Sicherheit der Stauanlagen. Richtlinie zum Nachweis der Erdbebensicherheit: Anwendungsbeispiele an Sperren mit kleiner Stauhöhe
Sicherheit der Stauanlagen
Richtlinie zum Nachweis der Erdbebensicherheit : Anwendungsbeispiele an Sperren mit kleiner Stauhöhe
Berichte des BWG, Serie Wasser - Rapports de l’OFEG, série Eaux - Rapporti dell’UFAG, Serie Acque
März 2003
Bundesamt für Wasser und Geologie Sektion Talsperren
VORWORT
Am 1. Januar 1999 trat die Verordnung über die Sicherheit der Stauanlagen vom 7. Dezember 1998 in Kraft (Stauanlagenverordnung, StAV). Artikel 26 der StAV lautet: "Das Bundesamt kann Richtlinien zur Anwendung dieser Verordnung erlassen. Es zieht dabei Vertreter der kantonalen Aufsichtsbehörden, der Wissenschaft, der Fachorganisationen und der Wirtschaft bei". Gestützt auf diesen Artikel hat das Bundesamt für Wasser und Geologie als Aufsichtsbehörden die Vorbereitung von Richtlinien veranlasst. Ein wichtiger Kapitel betrifft den Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen. Dieses Dokument stellt entsprechende Anwendungen an Sperren mit kleiner Stauhöhe vor. 4 Beispiele werden dabei behandelt:
Homogener Damm (« Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III ») Damm mit zentralem Kern ( « Staudamm mit zentralem Dichtungskern ») Damm mit Oberflächendichtung (« Staudamm mit bergseitiger Abdichtung ») Gewichtsmauer (« Gewichtsmauer »)
Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen
Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III
Talsperren Barrages Sbarramenti Dams
Bundesamt für Wasser und Geologie
2501 Biel
BWG Richtlinie: Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen
Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III
Version 30. November 2001
1 Einleitung
Gestützt auf die am 1. Januar 1999 in Kraft getretene Stauanlagenverordnung (StAV) hat das Bundesamt für Wasser und Geologie die Vorbereitung von Richtlinien veranlasst.
In den Jahren 1999 und 2000 entstand in einer Arbeitsgruppe die Richtlinie für den Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen (Entwurf vom 20.11.2000). Als Vorgehenshilfe soll in diesem Bericht ein Beispiel für den Erdbebennachweis von Dämmen der Klasse III gemäss dieser Richtlinie ausgearbeitet werden.
Die Vorgehensweise wird in den Abschnitten 2 und 3 anhand eines existierenden homogenen Dammes erläutert. Varianten zu diesem Vorgehen werden im Abschnitt 4 behandelt, insbesondere:
Analyse des erdbebeninduzierten Porenwasserdruckanstiegs
Nachweis der Gleitverschiebungen
Damm mit Kerndichtung
Damm mit Oberflächendichtung
Abzweigungen zu Varianten bzw. Erläuterungen sind im Text angegeben.
Nachfolgend sind zur besseren Verständigung im linken Teil die Abschnitte der Basisdokumentation (RL) aufgeführt, im rechten Teil die entsprechenden Arbeitsschritte.
Zwischenresultate sind im Text kursiv dargestellt.
2 Beschreibung der Anlage, vorhandene Unterlagen (Hauptvariante)
Die untersuchte Stauanlage ist ein homogener Damm mit einer Stauhöhe von 13m und einem Stauvolumen von 90'000 m3. Er befindet sich in der Nähe von Zürich, seine Koordinaten (Schweizer Koordinaten) lauten: 720.000 / 227.000. (Erläuterung zur Klassierung: Abschnitt 4.1.)
Die vorhandenen Unterlagen der Stauanlage umfassen: § Geometrie und Beschaffenheit des Dammkörpers: Beilagen 1 und 4 § Geologische Übersicht: Beilage 2 § Eigenschaften der Fundation: Beilage 3
Die Überprüfung der vorhandenen Unterlagen auf deren Richtigkeit wurden im Rahmen einer Begehung durchgeführt (vgl. Beilage 5).
