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Hindernisse aus dem Weg räumen, die die Umsetzung von Projekten des Langsamverkehrs im Rahmen von Agglomerationsprogrammen erschweren
Häberli-Koller Brigitte · P-F · Ständerat · Thurgau · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Präsidentin (Häberli-Koller Brigitte, Präsidentin): Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
Maret Marianne · Mit-F · Ständerat · Wallis · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Par ce postulat, je demande au Conseil fédéral de présenter dans un rapport les causes des retards affectant les projets de mobilité douce dans le cadre des programmes d'agglomération. Selon la nature des blocages constatés, j'invite le Conseil fédéral à proposer un plan de mesures, y compris légales, afin de favoriser et d'accélérer la réalisation de ces projets politiquement validés par les autorités locales et le Parlement fédéral.
Est-il nécessaire de rappeler que la population suisse a apporté un large soutien à l'arrêté fédéral sur le vélo et que notre Parlement a adopté récemment la nouvelle loi sur les voies cyclables? Dès lors, il est urgent de nous donner les moyens d'atteindre les objectifs contenus dans ces textes; et ces moyens passent naturellement par une mise en oeuvre rapide et efficace des programmes d'agglomération. Malheureusement, on constate, selon les chiffres du compte d'Etat, que ces programmes rencontrent de sérieux problèmes de réalisation, puisqu'entre les années 2019 et 2021, seuls près de 50 pour cent des engagements budgétisés ont pu être effectivement réalisés. Pour 2021, les dépenses se sont élevées à 177 millions de francs, alors que le budget les prévoyait à hauteur de 393 millions de francs. Malheureusement, la situation est encore pire pour le poste spécifique "Mesures en faveur de la circulation routière et de la mobilité douce". Ici, on n'a réalisé que 22 pour cent des dépenses planifiées, et la situation est tout autant préoccupante pour les projets de première génération, avec un taux de réalisation de seulement 43 pour cent.
Le Conseil fédéral propose de rejeter ce postulat et motive ce refus par les éléments traditionnellement évoqués pour justifier les blocages de nombreux projets dans de nombreux secteurs tels que la production énergétique, l'infrastructure des routes nationales, l'infrastructure ferroviaire et les infrastructures d'agglomération en général: longueur des procédures de planification, manque de ressources en personnel pour la planification et nombreux recours contre les projets. Ces raisons, nous les connaissons et elles n'apportent aucune réponse aux demandes contenues dans mon intervention. L'objectif central de ce texte est que le Conseil fédéral propose un plan de mesures, y compris légales, afin de favoriser et d'accélérer la réalisation de ces projets politiquement validés par les autorités, faut-il le rappeler.
Cette situation d'enlisement dure depuis des années, voire des décennies, et rien ne va changer si l'on ne tente pas de mettre en place des mesures concrètes afin de débloquer la situation. Je demande donc, à ce stade, de mener une réflexion sur un plan de mesures, y compris légales - faut-il le répéter? -, pour sortir de l'impasse.
Le Conseil fédéral semble considérer ces blocages comme une fatalité qu'il convient d'accepter. Mais des solutions peuvent amener des améliorations tangibles, j'en suis convaincue. Pour cela, il faut qu'il y ait la volonté d'agir et il ne faut pas être résigné. Une piste pourrait être, par exemple, l'amélioration de la coordination des procédures et leur simplification.
Lorsqu'une loi est mise en vigueur par notre Parlement, ce dernier a une coresponsabilité quant à l'efficience de sa mise en oeuvre. Dans ce sens, afin de donner davantage de force et de poids aux lois que l'on accepte et afin de permettre à ces programmes d'agglomération d'atteindre leurs objectifs - qui représentent de vraies valeurs ajoutées pour la population -, je vous saurai gré de bien vouloir soutenir ce postulat.
Sommaruga Simonetta · BR-F · Bundesrat · Bern
Geschätzte Frau Ständerätin Maret, in Bezug auf die Umsetzung der Agglomerationsprogramme sind wir überhaupt nicht resigniert, im Gegenteil: Wir sind sehr motiviert, diese Agglomerationsprogramme noch schneller und effizienter umzusetzen. Immer wieder gibt es nämlich sehr gute Programme, die zeigen, dass die verschiedenen Staatsebenen gut zusammenarbeiten, dass es auch, aber nicht nur für den Langsamverkehr gute, breit mitgetragene Lösungen gibt und dass tatsächlich Projekte entstehen, die von der Bevölkerung und den Behörden zusammen entworfen werden und eine entsprechend grosse Wertschätzung geniessen. Im nächsten Jahr werden Sie übrigens über die vierte Generation der Agglomerationsprogramme beschliessen können.
