15.3792
Aumento del tetto massimo degli aiuti finanziari alle organizzazioni che concedono fideiussioni alle PMI
Intervento procedurale
Antrag der Mehrheit
Annahme der Motion
Antrag der Minderheit
(Egloff, Matter, Müri, Pieren, Walter)
Ablehnung der Motion
Proposition de la majorité
Adopter la motion
Proposition de la minorité
(Egloff, Matter, Müri, Pieren, Walter)
Rejeter la motion
Präsident (Stahl Jürg, erster Vizepräsident): Sie haben von der Kommission einen schriftlichen Bericht erhalten.
de Buman Dominique · 2VP-M · Consiglio nazionale · Friburgo · Gruppo PPD
La motion que nous traitons cet après-midi vise à augmenter le plafond d'intervention des organisations de cautionnement en faveur des PME de 500 000 francs actuellement à un maximum de 1 million de francs. Cette nouvelle quotité ne s'appliquerait, expérience faite des dossiers en cours, que dans certains cas, il est vrai. Mais elle serait particulièrement bienvenue lors de transmissions ou de successions d'entreprises, lorsque la valeur patrimoniale en jeu peut s'avérer élevée.
La motion Comte a été adoptée au Conseil des Etats par 20 voix contre 14 et 1 abstention. Les partisans de cette intervention invoquent des difficultés toujours plus grandes rencontrées par des entreprises dans le financement de leurs projets. Les règles constamment plus strictes appliquées aux établissements bancaires ne sont pas étrangères à ce resserrement des liquidités, qui peut être problématique dans bien des cas. Si vous avez lu la presse économique de ce jour, vous avez pu voir que certaines entreprises constataient des resserrements de crédits - ce que vous appelez souvent en allemand "Kreditklemme" -, ce qui peut être une entrave au développement économique.
Le Conseil fédéral, de son côté, n'est pas favorable à cette motion, arguant que le nombre de cas envisageables est très restreint et que, dans les dernières années, seulement 10 pour cent des dossiers atteignaient la limite actuelle de 500 000 francs par cas. Le gouvernement verrait donc un risque d'engagement financier accru en cas de relèvement du plafond.
La commission de notre conseil a étudié la demande transmise par le Conseil des Etats et l'argumentation du Conseil fédéral. Force est de constater que nous n'avons pas été convaincus par le Conseil fédéral, puisque le nombre de cas ayant posé problème est quasiment nul en pratique et que l'on ne saurait donc invoquer une augmentation des risques financiers. Au contraire, la commission, dans son préavis, a tenu compte du bilan extrêmement positif de cet instrument de soutien à l'économie - qui a été révisé il y a quelques années, notamment par la fusion de certaines coopératives - et constaté que les pertes financières étaient, comme je viens de le dire, extrêmement limitées. Dans le rapport qualité-prix, si l'on peut dire, dans le rapport entre les risques et les chances, il n'y avait pas de hasard, c'était clairement le oui qui s'imposait aux yeux de la majorité de la commission.
La commission a pu en outre se convaincre de l'absence de lourdeurs administratives, puisque, précisément, les fusions de coopératives qui sont intervenues ces dernières années ont permis de simplifier le fonctionnement administratif de l'octroi de ces cautionnements.
Enfin, et surtout, en cette période de franc fort et de contraction de l'économie, où le réflexe du hérisson devient important, il a semblé essentiel à la majorité de notre commission de ne pas relâcher l'effort consenti en faveur des PME.
La minorité de la commission estime que le marché du crédit fonctionne bien et qu'il n'y a, par conséquent, pas de mesure à prendre. Elle reprend, en résumé, l'argumentation du Conseil fédéral, selon laquelle le nombre de cas potentiels serait trop restreint pour justifier une augmentation du plafond d'intervention.
Au sein de la commission, une très large majorité s'est dégagée en faveur de la motion Comte adoptée par le Conseil des Etats. Et c'est par 18 voix contre 5 et 1 abstention que la commission vous demande d'accepter cette motion. Cela suit une certaine logique par rapport au credo qui se dégage dans notre conseil en faveur des PME - je pense en particulier à la réforme de l'imposition des entreprises. C'est précisément les PME qui sont gagnantes et nous voulons continuer dans cette voie.
Schneeberger Daniela · Mit-F · Consiglio nazionale · Basilea-Campagna · Gruppo liberale radicale
Mit dieser Motion wird der Bundesrat beauftragt, eine Änderung des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2006 über die Finanzhilfen an gewerbeorientierte Bürgschaftsorganisationen vorzulegen, mit der die Interventionsgrenze der Organisationen von 500 000 auf 1 Million Franken angehoben wird.