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3 Erdbebennachweis gemäss Richtlinie (Hauptvariante)
RL Teil A/B: Klassierung und Nachweisbeben
RL A3., Tab.1/Abb.1 Klassierung der Anlage: Stauraum: 90'000 m 3 Stauhöhe 13m ⇒ Klasse III
RL B1. Aktive Verwerfung: Gemäss geologischem Bericht keine aktive Verwerfung bekannt. (Erläuterung zu aktiven Verwerfungen: Abschnitt 4.2.) ⇒ keine besonderen Sicherheitsstudien nötig
Eintretenswahrscheinlichkeit: Klasse III ⇒ mittlere Wiederkehrperiode 1'000 Jahre
Spitzenbeschleunigung: Mit Wiederkehrperiode 1'000 Jahre: RL Anhang B1, Abbildung 4 massgebend ⇒ Gemäss Abbildung 4: massgebende MSK-Intensität für den RL Anhang B1, Abb. 4 Standort des Dammes mit den Koordinaten 720.000 / 227.000:
Umrechnung von IMSK auf ah: RL Anhang B1 log ah = 0.26⋅IMSK + 0.19 (ah in cm/s 2)
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RL Teil C: Erdbebennachweis für Dämme
RL C1. Dammart: ⇒ Homogener Damm (Erläuterung zu den verschiedenen Dammarten: Abschnitt 4.3.)
Unterlagen:
Geometrie und Beschaffenheit des Dammkörpers: Beilagen 1 und 4
Geologische Übersicht: Beilage 2
Eigenschaften der Fundation: Beilage 3
Unterlagen der Begehung: Checkliste gemäss Beilage 5
Erdbebeneinwirkung: Gemäss RL Teil B.
RL C1., Abs. 1.5 Lastfälle: (Erläuterung zu den verschiedenen Lastfällen: Abschnitt 4.4.) § Lastfall 1: maximaler Betriebsstau
Max. Wasserspiegel: 501 m.ü.M.
Eigengewicht
Sickerlinie
Erdbebenbelastung gemäss RL Teil B
Eventuelle Porenwasserüberdrücke
§ Lastfall 2: leerer See - Die Restwassermenge ist gering (vgl. Checkliste Beilage 5), es besteht keine Gefahr des Auslaufens bei Böschungsversagen ⇒ ein Nachweis erübrigt sich
§ Lastfall 3: Schnelle Absenkung
Min. Wasserspiegel: 491 m.ü.M.
Eigengewicht
Sickerlinie
Erdbebenbelastung gemäss RL Teil B
Eventuelle Porenwasserüberdrücke
RL C2.3 Materialeigenschaften: (Zonen •-ƒ gemäss Beilage 1, Eigenschaften der Fundation gemäss Beilage 3, Eigenschaften der Baumaterialien gemäss Beilage 4) • Untergrund Klassifikation: SC-CL Wassergehalt ca. 10% Porosität n=25% Sättigung Sr=68% Restscherfestigkeit ϕ'r=28° SPT-Wert: ca. 40
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‚ Dammbaumaterial Klassifikation: GC-CL Wassergehalt ca. 6%; Sättigung Sr=92% Restscherfestigkeit ϕ'r=32°
ƒ Drainageteppich Klassifikation: SP Scherfestigkeit ϕ'=33°
RL C2.4 Modellbildung: Aufbau des homogenen Dammes inkl. Sickerlinie gemäss Beilage 1
RL C2.5 Ablaufschema für den Erdbebennachweis:
1 Erhebung der geologischen / geotechnischen Verhältnisse
⇒ Gemäss Beilagen 1 bis 4
2 Beurteilung des potentiellen erdbebeninduzierten Porenwasser-
RL C2.5.2, Anhang C-5. druckanstiegs Kriterium 1: Korngrössenverteilungskurve liegt innerhalb Bereiche im Anhang C4, und Steilheit Cu < 2. ⇒ Gemäss Beilage 6: KGV liegt ausserhalb krit. Bereich, Steilheit Cu ist gleich 150, viel grösser als 2. ⇒ Analyse nach RL C, Abs. 2.5.5. ist nicht erforderlich (Vorgehen, falls Analyse erforderlich: Abschnitt 4.5.)
3. vereinfachte Stabilitätsanalysen
§ Horizontale Ersatzbeschleunigung für den Nachweis:
§ Gemäss RL C2.5.3 wird für Dämme der Klasse III keine vertikale Erdbebenersatzkraft berücksichtigt.
