04.077
Piazza economica svizzera. Legge federale per il promovimento dell'informazione
Rennwald Jean-Claude · Mit-M · Consiglio nazionale · Giura · Gruppo socialista
Le groupe socialiste vous invite à entrer en matière sur ce projet.
Je dois dire que je suis heureux de parler juste après vous, Monsieur Spuhler, parce que la réalité pratique démontre exactement le contraire de ce que vous avez dit. Je vais quand même vous rappeler une chose. Dans les années 1970, l'Arc jurassien a vécu une terrible crise économique, une crise horlogère qui a vidé ses régions de leur substance, qui a pratiquement fait disparaître la vallée de Joux de la carte, qui a contribué à une baisse d'un quart de la population de la ville de La Chaux-de-Fonds. A l'époque, j'étais encore un adolescent, mais je sais ce que cela signifie.
Si ces régions ont pu s'en sortir, c'est parce que, au lieu d'attendre que quelque chose tombe du ciel ou de la Confédération, elles se sont donné un certain nombre de moyens de promotion et de développement économique performants. Certes, je ne veux pas dire par là que les collectivités publiques doivent se substituer aux entreprises, mais je crois qu'elles ont un rôle dynamisant à jouer dans l'implantation d'entreprises. Et je crois que, sur le principe, on ne peut que souscrire à ce projet et à toutes les mesures qui permettent le maintien et la création d'entreprises et d'emplois en Suisse.
C'est vrai que ces mesures ont un coût, mais on sait aussi que généralement elles génèrent plus de recettes que de dépenses pour la collectivité. Je crois aussi que de tels instruments sont indispensables à l'heure de la mondialisation. D'ailleurs, je considère que la Suisse est trop timide en la matière par rapport à certains autres pays occidentaux, notamment par rapport à l'Irlande.
On prétend souvent dans ce pays que la Suisse n'a pas de politique industrielle - ce que je considère comme partiellement vrai parce que l'existence ou non d'une telle politique, ou plus généralement d'une politique économique, dépend essentiellement des moyens que les collectivités publiques sont disposées à mettre en oeuvre pour favoriser la création d'entreprises, et surtout la création d'emplois. Ceci dit, tout cela ne m'empêche pas de considérer ces instruments d'un oeil critique. On sait par exemple qu'en France, la Lorraine s'était saignée pour attirer la construction de la Smart et que finalement ce projet n'a pas eu les bénéfices escomptés.
On sait aussi que, si la majorité des entreprises qui perçoivent des aides se comportent de manière correcte, il y a aussi, excusez-moi du terme, quelques "salopards". Je vous cite un seul exemple. Il y a assez longtemps, à Delémont dans le canton du Jura, l'entreprise Black et Decker a licencié tout son personnel, c'est-à-dire plus de 200 personnes, dès la fin des aides publiques, c'est-à-dire après dix ans, pour aller s'implanter en Italie. Mais je crois, Monsieur Spuhler, que ces exemples - et vous en avez donné un - restent heureusement des exceptions et qu'on ne peut pas couler un tel projet en se fondant sur elles.
Dans le message du Conseil fédéral, on nous dit aussi qu'il faut renforcer la coopération entre la Confédération et les cantons, et aussi entre les cantons. Je crois que c'est parfaitement correct; mais je considère, même si c'est un but idéal, que finalement la meilleure forme serait une harmonisation fiscale matérielle afin d'éviter une sous-enchère dans ce domaine, malgré les codes de conduite qui existent, mais qui sont souvent détournés.
Une dernière remarque: bien sûr il faut favoriser et attirer des entreprises étrangères en Suisse, mais le but prioritaire doit être la création d'emplois, si possible d'emplois de qualité. C'est la raison pour laquelle j'ai formulé à ce propos une proposition de minorité à l'article 1 du projet au sujet de laquelle je m'exprimerai tout à l'heure.
Pour l'instant, je vous demande d'entrer en matière.
Gysin Remo · Mit-M · Consiglio nazionale · Basilea-Città · Gruppo socialista
Die Schweiz ist als Standort attraktiv. Sie zeichnet sich aus durch eine motivierte, gebildete Arbeitnehmerschaft, eine ausgebaute Infrastruktur praktisch in jedem Bereich - Verkehrsträger, Verkehrswege, Bildung, Kultur -, durch Verlässlichkeit, Sicherheit und auch durch die Attraktivität der Landschaft. Das alles macht die Schweiz zu einem guten Standort. Das schlägt sich auch nieder. Trotzdem ist die SP der Meinung, dass wir zulegen müssen. Was uns hier jetzt offeriert wird, ist leider ziemlich mager. Es ist eine Standortpromotion, basierend auf einem sehr mageren Gesetzentwurf - schauen Sie sich ihn mal an -, da steht als Pflicht: Man muss informieren, man muss koordinieren. Das sind nichts als Selbstverständlichkeiten. Das muss angereichert, das muss konkretisiert werden zugunsten eines Bundes, der den Standort Schweiz gemeinsam mit den Kantonen attraktiver macht. Das ist das eine.
Das andere ist, dass es auch mehr Mittel braucht. Schauen Sie sich den Betrag an, und schauen Sie, wie er zusammengesetzt ist: Im internationalen Vergleich ist das einfach zu wenig. Die SP setzt sich ein für eine Standortpolitik, die über das hinausgeht, was uns jetzt vorgeschlagen wird. Es braucht Standortentwicklung vor der Standortpromotion, es braucht Akquisition, es braucht die Ansiedlung von Firmen, es braucht Neugründungen, es braucht Innovationsförderung usw. Das ist das, was wir uns unter Standortpolitik vorstellen. Was wir vorgelegt bekommen, ist ein Ausschnitt daraus, und erst noch ein sehr kleiner. Wir orientieren uns an den Empfehlungen der OECD: Sie sagt in Zusammenhang mit der Standortpromotion, wir sollen mehr Anstrengungen unternehmen für Strategieentwicklung, Marktbeobachtung, Koordination mit den Kantonen, Wirkungsmessung, Bestandespflege mit den Kantonen - alles immer in Zusammenarbeit mit den Kantonen.
Hier kommt nun das erste Problem auf uns zu: Der Bundesrat beansprucht eine gewisse Führung, aber er will die Kantone nicht "vertäuben", und deswegen lehnt er sich gleich wieder zurück. Er will aktiv sein, ohne Berührung mit den Kantonen, aber doch mit ihnen zusammenarbeiten. Das geht nicht. Er muss sich entscheiden: Will er die Führerschaft? Will er unser Land vertreten, oder sollen die Kantone machen, was sie wollen?
Es gibt zurzeit das Problem, dass wir in China auftreten sollen. Dann fangen die Diskussionen an: Wird dort jetzt die Schweiz vertreten, oder werden dort 25 Kantone durch 9 oder 10 Wirtschaftsförderer vertreten? Können Sie sich vorstellen, wie es abläuft, wenn jeder kommt und sagt: Bei uns ist es am besten, in der Innerschweiz, in Basel usw. Da braucht es doch etwas, was die Schweiz, die kleine Schweiz, insgesamt verkörpert, und das ist die Aufgabe des Bundesrates, in Zusammenarbeit mit den Kantonen. In dieser Vertikalen hat der Bundesrat die grössten Probleme. Da wollen wir ihm mit Zusatzanträgen helfen, sich ein bisschen besser durchzusetzen. Er hat auch Probleme in der Horizontalen. Wir wissen aus der Diskussion über die Exportförderung und Wirtschaftsförderung, dass Präsenz Schweiz, Schweiz Tourismus, "Standort: Schweiz" und andere auf dem Platz sind. Da bitten wir einmal mehr den Bundesrat, zu integrieren, eine gemeinsame Sprache zu finden und nicht diese einzelnen Institutionen gegeneinander auszuspielen. Auch da haben Sie noch einiges zu lösen, Herr Bundesrat.