Weiter kann ich Ihnen sagen, dass die Kantone und Gemeinden schon eine Vielzahl von Projekten umgesetzt haben, die, wie gesagt, zur Verbesserung des Agglomerationsverkehrs beitragen. Wir sind uns bewusst, das stimmt, dass es Verzögerungen gibt und gab - übrigens nicht nur im Bereich des Langsamverkehrs, sondern auch immer wieder bei Agglomerationsprogrammen. Das hat verschiedene Gründe. Mit ein Grund ist natürlich, dass in den Agglomerationen unterschiedliche und oft auch widersprüchliche Interessen aufeinanderprallen. Manchmal ist das wirklich anspruchsvoll: Es gibt Einsprachen, es gibt lange Entscheidungswege, zum Teil gibt es auch Volksabstimmungen.
Was wir ebenfalls festgestellt haben, ist, dass in den ersten beiden Generationen von Agglomerationsprogrammen zum Teil Programme verabschiedet wurden, die schlichtweg nicht reif genug waren. Daraus haben wir gelernt, das kann ich Ihnen versichern. Und wie auch schon bei der letzten Generation von Programmen haben wir gesagt, dass mehr darauf geschaut werden muss, dass die Programme, wenn sie denn bewilligt oder Ihnen vorgelegt werden, weiter fortgeschritten sind, damit man auch mehr über sie weiss und sie folglich besser einschätzen kann.
Wir haben übrigens auch bei der letzten Generation von Agglomerationsprogrammen, also ab der dritten Generation, Fristen für den Baubeginn festgelegt. Ich höre aus den Kantonen, auch aus den Gemeinden und Städten, dass ihnen das hilft, vorwärtszumachen, weil sie dann auch sagen können: Wenn wir das Geld hier nicht abholen, dann können solche Programme auch wieder verfallen.
Ich war letzte Woche an der Einweihung der Limmattalbahn, das ist ein grenzüberschreitendes Bahnprojekt zwischen den Kantonen Aargau und Zürich und auch Teil eines Agglomerationsprogramms. Man hat mir dort bestätigt, man habe in den letzten Jahren wirklich gelernt. Während vielleicht in der ersten und zweiten Generation - dort gibt es ja noch viele Projekte, die nicht umgesetzt sind - Projekte bewilligt wurden, die eben noch zu wenig ausgereift, zu wenig ausgeklügelt waren, habe man in der Zwischenzeit wirklich dazugelernt. Man habe in den Kantonen auch besser gesehen, wie man sich auf diese Agglomerationsprogramme vorbereitet, wie man die Gemeinden besser bei der Vorbereitung solcher Programme unterstützen kann. Die Motivation für die vierte Generation und auch für die Umsetzung von Projekten der vorhergehenden Generationen ist wirklich sehr gross.
Schauen Sie, wir empfehlen das Postulat zwar zur Ablehnung, obschon auch wir das Ziel haben, dass die Programme gut sind und auch rasch umgesetzt werden. Aber statt dass man im ARE jetzt einen Bericht schreibt, wäre es mir eigentlich lieber, dass man dort die Ressourcen braucht, um die Kantone, die Gemeinden und die Städte bei ihren Projekten zu unterstützen. Das Problem ist also wirklich erkannt, und es sind, das hat man mir letzte Woche noch einmal bestätigt, wirklich Verbesserungen gemacht worden. Das Interesse ist da, und mit den Fristen haben wir, denke ich, auch die notwendige Rückendeckung oder Verstärkung gegeben.
Das ist der Grund, weshalb wir jetzt nicht einen Bericht schreiben wollen, sondern die Agglomerationsprogramme vorwärtsbringen wollen.
Abstimmung
Abstimmung - Vote
Für Annahme des Postulates ... 19 Stimmen
Dagegen ... 15 Stimmen
(0 Enthaltungen)