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Garantire la neutralità dei costi delle nuove strutture tariffali ambulatoriali
Caroni Andrea · P-M · Consiglio degli Stati · Appenzello Esterno · Gruppo liberale radicale
Präsident (Caroni Andrea, Präsident): Sie haben einen schriftlichen Bericht der Kommission erhalten. Die Kommission und der Bundesrat beantragen die Annahme der Motion.
Müller Damian · Mit-M · Consiglio degli Stati · Lucerna · Gruppo liberale radicale
Eigentlich sind die Vorgaben des Bundesrates klar: Bei der Einführung eines neuen Tarifmodells im Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) muss die Kostenneutralität gewährleistet sein, andernfalls müssen Abschläge erfolgen. Bei der Genehmigung von Tarifstrukturen legt der Bundesrat daher besonderes Augenmerk auf die sogenannte Kostenneutralität. In der SGK-S hatten wir im Rahmen der Erstberatung des zweiten Kostendämpfungspaketes beschlossen, uns vertieft mit Tardoc und den ambulanten Pauschalen zu befassen. Wir haben uns deshalb am 28. Januar dieses Jahres über den Stand der neuen Arzttarife für ambulante Behandlungen informieren lassen, die per 1. Januar des kommenden Jahres eingeführt werden sollen.
Wie für den Bundesrat ist es auch für die Kommission zentral, dass es nach der Einführung zu keinen Kostensteigerungen kommt, die nur auf den Systemwechsel zurückzuführen sind. Analysen und Prüfberichte des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) kommen jedoch zum klaren Schluss, dass die Kostenneutralität nicht gewährleistet ist. Der Bundesrat hat daher bei der Teilgenehmigung von Tardoc und den ambulanten Pauschalen im Juni 2024 klare Vorgaben zur statischen und dynamischen Kostenneutralität gemacht. Zudem hat er spezifisch für die Grundversorgung vorgegeben, dass diese besonders berücksichtigt werden muss. Sollten sich die Tarifpartner nicht über die Umsetzung dieser Vorgaben einigen können, würde der Bundesrat subsidiär eingreifen.
Bekanntlich haben die Tarifpartner unterdessen im November 2024 eine gemeinsame Vereinbarung zu den beiden Tarifstrukturen, also zu Tardoc und den Pauschalen, eingereicht. Es ist nun entscheidend, für die Zukunft die richtigen Weichen zu stellen. Die Motion verlangt, dass der Bundesrat im KVG die kostenneutralen Übergänge zu neuen ambulanten Tarifstrukturen sicherstellt und durchsetzt, soweit dies nicht bereits von den Tarifpartnern oder seitens der neuen ambulanten Tariforganisation, der OAAT, generiert wird.
Der Bundesrat hat die Annahme der Motion beantragt und weist darauf hin, dass er die Motion im Rahmen der laufenden, aber auch der zukünftigen Genehmigungsverfahren umsetzen will. Der Motionstext sagt, dass die Kostenneutralität auch im Rahmen des KVG durchgesetzt werden kann. Die gesetzlichen Grundlagen dafür sind also bereits vorhanden.
Die SGK-S hat die Motion geprüft, welche die damalige Nationalrätin und heutige Aargauer Regierungsrätin Bircher am 22. Dezember 2023 eingereicht und der Nationalrat am 15. März 2024 angenommen hat. Obwohl die Kernpunkte der Motion auf gutem Weg sind, erfüllt zu werden, ist die Kommission der Ansicht, dass eine Annahme sinnvoll ist, damit der Wechsel zu Tardoc und den ambulanten Pauschalen keine zusätzlichen Kosten generieren darf. Mit einer Ablehnung würde man in der laufenden Diskussion über steigende Krankenkassenprämien ein kaum verständliches Signal setzen.
Die Kommission beantragt deshalb einstimmig, die Motion anzunehmen. Ich bitte Sie, dem Antrag Ihrer Kommission zu folgen.
Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Consiglio federale · Giura
J'apprécie - j'imagine que le Conseil fédéral aussi - de ne pas être aussi seule que pour les motions précédentes. Nous proposons l'acceptation de ladite motion.
J'indiquerai deux éléments. Le Conseil fédéral a, à réitérées reprises, mentionné l'exigence de neutralité des coûts. C'était le cas pour la dernière fois en juin 2024, lorsqu'il s'est adressé aux partenaires tarifaires. Quand on parle de neutralité des coûts, il faut voir une exigence précise au moment de l'introduction des deux tarifs: la neutralité statique des coûts. Il existe aussi la neutralité dynamique des coûts, à savoir durant les premières années d'introduction de la nouvelle structure tarifaire. Cette phase de neutralité dynamique des coûts ne s'arrêtera que lorsque le Conseil fédéral aura constaté que les principales lacunes de Tardoc auront été levées, que la part des forfaits aura atteint un seuil significatif, établi par nous à 34 pour cent des coûts du domaine, et que les partenaires auront convenu et auront soumis au Conseil fédéral une convention visant à la surveillance des coûts au sens de l'article 47c de la LAMal, qui prévoit également des mesures de correction en cas d'évolution injustifiée des quantités et des volumes de coûts. On l'a vu: il y a la question des tarifs et celle des volumes. Cette convention prendra le relais au terme de la phase de neutralité dynamique.
Comme l'a relevé le président de la commission de votre conseil, le fait d'accepter la motion donne un signal clair sur la nécessité d'avoir une nouvelle structure tarifaire et d'avoir une maîtrise dynamique de cette neutralité des coûts.
Je vous remercie d'accepter la motion.
Caroni Andrea · P-M · Consiglio degli Stati · Appenzello Esterno · Gruppo liberale radicale
Angenommen - Adopté