Zum Finanzrahmen: 9,8 Millionen Franken, davon 3 Millionen über Gebühren selbst zu finanzieren und zusätzlich 2 Millionen aus dem Budget der Landwirtschaft. Herr Bundesrat, ich finde es unanständig, wenn Sie hier eine Privatkonferenz abhalten und nicht zuhören. Ich muss mich zurückhalten, weil ich es wirklich unverschämt finde, was hier geschieht. Wir reden zu einer Vorlage des Bundesrates und erhalten kein Gehör. Da müsste man eigentlich die Debatte abbrechen. Herr Bundesrat: Es gibt ein paar Ungereimtheiten, ich habe sie aufgezählt; lassen Sie sich von Ihren Chefbeamten darüber informieren.
Zu einer will ich Sie jetzt noch direkt fragen: Ich habe aus dem Kreis der Wirtschaftsförderung erfahren, dass vom Betrag, den wir hier bewilligen sollen, bereits 250 000 Franken weggespart werden sollen. Das heisst - es ist ein groteskes Spiel -, wir bewilligen hier Gelder, damit der Bundesrat dann besser sparen kann. Das ist also ein "Phantomsparen", und da hätte ich jetzt die Frage an Sie: Trifft das zu, bin ich richtig informiert aus dem Kreis der Wirtschaftsförderung - Locarno-Kreis oder wie das genannt wird? Wie sieht das nun wirklich aus? Wir bewilligen hier knappe Mittel, und die sollen auch für die Standortförderung eingesetzt werden, und wir wollen Ihnen hier nicht ein Spiel in die Hand geben, bei dem Sie dann besser sparen können. So geht das nicht!
Bei aller Kritik bitte ich Sie im Namen der SP, hier einzutreten, das Gesetz zu genehmigen, aber mit den Zusatzanträgen. Dem Betrag werden wir zustimmen, und ich bitte Sie, das auch zu tun, im Wissen, dass wir hier ein Minimum gewähren.
Meier-Schatz Lucrezia · Mit-F · Consiglio nazionale · San Gallo · Gruppo popolare-democratico
Wir haben über diese Vorlage bereits sehr vieles gehört. Die CVP-Fraktion wird ganz klar auf diese Vorlage eintreten, denn sie ist überzeugt, dass der Bund eine gewisse Koordinationstätigkeit in diesem Bereich übernehmen muss.
Wir sind uns durchaus auch bewusst, dass bereits heute verschiedene Organisationen wie z. B. die Osec oder Schweiz Tourismus und andere - sie wurden von Herrn Spuhler bereits erwähnt - eng mit den Kantonen zusammenarbeiten und sich für die Wirtschaftsförderung in unserem Lande und ausserhalb unseres Landes einsetzen. Doch die von diesen verschiedenen Organisationen verfolgten Ziele sind sehr unterschiedlich, so auch jene von "Location: Switzerland". Im Gegensatz zur Osec will "Location: Switzerland" die Ansiedlung ausländischer Unternehmen in der Schweiz fördern. "Location: Switzerland" versteht sich daher vor allem als eine Koordinationshilfe für die Kantone, denn die einzelnen Kantone - das weiss auch Herr Spuhler - stehen sich im Wettbewerb gegenüber und verfügen über sehr unterschiedliche Mittel, um die Ansiedlung ausländischer Firmen zu gewinnen.
Die nun vorgeschlagene, zeitlich stark limitierte Unterstützung betrachten wir als einen weiteren Mosaikstein in der Wachstumspolitik, welche Bundesrat Deiss initiiert und lanciert hat. Diese zeitliche Begrenzung rechtfertigt sich, denn wir haben in der WAK und von unserer Partei aus mehrmals verlangt, dass die verschiedenen Instrumente, die der Promotion des Wirtschaftsstandortes in der Schweiz, aber auch ausserhalb der Schweiz dienen, überprüft und allenfalls zusammengelegt werden sollten. Im Wissen darum, dass uns der Bundesrat in diesem Bereich demnächst eine Gesamtkonzeption unterbreiten wird, die er im Jahre 2008 umsetzen will, sind die Weiterführung dieser Unterstützung und somit eine Zustimmung zum vorgeschlagenen Rahmenkredit durchaus sinnvoll.
Es ist meines Erachtens eine klare Unterstellung, wenn Herr Spuhler jetzt sagt, wir sollten eine Gesamtkonzeption haben. Als Kommissionsmitglied weiss er ebenso gut wie ich, dass diese Konzeption in Ausarbeitung ist. Der Bund hat in diesem Bereich meines Erachtens durchaus eine Aufgabe wahrzunehmen.
Ein Blick ins Ausland zeigt denn auch - um nur Irland zu erwähnen -, dass sehr aggressive Werbung für den Standort betrieben und dass auch sehr viel Geld investiert wird. Irland verfügt über ein jährliches Budget von 64 Millionen Franken; es wurde bereits gesagt. Österreich, welches immerhin ein Wirtschaftswachstum erzielt, das doppelt so hoch ist wie jenes der Schweiz, investiert ebenfalls sehr viel Geld in die Standortförderung und, um mithalten zu können, in den Standortwettbewerb. Die Förderung des Wirtschaftsstandortes Schweiz führt zur Ansiedlung nicht nur von Headquarters grosser Firmen, sondern auch von Produktionsbetrieben. Beides sollte daher auch mehr Wirtschaftswachstum im Lande generieren.
Selbstverständlich sind nicht nur diese nun vorgeschlagenen Promotionsinstrumente ausschlaggebend. Hard Facts spielen eine bedeutende Rolle für den Entscheid eines ausländischen Investors, eines ausländischen Unternehmens. Es sind dies die Steuerbelastung, die Verkehrsinfrastruktur, der Ausbildungsgrad der Bevölkerung, die Qualität der Zusammenarbeit zwischen den Sozialpartnern und, last, but not least, auch die politische Stabilität. Das sind entscheidende Faktoren für ein Unternehmen, das sich in der Schweiz ansiedeln will.
Dennoch: Ohne eine gewisse aggressive Bekanntmachung der Vorteile unseres Landes begeben wir uns in diesem internationalen Wettkampf um den besten Wirtschaftsstandort auf den Pfad der Verlierer. Der Bund muss und soll hier seine Aufgabe wahrnehmen und die Führungsfunktion in dieser Promotionsarbeit durchaus übernehmen. Die CVP begrüsst daher, dass nun der allgemein verbindliche Bundesbeschluss, der nächsten Februar ausläuft, durch dieses zeitlich sehr limitierte Bundesgesetz ersetzt wird. Wichtig erscheint uns in diesem Zusammenhang noch, dass die vom Bund getroffenen Massnahmen mit jenen der Kantone abgestimmt werden. Dafür sorgt auch der neue Artikel 2 Absatz 2.
Die CVP-Fraktion bittet Sie, auf die Vorlage einzutreten und die Minderheitsanträge abzulehnen; ich werde zu diesen noch Stellung nehmen.
Genner Ruth · Mit-F · Consiglio nazionale · Zurigo · Gruppo dei Verdi
Die grüne Fraktion wird auf das vorliegende Geschäft nicht eintreten. Dafür gibt es fünf Gründe:
1. Die WAK hat im Juni dieses Jahres dieses Geschäft beraten, und wir grünen Abgeordneten haben uns dabei der Stimme enthalten. Seither hat der Bundesrat nochmals drastische Sparmassnahmen im Bundeshaushalt angekündigt, nachdem wir wissen, dass das Entlastungsprogramm 2004 ja noch nicht wirklich umgesetzt wird. Wenn weiter gestrichen werden soll - und zwar dramatisch -, gilt es auch, Prioritäten zu setzen. Die Grünen meinen ganz klar, dass dieses Geschäft eben nicht zu den Prioritäten gehört.
