24.028
Forschungsförderinstrument SWEETER (Swiss research for the EnErgy Transition and Emissions Reduction) für die Jahre 2025-2036. Verpflichtungskredit
Caroni Andrea · P-M · Ständerat · Appenzell A.-Rh. · FDP-Liberale Fraktion
Bundesbeschluss über einen Verpflichtungskredit für das Forschungsförderungsinstrument Sweeter (Swiss Research for the Energy Transition and Emissions Reduction) für die Jahre 2025-2036
Arrêté fédéral sur un crédit d'engagement destiné au programme d'encouragement de la recherche Sweeter (Swiss Research for the Energy Transition and Emissions Reduction) pour les années 2025-2036
Titel
Antrag der Mehrheit
Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Antrag der Minderheit
(Crevoisier Crelier, Bischof, Müller Damian, Stocker, Vara)
Festhalten
Titre
Proposition de la majorité
Adhérer à la décision du Conseil national
Proposition de la minorité
(Crevoisier Crelier, Bischof, Müller Damian, Stocker, Vara)
Maintenir
Art. 1
Antrag der Mehrheit
Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Antrag der Minderheit
(Crevoisier Crelier, Bischof, Müller Damian, Stocker, Vara)
Festhalten
Art. 1
Proposition de la majorité
Adhérer à la décision du Conseil national
Proposition de la minorité
(Crevoisier Crelier, Bischof, Müller Damian, Stocker, Vara)
Maintenir
Rieder Beat · Mit-M · Ständerat · Wallis · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Hier ist nun eine umstrittene Lösung zu diskutieren. Wir haben zwei Anträge: den Antrag der Mehrheit, die dem Nationalrat folgen möchte, und den Antrag der Minderheit, die am Beschluss des Ständerates festhalten möchte. Der Entscheid zugunsten der Version des Nationalrates fiel in der Kommission mit 6 zu 5 Stimmen.
Es geht um die Forschungsförderung Sweeter. Hier gibt es zwei Modelle. Der Nationalrat hat in dieser Session mit 109 zu 82 Stimmen beschlossen, die Laufzeit des Verpflichtungskredites von zwölf Jahren auf vier Jahre - von 2025 bis 2028 - zu reduzieren und den Betrag von 106,8 Millionen auf 35,6 Millionen Franken zu reduzieren. Mit diesem Entscheid will der Nationalrat das Programm Sweeter an die vierjährige Laufzeit der BFI-Botschaft anpassen, in deren Rahmen das Programm nach Ablauf der vier Jahre weitergeführt werden soll. Das heisst, die Beträge bleiben auf längere Sicht die gleichen, aber wir haben nach vier Jahren wiederum bei der BFI-Botschaft darüber zu bestimmen, ob wir diesen Verpflichtungskredit weiterführen wollen.
Unser Rat befasste sich am 24. September 2024 zum zweiten Mal mit diesem Geschäft und beschloss, der Minderheit der Kommission zu folgen, also am eigenen Beschluss festzuhalten und somit den Entwurf des Bundesrates anzunehmen, da man damit eine grössere Planungssicherheit für die betreffenden Forscher hat. Das entspricht dem heute vorliegenden Antrag der Minderheit. Nun, der Bundesrat hat uns in der Kommission mitgeteilt, er glaube nicht, dass aufgrund der Änderung des Kreditrahmens auf vier Jahre weniger Projekte eingegeben würden und hier ein Nachteil für die Forschungsförderung im Bereich Energie entstehen würde. Deshalb ist die Kommission knapp dem Nationalrat gefolgt und beantragt Ihnen, diese Differenz zu bereinigen, insbesondere auch, weil es beim nächsten Schritt, einer Einigungskonferenz, für die ursprüngliche Position des Ständerates vielleicht nicht so gut aussehen würde. Man sollte die Schlachten dort schlagen, wo man sie gewinnen kann.
Crevoisier Crelier Mathilde · Mit-F · Ständerat · Jura · Sozialdemokratische Fraktion
Le Conseil national a donc décidé, par 109 voix contre 82, de limiter à 4 ans la période du crédit d'engagement accordé au programme Sweeter et d'en réduire proportionnellement le montant à 35,6 millions de francs. Notre conseil a pour sa part déjà approuvé par deux fois à une large majorité, par 37 voix contre 3 et 3 abstentions, puis par 31 voix contre 13 et 1 abstention, le crédit d'engagement tel que demandé par le Conseil fédéral, de 106,8 millions de francs, entièrement compensé dans le message FRI jusqu'en 2036. Les projets soutenus, je le rappelle, s'étendent sur une période qui est largement supérieure à quatre ans, ne serait-ce que parce qu'ils doivent faire l'objet d'appels d'offres.
