in den Bereichen Personal und Infrastruktur des EDA erhöht werden. Warum dies?
Sie und ich wissen, dass heute sämtliche Risiken, die unser Land bedrohen, im Grunde genommen international und global sind. Pandemien, Terrorismus, Cybercrime, Datenklau, Menschenhandel, organisiertes Verbrechen, Flüchtlingswesen, Terrorismus usw. sind alles Gefahren für die Schweiz, die mehr internationale Vernetzung und ein stärkeres Schweizer Aussennetz erfordern. Gerade auch nach der Abstimmung vom 9. Februar 2014 zur Masseneinwanderungs-Initiative hat die Schweiz diplomatisch erhöhten Bedarf an Kontakt- und Imagepflege sowie diplomatischem Handeln. Bei über 700 000 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern hat zudem die Konsulatstätigkeit zugenommen. Der Bundesrat sagt denn auch in seiner Stellungnahme, dass drei Herausforderungen seine Tätigkeit prägen: erstens die Verschiebung der politischen Gravitätszentren in der Welt und immer komplexere internationale Verhältnisse, zweitens die Zunahme der Anforderungen an die Schweizer Aussenpolitik und drittens schliesslich die vom Parlament gewünschten Sparmassnahmen, insbesondere im Personalbereich.
Nun hat sich die Lage des Bundeshaushalts in den vergangenen Monaten deutlich verschlechtert. Zur Einhaltung der Schuldenbremse in den Jahren 2016 bis 2019 sind erhebliche Sparmassnahmen nötig. Die aktuelle Finanzlage mag daher heute die Annahme "meiner" Motion erschweren. Experten erinnern an den harten Franken sowie die Fakten, dass wir keine Inflation und schlicht weniger Steuereinnahmen haben. Bis wir da stehen, wo wir Ende 2014 standen, dürften vier bis fünf Jahre ins Land ziehen.
Ich traue dem Bundesrat absolut zu, bei einem negativen Entscheid zu dieser Motion durch Sie für eine Stärkung des Aussennetzes allenfalls Finanzmittel von anderen Budgets des EDA zugunsten dieses langjährigen Anliegens umzuschichten. So oder so bleibt die Bedeutung des Aussennetzes steigend. Ich gehe davon aus, dass wir nicht das letzte Mal darüber befinden.
Wenn Sie mich für die Kommission heute etwas weniger kämpferisch erleben als erwartet, so ist das auf mein Bestreben zurückzuführen, umsichtig auf die neue Finanzlage zu reagieren. Trotzdem erfülle ich meinen Auftrag als Kommissionssprecherin mit Überzeugung, und ich danke deshalb allen, die heute trotz eines finanzpolitischen Zähneknirschens der Motion mit ihrem Ja zum Durchbruch verhelfen werden.
Bernasconi Maria · Mit-F · Nationalrat · Genf · Sozialdemokratische Fraktion
Madame Fiala, je vous ai bien écoutée. Vous avez parlé des mesures d'économie et vous avez dit que c'était au Conseil fédéral de trouver les moyens nécessaires pour augmenter le réseau extérieur. Je suis évidemment ravie que vous le fassiez, mais ne trouvez-vous pas qu'un parti comme le vôtre, le Parti radical-libéral, devrait prendre ses responsabilités et dire où il faut économiser et non pas seulement proposer une économie générale et laisser le Conseil fédéral se débrouiller? Vous ne prenez pas vos responsabilités!
Fiala Doris · Mit-F · Nationalrat · Zürich · FDP-Liberale Fraktion
Ich stehe hier als Kommissionssprecherin. In dieser Funktion nehme ich heute meine Verantwortung wahr, und ich denke, meine Fraktion wird in ihrer Verantwortung mit dem Finger auf jene Punkte zeigen, bei denen tatsächlich Sparpotenzial in unserem Sinne zu orten ist. Wenn Sie mich richtig gehört haben, haben Sie vernommen, dass ich mich explizit im Voraus bei all jenen bedankt habe, die trotz Zähneknirschen und der finanziellen Situation bei dieser Motion Ja sagen werden. Aber ich lasse nicht einen Konflikt zwischen meiner Partei und mir zu. Ich übernehme meine Verantwortung, meine Partei wird die ihre auch wahrnehmen.