§ Einfache Stabilitätsberechnung gemäss Beilagen 8 und 9 (Stabilitätsberechnungen Wasserseite) mit Berücksichtigung der horizontalen Beschleunigung von 14%g:
RL Anhang C-11. Lastfall 1: ⇒ F = 1.15 Lastfall 3: ⇒ F = 1.10
§ Stabilitäts-Kriterium: F>1.0; das Kriterium wird somit sowohl für Lastfall 1 als auch für Lastfall 3 erfüllt.
§ Weitere Stabilitätsberechnungen an der Luftseite haben gezeigt, dass die Wasserseite kritischer ist als die Luftseite. Die obigen Beurteilungsfaktoren sind deshalb massgebend.
§ Uferbereich: Gemäss der Begehung (vgl. Beilage 5) sind keine Probleme im Uferbereich zu erwarten. Auf Stabilitätsnachweise im Uferbereich wird deshalb verzichtet.
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§ Nebenanlagen: - Der Grundablass wurde gemäss statischer Berechnung der Firma XY entworfen (Beton und Stahlschützen von Firma ZV geliefert). Die eingebauten Stahlelemente sind gemäss Spezifikation vom Lieferanten für eine Beschleunigung von 0.15% ausgelegt (wurde vom Lieferanten garantiert). Dies wurde in diesem Nachweis nicht überprüft.
- Die Hochwasserentlastung ist seitlich angebracht mit freiem Überfall, es sind keine Schützen vorhanden. Die Betonkonstruktion wurde gemäss den SIA Normen entworfen und berechnet. Die Erdbebenbelastung ist für die RL C1.1 Hochwasserentlastung kein Problem, da gemäss obigem Nachweis keine Deformationen im Dammkörper auftreten.
Beurteilung: ⇒ Nachweis der Erdbebensicherheit erfüllt
Die Erdbebensicherheit des untersuchten Dammes wurde gemäss der "Richtlinie für den Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen" überprüft. Die Sicherheitskriterien der Richtlinie sind erfüllt.
Zürich, 08/04/03 Bestätigt von
Kurt Muster Dipl. Bau-Ing. ETH Ingenieurbüro X. Meier, Zürich
RL A5. / RL C2.1 Der Sachbearbeiter Kurt Muster (Jg. 1962) ist dipl. Bau-Ing. ETHZ (1986). Er leitet unsere geotechnische Gruppe in der Firma seit 1990 und ist auch für unsere Wasserbauprojekte zuständig.
Eine Auswahl der von Herrn Muster bearbeiteten Grund- und Wasserbauprojekte befindet sich in Beilage 7.
BWG Richtlinie: Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen, Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III Seite 7
4 Varianten und Erläuterungen
4.1 Klassierung
RL A3. Gemäss RL Teil A3 fallen in die Talsperrenklasse III solche Anlagen, welche mindestens eines der folgenden vier Kriterien erfüllen § H maximal 5m § H maximal 10m und gleichzeitig V maximal 500'000m 3 § H maximal 15m und gleichzeitig V kleiner als 100'000m 3 § H kleiner als 25m und gleichzeitig V kleiner als 50'000m 3 Übrige Anlagen werden in die Klassen I oder II eingeteilt. Das Vorgehen beim Erdbebennachweis für Dämme der Klasse I oder II ist in RL C3. bzw. C4. beschrieben und ist nicht Gegenstand dieses Dokumentes.
4.2 Aktive Verwerfungen
RL B1. Gemäss RL B1 ist die Errichtung von neuen Dämmen auf eine bekannte aktive Oberflächenverwerfung nicht zugelassen.
Falls beim Standort von bestehenden Dämmen eine aktive Oberflächenverwerfung bekannt ist, so sind zum Nachweis der Erdbebensicherheit besondere Sicherheitsstudien notwendig. Der Umfang solcher speziellen Studien ist in der RL nicht beschrieben.
4.3 Dammarten
RL C1.1 Es werden homogene Dämme, Dämme mit Dichtungskern und Dämme mit Oberflächendichtung unterschieden. In den Beilagen 11 und 12 sind als Varianten zum homogenen Damm Modelle eines Dammes mit Kerndichtung und eines Dammes mit Oberflächendichtung dargestellt. Zudem sind Besonderheiten im Vergleich zu homogenen Dämmen erwähnt. Das Vorgehen für den Nachweis der Erdbebensicherheit ist grundsätzlich bei allen Dammarten gleich.
