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Pianificazione ospedaliera intercantonale. Coordinamento decentralizzato della medicina specialistica e assistenza medica di base sull'intero territorio nazionale
Lohr Christian · Mit-M · Consiglio nazionale · Turgovia · Il Gruppo del Centro. Alleanza del Centro. PEV.
Es scheint unbestritten, dass die kantonale Versorgungsplanung für Spitäler und Leistungserbringer mangelhaft und teilweise ineffizient ist. Die Kantone wären laut dem Gesetz zwar gehalten, eine koordinierte Spitalplanung zu machen. In der Praxis sehen wir es aber immer wieder, dass vereinzelt eine Absprache oder mögliche Kompromisse scheitern, weil man sich vor den Abstimmungen, vor dem Volk scheut.
Heute gibt es in der Schweiz beispielsweise sechzehn Herzzentren. Das ist ein Vielfaches von dem, was zum Beispiel in einem deutschen Bundesland mit mehr Einwohnern als die Schweiz vorhanden ist. Jüngst wollte man auch im Kanton St. Gallen ein weiteres Herzzentrum eröffnen.
Das Resultat dieser Fehlplanung sind teilweise gigantische Defizite, die durch die Kantone gedeckt werden müssen. Die Berner Inselgruppe fuhr beispielsweise 2023 ein Defizit von 113 Millionen Franken ein; der Kanton Bern will einen 100 Millionen Franken schweren Rettungsring schaffen. Der Kanton Aargau hat 2023 das Kantonsspital Aarau mit einer Finanzspritze im Umfang von 240 Millionen retten müssen. Der Kanton St. Gallen, um ein weiteres Beispiel zu nennen, griff den Spitälern 2022 mit 163 Millionen unter die Arme, dies unter anderem auch wegen der fehlenden Koordination bei der Spezialmedizin bzw. der flächendeckenden Grundversorgung.
Gleichzeitig droht aber mancherorts auch ein Mangel an qualifiziertem Spitalpersonal, beispielsweise in der Pflege. Solche Mangellagen entstehen durch eine verzettelte Spitallandschaft, weil für jedes Spital eine grosse Zahl von spezialisierten Mitarbeitenden inklusive Ersatzpersonal gefunden werden muss. Es kommt hinzu, dass gerade bei der hochspezialisierten Medizin geschultes Personal doch sehr schwierig zu finden ist.
Von einer ausufernden Spitallandschaft profitieren auch die Patientinnen und Patienten nicht. Um diese wird es ja in erster Linie im System des Gesundheitswesens gehen. In einer kürzlich erschienenen Auswertung zeigt sich, dass sehr viele Spitäler die von der GPK empfohlenen Mindestfallzahlen nicht erreichen. Der renommierte Herzchirurg Thierry Carrel ordnete die Resultate mit deutlichen Worten ein: Übung mache den Meister, sagte er in der "Sonntags-Zeitung"; wer mehr operiere, erziele eindeutig bessere Resultate.
Für eine höhere Qualität, weniger Personalmangel und mehr Effizienz braucht es also grössere Planungsregionen für Spitäler und eine Konzentration der spezialisierten Medizin. Doppelspurigkeiten zwischen den einzelnen Kantonen, wie wir sie heute immer wieder erleben, würden abnehmen, der Fachkräftemangel würde gemindert.
Die Richtschnur für solche Planungsregionen müssten transparente ökonomische und geografische Faktoren wie Patientenströme, Verkehrswege und topografische Gegebenheiten sein. Nur eine Planung, die auf einer objektiven Basis erfolgt, kann auf die Dauer funktionieren. Ineffiziente Strukturen, wie wir sie heute teilweise haben, künftig am Leben zu erhalten, ist hingegen eine Sackgasse.
Ich fordere deshalb den Bundesrat auf, endlich zu handeln, und ich bitte Sie deshalb, meine Motion anzunehmen.
Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Consiglio federale · Giura
Sur le principe, le Conseil fédéral soutient l'objectif de la motion. Dans plusieurs prises de position, il a déjà souligné qu'il existe encore un potentiel d'optimisation dans la coordination des planifications hospitalières cantonales. Cependant, conformément à la répartition constitutionnelle des compétences entre les cantons et la Confédération, la responsabilité de la planification hospitalière relève des cantons.
Mais, dans les limites de ses compétences, le Conseil fédéral a renforcé l'harmonisation des critères de planification des hôpitaux par les cantons, et ce, par le biais de la modification d'une ordonnance entrée en vigueur le 1er janvier 2022. Conformément à cette ordonnance, des critères de planification ont été précisés et les cantons doivent notamment tenir compte du potentiel de concentration intercantonale, ce qui permet déjà de réaliser des planifications hospitalières, par exemple selon le principe de la concentration décentralisée.
En raison du défi important que cela représente pour les cantons, un délai de mise en oeuvre de 4 ans a été prévu pour les soins somatiques aigus et de 6 ans pour la psychiatrie et la réhabilitation. Il me semble important de préciser que, dans le cadre de l'exécution du postulat de la CSSS-N 19.3423, "Assurance-maladie abordable à long terme. Pour être efficaces, les mesures de baisse des coûts et d'amélioration de l'efficacité doivent se fonder sur des modèles et des scénarios fiables", et du postulat Wyss 24.3029, "Renforcer la planification hospitalière intercantonale pour améliorer les soins et les rendre plus efficaces", qui a été traité dans le cadre de la session, le Conseil fédéral analysera la mise en oeuvre des critères nationaux de planification hospitalière et se penchera plus particulièrement sur les possibilités de garantir un approvisionnement optimal en soins stationnaires dans l'ensemble du pays.
Avec ces différents éléments, quand bien même la motion est vertueuse, le Conseil fédéral propose au vu de la répartition des responsabilités, conformément à la Constitution, le rejet de la motion.
Votazione
Präsident (Nussbaumer Eric, Präsident): Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Motion ... 128 Stimmen
Dagegen ... 60 Stimmen
(4 Enthaltungen)