18.065
Traffico d'agglomerato. Crediti d'impegno a partire dal 2019
Carobbio Guscetti Marina · P-F · Consiglio nazionale · Ticino · Gruppo socialista
Bundesbeschluss über die Verpflichtungskredite ab 2019 für die Beiträge an Massnahmen im Rahmen des Programms Agglomerationsverkehr
Arrêté fédéral sur les crédits d'engagement alloués à partir de 2019 pour les contributions aux mesures prises dans le cadre du programme en faveur du trafic d'agglomération
Art. 1, Anhang
Antrag der Einigungskonferenz
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 1, annexe
Proposition de la Conférence de conciliation
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Art. 3
Antrag der Einigungskonferenz
Abs. 2
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Abs. 3
Der Bundesrat unterbreitet der Bundesversammlung unter folgenden Voraussetzungen eine Botschaft zur Beantragung eines Verpflichtungskredites für das in Absatz 2 genannte Agglomerationsprojekt:
a. das Projekt ist weit fortgeschritten und die weiteren Projektphasen würden durch die fehlenden Verpflichtungsmöglichkeiten behindert;
b. die mit den Bundesbeschlüssen vom 21. September 2010 und vom 14. September 2014 über die Freigabe der Mittel für das Programm Agglomerationsverkehr freigegebenen sowie mit diesem Beschluss bewilligten Mittel werden im Umfang der Realisierungskosten des Projektes nicht ausgeschöpft.
Art. 3
Proposition de la Conférence de conciliation
Al. 2
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Al. 3
Le Conseil fédéral soumet à l'Assemblée fédérale un message ayant pour objet une demande de crédit d'engagement pour le projet d'agglomération visé à l'alinéa 2 si les conditions suivantes sont réunies:
a. le projet est déjà bien avancé et l'absence de possibilités d'engagement empêcherait le lancement des phases suivantes du projet;
b. les moyens octroyés dans les arrêtés fédéraux du 21 septembre 2010 et du 14 septembre 2014 sur la libération des crédits de programme en faveur du trafic d'agglomération ainsi que les moyens accordés dans le présent arrêté fédéral ne sont pas épuisés à hauteur des coûts de réalisation du projet.
La presidente (Carobbio Guscetti Marina, presidente): La proposta della Conferenza di conciliazione è sottoposta a un voto obbligatorio.
Burkart Thierry · Mit-M · Consiglio nazionale · Argovia · Gruppo liberale radicale
Zuerst die Offenlegung meiner Interessenbindung: Ich bin Vizepräsident des TCS. Ich spreche hier aber natürlich als Kommissionsberichterstatter. Wir haben im Gegensatz zum bundesrätlichen Entwurf verschiedene zusätzliche Projekte in das Agglomerationsprogramm aufgenommen. Zur Erinnerung: Es sind dies Burgdorf, Bulle, Aargau-Ost, Luganese, Grand Genève und Delémont. Der Ständerat als Zweitrat ist diesen Beschlüssen des Nationalrates und dem Entwurf des Bundesrates gefolgt und hat die Projekte ebenfalls aufgenommen, mit einer Ausnahme - das ist diejenige, über die wir hier heute sprechen, aber auch schon vorgängig ein paarmal eine intensive Debatte geführt haben -, nämlich dem Projekt Burgdorf.
Zur Rekapitulation: Am 19. Juni hat der Nationalrat an seiner Haltung zur Aufnahme der Umfahrung Oberburg in Burgdorf festgehalten. Während der Ständerat am 10. September an seiner Ablehnung festgehalten hat, hat auch der Nationalrat am 12. September festgehalten. Der Ständerat hat schliesslich am 19. September eine neue Variante formuliert und diese beschlossen, weshalb es nötig war, dass wir heute früh eine Einigungskonferenz abgehalten haben.
Das Resultat der Einigungskonferenz sehen Sie in der vorliegenden Fahne. Dabei geht es eigentlich im Wesentlichen um zwei Punkte. Erstens anerkennt man zwar grundsätzlich, dass die Umfahrung Oberburg integraler Bestandteil des Agglomerationsprogramms Burgdorf ist. Zweitens muss aber dieses Agglomerationsprojekt noch einmal mit Beschluss vor die Bundesversammlung kommen, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Einerseits muss das Projekt so weit fortgeschritten sein, dass sich weitere Projektphasen verzögern würden, wenn sie durch die fehlenden Verpflichtungsmöglichkeiten behindert würden. Andererseits müssen aus den vorangehenden Agglomerationsprogrammen noch Mittel im benötigten Umfang für die Umsetzung des Projektes Burgdorf frei sein. Das war der Kompromiss in der Einigungskonferenz. Es lagen auch noch weitere Anträge vor. Dieser Antrag hat aber obsiegt.
Schliesslich - und das ist wohl das Entscheidende - geht es heute darum, dass wir Ja zum gesamten Agglomerationsprogramm sagen, das heisst, dass wir dann auch die übrigen Projekte beschliessen können. Das Resultat der entsprechenden Abstimmung in der Einigungskonferenz war deshalb schliesslich einstimmig.