4.4 Lastfälle
RL C1.5 Es sind folgende drei Lastfälle zu berücksichtigen: § LF 1: Maximaler Betriebsstau § LF 2: Leerer See § LF 3: Schnelle Absenkung
Lastfall 2 (leerer See) ist im allgemeinen nicht massgebend, sofern die Restwassermengen bei leerem Staubecken gering sind. Für Dämme mit Oberflächendichtung ist zudem Lastfall 3 (schnelle Absenkung) nicht massgebend, da der Stützkörper auch bei vollem See nicht durchströmt wird. Eine schnelle Absenkung (Lastfall 3) unmittelbar nach Erdbebenereignissen soll grundsätzlich vermieden werden. Dies sollte im Betriebsreglement geregelt werden.
BWG Richtlinie: Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen, Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III Seite 8
4.5 Analyse des erdbebeninduzierten Porenwasserdruckanstiegs
RL C2.5.2 Falls die Kornverteilungskurve des untersuchten Materials innerhalb der Bereiche 1 - 3 gemäss RL C-4 liegt (insbesondere innerhalb des Bereichs 2 zwischen 10% und 90%) und deren Steilheit Cu kleiner als 2 ist, so ist gemäss Ablaufschema der Erdbebennachweis nach Punkt 1. wie folgt weiter zu führen:
2 Beurteilung des potentiellen erdbebeninduzierten Porenwasserdruckanstiegs
Kriterium 1: Korngrössenverteilung liegt innerhalb Bereiche ⇒ Korngrössenverteilung liegt innerhalb des kritischen Bereichs, Steilheit Cu = 1.5 (Annahme für dieses Beispiel)
Kriterium 2: lockere Lagerung Für das Beispiel wird angenommen, dass die Lagerung Dr (berechnet gemäss RL Anhang C-5) gleich 0.45 und das Material somit locker gelagert ist. ⇒ Dr = 0.45, lockere Lagerung
Kriterium 3: gesättigtes Material (i.a. unterhalb Grundwasserspiegel) ⇒ Das Material ist gesättigt
⇒ Alle drei Kriterien wurden positiv beantwortet, also ist eine Analyse des erdbebeninduzierten Porenwasserdruckanstiegs erforderlich
RL C2.5.5 3. Analyse des erdbebeninduzierten Porenwasserdruckanstiegs
Das Ziel ist, die maximal mobilisierbare Scherfestigkeit sr in Abhängigkeit der Tiefe zu berechnen. Diese Abhängigkeit wird durch folgende Formel ausgedrückt: sr
Es seien folgende SPT-Versuche in verschiedenen Tiefen beim Dammbaumaterial des bestehenden Dammes durchgeführt worden:
Tiefe z SPT-Wert N60 15m 45 (Untergrund Moräne)
Das Raumgewicht γ' des Dammbaumaterials (unter Auftrieb) ergibt sich bei einem Raumgewicht γ von 23.3kN/m 3 (vgl. Beilage 4) zu
Bei gesättigtem Material wird somit σ’v0 in Abhängigkeit der Tiefe
BWG Richtlinie: Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen, Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III Seite 9
RL Anhang C-6. Berechnung von (N1)60 in Abhängigkeit der Tiefe gemäss N 60 σ'vo
Tiefe z Ν 60 σ’v0 in kg/cm2 (Ν 1)60
Berücksichtigung des Feinanteils: RL Anhang C-6., Tabelle gemäss Kornverteilungskurve des Dammbaumaterials mache die Feinanteil Fraktion mit Korndurchmesser kleiner als 0.06mm 25% aus (konstant mit der Tiefe) ⇒ ∆(N1)60 = 2 gemäss Tabelle Anhang C6.