Büchel Roland Rino · Mit-M · Nationalrat · St. Gallen · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Frau Kollegin Fiala, obschon der Schnee geschmolzen ist, fahren Sie in Ihrer Antwort doch ganz schön Slalom. Noch eine konkrete Frage: In Abu Dhabi, im reichsten Land der Welt, haben wir eine Botschaft und auch eine Deza-Stelle. Diese kostet etwa 400 000 Franken pro Jahr und hat kein Projekt. Böte die Schliessung dieses Büros eine Einsparungsmöglichkeit?
Fiala Doris · Mit-F · Nationalrat · Zürich · FDP-Liberale Fraktion
Wir haben gerade in der Aussenpolitischen Kommission, der Sie ja angehören, immer wieder betont, dass wir den Experten des EDA die Beurteilung überlassen möchten, welches Aussennetz, welche Konsulate und Botschaften effektiv Sinn machen. Wir sind heute nicht nur in dieser Frage, sondern allgemein in einem Konflikt, indem wir einerseits Ansprüche haben und andererseits eben die Sparbremse zu ziehen wissen müssen. Von daher vertraue ich doch auf die Experten. Ich möchte Ihnen aber sagen, dass ich es ziemlich gut fände, wenn auch Bereiche wie die Landwirtschaft bzw. auch andere Departemente als das EDA in gleichem Masse sparen würden.
Tornare Manuel · Mit-M · Nationalrat · Genf · Sozialdemokratische Fraktion
Que prévoit cette motion? La majorité - et je dis bien la majorité - de la Commission de politique extérieure a chargé le Conseil fédéral de "fortifier", comme l'a dit Madame Fiala, le réseau extérieur de la Confédération. Il s'agit d'augmenter les ressources financières du Département fédéral des affaires étrangères en vue de renforcer son personnel ainsi que son infrastructure.
Corollaire de la neutralité suisse, le principe d'universalité est un impératif - je dirai même presque un impératif catégorique - pour notre politique étrangère. La Suisse, vous le savez, représente encore certaines grandes puissances. Elle représente par exemple les Etats-Unis à Téhéran; jusqu'à quand? Pour l'instant, c'est toujours le cas. Mais en règle générale, si la Suisse n'est pas sur place, elle ne peut pas compter sur qui que ce soit pour défendre ses intérêts. Nous sommes un pays trop petit. De surcroît, depuis la chute du mur de Berlin en 1989, le contexte international auquel la Suisse doit faire face a évolué de façon radicale. Loin de la relative stabilité qui caractérisait le monde bipolaire de l'époque de la guerre froide, nous sommes aujourd'hui confrontés à des forces très diverses et souvent imprévisibles. On le voit tous les jours en lisant les journaux; hélas, c'est comme ça.
Les centres de gravité politique dans le monde se sont déplacés tandis que les enjeux internationaux ont considérablement gagné en complexité. Les risques qui se manifestent à l'échelle mondiale nous concernent directement: pandémies, terrorisme de Daech, crime organisé ou migrations, drames en Méditerranée par exemple, que nous voyons hélas trop souvent sur les écrans de télévision avec des malheureux livrés à eux-mêmes. Or, à l'heure actuelle, la Suisse ne semble guère être en mesure de répondre de façon adéquate aux défis précités. Ces dernières années, en effet, dans un cadre budgétaire très tendu, le département a réalisé des économies sur la base de trois formes d'intervention: les ambassades intégrées, les colocations ainsi que les centres consulaires.
Maintenant, cela suffit, le réseau extérieur a atteint ses limites. Ainsi, nombre d'ambassades n'ont comme personnel plus qu'un ambassadeur et une ou deux personnes recrutées sur place. En outre, les réductions budgétaires ont déjà clairement érodé notre capacité d'offrir de bons offices - ceux dont j'ai parlé tout à l'heure; on pourrait aussi parler de Cuba. De plus, le département ne peut pas mettre en place un certain nombre de projets qu'il juge nécessaires et que notamment les milieux économiques défendent, par exemple le renforcement ponctuel d'ambassades dans certains pays influents du G-20 ainsi que dans les Etats émergents d'Afrique et du Sud-Ouest asiatique. On entend souvent les milieux économiques demander cela, mais pour ce faire il faut de l'argent.
