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Sostenere in maniera uniforme e sufficiente le famiglie ospitanti
Widmer Céline · Mit-F · Consiglio nazionale · Zurigo · Gruppo socialista
Sie erinnern sich alle: Der schreckliche Krieg, den Putin ausgelöst hat, als er die Ukraine angriff, hat zu grossen Fluchtbewegungen geführt - eine Fluchtbewegung innerhalb von Europa, wie wir sie seit dem Zweiten Weltkrieg nie mehr gesehen haben. Sie erinnern sich auch, dass wir diese grosse Fluchtbewegung in der Schweiz sehr gut bewältigt haben. Ganz viele Schweizerinnen und Schweizer haben ihre Wohnungen geöffnet, Gastfamilien haben ihre Wohnungen angeboten. Zu Beginn waren das sehr schnell 30 000 Personen, die sich bereit erklärt haben, Flüchtlinge bei sich zuhause aufzunehmen. Die Unterbringung in Gastfamilien deckt aktuell immer noch etwa 35 Prozent des Bedarfs ab.
Ich glaube, es ist allen klar, dass die Unterbringung von Geflüchteten in Gastfamilien ein Integrationsbooster ist. Der direkte Kontakt der Geflüchteten mit Gastfamilien führt automatisch zu einer einfacheren Integration in die Gesellschaft. Das ist nicht nur ein Eindruck, den wir alle haben; das haben auch Studien bestätigt, z. B. eine gemeinsame Studie der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, der Hochschule Luzern und der Berner Fachhochschule. Darin wurde nachgewiesen, dass 70 Prozent der Geflüchteten, die in Gastfamilien untergebracht sind, länger als drei Monate in diesen Gastfamilien geblieben sind und dass die Gastfamilien eine extrem wichtige Unterstützung im Alltag leisten, sei es bei der gesundheitlichen Versorgung, bei der beruflichen Integration, beim Spracherwerb usw. Was diese Studie auch gezeigt hat, ist, dass die Entschädigungen, die die Gastfamilien vom Kanton oder von der Gemeinde erhalten, einen positiven Wert haben und die gute Unterbringung befördern können, wenn sie angemessen ist. Nicht zuletzt ist es auch klar, dass die Gastfamilien die Kantone bei der Integration und Unterbringung entlasten.
Nun ist es aber so, dass die Unterstützung, die die Gastfamilien erhalten, sehr unterschiedlich ist. Es gibt gewisse Kantone oder Gemeinden - auch bei Letzteren gibt es Unterschiede -, in denen die Gastfamilien gar keine Unterstützung erhalten, während andere Kantone oder Gemeinden bis zu 300 Franken pro Person ausrichten. Das ist, meine ich, sehr störend, weil die Gastfamilien ja auch die Kantone finanziell entlasten.
Deshalb fordere ich mit meiner Motion, dass man auf Bundesebene die gesetzliche Grundlage dafür schafft, dass Private, die Flüchtlinge unterbringen, einheitlich und angemessen entschädigt werden. Ich glaube, es ist ganz klar, dass die Aufnahme in Gastfamilien Bund, Kantone und Gemeinden gerade zu Beginn enorm entlastet hat. Das sagt auch die Evaluationsgruppe zum Schutzstatus S: Diese privaten Unterkünfte sind ein unverzichtbares Element für die Bewältigung einer Massenflucht. Deshalb, denke ich, wäre es angemessen, dass wir auf Bundesebene die gesetzliche Grundlage für eine einheitliche Handhabung der Entschädigung schaffen, damit wir auch in Zukunft von diesen Gastfamilien profitieren können.
Ich bitte Sie daher, meine Motion anzunehmen.
Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Consiglio federale · Giura
Le Conseil fédéral reconnaît pleinement le rôle primordial et important des nombreux particuliers et des familles dans l'hébergement et l'intégration des personnes qui ont fui la guerre en Ukraine. Le Conseil fédéral apprécie cette solidarité et est reconnaissant. D'ailleurs, cette solidarité s'exprime aujourd'hui encore, contrairement à ce que d'aucuns affirment parfois.
L'hébergement des personnes dans le besoin, et donc aussi des personnes à protéger en provenance d'Ukraine, relève de l'aide sociale - comme cela a été dit. La compétence en la matière relève, elle, des cantons, qui appliquent leur propre droit. C'est donc aux cantons qu'il appartient de déterminer s'ils veulent recourir à des hébergements privés ou non, et, dans ce cas, si les particuliers peuvent être indemnisés pour les personnes qu'ils hébergent. Il incombe également aux cantons de fixer le montant d'une éventuelle contribution financière. Le système fédéraliste de la Suisse explique donc les divergences constatées en matière de réglementation de l'indemnisation, d'une manière générale, des familles d'accueil et, en particulier, pour l'accueil des personnes venant d'Ukraine. Faute de compétences constitutionnelles et fédérales, l'harmonisation demandée par l'auteure de la motion est possible, mais elle se fait de manière volontaire par le biais de la Conférence des directrices et directeurs cantonaux des affaires sociales (CDAS). En effet, la CDAS adresse et a adressé aux cantons des recommandations, publiées sur son site Internet, concernant l'indemnisation des particuliers. Nous apprécions le fait que la CDAS donne des indications en matière d'harmonisation.
Néanmoins, les tentatives plus poussées pour uniformiser l'aide sociale au moyen d'une loi-cadre ont, jusqu'à présent, échoué en raison, d'une part, de l'absence de base constitutionnelle, d'autre part, du manque de volonté de la part des cantons de s'engager en vue d'une plus grande harmonisation et de comparaisons entre les différents systèmes cantonaux d'aide sociale.
Pour ces motifs, le Conseil fédéral estime qu'il est difficile d'envisager une harmonisation partielle dans le domaine des migrations. Elle ne pourrait être indiquée, vu la situation plus globale de l'aide sociale. Les instruments de référence pour les cantons restent donc les recommandations de la CDAS.
Pour les raisons que je viens d'énoncer, le Conseil fédéral propose le rejet de la motion.
Votazione
Präsident (Candinas Martin, Präsident): Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Motion ... 84 Stimmen
Dagegen ... 105 Stimmen
(1 Enthaltung)
Schluss der Sitzung um 18.55 Uhr
La séance est levée à 18 h 55