Tiefe z (Ν 1)60 ∆(Ν 1)60 (Ν 1)60−CS
Somit berechnet sich schliesslich die maximal mobilisierbare Scherfestigkeit s r in Abhängigkeit der Tiefe gemäss sr
Das Tiefenprofil der maximal mobilisierbaren Scherfestigkeit s r sieht demzufolge folgendermassen aus:
Tiefe z σ’v0 in kN/m 2 (Ν 1)60−CS s r in kN/m 2
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z
Das weitere Vorgehen (Stabilitätsanalyse mit Berücksichtigung des RL C2.5.6 erdbebeninduzierten Porenwasserdruckanstiegs, Berechnung der Gleitverschiebungen mit Berücksichtigung des erdbebeninduzierten Porenwasserdruckanstiegs) ist analog den gezeigten Beispielen in den Beilage 8 und 9. Der einzige Unterschied bei der Berücksichtigung des Porenwasserdruckanstiegs besteht darin, dass in jeder Tiefe die angenommene Scherfestigkeit des Materials die mobilisierbare Scherfestigkeit sr in der entsprechenden Tiefe nicht überschreiten darf.
4.6 Nachweis nicht erfüllt
RL C2.5.4 Ist der Stabilitätsnachweis (mit oder ohne Berücksichtigung des erdbebeninduzierten Porenwasserdruckanstiegs) nicht erfüllt, d.h. ist der Beurteilungsfaktor F kleiner als 1.0, so ist ein Gleitnachweis erforderlich.
Für die weiteren Berechnungen wird angenommen, dass sich gemäss Stabilitätsberechnung in Beilage 8 ein Gleitkreis mit einem Sicherheitsfaktor < 1.0 ergeben hätte. Es sei dies z.B. Gleitkreis Nummer 6 gemäss Beilage 8.
Die benötigten Grössen dieses Gleitkreises sind:
Grösse y gemäss Abbildung RL Anhang C-10.
"Tiefe" gemäss RL 2.5.4 (Parallele zur Dammböschung).
Gemäss Beilage 8 betragen diese Grössen ungefähr:
Gleitnachweis
1 Bestimmung Grundperiode T0 des Dammes:
RL Anhang C3.
Dichten:
BWG Richtlinie: Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen, Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III Seite 11
Höhen: Tiefe bis zum Fels h2 = 25m (gemäss geologischem Bericht)
somit ergibt sich: v S 2 ρ 2 800 ⋅ 2170 RL Anhang C8. vS 2 h 1 800 ⋅ 13
gemäss Diagramm Anhang C-8: mit q=0.96 und m=0.54
also:
2 Berechnung von aG
Für den kritischen Gleitkreis 6 gilt:
RL Anhang C10. Maximale Beschleunigung an der Dammkrone:
Eigenkreisfrequenzen:
RL B2./B3. Die Spektralwerte a1 bis a3 zu den zugehörigen Perioden T1 bis T3 werden mittels eines Antwortspektrums ermittelt. Die Antwortspektren sind in Teil B der Richtlinie in Abbildung 1 bis 3 gegeben, in Abhängigkeit der Baugrundklassen A bis C sowie der Dämpfung. (Erläuterung zu Antwortspektren: Abschnitt 4.8.)
Bestimmung der Baugrundklasse: Die Untergrundverhältnisse in diesem Beispiel entsprechen der Baugrundklasse A. (Definition der Baugrundklassen in RL B3) Somit ist das Antwortspektrum in Abbildung 1, RL B2., massgebend. Die Dämpfung wird gewählt zu: 15% (gemäss RL Anhang C-10.)
Spektralwerte a1 bis a3, für Dämpfung 15% aus Abbildung 1 bzw.
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maximaler Beschleunigungswert aD:
maximale Beschleunigung aG im Schwerpunkt des Gleitkreises Nummer 6 gemäss Diagramm RL Anhang C.10.:
3 Berechnung von aC für den kritischen Gleitkreis
Kritische Beschleunigung ac: Beschleunigung, bei welcher der Beurteilungsfaktor für Gleitkreis 6 gleich 1.0 ist. Berechnung gemäss Beilage 9:
4 Ermittlung der totalen bleibenden Gleitverschiebung
mit ac / aG = 19 / 15 = 1.27 ergibt sich aus dem Diagramm im Anhang C-13: u
Dieses Resultat ist für das gegebene Beispiel selbstverständlich, denn die Stabilität ist gemäss Erdbebennachweis (vgl. Abschnitt 3) gegeben. Es kommt nicht zum Gleiten solange ac > aG.