2. Dieses Gesetz steht unter dem Aspekt der reinen Wirtschafts- und Wachstumsförderung. Wir Grünen kennen gute Projekte, die das Wachstum fördern und insbesondere auch nachhaltige Arbeitsplätze schaffen. Ich möchte den Herrn Bundesrat insbesondere an das Projekt "Energie Schweiz" erinnern. Dieses Projekt wurde evaluiert. Es hat sich gezeigt, dass es mit sehr wenig Investition grosse Investitionen ausgelöst und auch eine Vielzahl von Arbeitsplätzen bei uns geschaffen hat. Der Bundesrat wollte dieses Geschäft einmal ganz streichen. Ich bitte Sie daher wirklich, Ihre Politik der Wachstumsförderung zu überdenken.
3. Niemand kann heute sagen, es würde im Bereich der Standortförderung nichts gemacht. Wir haben es gehört: Die Kantone haben sich darangemacht, sie machen sehr aktiv Standortförderung für Unternehmen, und das ist auch ihr gutes Recht. Nach grünen Vorstellungen machen es zwar nicht alle immer ganz statthaft. Ich erinnere Sie an den Fall, bei dem kurzfristig eine Umzonung in bestem Landwirtschaftsgebiet vorgenommen wurde, um in Galmiz die Firma Amgen anzusiedeln.
4. Die Wirtschaft sagt uns immer, sie wolle keine staatlichen Unterstützungen, aber heute will offenbar die Mehrheit wieder einmal eine kleine ordnungspolitische Sünde riskieren. Herr Spuhler hat die Sündenfälle hier schon einmal aufgeführt. Ich denke, Sie müssen irgendwo dann auch einmal konsequent sein.
5. Wenn ich heute die Zeitung aufschlage, dann sehe ich im Wirtschaftsteil der "NZZ" die grosse Headline: "Grosse Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz." Und: "Die Schweiz zählt weiterhin zu den wettbewerbsfähigsten Nationen der Welt." Der "Tages-Anzeiger" sagt das noch etwas deutlicher: "Dank der hohen technologischen Innovationskraft, die in erster Linie auf die höheren Unternehmensausgaben für Forschung und Entwicklung sowie die verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Universitäten und der Industrie zurückzuführen ist", konnte die Schweiz ihre Position, nämlich weltweit den Rang 8, halten. Früher einmal hatte die Schweiz den Rang 1. Also merken wir uns: Wenn wir bei der Forschung und bei der Bildung streichen, dann fallen wir weiter zurück.
Und nun noch eine Frage: Vielleicht denken Sie, sie habe keinen Zusammenhang mit dem Thema. Wenn ich im Ausland wäre und heute die Zeitungen aufschlagen würde, insbesondere die Zeitungen der Schweiz, und lesen würde, was da zum Ausländerrecht steht, dann würde ich mich als ausländische Unternehmerin vielleicht ein bisschen wundern und mich fragen: Soll ich mit meinen Leuten, mit meiner Unternehmung in die Schweiz gehen? Ist die Schweiz für jemanden aus dem Ausland überhaupt attraktiv? Diese Frage hat auch mit der Wirtschaft etwas zu tun.
Wir werden auf die Vorlage nicht eintreten.
Schneider Johann N. · Mit-M · Consiglio nazionale · Berna · Gruppo radicale liberale
Die FDP-Fraktion will auf das Geschäft eintreten. Die Schweiz ist bezüglich ihrer Fördermassnahmen im internationalen Vergleich bescheiden. In unserer globalisierten Welt findet der Wettbewerb bekanntlich nicht nur zwischen Firmen, sondern zunehmend auch zwischen Standorten statt. Die Länder bzw. Staaten konkurrieren miteinander, und zwar bezüglich ihrer Rahmenbedingungen. Alle OECD-Länder betreiben ein aktives Marketing für ihren Unternehmensstandort. Sie haben die Zahlen schon gehört: Österreich gibt jährlich 6,9 Millionen Franken aus, Grossbritannien deren 17, die Niederlande 13,5 und Irland sogar 64. Verschiedene Studien der OECD und auch von Pricewaterhousecoopers bestätigen die Wirksamkeit und die Effizienz des Standortes Schweiz. Es werden darin sogar Anregungen gemacht, das Programm geografisch auszudehnen, die Strategieentwicklung zu systematisieren und die Einheitlichkeit des Auftritts zu erhöhen.
Uns ist durchaus bewusst, dass zahlreiche Organisationen im Ausland tätig sind, die nicht immer koordiniert auftreten und nicht alle Hausaufgaben erledigt haben, aber wenn man diese Unvollkommenheit als Grund dafür nimmt, die ganze Vorlage abzulehnen, so schüttet man das Kind mit dem Bade aus. Ich kann nur wiederholen, dass die einzelnen Standorte für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen sorgen und dann auch darüber aktiv informieren müssen. Wir brauchen dafür ein helvetisches Dach. Es kann ja nicht sein, dass sich die Kantone in entfernten Märkten einzeln profilieren, selbstständig herumwirtschaften und sich sozusagen bekämpfen. Wenn zwei sich streiten, lacht bekanntlich ein Dritter. Ist dieser Dritte dann ein ausländischer Staat, so haben die sich streitenden Kantone und die Schweiz verloren. Die Standortpromotion ist eine typische Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen, die wir auch so belassen wollen. Der Bund konzentriert sich auf die Vermarktung der Schweiz im Ausland in Absprache mit den Kantonen. Letztere wiederum zeichnen für die konkrete Ansiedlung von Unternehmen in der Schweiz verantwortlich.
Aus der nationalen Perspektive gesehen ist entscheidend, dass Unternehmer die Schweiz als Standort überhaupt wählen. Zudem kompensieren Firmen aus dem Ausland sozusagen aus der Schweiz ausgelagerte Arbeitsplätze, bringen neue Ideen und Know-how ein und fördern damit Innovation und Wirtschaftswachstum in diesem Land. Nicht zuletzt generieren neuangesiedelte Unternehmen Steuereinnahmen für Bund und Kantone.
Die FDP will die Weiterführung der Standortpromotion.
Ich bitte Sie deshalb, auf die Vorlage einzutreten.
Deiss Joseph · BR-M · Consiglio federale · Friburgo
Je partage bien sûr l'opinion de Monsieur Spuhler lorsqu'il dit que l'essentiel est de créer de bonnes conditions-cadres. Mais j'ajoute qu'il faut encore le faire savoir. Et, pour cela, il faut pouvoir être actif au niveau de la promotion.
Cette promotion du lieu d'implantation helvétique se fait entre la Confédération et les cantons. Les cantons ont une importance première puisque c'est à ce niveau que se décide l'implantation concrète et que doivent se décider les diverses conditions auxquelles une telle implantation peut se faire. Mais, dans cette activité, les cantons se trouvent aussi en compétition entre eux, et il est nécessaire de pouvoir coordonner ces forces pour éviter qu'elles ne s'annulent ou encore créent une mauvaise impression à l'extérieur. C'est pour cette raison qu'il est nécessaire d'avoir un "toit" fédéral où il est possible de faire de la promotion harmonisée de l'image de marque de la Suisse. Et c'est ensuite, une fois que les entreprises ont décidé de venir en Suisse, que doit se faire l'implantation au gré des intérêts régionaux.
La base légale pour "Réussite: Suisse" va expirer fin 2006. Le Conseil fédéral a inscrit la reconduction de cet instrument dans le programme de la législature et, par conséquent, il a transmis en novembre de l'année passée ce projet avec une enveloppe budgétaire de 4,9 millions de francs par année. Cette somme se compose de trois éléments: tout d'abord 2,4 millions de francs, qui étaient la mise de la Confédération jusqu'à présent, ensuite 1 million supplémentaire qui est pris sur le budget de l'Office fédéral de l'agriculture et enfin 1, 5 million qui est couvert par des recettes du programme. Donc, l'effort de la Confédération en soi n'est pas de 4,9, mais de 3,4 millions de francs.