De manière plus générale, rappelons que les nouvelles technologies d'information et de communication ne peuvent pas se substituer à tout, contrairement à ce que peuvent croire certains. En réalité, la présence physique de diplomates, vous le savez bien, est l'atout essentiel de notre réseau. Je fais une petite parenthèse: une délégation de la Commission de politique extérieure - Madame Fiala et moi-même y étions - a fait un voyage au Pérou au mois d'octobre dernier. Nous avons vu sur place le travail considérable effectué non seulement par l'ambassadeur, mais aussi par des collaborateurs efficaces. Rien ne remplace le facteur humain dans les contacts avec le milieu politique, le milieu économique, les ONG et les réseaux sociaux sur place. Il convient de créer des relations personnelles avant l'émergence d'un problème, avant qu'une entreprise ou une ONG nous sollicite.
La majorité de la commission s'oppose à l'idée de libérer des ressources supplémentaires en compensant à l'interne du Département fédéral des affaires étrangères, vu que d'après ses représentants, il n'y a plus de marge de manoeuvre pour effectuer des restructurations dans ce sens. Nous en avons eu les preuves en commission.
Comme le formule le rapport que le département a rédigé à l'intention de notre commission, "le réseau des représentations de la Suisse à l'étranger est l'instrument le plus important pour la mise en oeuvre de la stratégie de politique étrangère."
Le Parlement ne doit pas être sourd à cette problématique. Ce qui est en jeu, c'est une certaine idée de la Suisse. Ah, on l'entend le discours sur l'idée d'une Suisse plus forte! La Suisse sera forte à l'intérieur, à condition d'être efficace aussi à l'extérieur, par effet de miroir.
La majorité de la commission vous invite à adopter la motion qui vous est soumise.
Reimann Maximilian · Mit-M · Nationalrat · Aargau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Eine Minderheit der Kommission beantragt Ihnen, diese Motion abzulehnen. Wir schliessen uns damit ganz klar dem Bundesrat an. Aber folgern Sie nicht daraus, wir seien ein Trupp, der einfach devot hinter dem Bundesrat hermarschiert. Ganz im Gegenteil, schauen Sie sich die Zusammensetzung unserer Minderheit an! Hier handelt es sich aber - und zwar ganz im Sinne der verfassungsmässigen Gewaltentrennung - um eine politische Sache, die in die Kompetenz des Bundesrates gehört. Der Bundesrat und insbesondere sein aussenpolitisches Departement wissen doch ganz genau, wie sie unser Aussennetz gestalten sollen. Sie wissen es ganz besonders mit Blick auf die "zunehmende Komplexität der internationalen Herausforderungen", wie es im Motionstext so schön heisst, und sie wissen es erst recht gemessen an den Erwartungen unserer Landsleute im Ausland. Da braucht der Bundesrat doch keine zusätzliche Aufforderung durch das Parlament. Ich zitiere jetzt auch noch ein Sprichwort: "Schuster, bleib bei deinem Leisten!" Ein bewährtes Sprichwort, das auch in der Hektik von Parlamentsbetrieben seine Gültigkeit hat.
Warum also soll das Parlament dem Bundesrat in einer Sache Weisung erteilen, bei der er den Auftrag bereits zur allgemeinen Zufriedenheit des Schweizervolkes erfüllt, nämlich die Weisung, über ein starkes und effizientes Aussennetz zu verfügen? Hüten wir uns davor, ihm gar noch Einzelweisungen zu erteilen, wo und wie er in der weiten Welt draussen da noch eine Botschaft mehr oder dort ein Konsulat weniger einrichten soll. Das wären Wünsche, wie wir sie in der Aussenpolitischen Kommission auch immer wieder zu hören bekommen. Aber sie sind eben fehl am Platz. Die Ressourcengewalt über dieses Aussennetz hingegen liegt ohnehin und richtigerweise bei uns im Parlament. Wenn es irgendwo Hebel anzusetzen gilt, dann bei uns in der Finanzkommission.
Ich bitte Sie deshalb also: Haben Sie in Sachen Ausgestaltung unseres Aussennetzes doch das nötige Vertrauen in den Bundesrat und insbesondere in sein zuständiges Departement, und verzichten Sie auf die Annahme einer Motion, die nichts bewirkt, weil sie nichts bewirken kann, weil die Sache dort oben schon bestens funktioniert. Lehnen Sie die Motion bitte im Sinne der wirklich aufschlussreichen Erläuterungen des Bundesrates ab.