Wäre ac aber geringer, z.B. 5 % g, so ergäbe sich ac / aG = 5 / 15= 0.33, und aus Diagramm Anhang C-13 folgt: u
woraus u wie folgt berechnet wird:
Dies ist die Verschiebung des Gleitkreises Nummer 6. Gemäss RL Anhang C-13. entspricht diese Verschiebung in erster Näherung sowohl der totalen vertikalen Einsenkung als auch der totalen horizontalen Verschiebung des Gleitkreises.
5 Prüfung, ob die ermittelte Verschiebung zulässig ist
Tiefe des Gleitkörpers = 4.5 m Dies entspricht mehr als 20% der totalen Dammhöhe ⇒ Gleitkörper ist "tief" gemäss Definition in RL C2.5.4
Zulässige Verschiebung für tiefe Gleitkörper : 50cm ⇒ Nachweis der Gleitverschiebungen erfüllt.
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4.7 Nachweis der Gleitverschiebungen nicht erfüllt
RL C2.5.4 Falls die Gleitverschiebungen nach Abschnitt 4.6.zu gross sind, so sind spezielle Untersuchungen notwendig:
1 Freibord muss auch im deformierten Zustand genügend gross
sein: Annahme: Verschiebung u entspricht totalen vertikalen Einsenkung. RL Anhang C13. Der Freibord des Dammes beträgt im undeformierten Zustand 2m.
Im deformierten Zustand beträgt der Freibord in unserem Beispiel Somit ist der Freibord auch im deformierten Zustand genügend gross, um ein Überströmen des Dammes zu vermeiden.
2 Gefahr der inneren Erosion muss ausgeschlossen werden:
a) Filterkriterien müssen zwischen den einzelnen Dammzonen eingehalten sein: § Homogener Damm: keine Probleme RL C2.5.4 § Damm mit Oberflächendichtung: keine Probleme § Damm mit Kerndichtung:
3 Kriterien gemäss Schweizer Norm SNV 670125:
d 15 Filter d15 Boden d15 Filter d85 Boden d 50 Filter d50 Boden
b) Kern besteht aus „selbstheilendem Material“: Das Material muss genügend plastisch sein, um die aufgezwungenen Verformungen mitmachen zu können. Dies trifft im allgemeinen für tonige Materialien zu.
c) Restdicke der Filterschichten: Für zonierte Dammarten mit Filterschichten soll die Gleitverschiebung in den Filterschichten höchstens die Hälfte der Filterdicke ausmachen.
3 Nachweis der Stabilität des Gleitkörpers im deformierten Zustand
Der Stabilitätsnachweis des Gleitkörpers im deformierten Zustand entspricht dem Nachweis in Beilage 8 (bzw. 9), mit dem Unterschied, dass mit der Restscherfestigkeit des Materials ϕ'r zu rechnen ist (vgl. RL Anhang C-1.). In diesem Beispiel sind Spitzen- und Restscherfestigkeit identisch.
BWG Richtlinie: Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen, Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III Seite 14
4.8 Antwortspektren
RL B2/B3. Die verschiedenen Antwortspektren in RL B2. und B3. sind abhängig von:
Baugrundklasse
Dämpfung
Baugrundklasse Die RL unterscheidet zwischen drei Baugrundklassen A, B und C.
Je nach Baugrundklasse sind die entsprechenden Antwortspektren massgebend:
Baugrundklasse A: Antwortspektren gemäss Abb. 1
Baugrundklasse B: Antwortspektren gemäss Abb. 2
Baugrundklasse C: Antwortspektren gemäss Abb. 3
Dämpfung In RL Anhang C-16., Abschnitt 1.2.1 ist die Materialdämpfung von feinkörnigen Böden in Abhängigkeit der zyklischen Schubdehnung RL Anhang C-16. 1.2.1 dargestellt. Die zyklische Schubdehnung ist jedoch ohne eine vorgängige dynamische Berechnung nicht bekannt.
Für einfache Fälle (Dämme der Klasse III und teilweise II) kann für Dammbaumaterialien eine Dämpfung von 15% angenommen werden (gemäss RL C.10). Für komplexe Fälle, in denen eine Zeitschrittberechnung gemäss der Richtlinie notwendig ist, wird die Dämpfung in Abhängigkeit der Schubdehnung bei jedem Zeitschritt verändert.