Par voie de son postulat 04.3434, la Commission de l'économie et des redevances de votre conseil a demandé au Conseil fédéral, en date du 24 août 2004, d'élaborer un nouveau concept pour la promotion de l'image suisse. Le Conseil fédéral a salué cette intervention et il a proposé d'accepter le postulat.
"Réussite: Suisse", au même titre que Suisse Tourisme, Présence Suisse et d'autres éléments de la promotion de l'image de notre pays, doivent être remis en question en ce qui concerne leur coordination.
C'est la raison pour laquelle le Conseil fédéral vous propose en la matière partout des crédits-cadres qui sont limités dans le temps, c'est-à-dire qui expirent tous à fin 2007, de telle sorte que nous soyons entièrement libres pour pouvoir, à partir du 1er janvier 2008, mettre en place le nouveau système.
D'autre part, le Conseil fédéral s'est engagé vis-à-vis du Parlement à lui fournir un rapport sur cette réorganisation d'ici la fin de cette année. Par conséquent, nous répondons à la demande du Parlement et nous voulons faire le travail. Ceci dit, il serait, à notre sens, imprudent et téméraire que de vouloir pour l'instant clore ou boucler certaines activités, comme le demande la minorité Spuhler, d'autant plus que les expertises faites tant par l'OCDE que par Pricewaterhousecoopers parviennent à la conclusion que le travail accompli par "Réussite: Suisse" est un bon travail. Celui-ci remplit son office, améliore l'harmonisation de la présence de notre pays, favorise la croissance et la création d'emplois et, bien sûr, à travers cela, procure des recettes financières supplémentaires à notre pays.
J'aimerais maintenant répondre encore à l'un ou l'autre élément des interventions.
Zuerst möchte ich die Frage von Herrn Gysin betreffend die Finanzierung beantworten und mich entschuldigen für die Unaufmerksamkeit vorhin. Dies war aber nur teilweise der Fall, denn wir haben diese Frage erwartet. Ich habe von meinen Diensten deshalb eine ganze Abhandlung dazu erhalten, die ich Ihnen nun erläutern kann.
Wir beantragen einen Kredit von 4,9 Millionen Franken. Dies hat der Bundesrat im November 2004 beantragt. Es handelt sich um einen Rahmenkredit. Zahlungskredite werden wir auf der Stufe der eigentlichen Budgets haben. In der Zwischenzeit sind die verschiedenen Departemente jedoch aufgefordert worden, Sparübungen weiterzuziehen, und es stimmt, wie Sie es befürchten, dass im Budget 2006 nach diesen Sparübungen dann nur noch 4,65 Millionen Franken für "Location: Switzerland" aufgeführt werden, für 2007 sind es 4,805 Millionen Franken. Wir bedauern das, bei "Location: Switzerland" ist man damit natürlich nicht einverstanden, aber auch mein Departement muss sich den Finanzzwängen, die dem ganzen Bundeshaushalt auferlegt werden, fügen. Das ist die Situation. Es ist dem Rat natürlich unbenommen, bei der Budgetdebatte etwas anderes zu beschliessen.
Ich möchte jetzt noch Herrn Spuhler und der Minderheit, die Nichteintreten beantragt, antworten: Ich teile Ihre Meinung, dass es um die Rahmenbedingungen geht. Dafür setzen wir uns ja auch in den verschiedensten Bereichen ein. Einen wichtigen Schritt haben wir letzten Sonntag machen können, und da haben Sie ja auch effizient mitgewirkt. Aber es genügt nicht, gute Rahmenbedingungen zu haben, man muss es noch verkünden. Und hier ist es notwendig, dass der Bund - übrigens mit einem sehr bescheidenen Beitrag - eine Koordination vornimmt. Wir haben ja dem Parlament zugesagt, Herr Spuhler, bis Ende dieses Jahres diesen Bericht für die Reorganisation all der Aktivitäten um die Standortpromotion und Imagepromotion Schweiz abzuliefern. Ende 2005 ist der Termin, den das Parlament verlangt. Wir liegen im Zeitplan, und ich betrachte es als unfair, wenn man uns jetzt drei Monate vor dem Termin, den man uns gegeben hat, straft und sagt, es müsse zuerst koordiniert werden.
In diesem Sinne betrachte ich den Antrag auf Nichteintreten im Rahmen dessen, was das Parlament selber möchte, als nicht kohärent. Wir werden Antrag stellen. Als Beweis dafür haben wir die Planung zur Standortwerbung in alle unsere Anträge an das Parlament einbezogen: Entgegen dem Wortlaut des Gesetzes haben wir die Planungsperiode für die Rahmenkredite überall auf Ende 2007 begrenzt. Wir sehen nicht vier Jahre vor, wie das vom Gesetz verlangt wird, sondern wir stellen Anträge, die es ermöglichen, dass wir ab 2008 völlig freie Hand haben und von da an gemäss dem Konzept neu aufbauen können, das wir Ihnen Ende Jahr vorlegen werden.
Ich bitte Sie also, dafür zu sorgen, dass die Arbeit von "Location: Switzerland" für diese Übergangszeit nicht eingestellt, sondern aufrechterhalten wird, im Bewusstsein, dass der Bundesrat fest entschlossen ist, hier ein besseres Konzept vorzulegen.
de Buman Dominique · Mit-M · Consiglio nazionale · Friburgo · Gruppo popolare-democratico
Je fais rapidement trois remarques, au nom de la commission, après ce débat d'entrée en matière.
La première concerne la proposition de non-entrée en matière déposée par Monsieur Spuhler pour le groupe UDC. J'ai eu l'impression d'avoir plutôt entendu le hockeyeur Spuhler qui voulait certainement quelque peu "booster" le climat économique, parce qu'au vote sur l'ensemble, il ne s'est retrouvé quand même qu'une seule voix pour ne pas adopter le projet de loi et que deux contre le projet d'arrêté! Il y avait certainement derrière cette possibilité de venir à la tribune, offerte par la proposition de non-entrée en matière, la volonté de "booster" quelque peu les instruments de promotion économique du pays. Je vous demanderai simplement que cette opération de "boostage" s'arrête là. Et je vous demanderai malgré tout d'adhérer aux instruments de promotion économique, ce d'autant plus, comme vient de le dire notre ministre de l'économie, qu'ils sont limités dans le temps.
La deuxième remarque est suscitée par l'intervention de Monsieur Rennwald. Nous sommes parfaitement d'accord que les conditions-cadres sont essentielles et qu'il n'y a pas forcément que cet instrument qui doive être pris en considération. Il y a la fiscalité, la sécurité intérieure du pays, la qualité de la formation, mais on ne peut pas faire abstraction de cet instrument à considérer dans un tout. Aujourd'hui, nous devons donc accepter cet élément sans perdre la vision d'ensemble.
La troisième et dernière remarque concerne les différentes observations, objections et critiques exprimées par d'autres porte-parole de groupe, notamment par Madame Meier-Schatz. Nous sommes persuadés qu'avec le rapport que nous promet le Conseil fédéral d'ici quelques semaines seulement, il y aura cette volonté à tout prix, exprimée au sein du Parlement et du gouvernement, d'avoir une politique d'ensemble et une rationalisation des moyens jusque-là existants. Mais cette rationalisation ne doit pas faire perdre de vue l'ensemble, le tout, et, comme l'a dit Monsieur Schneider-Ammann, ne jetons pas le bébé avec l'eau du bain.