Mit der heutigen KMU-Kreditfinanzierungssituation in der Schweiz haben unsere klassischen KMU in den vergangenen Jahren unter immer härteren Rating-Konditionen der Banken zu leiden. Zudem stehen heute sehr viele KMU vor ungeregelten Nachfolgeproblemen. Die heutigen Erfahrungswerte zeigen, dass für zirka 30 Prozent der KMU-Betriebe potenziell keine Nachfolgeregelung gefunden werden kann. Die genannte Limitenerhöhung für Bürgschaften auf 1 Million Franken kann hier sicher künftig mit dazu beitragen, dass der heute leider schon im Gange befindliche Stellenabbau in der Schweiz nicht noch weiterbeschleunigt wird, sondern im Gegenteil verlangsamt oder im besten Fall sogar umgekehrt werden kann. Die schweizweiten Bürgschaftsstatistiken belegen klar, dass bereits heute der Grossteil auf grosse Bürgschaften entfällt. Im Jahr 2014 machten die Bürgschaften zwischen 300 000 und 500 000 Franken nicht weniger als 54 Prozent am gesamtschweizerischen Bürgschaftsumsatz in Franken aus. Der Bedarf an grösseren Bürgschaften über 500 000 Franken kann statistisch somit klar belegt werden. Die grundsolide Kapitalisierung der anerkannten KMU-Bürgschaftsorganisationen weist aus, dass bei einer Erhöhung der Bürgschaftslimiten keine Rekapitalisierung des Systems notwendig sein wird. Bereits heute sind ihre Eigenengagements durch deren Eigenmittel abgedeckt. Dies wird sich auch künftig mit einem angemessenen Bürgschaftsvolumen nicht grundlegend ändern. Das Engagement des Bundes wird sich im Bereich des jährlichen Verwaltungskostenbeitrages an das KMU-Bürgschaftssystem nicht erhöhen. Die Gesamtkosten werden sich zudem auch bei einer Limitenerhöhung im vom Bund verabschiedeten Budgetrahmen bewegen.
Die Mehrheit der Kommission ist der Meinung, dass das KMU-Bürgschaftssystem als einziges praktisch direktes Bundesfördermittel für KMU unbürokratisch und zielführend ist. Es hat sich auch gemäss den Ausführungen des Bundesrates absolut bewährt. Die vorgenannte Limitenerhöhung ist für die Schweizer KMU von enormer Wichtigkeit und bedeutet eine grosse Chance für die nachhaltige Entwicklung unserer KMU-Landschaft.
Eine Minderheit ist der Meinung, der Kreditmarkt funktioniere gut und es solle deshalb keinen Ausbau staatlicher Interventionen geben. Sie findet ausserdem, dass die Nachfrage nach grösseren Bürgschaften gering sei. Die Risiken für die Bürgschaftsorganisationen würden bei einer höheren Limite jedoch steigen.
Der Ständerat hat diese Motion mit 20 zu 14 Stimmen bei 1 Enthaltung angenommen. Unsere Kommission empfiehlt Ihnen mit 18 zu 5 Stimmen bei 1 Enthaltung, die Motion anzunehmen.
Egloff Hans · Mit-M · Consiglio nazionale · Zurigo · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Ich spreche für die Minderheit.
Es gibt mehrere Studien seitens des Seco, die belegen, dass der Kreditmarkt in der Schweiz gut oder gar sehr gut funktioniert. Wir haben in der Kommission zur Kenntnis nehmen können, dass lediglich 10 Prozent der gewährten Bürgschaften die Limite von heute 500 000 Franken auch tatsächlich ausschöpfen. Zu diesem Geschäft sind sich die Bürgschaftsorganisationen auch nicht alle einig. Vor diesem Hintergrund scheint der Ausbau staatlicher Interventionen nicht angezeigt. Der Bundesrat lehnt den Vorstoss ebenfalls ab. Sie werden nachher vom Herrn Bundespräsidenten dazu noch weitere schlagende Argumente vorgetragen erhalten.
Nun, jetzt ist es so, dass ich in der Zwischenzeit einige Gespräche mit KMU-Vertretern führen durfte, und diese Gespräche haben Folgendes ergeben: Die heutige Bürgschaftsobergrenze erscheine in Anbetracht des Preisanstiegs für Unternehmen oder für die Übernahme von Betriebsliegenschaften und insbesondere für geeignete Nachfolgelösungen oft als zu niedrig, um die Übertragung eines Unternehmens oder die Übernahme von Betriebsliegenschaften zu finanzieren.
Aus diesem Grund möchten wir uns der Forderung des Motionärs anschliessen und diese ebenfalls unterstützen.