Burkhalter Didier · BR-M · Bundesrat · Neuenburg
C'est la politique: nous cherchons toutes et tous et toujours à avoir raison, nous aimerions toutes et tous avoir raison et surtout au bon moment. Ici, au nom du Conseil fédéral, j'aimerais remercier chaleureusement la commission, et en particulier ses rapporteurs, pour avoir eu raison. Pour la question du moment, c'est un peu plus délicat.
La motion vise en effet à renforcer le réseau et cela au moment même où nous devons faire des économies sérieuses. Il y a donc collision entre deux mondes, entre deux réalités, entre deux nécessités. Le Conseil fédéral est conscient d'une part de l'importance du réseau extérieur pour la Suisse et pour les Suissesses et les Suisses, et d'autre part de la nécessité de faire des économies.
Le réseau extérieur, c'est une partie de notre patrie, c'est la Suisse dans le monde. Vous avez évoqué des régions, des pays, comme tout à l'heure le Pérou, où vous avez pu voir le réseau extérieur au travail. Dans beaucoup d'endroits, c'est identique à ce que vous avez expérimenté ici ou là. Si vous regardez ce qui s'est passé en particulier ces derniers jours au Népal, vous voyez ce petit bout de notre patrie qui continue à travailler sous des tentes, malgré la catastrophe humaine, terrible que connaît ce pays. Ces petites étoiles de notre patrie existent partout, au service des Suissesses et des Suisses et de la Suisse.
Le réseau extérieur doit aussi évoluer. On ne peut pas le faire évoluer toujours aussi vite qu'on voudrait, mais on cherche à le rendre aussi flexible que possible en fonction de l'évolution du monde, des besoins de notre pays et des économies à faire. Un réseau flexible doit rester malgré tout largement universel. Nous ne visons pas cette universalité pour avoir absolument partout des représentations, mais parce que notre pays est indépendant, neutre, un pays qui ne fait pas partie de grandes alliances et parce que le pendant en quelque sorte à cette forte volonté d'indépendance est précisément une ouverture sur le monde, qui se matérialise aussi par un réseau aussi universel que possible.
Le réseau doit donc être cohérent et efficace. Ces dernières années, il y a eu toute une série de mesures pour essayer de réduire les coûts, en étant plus efficaces. Il y a eu la création des centres consulaires régionaux; il y a la coopération avec d'autres Etats et des fournisseurs privés, aussi dans le domaine consulaire; il y a l'adaptation, en fermant ici et en ouvrant ailleurs des représentations, en fonction d'une pondération des nombreux intérêts qui sont à la base du fait de tisser un réseau aussi large que possible; il y a eu le développement des ambassades intégrées, qui va se poursuivre ces prochaines années, et qui permet de mieux marier les différentes spécificités et cultures du réseau - et cela ne va pas de soi, mais c'est très nécessaire; et puis il y a la colocation, par exemple de représentations avec d'autres Etats, que nous cherchons à développer, ici ou là, lorsque cela est possible et souhaitable.
Avec toutes ces réformes, qui sont déjà en grande partie faites, certaines devant encore être poursuivies un moment, il y a des potentiels d'économie, qui ont été largement utilisés. Un développement du réseau, par exemple dans les pays émergents, n'est plus possible sans des fermetures ailleurs. On se retrouve donc dans la situation où, si on veut véritablement développer le réseau dans un endroit, il faut accepter de fermer ailleurs des composantes du réseau.
Cette motion est donc en soi justifiée, mais - il y a un grand mais - la situation actuelle des finances fédérales ne permet pas une allocation de moyens financiers supérieure. Et c'est pourquoi, bien que nous partagions l'essentiel des positions de la majorité de la commission, le Conseil fédéral ne peut pas soutenir la motion dans les circonstances actuelles.
Abstimmung
Le président (Rossini Stéphane, président): La commission propose d'adopter la motion. Une minorité propose de la rejeter.
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Motion ... 77 Stimmen
Dagegen ... 103 Stimmen
(3 Enthaltungen)