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Penuria di gas. Riduzione della pigione in caso di erogazione limitata

63561 · Bollettino ufficiale

Del 28 feb 2024

https://lexipedia.io/it/docs/ch/ab-bo-bu/63561/it/penuria-di-gas-riduzione-della-pigione-in-caso-di-erogazione-limitata

Consultato il 13 set 2026

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  3. Bollettino ufficiale
Fonte

Oggetto parlamentare: Penuria di gas. Riduzione della pigione in caso di erogazione limitata (22.4075)

22.4075

Penuria di gas. Riduzione della pigione in caso di erogazione limitata

Masshardt Nadine · Mit-F · Consiglio nazionale · Berna · Gruppo socialista

Der Bundesrat hat im September 2022 eine Vernehmlassung zu mehreren Verordnungen durchgeführt, die bei Gasknappheit in Kraft gesetzt worden wären. Eine dieser Verordnungen sah eine Begrenzung der Raumtemperatur auf 19 Grad vor, wenn mit Gas geheizt wird. Glücklicherweise kam es im Winter 2023 nicht zu einer Gasmangellage, die Verordnungen wurden nicht angewandt.

Das Risiko einer künftigen Gasknappheit bleibt aber bestehen. Auch gilt es, Anreize für klimafreundliche Heizungen zu schaffen, die auf der Basis von inländischer erneuerbarer Energie funktionieren. Aus diesen Gründen bleibt die Motion der SP-Fraktion aktuell. Sie fordert, dass bei einer gesetzlich verordneten Begrenzung der Raumtemperatur auf 19 Grad, wenn mit Gas geheizt wird, eine angemessene Mietzinsreduktion gewährt wird.

Die Motion betrifft zwei wichtige Bereiche, nämlich den Schutz von Mieterinnen und Mietern und die Energieversorgung der Schweiz. Sie betrifft den Schutz der Mieterinnen und Mieter, weil sie die Leidtragenden einer Situation wären, für die sie nichts können. Sie betrifft die Energieversorgung, weil ein Viertel der Haushalte mit Gas heizt und uns seit dem Ukraine-Krieg unsere Abhängigkeit vom Ausland bei der Versorgungssicherheit schmerzlich bewusst geworden ist.

Wie eine Liegenschaft geheizt wird, entscheidet der Vermieter. Deshalb finde ich die Antwort des Bundesrates etwas zynisch, dass die Mieterinnen und Mieter gemeinsam mit den Vermietenden eine Lösung finden sollten. Die Kosten werden heute auf die Mietenden abgewälzt, seien es die steigenden Referenzzinssätze oder seien es die steigenden Strompreise. Es wäre mehr als angebracht, bei einer kälteren Wohnung, für die die Mietenden keinerlei Schuld tragen, eine angemessene Mietzinsreduktion zu gewähren. Schreiben wir den Anspruch auf eine Mietzinsreduktion ins Gesetz, wird der Anreiz für Vermieterinnen und Vermieter gestärkt, auf klimafreundliche Heizungen zu setzen. Insofern stärkt die Motion das Klima- und Innovationsgesetz, das Fördergelder für den Ersatz fossiler Heizungen vorsieht.

Die vom Bundesrat angedrohte 19-Grad-Regel wurde bei Bekanntgabe viel diskutiert. Der Anspruch auf eine Mietzinsreduktion stand im Raum, und es war unklar, ob dieser Anspruch wirklich auch besteht. Dabei wurde auf ein Bundesgerichtsurteil aus dem Jahr 2017 verwiesen, das festhält, dass Mieterinnen und Mieter in ihren Wohnungen 20 Grad erwarten dürfen. Die Motion der SP-Fraktion würde also auch hier zur Rechtssicherheit beitragen.

Zum Schluss erlaube ich mir noch eine kleine Korrektur der Begründung des Bundesrates. Der Bundesrat schreibt gegen Schluss mit Bezug auf das Bundesgerichtsurteil, dass die Normaltemperatur für eine übliche Wohnung bei 20 bis 21 Grad liege bzw. bei 19 bis 20 Grad für eine Wohnung mit Minergie-Standard. Ich möchte hier klar festhalten, dass diese Aussage zur Minergie jeglicher fachlichen Grundlage entbehrt und auch inhaltlich quer in der Landschaft steht. Weshalb? Minergie-Gebäude werden grundsätzlich fossilfrei betrieben, und in der vorliegenden Motion geht es ja nur um einen Mieterlass bei Gasheizungen. Der Minergie-Standard kennt eben gerade keine Vorgaben, auf welche Raumtemperatur mindestens geheizt werden muss oder maximal geheizt werden darf. Minergie verbindet Komfort, Effizienz und Klimaschutz. Dazu gehört, dass für jedes Gebäude die Idealtemperatur individuell eingestellt werden kann.

Ich danke für die Unterstützung der Motion.

Parmelin Guy · BR-M · Consiglio federale · Vaud

Comme le Conseil fédéral l'a expliqué dans sa prise de position du 23 novembre 2022, la situation géopolitique peut être source de difficultés également dans le domaine de l'énergie, en raison d'une augmentation des coûts et d'un risque accru de pénurie.

La situation est particulièrement tendue en ce qui concerne le gaz naturel, qui doit être importé dans son intégralité et qui est largement utilisé pour le chauffage. Il est ainsi l'agent énergétique principal pour un nombre considérable de bâtiments et de ménages.

Sur la base des résultats d'un groupe de travail interdépartemental, le Conseil fédéral a déjà conclu, en novembre 2022, qu'il n'était pas nécessaire de prendre des mesures de soutien extraordinaires. Cette conclusion reste toujours valable.

Concernant les personnes physiques, un dispositif de sécurité important est prévu en Suisse afin de prévenir les cas de rigueur sociaux. Le Conseil fédéral avait décidé de relever les rentes au 1er janvier 2023 et de rehausser les montants maximaux pris en compte au titre du loyer pour la détermination des prestations complémentaires. Il n'en reste pas moins que le dialogue et la collaboration entre les locataires et les bailleurs peuvent conduire à des économies de coûts énergétiques. La Confédération soutient les parties dans cette démarche, avec une campagne d'information intitulée "L'énergie est limitée. Ne la gaspillons pas."

Pour les auteurs de la motion, une grave pénurie de gaz entraînant des restrictions de chauffage des immeubles ordonnées par les autorités doit être reconnue comme étant un motif de réduction des loyers. Le Conseil fédéral tient tout d'abord à préciser qu'il a fixé, après la fin de la procédure de consultation, en septembre 2022, une possible restriction de chauffage des espaces intérieurs à 20 degrés ou à 19 degrés. Cette restriction à 20 degrés se situe dans la marge de la température d'habitation normale déterminée par le Tribunal fédéral: pour les logements usuels, entre 20 et 21 degrés, et pour les logements répondant au standard Minergie, entre 19 et 20 degrés. Par conséquent, une réduction du loyer d'un logement sur la base de cette marge n'est pas opposable. Pour le reste, en ce qui concerne les locaux commerciaux, il est extrêmement difficile de tirer des conclusions générales sur la température.

Pour les raisons que je viens d'évoquer, le Conseil fédéral vous recommande de rejeter cette motion.

Votazione

Président (Page Pierre-André, deuxième vice-président): Le Conseil fédéral propose de rejeter la motion.

Abstimmung - Vote

Für Annahme der Motion ... 61 Stimmen

Dagegen ... 129 Stimmen

(1 Enthaltung)