Ich ziehe damit den Minderheitsantrag zurück.
Schneider-Ammann Johann N. · BPR-M · Consiglio federale · Berna
Ich bin weiterhin der Meinung, dass Sie diese Motion ablehnen sollten. Das gewerbeorientierte Bürgschaftswesen ist grundsätzlich auf einer soliden Grundlage gut unterwegs, das ist wesentlich. Die Beurteilung in einem Wort lautet: Das Instrument ist zweckmässig. Wir haben selbstverständlich aufgrund des Vorstosses die Erhöhung einer Bürgschaftslimite geprüft und die Vor- und Nachteile abgeschätzt. Wir stellen fest, dass lediglich rund 10 Prozent der gewährten Bürgschaften die Limite von einer halben Million Franken ausnutzen, und dies bei im Vergleich zu heute relativ hohen Zinsen. Im Moment haben wir ja quasi eine Nullzinssituation. Die Nachfrage nach grösseren Bürgschaften dürfte bescheiden sein und bleiben. Einzelne Bürgschaftsorganisationen sind äusserst zurückhaltend gegenüber einer Erhöhung der Limiten. Dass die Limitenerhöhung Auswirkungen auf die Eigenkapitalsituation und die Liquidität der Bürgschaftsorganisationen hat, ist selbstverständlich. Es muss eine der Zielsetzungen bleiben, dass die Bürgschaftsorganisationen insgesamt gesund unterwegs sind. Mittel- bis längerfristig müsste, wenn man auf 1 Million Franken erhöht, mit einer Zunahme des finanziellen Engagements des Bundes gerechnet werden. Das Ausfallrisiko beurteile ich damit nicht. Ich stelle aber fest, dass der Kreditmarkt für KMU grundsätzlich funktioniert. Er funktioniert sogar besser, als wir es ihm zutrauen. Deshalb ist auch ein Ausbau der staatlichen Interventionen aus Sicht des Bundesrates nicht nötig.
Die Frankenstärke ist natürlich eine besondere Herausforderung. Aber sie ist vor allem auch eine Herausforderung mit Blick auf die Kostenstrukturen der Unternehmungen. Das Bürgschaftswesen als Nischenprodukt für die KMU-Finanzierungen kann, wenn es um Kostenstrukturprobleme geht, keine Lösung darstellen. Lassen wir also das Instrument richtig eingesetzt! Ich stelle fest, dass es in genügendem Masse zur Verfügung steht, dass es als Ergänzung zur Normalfinanzierung der Privatfinanz angewendet werden kann und angewendet wird. Der Bundesrat ist der Meinung, wir hätten ein zweckmässiges Instrument, es würde genügen, es würde auch in der heutigen Zeit genügen.
Deshalb bittet er Sie, die Motion abzulehnen.
Rime Jean-François · Mit-M · Consiglio nazionale · Friburgo · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Je déclare mes liens d'intérêts: je suis président de l'Union suisse des arts et métiers.
Monsieur le président de la Confédération, je comprends tout à fait vos explications. Toutefois, ne pensez-vous pas que, dans la situation tendue que nous vivons - la Banque nationale ayant encore annoncé aujourd'hui des décisions que je peux comprendre et soutenir -, ce petit geste en faveur des PME, si les crédits sont bien faits, peut être un élément psychologique qui redonne un peu le moral à certaines entreprises?
Schneider-Ammann Johann N. · BPR-M · Consiglio federale · Berna
Natürlich habe ich Verständnis für diese Frage, Herr Nationalrat Rime, und natürlich ist das Zeichen, das gesetzt wird, nicht unwesentlich. Der Bundesrat ist zum Schluss gekommen, dass das Instrument in genügendem Mass zur Verfügung steht. Zu diesem Schluss gekommen ist er vor allem aufgrund der Tatsache, dass nur etwa 10 Prozent der Bürgschaften die heutige Limite ausschöpfen. In der Regel geht es also mit weniger. Ein Stück weit ist es wie mit Kleinkrediten: Man darf die Konditionen nicht allzu favorabel ausgestalten, um keine Fehlentwicklung mitverantworten zu müssen.
Ich muss Ihnen also weiterhin die Ablehnung der Motion beantragen, im Wissen, dass man bei den Kreditinstituten heute grundsätzlich Kredite zu günstigsten Konditionen bekommen kann. In der Vergangenheit haben wir dann eine Anpassung vorgenommen, wenn es nötig war. Im Moment scheint einfach kein Bedarf gegeben.
Votazione
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Motion ... 169 Stimmen
Dagegen ... 5 Stimmen
(2 Enthaltungen)
Schluss der Sitzung um 18.45 Uhr
La séance est levée à 18 h 45