C'est avec cette dernière remarque que je vous demande, au nom de la majorité de la commission, d'entrer en matière.
Gysin Hans Rudolf · Mit-M · Consiglio nazionale · Basilea-Campagna · Gruppo radicale liberale
Kollege Spuhler hat verschiedene gute Ansätze zur indirekten Standortförderung vorgebracht, aber diese Ansätze sind in anderen Erlassen zu realisieren. Die vom Bundesrat und von der Kommission angeführten Begründungen für das Eintreten hat er, aber auch Kollegin Genner in keinem Punkt widerlegt. Die Kantone sind auf eine Zusammenarbeit mit der Standortförderung Schweiz angewiesen, und ich kann Ihnen als Mitglied der Wirtschaftsförderungskommission der beiden Basel bestätigen, dass diese Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden auch ausgezeichnet funktioniert.
Eigentlich bin ich erstaunt, dass Kollege Spuhler seinen Minderheitsantrag auf Nichteintreten aufrechterhalten hat, nachdem in der Schlussabstimmung in der Kommission - darauf möchte ich noch einmal hinweisen - die Vorlage äusserst komfortabel, nämlich mit 15 zu nur 1 Stimmen bei 5 Enthaltungen, verabschiedet worden ist.
Ich bitte Sie deshalb, auf die Vorlage einzutreten.
Meyer Thérèse · P-F · Consiglio nazionale · Friburgo · Gruppo popolare-democratico
Abstimmung - Vote
Für Eintreten .... 96 Stimmen
Dagegen .... 64 Stimmen
1. Bundesgesetz zur Förderung der Information über den Unternehmensstandort Schweiz
1. Loi fédérale concernant la promotion des conditions d'implantation des entreprises en Suisse
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Art. 1
Antrag der Mehrheit
Der Bund fördert die Ansiedlung ....
Antrag der Minderheit I
(Gysin Remo, Berberat, Fässler, Fehr Hans-Jürg, Kiener Nellen, Leutenegger Oberholzer, Recordon, Rennwald)
Der Bund fördert die nachhaltige Ansiedlung ....
Antrag der Minderheit II
(Rennwald, Berberat, Fässler, Fehr Hans-Jürg, Gysin Remo, Kiener Nellen, Leutenegger Oberholzer, Recordon)
Der Bund fördert die Ansiedlung ausländischer Unternehmen und die Schaffung qualitativ guter Arbeitsplätze in der Schweiz. Auf der Basis ....
Art. 1
Proposition de la majorité
La Confédération encourage l'implantation d'entreprises ....
Proposition de la minorité I
(Gysin Remo, Berberat, Fässler, Fehr Hans-Jürg, Kiener Nellen, Leutenegger Oberholzer, Recordon, Rennwald)
La Confédération encourage l'implantation durable d'entreprises ....
Proposition de la minorité II
(Rennwald, Berberat, Fässler, Fehr Hans-Jürg, Gysin Remo, Kiener Nellen, Leutenegger Oberholzer, Recordon)
La Confédération encourage l'implantation d'entreprises étrangères et la création d'emplois de qualité en Suisse. Elle peut ....
Gysin Remo · Mit-M · Consiglio nazionale · Basilea-Città · Gruppo socialista
Bei Artikel 1 geht es um folgenden Satz: "Der Bund fördert die Ansiedlung ausländischer Unternehmen in der Schweiz." Wir möchten nun als Minderheit ein einziges Wort beifügen: Der Bund fördert die "nachhaltige" Ansiedlung ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Wir haben gedacht, das sei eine Selbstverständlichkeit. Wir haben ja von der Bevölkerung via den Zweckartikel der Verfassung den Auftrag, der Nachhaltigkeit Achtung zu verschaffen. Das heisst eigentlich nichts anderes, als dass wir das von der abstrakten Ebene der Verfassung auf die Ebene der Gesetze herunterbrechen. In jedes Gesetz gehört die Nachhaltigkeit verankert; das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Was ist mit diesem Antrag für eine nachhaltige Ansiedlung gemeint? Er bedeutet, dass die Ansiedlung gewisse Anforderungen erfüllen soll. Wir wollen schliesslich Arbeitsplätze und Einkommen generieren. Hiermit erhält die Ansiedlung neuer Firmen auch eine soziale Dimension. Die Ansiedlungen sollen aber auch dauerhaft sein. Wir wollen nicht Firmen, die nach zwei Jahren wieder einpacken, wenn die Steuervergünstigung zurückgeht. Wir wollen dauerhafte Ansiedlungen, d. h., es kommt eine zeitliche Dimension hinein. Die finanzielle Dimension lässt sich im Kosten-Nutzen-Verhältnis berechnen. Schliesslich heisst nachhaltig auch ökologisch. Wir wollen keine Ansiedlungen ausserhalb der dafür vorgesehenen Zonen - Galmiz lässt grüssen. Diese verschiedenen Dimensionen lassen sich in einem Begriff zusammenfassen: "nachhaltige Ansiedlungen".
Ich bitte Sie, das zu unterstützen und dem Antrag der Minderheit I zuzustimmen.
Ich gestatte mir noch festzuhalten, dass wir hier nicht in einem Gegensatz zur Minderheit II stehen. Ich bitte darum, dass über jeden Minderheitsantrag für sich abgestimmt wird.
Rennwald Jean-Claude · Mit-M · Consiglio nazionale · Giura · Gruppo socialista
A mes yeux, l'implantation d'entreprises dans ce pays est une chose, et la création d'emplois en est une autre. A ce propos, il m'importe surtout de savoir quel type d'emplois nous voulons favoriser et créer dans ce pays.
Au nom de la minorité II, je vous propose d'inscrire dans le texte du projet la notion d'"emplois de qualité". Je n'ai pas voulu définir ce terme avec précision, mais je pars de l'idée qu'un emploi de qualité répond pour le moins aux critères suivants - et bien sûr, la liste n'est pas exhaustive.
Tout d'abord, c'est un salaire décent, ce qui est aussi difficile à définir. Mais j'ajouterai ceci, juste pour vous situer le problème: on m'a rapporté récemment que, dans l'industrie au Tessin par exemple, il y avait encore des emplois à moins de 2000 francs par mois.
Ensuite, un emploi de qualité, c'est aussi pour moi un emploi qui offre de bonnes conditions de travail; c'est un emploi qui offre la possibilité de bénéficier d'un perfectionnement permanent et d'une formation continue. Ce sont aussi des outils de travail respectueux de l'environnement.
Enfin, je crois que, pour qu'on ait véritablement des emplois de qualité, il faut que l'entreprise qui les offre soit soumise à une convention collective de travail ou du moins respecte les principes de la convention collective de travail de la branche dans laquelle elle est active.
Je crois que ce point-ci est important à souligner, parce que tout à l'heure, plusieurs orateurs ont souligné que certaines entreprises venaient un moment en Suisse, bénéficiaient d'aides et ensuite repartaient. Mais je crois aussi que certaines entreprises étrangères - et ce n'est pas de la xénophobie -, en particulier certaines entreprises américaines qui viennent s'installer chez nous "n'en ont que fiche" du partenariat social, et ça, je crois que ça ne va pas!
J'ajoute aussi par analogie que la notion d'abus n'a pas non plus été définie avec précision dans la loi sur les travailleurs détachés et que finalement, ma proposition de minorité s'inscrit dans une démarche identique. Je crois qu'on ne peut pas entrer dans tous les détails si on veut définir cet emploi "de qualité".
J'aimerais encore souligner que cette proposition, à mon avis, va absolument dans le sens de la votation fédérale de dimanche dernier puisque le peuple, dans sa majorité, a non seulement accepté l'extension de la libre circulation des personnes aux dix nouveaux pays membres de l'Union européenne, mais a aussi adopté un certain nombre de mesures d'accompagnement qui, en définitive, visent aussi à maintenir et à créer des emplois de qualité dans ce pays.