BWG Richtlinie: Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen, Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III Seite 15
Beilage 1: Geometrie des homogenen Dammes
• Dammschüttmaterial Lastfälle: LF 1: maximaler Betriebsstau ‚ Filter LF 3: schnelle Absenkung (LF 2: leerer See nicht massgebend) ƒ Untergrund (rund 25m Moräne über Süsswassermolasse)
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Beilage 2: Geologische Übersicht
Auszug aus dem geologisch / geotechnischen Bericht:
Geologische Übersicht
Der "Talbach" fliesst im untersuchten Abschnitt in Nordrichtung, entlang morphologisch schwach ausgeprägten Moränenwällen und quartären Ablagerungen. Dementsprechend sollte die Felsunterlage links des Talbaches rund 19-25m unter dem heutigen Terrain liegen. Beim Fels handelt es sich um obere Süsswassermolasse ("Tortonien"), bestehend aus einer Wechsellagerung von vorwiegend Mergel und Sandstein. Über dem Molassefels folgt eine uneinheitliche Moränendecke aus der Würmeiszeit mit sandig-siltiger Zusammensetzung. Darüber folgt verschwemmtes Moränenmaterial, nämlich eine Wechsellagerung von sandigen und siltig-sandigen Schichten. Gehängelehm und künstliche Auffüllungen bilden oft die Deckschichten. Die heutige Oberflächenform ist von diesen Deckschichten stark beeinflusst. Anzeichen von Rutschungen sind leicht zu erkennen und sollten nur die Deckschichten betreffen.
Bodenverhältnisse
Felsunterlage aus Molasse:
Die technischen Eigenschaften der Molasse und der Verlauf der Felsoberfläche ist im Zusammenhang mit der Beurteilung des Untergrundes für den vorgesehenen Damm ohne Bedeutung, da sie durch bauliche Massnahmen nicht berührt wird.
Moräne:
Es handelt sich um siltig-sandigem Lehm, gelegentlich mit Steinen und Blöcken und allen Übergängen von lehmigen Feinsand bis lehmigen Silt. Dieses Material ist relativ kompakt gelagert und zeigt meist nur eine kleine Wasserdurchlässigkeit.
Verschwemmtes Moränenmaterial:
Mittels der Bohrarbeiten wurden verschiedene Übergänge zwischen reinen Gletscherablagerungen (Moränen) und reinen Flussablagerungen aufgeschlossen, die unter dem Sammelnamen "Verschwemmtes Moränenmaterial" zusammengefasst sind. Es handelt sich dabei um meist tonarme silt- und sandreiche Ablagerungen, die im Gegensatz zu den echten Moränen eine Schichtung aufweisen und damit auf Wassertransport hindeuten. Häufig fehlen die gröberen Komponenten, so dass dann daraus eigentliche Sand- und Siltschichten resultieren. Besonders im Baggerschlitz Nr. 1 wurde siltiger Feinsand mit 2-10 cm dicken Schichten bestehend aus sandigem, feinkörnigen Kies, aufgeschlossen.
Gehängelehm:
Zusätzlich zu einem wenige Dezimeter dicken humosen Boden ist eine Überdeckung aus jungen, eingeschwemmten Sedimenten vorhanden. Diese bestehen aus tonigen, meist braunen, siltigen Materialien. Manchmal ist die Deckschicht schwierig von unterliegenden Ablagerungen zu unterscheiden, da kein ausgeprägter Wechsel, weder in der Zusammensetzung, noch in der Farbe, bemerkbar ist.
Bachablagerungen in der Talsohle:
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Die Bachablagerungen enthalten vorwiegend durch fliessende Wasser angeschwemmte, kohäsionslose, siltig-sandige Kiese. Jüngste Ablagerungen sind die im Bachbett liegenden, vorwiegend sandigen, mit zahlreichen Blöcken mit Durchmesser bis zu 80 cm durchsetzten, Materialien.
BWG Richtlinie: Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen, Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III Seite 18
Beilage 3: Eigenschaften der Fundation
Auszug aus dem geologisch / geotechnischen Bericht:
Geotechnische Verhältnisse
Insgesamt wurden 15 Proben analysiert. Die Kornverteilung und Klassifikation derselben sind in den Beilagen dargestellt.
Dabei fällt auf, dass auf der rechten Talflanke vorwiegend tonige Sande mit kleiner bis mittlerer Plastizität, und auf der linken Flanke siltige Sande und Kies ohne Plastizität auftraten. Ungestörte Proben zur Bestimmung der Bodeneigenschaften in situ konnten nur bei den tonigen Materialien entnommen werden.
