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Aufrechterhaltung des Angebots und Ausbau des Schienennetzes. Wie können diese strategischen Ziele insbesondere in der Westschweiz erreicht werden?
Häberli-Koller Brigitte · P-F · Ständerat · Thurgau · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Präsidentin (Häberli-Koller Brigitte, Präsidentin): Herr Juillard ist von der schriftlichen Antwort des Bundesrates teilweise befriedigt und beantragt Diskussion. - Sie sind damit einverstanden.
Juillard Charles · Mit-M · Ständerat · Jura · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Je tiens à remercier le Conseil fédéral pour son avis et pour le programme qu'il a mis en consultation après le dépôt de mon interpellation. Le contenu du message de cette consultation va dans la bonne direction, et nous devons saluer la volonté de rattrapage en matière d'infrastructures, même si nos craintes quant au rythme et aux délais de réalisation restent entières.
Si je suis partiellement satisfait de la réponse du Conseil fédéral, c'est parce que j'ai l'impression qu'une immense contradiction existe entre le début et la fin du point 1 de son avis. Il en va de même avec le point 2. Il faut faire une claire différence entre les aménagements de grande ampleur, les grands chantiers, qui prennent beaucoup de temps et qui sont financés spécialement, et les autres travaux, notamment ceux réalisables au travers des contrats de prestations passés avec les entreprises. Selon nos informations, les moyens alloués pour les conventions de prestations sont considérablement inférieurs aux besoins exprimés par les commanditaires et les entreprises ferroviaires. Je doute donc que l'affirmation du Conseil fédéral dans sa réponse, selon laquelle "ni le maintien de la qualité des infrastructures, ni l'aménagement prévu de l'infrastructure ne doivent être remis en question, car les moyens disponibles restent suffisants" soit conforme à la réalité du terrain.
Je crains plutôt que l'on se limite au minimum du minimum, ce qui ne fera pas avancer les petits projets et augmentera encore les besoins et les retards. J'invite le Conseil fédéral à vérifier si cette affirmation se confirme suite aux discussions avec les commanditaires et les entreprises ferroviaires. Il sera alors encore possible pour le Conseil fédéral d'adapter son futur message à l'intention de l'Assemblée fédérale.
C'est aussi une question de cohérence des politiques publiques. Nous voulons décarboner les transports; nous avons besoin d'un réseau efficace, sûr et développé.
Français Olivier · Mit-M · Ständerat · Waadt · FDP-Liberale Fraktion
Nous parlons des trains. Je me permets donc de reprendre la parole, Monsieur le conseiller fédéral Rösti. Je partage les craintes exprimées par notre collègue Juillard, puisqu'un manque de financement est annoncé pour les étapes d'aménagement 2025 et 2035. Je prends pour exemple le projet de la gare de Lausanne, bien qu'il soit financé par le programme "Développement de l'infrastructure ferroviaire" (ZEB). De mon point de vue, 500 millions ont été pris du milliard de francs restant dans le programme ZEB.
Parmi les différents projets sur lesquels vote notre Parlement, des difficultés sont constatées. J'en veux pour preuve, Monsieur le conseiller fédéral, le rapport de l'Office fédéral des transports publié au mois d'avril de cette année - le 27 avril très exactement -, qui informe de l'avancement de certains projets. Concernant le tunnel de Gléresse - qui concerne M. Juillard, qui habite au pied du Jura -, l'Office fédéral des transports annonce que le chantier sera ouvert en 2026 et que le problème de l'horaire dont nous discutons actuellement sera résolu dès que ce tunnel ouvrira. Cette semaine, nous avons été informés par les CFF que tout a été reporté en 2029. En l'espace de cinq à six mois, tout et son contraire nous ont été dits. Nos espoirs ont été remis à zéro. Voilà: il y a réellement un problème.
Monsieur le conseiller fédéral, vous êtes en charge depuis huit à dix mois de ce dossier complexe. Vous ne vous chargez pas seulement du dossier du rail ou de celui des routes. Mais, très honnêtement, il faudra très fortement améliorer la communication de l'Office fédéral des transports et des CFF, tout simplement pour que les élus dont le rôle est de faire avancer le schmilblick soient un tout petit peu crédibles. Actuellement, il est très honnêtement difficile d'être crédible, parce que, du jour au lendemain, ou en l'espace de six mois, on nous annonce tout et son contraire.
Rösti Albert · BR-M · Bundesrat · Bern
Ich nehme Ihre Anliegen sehr ernst, auch die der Betriebe, das kann ich Ihnen versichern. Aber ich möchte, in Ergänzung oder einfach zur Bestätigung der Stellungnahme des Bundesrates, trotzdem sagen - ich habe es eben genau deshalb auch beim vorangehenden Postulat Würth erwähnt -: Für die Leistungsvereinbarung 2025-2028 sehen wir 15,1 Milliarden Franken vor. Das sind 0,7 Milliarden Franken mehr als in der laufenden Periode 2021-2024 und 1,9 Milliarden Franken mehr als in der Periode 2017-2020. Im Vergleich zu 2016 sind die Mittel für Substanzerhalt im Durchschnitt aller Infrastrukturbetreiber teuerungsbedingt um 15 Prozent gestiegen. Oder anders gesagt: Wir haben noch nie so viel für Substanzerhalt ausgegeben, wie wir jetzt in der Vernehmlassung vorschlagen.