Bühler Manfred · Mit-M · Consiglio nazionale · Berna · Gruppo dell'Unione democratica di Centro
Nous traitons un objet qui a déjà occupé trois fois notre conseil et le Conseil des Etats. Pour mémoire, notre conseil a ajouté, au mois de juin dernier, un certain nombre de projets dans cet arrêté fédéral relatif au trafic d'agglomération. Faisait aussi partie de ces ajouts la question du contournement et de l'assainissement de la traversée de Berthoud et d'Oberburg. Le Conseil des Etats, lors d'une première séance du mois de septembre de cette année, nous a très largement suivis dans les différents ajouts que nous avions faits mais a toujours refusé d'entrer en matière en ce qui concerne respectivement le contournement d'Oberburg et le projet de Berthoud dans son ensemble, qui contient précisément le contournement d'Oberburg. Le projet a fait la navette entre les deux conseils, comme c'est habituel, et le Conseil des Etats, le 19 septembre dernier, en troisième lecture, a décidé d'une variante différente que vous retrouvez sur le dépliant que vous avez sans doute sous les yeux. Finalement, une Conférence de conciliation a été convoquée afin de se pencher sur la divergence restante et a accouché de la proposition sur laquelle nous allons voter maintenant. Je la résume brièvement.
La proposition de la Conférence de conciliation porte sur deux alinéas. Il s'agit d'ajouter, à l'article 3, un alinéa 2 qui postule clairement que le contournement d'Oberburg fait partie intégrante du projet d'agglomération de Berthoud et qu'il faut coordonner les travaux d'Oberburg avec ceux de Berthoud pour que la réalisation soit cohérente. A l'alinéa 3, on parle du financement, qui n'est pas intégré directement et déjà décidé dans le cadre de cette proposition. En revanche, le Conseil fédéral est chargé de soumettre à l'Assemblée fédérale une demande de crédit d'engagement pour le projet d'agglomération visé à l'alinéa 2 si deux conditions sont remplies.
Premièrement, le projet doit en quelque sorte être prêt à être réalisé, il doit être bien avancé et serait retardé si le crédit ne pouvait pas être directement soumis à la décision de l'Assemblée fédérale. Deuxièmement, l'argent doit être disponible, soit dans les programmes d'agglomération actuels, soit dans le nouveau programme d'agglomération, et ne doit donc pas être retranché ailleurs, au détriment d'autres projets. Si ces deux conditions sont remplies - on peut imaginer que ce sera le cas, du moins je l'espère à titre tout à fait personnel -, eh bien l'Assemblée fédérale sera appelée prochainement à voter un complément aux crédits d'engagement déjà décidés pour permettre cette importante réalisation pour l'accès à l'Emmental dans son ensemble.
La proposition de consensus soumise aux représentants des deux conseils a recueilli une très large approbation et, même, le soutien à l'unanimité de la Conférence de conciliation. C'est la raison pour laquelle je vous propose de vous y rallier.
Sommaruga Simonetta · VPBR-F · Consiglio federale · Berna
Bei der dritten Generation der Agglomerationsprogramme, die ja von vielen von Ihnen auch gerühmt wurde, weil es gute Programme sind, gab es noch eine einzige Differenz. Auch bei dieser Differenz wurde das Ziel von beiden Räten unterstützt, nämlich: Es braucht in der Region Burgdorf-Oberburg eine Gesamtsanierung. Die Differenz bestand in der Frage, wie man vorgehen will und, insbesondere in Bezug auf die Umfahrung Oberburg, wie man hier noch einmal im Dialog zwischen Kanton, Region und dem zuständigen Bundesamt eine Lösung findet, die die Kriterien, die eben für alle Projekte gelten, auch erfüllt.
Ich denke, Ihre Kommission hat - das ist immer das Schöne an unserem politischen System, meine ich - einen Kompromiss gefunden, der auf der einen Seite sicherstellt, dass der Kanton Bern, die Region und auch die beiden Gemeinden die Gewissheit haben, dass dieses Projekt kommt, dass man das als Gesamtsanierung anschaut und dort, wo noch Differenzen vorhanden sind, diese auch in einem Dialog lösen kann. Sie haben auch die Gewissheit, dass die Finanzierung gesichert ist, weil Ihre Kommission mit dem Kompromissvorschlag sichergestellt hat, dass Mittel aus der ersten, zweiten oder dritten Generation der Agglomerationsprogramme verwendet werden können. Da konnte ich heute Ihrer Kommission zusichern - und ich sage es auch nochmals hier im Rat -, dass diese Finanzierung somit gesichert ist.
Auf der anderen Seite haben Sie mit dem Kompromissantrag sichergestellt, dass eben alle Kantone und Agglomerationen gleichbehandelt werden. Ich glaube, das ist auch eine wichtige Botschaft an alle anderen, die jetzt bei der dritten Generation der Agglomerationsprogramme nicht zum Zuge gekommen sind, weil sie ein Projekt noch einmal anschauen müssen: Es werden hier alle gleichbehandelt. Es gibt keine Kantone oder keine Agglomerationen, die ihre Programme einfach durchdrücken können, sondern dann wird noch einmal eine gemeinsame Erarbeitung angeschaut, damit die Kriterien eben für alle die gleichen sind.
In diesem Sinne bin ich froh, dass Ihre Kommissionen heute Morgen in der Einigungskonferenz diesen Kompromiss gefunden haben. Die Tatsache, dass Sie ihn einstimmig verabschiedet haben, ist eigentlich ein Zeichen dafür, dass sich jetzt doch auch alle damit einverstanden erklären können. Das kann auch der Bundesrat.
Votazione
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Einigungskonferenz ... 181 Stimmen
(Einstimmigkeit)
(1 Enthaltung)
Schluss der Sitzung um 12.35 Uhr
La séance est levée à 12 h 35