De manière générale, on salue la capacité d'innovation de la Suisse, on se félicite de sa position en tant que pôle de recherche, on vante ses hautes écoles et ses EPF, on se félicite également de l'excellence de nos entreprises et on encourage de façon ciblée les entreprises innovantes. Et enfin, pour accompagner la transition énergétique, on cherche à développer ces technologies innovantes en matière de production et de stockage d'énergie notamment. Les programmes Sweeter, c'est exactement cela qu'ils poursuivent, ce sont des projets qui réunissent l'excellence de la recherche suisse et l'implication du secteur privé, également.
Le Conseil national souhaite donc fractionner ce financement et assujettir le programme Sweeter au message FRI. En tant que présidente de la Commission de la science, de l'éducation et de la culture, vous imaginez bien que je n'ai fondamentalement pas de problème avec le fait que la recherche liée à ces programmes tombe dans mon escarcelle, mais je m'interroge sur le pourquoi. Et je peine à imaginer que le saucissonnage du crédit d'engagement soit vu comme autre chose qu'un signe de défiance envers la recherche, mais aussi comme un obstacle administratif supplémentaire. Car, au-delà du signal mitigé envoyé à la recherche, cela obligerait également le Conseil fédéral à revenir par deux fois devant le Parlement pour obtenir la prolongation du crédit.
Le rapporteur l'a mentionné, le Conseil fédéral a effectivement estimé que cela ne mettrait pas fondamentalement en danger les projets. Toutefois, cela s'accompagnerait de l'insécurité quant à l'aboutissement de ces projets. Cela obligerait, comme je l'ai dit, l'administration à revenir pour revalider ces projets. Et, évidemment, cela compliquerait les choses lorsqu'il s'agira de demander des investissements à l'économie privée, si l'administration qui finance ces projets n'est en mesure d'offrir une sécurité qu'à quatre ans.
Pour toutes ces raisons, je vous invite à confirmer la décision que vous avez déjà prise par deux fois, et qui est appuyée par le Conseil fédéral, et à maintenir la décision de notre conseil.
Rösti Albert · BR-M · Bundesrat · Bern
Sie entscheiden hier, ob Sie für Sweeter vorerst für vier Jahre, das heisst bis 2028, einen Kredit beschliessen wollen oder, wie das der Bundesrat beantragt, für drei Perioden, das heisst bis 2036. Der Bundesrat hat Ihnen beantragt, von Anfang an einen Kredit von etwas über 100 Millionen Franken für drei Perioden zu beschliessen, finanziert im Rahmen der BFI-Botschaft. Dies entspricht dem Antrag der Minderheit Crevoisier Crelier. Das ist nach wie vor die Haltung des Bundesrates.
Ich habe aber auch zur Kenntnis genommen, dass in der Diskussion verschiedene Anträge für eine Reduktion des Kredits intensiv diskutiert und dann abgelehnt wurden. Für den Bundesrat war vor allem wichtig, dass man diesen relativ bescheidenen Kreditrahmen für Energie und Dekarbonisierung nicht noch weiter herunterschraubt.
Ich bin eigentlich zuversichtlich, dass wir, falls Sie der Mehrheit zustimmen, in vier Jahren wieder eine Fortsetzung hinbekommen. Das ergäbe für uns einfach zweimal eine erneute Diskussion. Aber ich kann nachvollziehen, dass die Mehrheit das so machen will, sprich diese Beschlüsse für jede BFI-Periode einzeln fällen will. Wie sowohl vom Sprecher der Mehrheit als auch von der Sprecherin der Minderheit gesagt wurde, ist es nicht so, dass wir in diesem Fall grosse Befürchtungen um diese Projekte haben müssten. Deshalb kann ich nachvollziehen, wenn Sie diese Differenz zum Nationalrat bereinigen wollen.
Aus Sicht des Bundesrates wäre es natürlich praktischer und sicherer, wenn wir bereits für drei Perioden, also bis 2036, Sicherheit hätten. Aber ich möchte es in diesem Sinne Ihnen überlassen, ob Sie den Kompromiss mit dem Nationalrat gegenüber der Ideallösung des Bundesrates vorziehen.
Abstimmung
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit ... 28 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit ... 16 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Präsident (Caroni Andrea, Präsident): Es verbleiben keine Differenzen mehr. Damit ist das Geschäft erledigt.