Am Anfang des Prozesses für die Leistungsvereinbarung 2025-2028 steht die Abstimmung zwischen dem Bedarf der Infrastrukturbetreiber und den finanziellen Mitteln des Bahninfrastrukturfonds (BIF). Diese Abstimmung ist Teil des laufenden Verhandlungsprozesses zwischen dem Bundesamt für Verkehr und den Infrastrukturbetreibern. Wir haben zur Kenntnis genommen, dass die Infrastrukturbetreiber den Stand des BIF etwas weniger beachtet haben und ihre Offerten deutlich höher sind. Das haben wir so zur Kenntnis genommen. Aber den Vorwurf, dass wir hier jetzt massive Einsparungen machten, müsste ich zurückweisen. Die Frage ist einfach, ob wir unmittelbar alle Bedürfnisse erfüllen können. Auch wenn der BIF finanziell vieles ermöglicht, es gilt letztlich das Subventionsgesetz (SuG), und gemäss Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe a SuG müssen alle Finanzhilfen und Abgeltungen hinreichend begründet sein. Deshalb haben wir gesagt, dass das nochmals geprüft werden muss.
Nun sind wir im Stadium der Vernehmlassung, und selbstverständlich schauen wir uns nach einer Lösung um, bevor wir mit einer Botschaft kommen. Wir versuchen, uns nach Möglichkeit irgendwie mit den Betreibern zu einigen, das kann ich Ihnen versichern. Aber ich kann Ihnen nicht versichern, dass wir in der Botschaft mit allen Anliegen kommen werden. Denn wir müssen halt auf der einen Seite ein Optimum zum Substanzerhalt finden, auf der anderen Seite aber auch die nötigen Mittel für die Investitionen; dazu bekommen Sie auch die Botschaft zum Stand der Ausbauprogramme.
Zu den Auswirkungen der geringen Mittel: Die Netzzustandsberichte der Bahnen zeigen, dass der Zustand der Anlagen in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert werden konnte. Das gilt unabhängig vom Landesteil, die Resultate sind in allen Landesteilen gleich.
Betreffend Fahrplan 2025: Nach meinem heutigen Wissensstand sind die finanziellen Mittel kein Grund für eine Anpassung des Fahrplans. Mit zusätzlichen Mitteln könnten nicht mehr Bauarbeiten ausgeführt werden, weil die vorhandenen Arbeitskräfte die operative Umsetzung im Moment nicht erlauben und hier die limitierenden Faktoren sind.
Mit dem Fahrplan 2025 werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der nötige Substanzerhalt und die Ausbauprogramme realisiert werden können. Natürlich möchten wir auch die Fahrplanstabilität gewährleisten.
Ich kann heute auf die Frage von Herrn Français noch nicht im Detail antworten, ich glaube, ich werde auch im Nationalrat eine Frage dazu erhalten. Anscheinend sind erneut Einsprachen eingegangen, die zu einer Verzögerung führen. Das werde ich noch genau anschauen. Ihren Hinweis betreffend Kommunikation nehme ich gerne entgegen, wir werden das ernsthaft anschauen. Ich bin wirklich bemüht, die Kommunikation auf einer Linie zu halten. Die Schwierigkeiten mit Umbauten, Instandhaltungen, mit den Baustellen kann ich nicht verneinen; die sind vorhanden, liegen aber auch nicht alleine im Einflussbereich des Bundesrates oder des Bundesamtes für Verkehr.
Zusammenfassend: Wir nehmen Kenntnis von der Befürchtung, dass wir hier zu wenig Mittel einsetzen. Ich habe auch gesehen, dass Sie vorhin das Postulat Würth 23.3703 angenommen haben. Es geht nun also darum, ohne Verlust an Sicherheit und am Stand der Infrastruktur das Optimum herauszuholen. Das Maximum zu erreichen - das wissen Sie, das haben Sie auch nicht verlangt -, wird nicht möglich sein. Ich kann Ihnen aber zusichern, dass wir das in enger Abstimmung mit den Betrieben vorantreiben. Den Vorstand des Verbands öffentlicher Verkehr werde ich beispielsweise gerade heute Nachmittag auch zu diesem Thema in meinem Büro haben.
Häberli-Koller Brigitte · P-F · Ständerat · Thurgau · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Präsidentin (Häberli-Koller Brigitte, Präsidentin): Damit ist dieses Geschäft erledigt.