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Sensibilizzazione sulle malattie psichiche a scuola
Wyss Sarah · Mit-F · Consiglio nazionale · Basilea-Città · Gruppo socialista
Psychische Erkrankungen sind heute die häufigste Ursache von Hospitalisierungen bei den 10- bis 24-Jährigen; das sollte uns zu denken geben. Gerade junge Frauen sind besonders betroffen. Wir müssen gemeinsam alles daransetzen, die Hospitalisierungsrate zu senken - nicht in erster Linie wegen der Kosten, sondern wegen der jungen Menschen.
Die Warteliste bei Problemen in Krisenfällen beunruhigt mich in der Tat. Je nach Region ist die Versorgungslage angespannt, wenn nicht sogar prekär. Wir müssen handeln - nicht nur hier im Bundeshaus, sondern überall. Dass Handlungsbedarf besteht, ist in der Politik angekommen. So ist es nicht erstaunlich, dass dieses Postulat, das vor zwei Jahren erarbeitet und von Vertretungen aus allen Parteien mitunterzeichnet wurde, nicht Ausfluss einer einzelnen Bemühung ist. Gerade letzte Woche haben wir in der SGK eine Motion für die Versorgungssicherheit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie verabschiedet; es handelt sich um eine wichtige Motion für kostendeckende Tarife. Und trotzdem reicht es nicht.
Mitunter müssen wir die Kinder und Jugendlichen früher abholen, Hospitalisierungen vermeiden, mittels Sensibilisierung, Information und Aufklärung durch Fachpersonen, aber auch durch die Betroffenen selbst. Ein Ort, um die Jugendlichen zu erreichen, sind die Schulen. Genau dort setzt das Postulat an. Dieses wurde übrigens gemeinsam mit zwei jungen betroffenen Frauen erarbeitet, und zwar im Rahmen der Online-Plattform Engage. Wir hatten heute schon einen solchen Vorstoss, ein sehr begrüssenswertes Engagement, das zeigt, dass diese Thematik nämlich auch die Schulen, die jungen Menschen betrifft. Das Postulat haben wir so ausgearbeitet, dass es eben kein Top-down-Ansatz ist. Im Gegenteil, es fordert ein Zusammenspiel aller Akteure: der Fachpersonen, der jungen Betroffenen selbst, der Lehrpersonen, der Kantone und der Gemeinden. Wir alle müssen an einem Strang ziehen. Ich kann es deshalb nicht ganz nachvollziehen - auch wenn ich weiss, dass es Sie nicht mehr betroffen hat, da die Stellungnahme schon vorher gekommen ist -, dass dieses Postulat nicht entgegengenommen wird.
Mir ist sehr wohl bewusst, dass unser System die Aufteilung der Kompetenzen zwischen Bund und Kantonen vorsieht. Und dennoch: Die Gesundheitsversorgung hört nicht an einer Kantonsgrenze auf. Es ist deshalb wichtig, dass wir einen Aktionsplan ausarbeiten, dass wir psychische Erkrankungen ernst nehmen, dass wir dort niederschwellig ansetzen, wo die jungen Menschen auch anzutreffen sind, nämlich an den Schulen.
Im Sinne von "das eine tun und das andere nicht lassen" bitte ich Sie, dieses Postulat anzunehmen, das von Mitgliedern aus allen Parteien mitunterzeichnet worden ist.
Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Consiglio federale · Giura
Le Conseil fédéral partage l'appréciation de la conseillère nationale Wyss sur le fait qu'une sensibilisation auprès des parents et des élèves qui leur permet de réagir de manière adéquate aux besoins en matière de maladies psychiques est importante. Toutefois, il a également relevé que les mesures qui sont consacrées à la promotion de la santé, que ce soit la santé psychique ou la santé physique, ainsi que les mesures liées à la prévention des maladies psychiques dans le domaine scolaire relèvent de la compétence des cantons.
On observe effectivement des différences entre cantons, entre cercles scolaires, dans les différentes offres qui sont proposées, qu'elles soient destinées au corps enseignant, aux enfants, aux adolescents ou à leurs parents. On peut se réjouir qu'il y ait une émulation qui devrait permettre d'améliorer ces situations. Une partie de ces offres sont financées via les programmes d'action cantonaux de la fondation Promotion Santé Suisse, qui soutient actuellement 28 projets dans ce domaine. Les recommandations publiées en novembre de l'année passée par le Conseil du futur U24, le premier conseil citoyen pour les jeunes en Suisse, comportent des mesures structurelles pour le domaine scolaire. Il s'agit justement de garantir l'accès aux mêmes services de soutien pour l'ensemble des élèves dans toute la Suisse. La mise en oeuvre de ces mesures relève de la compétence des cantons. Finalement, nous intervenons également en soutenant la fondation Education 21, qui met en avant le thème de la santé et du bien-être psychique dans le domaine scolaire.
En résumé, le Conseil fédéral reconnaît l'importance de la thématique et l'importance d'agir, mais il considère toutefois qu'un rapport supplémentaire tel que celui qui est exigé n'apporterait pas de plus-value significative par rapport à la situation actuelle. Dès lors, il vous propose de rejeter le postulat.
Votazione
Präsident (Nussbaumer Eric, Präsident): Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
Abstimmung - Vote
Für Annahme des Postulates ... 84 Stimmen
Dagegen ... 100 Stimmen
(4 Enthaltungen)