Pour terminer, j'ajoute une remarque technique - Monsieur Remo Gysin l'a déjà formulée: la proposition de la minorité II n'est absolument pas contradictoire avec celle de la minorité I; au contraire, ces deux propositions se complètent.
Par conséquent, je considère qu'il faudrait procéder à deux votes séparés.
Meier-Schatz Lucrezia · Mit-F · Consiglio nazionale · San Gallo · Gruppo popolare-democratico
Die Minderheiten I und II wollen zwei Begriffe einführen, die viel Interpretationsspielraum beinhalten. Die Minderheit I übernimmt den Begriff der Nachhaltigkeit, und die Minderheit II fordert die Schaffung von qualitativ guten Arbeitsplätzen.
Es versteht sich von selbst, dass es das Ziel jeder Ansiedlung sein sollte, diese Vorgaben zu erfüllen. Dennoch ist in diesem Bereich die Definition der Nachhaltigkeit eine schwierige. Herr Gysin, Sie haben uns einige Beispiele gegeben, was Sie unter Nachhaltigkeit verstehen mögen, aber Sie haben damit gleichwohl auch kundgetan, dass der Begriff Nachhaltigkeit sehr schwer zu definieren ist und dementsprechend auch nicht zwingend in ein Gesetz hineingeschrieben werden kann. Er müsste in die Zielsetzung, wie wir sie haben wollen, integriert werden. Ich gehe mit Ihnen hingegen ohne weiteres einig: Wir müssen vermeiden, dass ausländische Unternehmen angelockt werden, indem man ihnen mit einer gezielten Steuerpolitik, sprich z. B. Steuererleichterung während einiger Jahre, entgegenkommt, und dass sie, nachdem sie diese Privilegien nicht mehr haben, das Land wieder verlassen. Das war in der Vergangenheit in gewissen Regionen der Fall; es wurde bereits in der Eintretensdebatte angetönt. Das können wir aber nicht verhindern, wenn wir nun auf Gesetzesstufe den Begriff der Nachhaltigkeit einführen. Ich weiss, Sie haben ihn etwas breiter gefasst. Vielmehr sollten sich die Kantone über den Sinn und Zweck dieses Steuerwettbewerbs und der anderen Kriterien einmal Gedanken machen. Wir lehnen daher auch aus Praktikabilitätsgründen den Begriff der Nachhaltigkeit und somit die Minderheit I ab.
Die Minderheit II will, dass qualitativ gute Arbeitsplätze entstehen. Das wollen auch wir, aber wir sind nach wie vor der Meinung, dass auch dieser Begriff nicht in diese Gesetzgebung hineingehört. Wer sich in der Schweiz mit seiner Firma niederlässt, tut dies gerade, weil er gutausgebildete Menschen anstellen kann und auf deren Qualitäten angewiesen ist. Wir sind in der Tat ein Land mit gutausgebildeten Personen. Das ist unser Trumpf; die Arbeitskräfte sind in der Regel auch wesentlich teurer als im Ausland. Dennoch bleibt unser Land für ausländische Firmen attraktiv. Sie schaffen hier ihre Headquarters oder Niederlassungen, im Wissen, dass sie den Ansprüchen ihrer zukünftigen Mitarbeiter gerecht werden müssen. Eine Präzisierung im Gesetz ist unseres Erachtens unnötig und führt nur zu zusätzlichen administrativen Überprüfungen.
Monsieur Rennwald, vous avez dit que vous ne souhaitiez pas, en fait, définir ce que vous appeliez "conditions-cadres" ou "bonne formation". Vous avez, par la suite, évoqué les salaires décents, simplement pour donner un exemple. En même temps, vous avez signalé que vous attendiez que les entreprises étrangères aient une politique salariale correcte et décente. Nous aussi nous attendons cela. Mais je vous signale que c'est surtout une obligation des partenaires sociaux de veiller à ce que les conditions de travail soient correctes. Par ailleurs, vous avez évoqué le vote de dimanche dernier en signalant qu'il y avait les mesures d'accompagnement, mesures d'accompagnement que nous avons soutenues. Nous voyons clairement qu'il n'y a pas d'obligation, ces mesures d'accompagnement étant à l'heure actuelle en vigueur, de repréciser une demande que nous avons acceptée.
C'est la raison pour laquelle nous rejetons la proposition de la minorité II (Rennwald), parce que nous estimons que les mesures telles qu'elles sont formulées sont suffisantes et n'ont pas besoin d'être précisées.
Wir werden also beide Minderheitsanträge, auch wenn separat über sie abgestimmt wird, ablehnen.
Meyer Thérèse · P-F · Consiglio nazionale · Friburgo · Gruppo popolare-democratico
Le groupe UDC communique qu'il soutient la proposition de la majorité.
Schneider Johann N. · Mit-M · Consiglio nazionale · Berna · Gruppo radicale liberale
Die FDP-Fraktion unterstützt die Mehrheit und lehnt die beiden Minderheitsanträge ab. Wir haben eine Vorlage vor uns, mit der wir den Unternehmensstandort Schweiz fördern wollen. Diesen Willen kann man der Botschaft klar entnehmen. Wäre er nicht vorhanden, könnte man sich die Vorlage schenken. Dementsprechend soll dieser Wille auch mit einer direkten Formulierung kundgetan werden. Die Kommission hat zu Recht die Kann-Formulierung des Bundesrates abgeändert; die FDP-Fraktion unterstützt dies.
Hingegen lehnen wir jede weitere Ergänzung oder Abänderung dieses Artikels ab. Wir haben beim Eintreten gehört, dass es Sache der Kantone ist, Unternehmensansiedlungen vorzunehmen. Es handelt sich hier aber um das Informationsförderungsgesetz des Bundes und nicht um die Wirtschaftsförderungsgesetze der Kantone. Also gehören Begriffe wie Nachhaltigkeit, Qualität von Arbeitsplätzen und Ähnliches wenn schon in die kantonalen Wirtschaftsförderungsgesetze. Dort wird nämlich entschieden, welche Unternehmen man in Tat und Wahrheit ansiedeln will und welche allenfalls nicht. In den Kantonen wird geprüft, ob eine neue Firma genehm ist oder nicht. Bleiben wir also als Bundesparlamentarier bei unseren Leisten.
Ich bitte Sie namens der FDP-Fraktion, der schlanken und klaren Kommissionslösung und damit der Mehrheit zuzustimmen.
Deiss Joseph · BR-M · Consiglio federale · Friburgo
Je vous invite à suivre la majorité de la commission, pour la simple raison que les deux qualificatifs que souhaitent ajouter les minorités, que ce soit la question de la durabilité - minorité I (Gysin Remo) - ou encore la notion de la qualité des places de travail - minorité II (Rennwald) - sont des concepts très vagues et qu'il n'est pas utile d'intégrer au niveau de la loi; d'autant plus que la promotion que fait la Confédération est une promotion d'ordre général, qui se fait à un stade où il n'est pas possible de savoir quelle sera effectivement la qualité ou la nature de l'implantation.
Ceci dit, il va de soi que nous souhaitons des entreprises avec une grande durabilité et que nous voulons des emplois de qualité. Mais je crois que ces questions-là doivent être - comme vient de le dire Monsieur Schneider - discutées au niveau de l'implantation définitive, lorsque des autorisations doivent être données.
Par conséquent, je vous invite à suivre la majorité de la commission.
