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Accesso alla proprietà. Verifica dell'adeguatezza delle misure vigenti e degli adeguamenti auspicabili

54269 · Bollettino ufficiale

Del 22 set 2021

https://lexipedia.io/it/docs/ch/ab-bo-bu/54269/it/accesso-alla-proprieta-verifica-dell-adeguatezza-delle-misure-vigenti-e-degli-adeguamenti-auspicabili

Consultato il 13 set 2026

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Fonte

Oggetto parlamentare: Accesso alla proprietà. Verifica dell'adeguatezza delle misure vigenti e degli adeguamenti auspicabili (20.3120)

20.3120

Accesso alla proprietà. Verifica dell'adeguatezza delle misure vigenti e degli adeguamenti auspicabili

Nantermod Philippe · Mit-M · Consiglio nazionale · Vallese · Gruppo liberale radicale

Depuis bientôt une dizaine d'années, la Finma impose des règles qui limitent grandement la possibilité pour les citoyens - les jeunes en particulier - de bénéficier de l'accès à la propriété et notamment de retirer leur deuxième pilier afin de constituer des fonds propres. On peut le constater depuis un certain nombre d'années, cette situation a pour conséquence que les caisses de pension achètent une quantité importante de biens immobiliers, des biens ensuite reloués à des locataires qui sont les propriétaires de ces mêmes caisses de pension et qui leur paient des taux excessivement élevés pour financer leur deuxième pilier, cela sans finalement en tirer d'effets réels pour leur propre bénéfice.

Il serait beaucoup plus judicieux, du point de vue du marché immobilier, que le locataire, qui est aussi propriétaire de son deuxième pilier, soit en réalité directement propriétaire de son bien immobilier. A ce moment-là, il ne bénéficierait pas de ses revenus locatifs - qui sont extrêmement faibles, soit de l'ordre d'un pour cent, depuis un certain nombre d'années - par l'intermédiaire de son deuxième pilier, mais profiterait en revanche d'un loyer plus bas, équivalent au loyer d'un propriétaire.

En pratique, la Finma, avec l'appui du monde politique depuis une dizaine d'années, soutient une politique qui vise à éviter une bulle immobilière. Or on a pu constater que les investissements immobiliers ont explosé du côté des caisses de pension, qui assument ouvertement cette situation. C'est grâce à l'investissement direct et indirect dans l'immobilier qu'elles parviennent aujourd'hui à maintenir des taux attractifs et le seuil de rentabilité que la loi exige.

En pratique, le postulat déposé vise à ce que le Conseil fédéral réanalyse la situation actuelle et aboutisse à une meilleure appréciation de la situation pour les ayants-droit du deuxième pilier, les jeunes en particulier. Le but est qu'ils puissent rapidement retrouver un intérêt à investir leur deuxième pilier dans l'immobilier pour réduire les coûts d'acquisition d'un premier logement et de donner la possibilité à une plus grande partie de la population de devenir propriétaire.

En ce sens, je vous remercie de soutenir ce postulat.

Maurer Ueli · BR-M · Consiglio federale · Zurigo

Das Problem, das Herr Nantermod mit seinem Postulat anspricht, ist im Bundesrat eigentlich immer präsent. Wir setzen uns mit dieser Problematik laufend auseinander. Wie ich schon ausgeführt habe, haben wir den Finanzausschuss des Bundesrates. Wir treffen uns mindestens viermal im Jahr mit der Schweizerischen Nationalbank. Es gibt ein Gremium, wo wir mit der Nationalbank und der Finma zusammen diese Problematik besprechen. Nationalbank und Finma sind beide beteiligt und führen unter anderem auch zu diesem Thema im November eine Aussprache mit dem Gesamtbundesrat. Wir kümmern uns darum.

Ich weiss nicht, ob Ihnen ein Bericht einen Mehrwert bringt. Aber wir sind natürlich in einer schwierigen Situation. Gerade die neusten Forderungen oder Berichterstattungen über die Situation in China führen zu Unsicherheiten. Es ist immer diese Güterabwägung und die Frage: Wie hoch darf die Belastung sein? Was passiert, wenn die Zinsen trotzdem wieder steigen würden, und zwar relativ rasch? Sie haben den Sprecher der Nationalbank gehört, der kürzlich gesagt hat, bei einem Anstieg auf 3 Prozent sei etwa jede fünfte Liegenschaft nicht mehr tragbar und komme auf den Markt. Dieses Risiko ist auch entsprechend abzuschätzen.

Wir haben natürlich sehr viel und mit relativ viel Fremdkapital in Immobilien investiert. Wir dürfen auch nicht riskieren, dass sich Familien zu stark engagieren und das dann nicht mehr bezahlen können. Sollte das passieren, ist die Gefahr einer Finanzkrise relativ gross. Wenn viele Liegenschaften auf den Markt kommen sollten, würden die Preise sinken. Dies würde das Problem noch einmal verstärken. Das ist immer zu berücksichtigen.

Wir beobachten die Situation aber laufend und beurteilen sie jeweils neu. Die nächste Aussprache findet meines Wissens am 20. Oktober 2021 statt. Wir befassen uns also laufend mit diesem Problem. Wir glauben im Moment nicht, dass wir eine wesentliche Änderung vornehmen werden, denn die allgemeine Situation ist im Moment relativ schwierig zu beurteilen und beinhaltet doch auch eine Reihe von Unsicherheiten.

Ich würde es eher ablehnen, einen Bericht vorzulegen. Ich bitte Sie, das Postulat nicht anzunehmen, denn bis Sie einen Bericht vorliegen haben und ihn auch behandeln können, vergeht normalerweise fast ein Jahr. In dieser Zeit können sich doch verschiedene Auswirkungen wieder ändern. Ich würde Ihnen eher vorschlagen, dass Sie das Anliegen in Ihren Fachkommissionen thematisieren. Dort können wir mündlich Bericht erstatten. Sie können die betreffenden Akteure auch einladen, um sich ein Gesamtbild zu verschaffen.

Ich glaube, es ist wichtig, dass auch Sie die Situation im Auge behalten. Ein Bericht bringt aber wohl keinen Mehrwert, denn die Dynamik ist im Moment doch relativ gross.

Nehmen Sie das Postulat also bitte nicht an.

Votazione

Abstimmung - Vote

Für Annahme des Postulates ... 78 Stimmen

Dagegen ... 105 Stimmen

(1 Enthaltung)