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Aktionsplan. Diskriminierung junger Mütter (und junger Väter) auf dem Arbeitsmarkt verhindern

63959 · Amtliches Bulletin

Del 12 mar 2024

https://lexipedia.io/it/docs/ch/ab-bo-bu/63959/de/aktionsplan-diskriminierung-junger-mutter-und-junger-vater-auf-dem-arbeitsmarkt-verhindern

Consultato il 11 set 2026

  1. Documenti
  2. Confederazione
  3. Bollettino ufficiale
Fonte

Oggetto parlamentare: Un piano d'azione per prevenire la discriminazione delle giovani madri (e dei giovani padri) sul mercato del lavoro (22.4442)

22.4442

Aktionsplan. Diskriminierung junger Mütter (und junger Väter) auf dem Arbeitsmarkt verhindern

Page Pierre-André · 2VP-M · Nationalrat · Freiburg · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Président (Page Pierre-André, deuxième vice-président): Le postulat Imboden a été repris par Mme Prelicz-Huber.

Prelicz-Huber Katharina · Mit-F · Nationalrat · Zürich · Grüne Fraktion

Über vierzig Jahre nach der Einführung des Gleichstellungsgesetzes ist es leider immer noch nicht allen Arbeitgebenden klar, wie das Recht bei einer Schwangerschaft aussieht. In den letzten zehn Jahren wurden mindestens 188 Verfahren nach Gleichstellungsgesetz wegen diskriminierender Kündigung während der Schwangerschaft geführt, obwohl es rechtlich klar ist, dass Schwangerschaft und Geburt keinen Grund für eine Kündigung darstellen. Viele Mütter sind auch mit ökonomischen Problemen konfrontiert, wegen Einkommensausfällen, Pensenreduktionen - weil es nicht anders geht - oder sogar des Verlusts des Arbeitsplatzes. Eine Umfrage des Bundes aus dem Jahr 2017 zeigte auf, dass 25 Prozent der Mütter Einkommenseinbussen haben, dass über 10 Prozent der Mütter nach Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft gekündigt wurde oder ein sogenanntes gegenseitiges Einverständnis - das heisst, der Mutter wurde die Kündigung nahegelegt bzw. der Person wurde nach der Geburt eine Entlassung angedroht - vereinbart wurde.

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, wo alle benötigt werden, auch die ausgebildeten bzw. gut ausgebildeten Frauen, soll die Situation der Mütter nicht erschwert, sondern verbessert werden. Hier haben wir deutlichen Nachholbedarf. Statt dass sie unterstützt werden, werden Frauen leider immer noch oftmals behindert. Ein besserer Kündigungsschutz wäre deshalb dringend nötig.

Wir müssen aber auch genau hinschauen, wie es den Vätern geht: Läuft es da ohne Behinderungen? Es braucht deshalb eine Sensibilisierungskampagne, und es braucht koordinierte Massnahmen. Es braucht genau dieses Postulat zur Einführung eines Aktionsplanes, der das Ziel hat, die Situation von Familien bezüglich Arbeitsplatz und Arbeitssituation zu verbessern und speziell vor und nach der Geburt genau hinzuschauen.

Auf dem Arbeitsmarkt soll keine Diskriminierung gegenüber jungen Müttern oder auch gegenüber jungen Vätern mehr möglich sein. Es soll vermehrt hingeschaut werden, wie sich zusammen mit den Fachkreisen sowie den Sozialpartnern und -partnerinnen familienfreundliche Erwerbslaufbahnen und -kulturen kreieren lassen. So kann auch der politische Dialog, selbstverständlich in Abstimmung mit der Gleichstellungsstrategie 2030 des Bundes, wieder tatkräftig lanciert werden.

Ich bitte Sie deshalb, dem Postulat zuzustimmen.

Parmelin Guy · BR-M · Bundesrat · Waadt

Une étude réalisée sur demande de l'Office fédéral des assurances sociales conclut qu'un licenciement au retour du congé de maternité survient dans 3,2 pour cent des cas. Ce risque est comparable au risque moyen de licenciement dans ce groupe d'âge.

L'évolution d'une culture de l'emploi favorable à la famille va dans la bonne direction. En Suisse, au cours des 30 dernières années, le taux d'activité des femmes âgées de 15 à 64 ans est passé d'environ 70 pour cent à près de 80 pour cent. Cela correspond à l'un des taux les plus élevés en Europe. Il est vrai que les femmes travaillent plus souvent à temps partiel que les hommes. Grâce au travail à temps partiel, beaucoup de parents peuvent mieux concilier la vie professionnelle et la vie familiale. Les temps partiels bas, inférieurs à 50 pour cent, sont aujourd'hui moins fréquents chez les femmes qu'auparavant.

Le rapport du Conseil fédéral du 28 juin 2023, en réponse au postulat 20.4327 Arslan, révèle que le thème du maintien et de la réinsertion des femmes dans la vie active est déjà bien intégré dans la politique fédérale et que de nombreuses mesures sont déjà en place. La stratégie Egalité 2030 inclut des champs d'action tels que vie professionnelle et publique, conciliation et famille, qui visent à renforcer l'autonomie économique des femmes, ainsi qu'à concilier travail et famille, et ce, pour les deux sexes.

La nécessité d'engager un plan d'action comme demandé par l'auteure du postulat n'existe pas, du point de vue du Conseil fédéral, d'où sa proposition de rejeter ce postulat.

Abstimmung

Président (Page Pierre-André, deuxième vice-président): Le Conseil fédéral propose de rejeter le postulat.

Abstimmung - Vote

Für Annahme des Postulates ... 64 Stimmen

Dagegen ... 126 Stimmen

(1 Enthaltung)