Gysin Hans Rudolf · Mit-M · Consiglio nazionale · Basilea-Campagna · Gruppo radicale liberale
Die Kommissionsmehrheit ist hier dem Bundesrat gefolgt, mit Ausnahme dessen, dass die Kann-Bestimmung durch eine imperative Bestimmung ersetzt worden ist. Die Kommissionsmehrheit begründet ihre Haltung damit, dass der Bund eben nur die Information über den Unternehmensstandort Schweiz im Ausland fördert und die Ansiedlung von Unternehmen - und damit auch der an und für sich gute Grundsatz der Schaffung qualitativ guter Arbeitsplätze - eben doch Aufgabe der Kantone ist.
Zudem ist die Mehrheit der Kommission gleich wie die Fraktionssprecherin Meier-Schatz und der Fraktionssprecher Schneider der Auffassung, dass die Verankerung der Minderheitsanträge I und II auf Gesetzesstufe nicht angebracht ist; sie sind nicht stufengerecht. Im Übrigen, Kollege Gysin Remo, ist in der Bundesverfassung, Artikel 2 Absatz 2, der Grundsatz der Nachhaltigkeit deutlich aufgeführt, und wir sollten das nicht in jedem Gesetz wiederholen.
Ich bitte Sie deshalb, die beiden Minderheitsanträge, die zwar gut gemeint sind, aber nicht in dieses Gesetz gehören, abzulehnen.
Meyer Thérèse · P-F · Consiglio nazionale · Friburgo · Gruppo popolare-democratico
Erste Abstimmung - Premier vote
Für den Antrag der Mehrheit .... 93 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit I .... 61 Stimmen
Zweite Abstimmung - Deuxième vote
Für den Antrag der Mehrheit .... 93 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit II .... 61 Stimmen
Art. 2
Antrag der Mehrheit
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Antrag der Minderheit
(Gysin Remo, Berberat, Fässler, Fehr Hans-Jürg, Genner, Leutenegger Oberholzer, Recordon, Rennwald)
Abs. 1
....
a1. Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für die Bewerbung und Ansiedlung von Firmen mit strategischer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz;
....
Art. 2
Proposition de la majorité
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Proposition de la minorité
(Gysin Remo, Berberat, Fässler, Fehr Hans-Jürg, Genner, Leutenegger Oberholzer, Recordon, Rennwald)
Al. 1
....
a1. développement d'un plan global destiné à attirer et à implanter sur le territoire suisse des entreprises d'importance stratégique pour le développement économique du pays;
....
Gysin Remo · Mit-M · Consiglio nazionale · Basilea-Città · Gruppo socialista
Ich darf Sie bitten, auf Seite 2 der Fahne nachzulesen, was der Bundesrat vorschlägt. Das ist der Kernartikel mit den Aufgaben, die angesprochen sind. Da wird als Kern das Erstellen von Publikationen, das Erteilen von Auskünften usw. vorgeschlagen. Das sind doch Selbstverständlichkeiten, die nicht gesetzeswürdig sind!
Die Minderheit will dagegen konkrete Aufgaben konzeptioneller Art einbringen. Das Marketingkonzept ist im Zweckartikel - Artikel 1 - bereits angesprochen. Dieser Gedanke wird hier aufgenommen, das ist nicht meine Erfindung. Wir wollen also die "Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für die Bewerbung und Ansiedlung von Firmen mit strategischer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz". Das entspricht ziemlich wörtlich dem, was wir der Botschaft entnehmen, auch als Empfehlung der OECD. Das scheint mir inhaltlich nicht umstritten zu sein; deshalb kann ich mir auch nicht erklären, warum man das nicht im Gesetz drinhaben will. Das ist das, worauf es ankommt! Sie können doch nicht mit einzelnen Elementen arbeiten wie z. B. Informationen, das Ansprechen von Clustern in den Märkten, die Beratung von potenziellen Investoren usw., ohne das gebündelt im Hinblick auf konkrete Ziele zu betrachten. Das ist das, was ich unter einem Konzept verstehe. Eine Konzeptarbeit ist die Basis für alle weiteren Aufgaben, die hier aufgelistet sind. Das gehört zum betriebswirtschaftlichen Einmaleins, das man hier aber nicht verfolgen will.
Wir schlagen also nichts anderes vor als das, was die OECD empfiehlt. Sie empfiehlt, dass die Strategieentwicklung, die Marktbeobachtung, die Koordination mit den Kantonen, die Wirkungsmessung und die Bestandespflege zu fördern sind. Das kann man nicht einfach isoliert machen, dazu braucht es - ich wiederhole es - ein Konzept. Ich bitte Sie, dies hier als Grundaufgabe zu verankern.
Das ist kein Diktat gegenüber den Kantonen. Wir gehen davon aus, dass selbstverständlich auch ein solches Konzept in Zusammenarbeit mit den Kantonen entsteht. Es muss hier ein Konsens gefunden werden. Aber wir können nicht eine Bundesstelle einsetzen, ihr ungefähr 9 Millionen Franken geben und ihr sagen: Informiert mal ein bisschen, beratet ein bisschen!
Eine solche Stelle muss von einem Gesamtkonzept ausgehen; das ist es, was wir verlangen, und deshalb bitte ich Sie, dem Antrag der Minderheit zuzustimmen.
Meier-Schatz Lucrezia · Mit-F · Consiglio nazionale · San Gallo · Gruppo popolare-democratico
Die Minderheit will, dass der Bund ein Gesamtkonzept für die Bewerbung und die Ansiedlung von Firmen erstellt. Die Minderheit bezieht sich dabei sowohl auf die Botschaft - es stimmt, in der Botschaft wurde dies präzisiert - als auch auf den OECD-Bericht.
Die Erarbeitung eines solchen Konzeptes hätte aber zur Folge, dass alle doch sehr unterschiedlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten der 26 Kantone darin einfliessen müssten. Das kann nicht Aufgabe des Bundes sein, auch nicht im Sinne der Subsidiarität. Der Bund soll zur Bekanntmachung der Rahmenbedingungen, die in unserem Land angetroffen werden, beitragen. Es muss aber Aufgabe der Kantone sein, die natürlich miteinander ebenfalls im Wettbewerb um den besten Standort stehen, ihr Know-how einzubringen, auf ihre spezifischen Gegebenheiten hinzuweisen, um ihre Standorte vermarkten zu können. Um dies zu tun und auch um die Clusterbildung voranzutreiben, sollen sie auf präzise Weise ihre eigenen Konzepte ausarbeiten. Wenn der Bund diese Ausarbeitung übernehmen müsste, dann müsste er dies in Koordination mit allen 26 Kantonen machen und alle zusätzlichen Argumente in Betracht ziehen. Dafür gibt es andere Instrumente. Ich erinnere nur an die zukünftigen regionalpolitischen Massnahmen, die sehr wohl vom Bund getroffen werden.
Es kann unseres Erachtens nicht die Aufgabe des Bundes sein, dieses Unterstützungsinstrument zur Verfügung zu stellen und entsprechende Gelder für konzeptionelle Arbeiten zu investieren. Es muss vielmehr um Information gehen.
Deshalb werden wir die Mehrheit unterstützen und den Antrag der Minderheit ablehnen.
Egerszegi-Obrist Christine · 2VP-F · Consiglio nazionale · Argovia · Gruppo radicale liberale
Die FDP- und die SVP-Fraktion teilen mit, dass sie den Antrag der Mehrheit unterstützen.
Deiss Joseph · BR-M · Consiglio federale · Friburgo
Je vous invite à suivre la majorité de la commission pour des arguments qui sont maintenant connus. Tout d'abord, nous sommes dans un domaine de compétences cantonales. Je pense qu'il serait très difficile d'élaborer un plan national puisque, très vite, la Confédération s'exposerait aux critiques des cantons qui estimeraient être plus ou moins correctement traités dans un tel plan. Puis, deuxième raison plus fondamentale, je crois que ce que nous devons faire, ce n'est pas un plan qui s'applique à l'intérieur du pays, mais plutôt, compte tenu des moyens limités, exercer une activité de promotion à l'extérieur sur la base des plans que les cantons élaborent pour leur développement.
