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Schlafen im Stroh auch für Schweine
Schneider Meret · Mit-F · Nationalrat · Zürich
Ich bin wirklich keine Freundin der Polter- und Empörungskultur. Hier sind Poltern und Empörung aber tatsächlich angebracht. Manchmal frage ich mich wirklich, ob ich im falschen Film bin.
Betrachten wir es einmal nüchtern: Was fordert meine Motion? Ich fordere, dass Ställe von Schweizer Schweinen eingestreut werden müssen und Schweine nicht mehr auf Betonböden stehen. Ein Betonboden führt bei Schweinen nachweislich zu einer Verschlechterung der Klauen- und Gliedmassengesundheit. Dies führt, insbesondere wenn sie keinen Auslauf haben, zu massiven Schmerzen und Tierleid. Noch immer hat ein Drittel der Schweine keine Einstreu, mit allen damit verbundenen Konsequenzen.
Muss ich nun wirklich argumentativ darlegen, warum Tiere, die so empfindungsfähig und intelligent sind wie Hunde, ihr Leben nicht auf Betonböden verbringen sollten? Ganz ehrlich, da zitiere ich gerne Herrn Ueli Maurer und sage: "Kä Luscht." Man stelle sich vor, wir würden Golden Retriever, die Roger Federers unter den Haustieren, auf einem Quadratmeter pro Hund und auf Beton halten. Der gesellschaftliche Aufschrei wäre massiv, und dies zu Recht. Was gibt uns also das Recht, mit Schweinen so umzugehen, nur weil wir irgendwann beschlossen haben, die einen zu essen und uns mit den anderen anzufreunden? Diese Debatte würde den Rahmen der Motion natürlich sprengen. Wir haben aber die Pflicht, den von uns gehaltenen Tieren ein so artgerechtes Leben wie möglich zu gestalten. Simple Einstreu ist noch lange nicht das Nonplusultra bezüglich artgerechter Haltung, es ist einfach nicht unterste Schublade.
Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion unter anderem deshalb, weil mit dem Gegenvorschlag zur Initiative gegen Massentierhaltung ohnehin Verbesserungen des Tierwohls anstehen würden. Da der Gegenvorschlag nun aber nicht zur Umsetzung kommen wird, ist es das Mindeste, unseren Schweinen wenigstens eine eingestreute Fläche zuzugestehen. Das ist kein Luxus. Es ist nicht die "Superior Suite". Es ist einfach nicht unterste Schublade.
Berset Alain · VPBR-M · Bundesrat · Freiburg
Effectivement, on doit le reconnaître et le dire clairement: l'obligation de pailler est fondamentalement une bonne solution dans le cas qui nous occupe. Elle existe déjà pour deux tiers des exploitations en Suisse, conformément au programme éthologique facultatif de la Confédération. Pour un tiers des exploitations, ce n'est pas le cas; elles ne sont pas soumises aux mêmes exigences, bien qu'elles soient conformes à la loi. Dans ce cas, il y a plus de problèmes d'hygiène, et ce sont des aspects qui peuvent être problématiques en termes de protection des animaux.
J'aimerais rappeler deux éléments nouveaux avant d'évoquer la proposition de rejet du Conseil fédéral. Il s'agit d'une part de la révision de l'ordonnance sur la protection des animaux, dont on prévoit l'entrée en vigueur en 2024, dans laquelle on projette d'améliorer les conditions de détention des porcs et de reconsidérer les prescriptions sur les matériaux qui peuvent être utilisés. Cela nous occupe encore. D'autre part, dans son avis le Conseil fédéral mentionne le contre-projet direct qu'il entendait opposer à l'initiative sur l'élevage intensif et dans lequel nous souhaitions également améliorer les conditions de détention des porcs. Dans l'intervalle, soit après la réponse à la motion, le Conseil national, avec une majorité assez claire, et le Conseil des Etats, avec une majorité beaucoup plus claire, ont simplement rejeté le principe de ce contre-projet et l'initiative.
Nous en déduisons donc qu'il n'y a pas de marge de manoeuvre au Parlement pour avancer dans cette direction, ce qui ne fait que confirmer la position du Conseil fédéral à l'appui du rejet de la motion.
Abstimmung
Präsidentin (Kälin Irène, Präsidentin): Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Motion ... 86 Stimmen
Dagegen ... 100 Stimmen
(3 Enthaltungen)