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Mancanza di coerenza nella politica federale? Politica settoriale della Confederazione in contraddizione con gli obiettivi di politica sanitaria
Weichelt Manuela · Mit-F · Consiglio nazionale · Zugo · Gruppo dei Verdi
Fleisch, Zucker, Tabak sind drei Substanzen, die die grössten medizinischen Probleme verursachen und die der Bund weiterhin unterstützt. Wir haben ein grundlegendes Problem, wir haben ernsthafte Zielkonflikte zwischen den sektoriellen Bundespolitiken. Zielkonflikte zu haben ist normal. Nicht normal ist es aber, Zielkonflikte nicht transparent darzulegen, nicht über sie zu sprechen und Entscheidungen in einem Sektor zu treffen, ohne das Problem, das die Massnahme in anderen Sektoren verursacht, erkannt zu haben oder erkennen zu wollen.
So werden wir demnächst beispielsweise über eine Erweiterung des Autobahnnetzes abstimmen. Kein Wort wird dabei über die Gesundheitsrisiken gesagt, die durch die Zunahme von Mikropartikeln verursacht werden. Übrigens: Es ist vielleicht an der Zeit, zu sagen, dass Elektroautos durch den Abrieb von Bremsen, Reifen und Fahrbahn genauso viele Mikropartikel ausstossen wie andere Autos. Mit der unglaublichen Zunahme von Grösse, Gewicht und Motorisierung der Autos wird die Menge dieser Mikropartikel noch weiter steigen. Studien zeigen eindeutig, dass sie direkt die Luftröhre, die Lunge, aber auch das Herz und die Gefässe beeinträchtigen. Und gleichzeitig reiben wir uns die Augen, wenn unsere Prämien steigen.
Der Zusammenhang zwischen Zucker, Übergewicht und anderen Krankheiten ist uns längst bekannt. Trotzdem subventionieren wir den Zuckerrübenanbau. Und auch da staunen wir, dass dann unsere Krankenkassenprämien steigen. Ich glaube, eine schizophrenere Politik können wir hier drin nicht machen.
In seiner Stellungnahme verweist der Bundesrat auf Sektor- oder Einzelberichte, die zum Beispiel zeigen, dass die intensive Landwirtschaft eine echte Gefahr für die unterirdischen Trinkwasserressourcen darstellt. Diese Information ist wichtig, aber sie findet keinen Niederschlag in der Agrarpolitik. Ein minimaler erster Schritt wäre es, erstmals aufzuzeigen, wo die Bundespolitik im Widerspruch zur Gesundheitsförderung steht. Eine einfache, ehrliche Zusammenfassung, ein einfacher, ehrlicher Bericht, das wäre das Mindeste. Aber nicht einmal dazu ist der Bundesrat bereit - schade.
Besten Dank, wenn Sie die Bereitschaft haben, das Postulat zu unterstützen, damit wir einen Bericht erhalten.
Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Consiglio federale · Giura
Le Conseil fédéral partage l'appréciation de l'auteure du postulat sur le fait que la santé de la population est influencée par de nombreux facteurs. Ces facteurs sont complexes et différents. Ce constat apparaît par ailleurs dans la stratégie Santé 2030 du Conseil fédéral, qui se concentre en particulier sur les facteurs qui peuvent avoir une influence positive sur la santé.
Le postulat vise à déterminer dans quels domaines la politique de la Confédération est en contradiction avec ses objectifs en matière de politique de santé, et dans quels domaines il voit des potentiels de bénéfices ou de cobénéfices. A ce sujet, le Conseil fédéral a connaissance des contradictions, des conflits d'objectifs et des cobénéfices entre la santé publique et d'autres domaines de politique. Différents documents issus de la collaboration intersectorielle identifient ces éléments, notamment - et cela a été mentionné - dans le domaine de l'environnement, de la mobilité, de l'éducation ou de l'agriculture.
Je mentionnerai encore la stratégie pour le développement durable 2030 du Conseil fédéral, qui suggère la gestion transparente des conflits d'objectifs entre les différentes politiques. L'objectif est ainsi, grâce à une volonté de plus de transparence, d'accroître la cohérence politique, notamment entre les différents niveaux de l'Etat ou entre les domaines politiques. Les questions de politique de santé sont donc régulièrement abordées lors d'échanges institutionnels, également avec l'Office fédéral de la santé publique - bien sûr - et d'autres offices fédéraux.
Le Conseil fédéral ne conteste pas l'appréciation selon laquelle il peut y avoir des conflits d'intérêts, mais il considère que le rapport souhaité n'apporterait guère de valeur ajoutée, car il offrirait essentiellement un aperçu de connaissances existantes.
Dans ce cadre, il propose le rejet du postulat.
Votazione
Präsident (Nussbaumer Eric, Präsident): Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
Abstimmung - Vote
Für Annahme des Postulates ... 60 Stimmen
Dagegen ... 130 Stimmen
(0 Enthaltungen)