Par conséquent, je pense qu'il n'est pas utile d'ajouter un tel élément, d'autant plus que les moyens disponibles sont extrêmement limités.
de Buman Dominique · Mit-M · Consiglio nazionale · Friburgo · Gruppo popolare-democratico
Au nom de la commission, je vous demande d'adopter la proposition de la majorité à l'article 2 pour les raisons suivantes.
Premièrement, la proposition de la minorité Gysin Remo présente un mélange rédactionnel entre les mesures et les objectifs. Or, le système de la loi est très clair. A l'article 1, vous avez le but et à l'article 2, les mesures. Même si les réflexions qui sont faites par Monsieur Gysin et qui sont inspirées par le rapport de l'OCDE sont pertinentes, la proposition de la minorité contient un mélange des genres qui, du point de vue de la systématique, ne peut pas être intégré à l'article 2.
Deuxièmement, les entreprises qui cherchent à s'implanter le font de manière individuelle. Il est donc pratiquement impossible d'avoir un véritable plan global qui pourrait attirer de manière tout à fait cohérente et homogène l'ensemble des entreprises en Suisse. On est déjà content quand des entreprises s'installent. Il est bien clair que tous les offices de promotion économique des différents cantons sont heureux quand ce sont des entreprises créatrices d'emplois et de plus-values qui s'installent, et non pas simplement des entreprises de maintenance. Il y a donc un mouvement de venue vers la Suisse qui rend la proposition de la minorité quasiment inapplicable.
Troisièmement, faut-il encore le rappeler, dans l'ensemble de ce projet de loi, il y a d'abord une compétence cantonale qui doit être respectée. Même s'il y a une concertation et une coordination qui est souhaitable, et cela a été dit par tous les orateurs, entre les différents cantons et la Confédération, on ne peut pas purement et simplement chapeauter les cantons avec un plan fédéral.
Ce sont les trois motifs pour lesquels je vous demande, au nom de la commission, d'adopter la proposition de la majorité.
Egerszegi-Obrist Christine · 2VP-F · Consiglio nazionale · Argovia · Gruppo radicale liberale
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit .... 85 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit .... 62 Stimmen
Präsidentin (Egerszegi-Obrist Christine, zweite Vizepräsidentin): Wir fahren weiter bei Artikel 5. Falls Sie in Absatz 3 dem Beschluss des Ständerates zustimmen, müssen wir über einen Eventualantrag der Kommission zu Artikel 3 Absatz 6 befinden.
Art. 5
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
de Buman Dominique · Mit-M · Consiglio nazionale · Friburgo · Gruppo popolare-democratico
Je m'exprime très brièvement puisqu'il s'agit d'une pure question de logique et de technique législative. Vous constatez que le Conseil des Etats propose de réduire la durée de validité de la loi à six ans au lieu de dix. Les membres de la commission sont de l'avis que la durée d'application de tous ces instruments de promotion économique doit être raccourcie de manière à avoir une politique globale à moyen et à long terme.
Par conséquent, la durée qui figure à l'article 5 alinéa 3 doit avoir comme corollaire que l'évaluation intermédiaire doit se faire non pas tous les quatre ans comme à l'article 3 alinéa 6 du projet du Conseil fédéral, mais tous les trois ans. Il faut donc d'abord se rallier à la décision du Conseil des Etats de réduire la durée de validité de la loi et ensuite fixer l'évaluation au milieu de la période, soit tous les trois ans. C'est la raison pour laquelle on doit d'abord se prononcer sur l'article 5 alinéa 3 et puis sur l'article 3 alinéa 6.
La commission s'est prononcée dans ce sens par 10 voix contre 3 et 5 abstentions.
Je vous demande donc de voter l'article 5 alinéa 3 tel qu'il vous est proposé dans la version du Conseil des Etats, puis d'adopter la proposition subsidiaire relative à l'article 3 alinéa 6.
Egerszegi-Obrist Christine · 2VP-F · Consiglio nazionale · Argovia · Gruppo radicale liberale
Angenommen - Adopté
Art. 3
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Eventualantrag der Kommission
(falls der Beschluss des Ständerates zu Art. 5 Abs. 3 angenommen wird)
Abs. 6
Das Seco führt alle drei Jahre ....
Art. 3
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Proposition subsidiaire de la commission
(au cas où la décision du Conseil des Etats à l'art. 5 al. 3 serait acceptée)
Al. 6
Il mène tous les trois ans ....
Abs. 6 - Al. 6
Angenommen gemäss Eventualantrag der Kommission
Adopté selon la proposition subsidiaire de la commission
Übrige Bestimmungen angenommen
Les autres dispositions sont adoptées
Art. 4
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Rennwald Jean-Claude · Mit-M · Consiglio nazionale · Giura · Gruppo socialista
J'aimerais faire une déclaration au nom du groupe socialiste.
Notre groupe a formulé dans ce débat une série de propositions constructives qui tenaient en particulier à la durabilité des entreprises et à la qualité des emplois. La majorité des membres de ce conseil n'a rien voulu entendre et a manifesté un blocage total à l'égard de nos propositions. Le conseil, dans sa majorité, a en quelque sorte découpé la réalité sociologique en tranches de salami comme s'il y avait d'un côté l'économie et de l'autre le social, alors que, pour nous, ces notions forment un tout et sont indissociables.
S'agissant aussi bien de la durabilité que des emplois de qualité, plusieurs orateurs, et aussi Monsieur le conseiller fédéral Deiss, ont dit qu'il était superfétatoire d'inscrire ces notions dans le texte du projet, car ils souscrivent à ces idées. Mais, justement, puisque ces orateurs sont d'accord, il n'y a aucune raison de ne pas formuler ces précisions. Pour ma part, je préfère m'en référer à Sacha Guitry qui a dit un jour: "Cela va sans dire, mais cela va mieux lorsque cela est dit."
Dans ces conditions, la grande majorité des membres de notre groupe va s'abstenir au vote sur l'ensemble.
Gysin Remo · Mit-M · Consiglio nazionale · Basilea-Città · Gruppo socialista
Ich gebe eine persönliche Erklärung ab, keine Erklärung im Namen der Fraktion.
Ich habe mich für die Stärkung der Standortförderung eingesetzt, und ich werde das auch weiterhin machen. Ich werde auch dem Betrag zustimmen, damit das fortgesetzt aktiv verfolgt werden kann. Ich wollte dem Bund Mittel geben, um seine Führungsfähigkeiten in der Praxis in Zusammenarbeit mit den Kantonen zu stärken. Ich habe die Verfassung genommen und Ihnen das Wort "nachhaltig" vorgeschlagen. Sie haben das abgelehnt. Sie haben den Kern der Aufgabe, nämlich ein Konzept zu machen, nicht gewollt. Dafür haben wir jetzt Platitüden im Gesetz wie z. B., dass man informieren muss.
Zusammengefasst mein Standpunkt: Dieses Gesetz ist unnütz, ich persönlich werde es ablehnen, ich werde mich nicht der Stimme enthalten. Ich bitte alle, die den Gedanken der Nachhaltigkeit in sich tragen, der hier abgelehnt wird, eine neue Chance zu bauen, indem wir dieses Gesetz ablehnen und ein neues schaffen. Damit die Arbeit kontinuierlich weitergehen kann, werden wir trotzdem gleichzeitig den Betrag sprechen.
Votazione
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes .... 54 Stimmen
Dagegen .... 64 Stimmen
Egerszegi-Obrist Christine · 2VP-F · Consiglio nazionale · Argovia · Gruppo radicale liberale
Sie haben die Vorlage 1 in der Gesamtabstimmung abgelehnt. Damit erübrigt sich die Beratung der Vorlage 2.