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Valutare l'istituzione di una personalità giuridica per i robot
Reynard Mathias · Mit-M · Consiglio nazionale · Vallese · Gruppo socialista
Les robots et l'intelligence artificielle sont l'innovation technologique la plus marquante de notre siècle. Ils vont révolutionner notre rapport à la vie active et, évidemment, à l'emploi. Le développement de cette technologie est conséquent. Quelques indicateurs de cette évolution le montrent: le nombre annuel de brevets dans ce domaine a triplé depuis dix ans; les ventes de robots augmentent en moyenne de 17 pour cent par an, et l'Organisation de coopération et de développement économiques considère sur la base d'une analyse restrictive que près de 25 pour cent des emplois seront directement concernés par la robotisation et en partie menacés. Certaines études vont même beaucoup plus loin.
Les robots posent donc de nombreux défis, créent des opportunités, mais comportent aussi des risques. J'ai donc déposé plusieurs interventions parlementaires sur ce dossier, considérant que le Parlement doit maintenant empoigner cette problématique. Aussi, mon postulat charge le Conseil fédéral d'analyser le statut juridique des robots en droit suisse en évaluant notamment la pertinence de la création d'une personnalité juridique propre et les obligations auxquelles ces derniers pourraient être soumis de ce fait.
L'autonomie de plus en plus importante des robots et leur intelligence artificielle les distinguent de plus en plus de la simple chose pouvant faire l'objet d'une simple propriété, d'une possession. Une telle autonomie pourrait donc poser, sur le long terme, des défis particulièrement importants pour le droit civil. Accorder un statut juridique aux machines autonomes permettrait notamment de faire face aux difficultés importantes posées par la robotique et l'intelligence artificielle en matière de responsabilité.
Une telle personnalité pourrait être aussi nécessaire pour permettre à un robot d'être soumis à des obligations permettant d'envisager la création d'un salaire dont le produit pourrait veiller à compenser les éventuels dommages ou les incidences sur l'environnement causées par la machine. En effet, l'autonomie des robots rendra de plus en plus difficile, problématique, l'attribution de l'acte à l'origine du dommage au propriétaire de ladite machine. Une telle personnalité ouvrirait aussi la possibilité d'une capacité contributive propre des robots en matière fiscale.
Il s'agit là d'un postulat; l'objectif est d'évaluer cette opportunité, comme le font aujourd'hui la plupart des pays voisins.
Sommaruga Simonetta · BR-F · Consiglio federale · Berna
Das Postulat verlangt einen Bericht, in dem untersucht wird, ob die Schaffung einer eigenen Rechtspersönlichkeit für Roboter sinnvoll ist und welche Verpflichtungen einem Roboter dadurch auferlegt werden können.
Die Zunahme der Bedeutung von Robotern wird uns in nächster Zeit sicher vermehrt beschäftigen. Der Gesetzgeber wird sich Gedanken machen müssen, wie er zum Beispiel mit den Auswirkungen der Roboterisierung auf dem Arbeitsmarkt umgehen will und ob eine besondere Haftung für Roboter eingeführt werden soll.
Die von Ihnen, Herr Nationalrat Reynard, im Postulat angesprochene Schaffung einer Rechtspersönlichkeit für Roboter ist aus Sicht des Bundesrates nicht der richtige Weg, um diese Probleme anzugehen. Das würde im Ergebnis dazu führen, dass die Person, die zum Beispiel wirtschaftlich vom Roboter profitiert, nicht mehr persönlich haften würde. Die Haftung könnte sozusagen auf eine bestimmte Weise auf den neuen Rechtsträger, auf den Roboter, ausgelagert werden. Das ist aus unserer Sicht nicht wünschenswert. Ich nehme auch nicht an, dass Sie möchten, dass man die Haftung einfach auf den Roboter abschieben kann.
Allgemein gesagt: Es ist nichts Neues, dass uns durch den technischen Fortschritt nicht nur schöne Dinge beschäftigen, sondern dass damit auch neue Gefahrenquellen geschaffen werden. Das war schon bei den Autos, den Flugzeugen, den elektrischen Anlagen, der Kernenergie, den gentechnisch veränderten Organismen so, oder es ist jetzt beispielsweise bei den Drohnen so, die uns auch beschäftigen. Die Rechtsordnung hat in all diesen Fällen dem neuen Gefahrenpotenzial Rechnung getragen, indem neue Haftungsnormen geschaffen worden sind, die eine klare Zuordnung an eine haftbare natürliche oder juristische Person ermöglichen und die Haftbarkeit erleichtern. Wir sind aber der Meinung, das ist eigentlich genau das Gegenteil von dem, was wir mit der Schaffung einer Rechtspersönlichkeit für Roboter erreichen würden. Das ist der Grund, weshalb wir Ihr Postulat zur Ablehnung empfehlen.
Wir sind der Meinung, eine eigene Rechtspersönlichkeit für Roboter geht am eigentlichen Problem vorbei. Wir müssen uns überlegen, wie wir bei denjenigen, die Roboter einsetzen und mit ihnen arbeiten, die Frage der Haftung oder den Umgang mit Risiken und Gefahren in den Griff bekommen, dies aber nicht, indem wir für den Roboter eine eigene Rechtspersönlichkeit schaffen. Das geltende Recht erlaubt es aus unserer Sicht über die vertraglichen oder ausservertraglichen Haftungsnormen, aber auch über die Werkeigentümerhaftung, die Produktehaftpflicht oder die Haftpflicht des Motorfahrzeughalters bereits heute, eine Person für den Schaden, den ein Roboter verursacht, zur Verantwortung zu ziehen.
Das sind, Stand heute, die Überlegungen des Bundesrates. Wir haben das Gefühl, eine eigene Rechtspersönlichkeit für Roboter geht am Problem vorbei. Aus diesen Gründen möchten wir Ihr Postulat nicht unterstützen.
Votazione
Le président (de Buman Dominique, président): Le Conseil fédéral propose de rejeter le postulat.
Abstimmung - Vote
Für Annahme des Postulates ... 55 Stimmen
Dagegen ... 129 Stimmen
(3 Enthaltungen)