Um die Durchlässigkeit des Lockergesteins festzustellen, wurden in den Bohrlöchern alle 2 m Absenkversuche durchgeführt. Ausser bei zwei Versuchen, im Bereich von kieshaltigen Schichten, und resultierenden k-Werten von 10-4 und 10 -6 m/s waren wegen den geringen Durchlässigkeiten keine messbaren Absenkungen festzustellen. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse kann jedoch erwartet werden, dass die Durchlässigkeitswerte in der Grössenordnung von 10-5 bis 10-7 cm/s liegen, wobei in den mehr kiesigen Bereichen allerdings auch bis zu zwei Zehnerpotenzen höheren Werte vorkommen können.
Die Mittelwerte der Standard Penetration Tests zeigen, dass die Moräne im allgemeinen dicht bis sehr dicht gelagert ist, während der Gehängelehm und die Alluvionen eine lockere Lagerung aufweisen.
Die Beilagen enthalten je einen Oedometerversuch mit künstlich verdichteten Proben aus den Schächten. Der Einbau von ungestörten Proben war wegen der vielen Steine nicht möglich. Für das anstehende Material sind in den Beilagen die Proctorkurven dargestellt.
Zusammenfassend sind in der folgenden Tabelle einige Materialkennwerte, nach Bodenschichten geordnet, zusammengestellt. Die Reibungswinkel wurden nach der Methode Dhawan abgeschätzt.
Kennwerte Moräne Klassifikation SC-CL Wassergehalt w % 5.2-12.3 Raumgewicht γ kN/m3 22.0 Spez. Gewicht γs kN/m3 26.8 Trockenraumgewicht γd kN/m3 20.5 Porosität n % 25 Sättigungsgrad Sr % 68 Fliessgrenze wL % 23 Ausrollgrenze wP % 13 Plastizitätsindex IP % 10 Winkel der inneren Reibung ϕ’ ° 28-30 Kohäsion nicht bestimmt Durchlässigkeit k m/s 10 -7 bis 10-9 SPT Widerstand > 40 Schläge
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Beilage 4: Eigenschaften der eingesetzten Baumaterialien
Auszug aus dem geologisch / geotechnischen Bericht:
Schüttmaterial
Als Materialquelle steht Moränenmaterial aus einer Grube ca. 12 km von der Sperrstelle entfernt. Wie die im Labor durchgeführten Versuche zeigen, handelt es sich bei diesem Material vorwiegend um siltigen Kies mit reichlich Sand und wenig Ton (geotechnische Bezeichnung: GC-CL) mit einem deutlich unter dem für den Einbau optimalen natürlichen Wassergehalt. In der folgenden Tabelle wird eine Zusammenfassung dieser Versuche gegeben. Die k-Werte wurden aus Vergleichsdaten geschätzt.
Probe 1 2 3 4
Klassifikation GC-CL SC-CL GC-CL GC-CL Wassergehalt w % 7.3 4.5 5.3 5.8 Trockenraumgewicht γd kN/m 3 22.3 21.0 Feuchtraumgewicht γ kN/m3 23.3 22.1 optimaler Wassergehalt w% 8.3 7.6 7.6 7.6 opt. Trockenraumgewicht γd kN/m 21.3 22.1 22.1 21.8 Entspr. Feuchtraumgewicht γ 23.1 23.8 23.8 23.5 Sättigungsgrad Sr % 83 92.2 92.2 85 k-Wert cm/s 10 -5 10 -6 10 -5 10 -5
Stabilität In folgender Tabelle sind die Materialkennwerte für das Dammmaterial aus der Grube zusammengestellt, die der Stabilitätsberechnung zugrunde gelegt werden können. Die Restscherfestigkeit entspricht der Spitzenscherfestigkeit. ϕ' c' Dammmaterial ca. 32 1 bis 3
Korngrössenverteilungskurven der Dammbaumaterialien
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Beilage 5: Checkliste für Begehungen und zur Erfassung der relevanten Unterlagen
Das Ziel der Begehung ist die Überprüfung der vorhandenen Dokumente mit der Lage vor Ort, sowie eine kurze Darstellung des allgemeinen Zustandes der Anlage bezüglich sicherheitsrelevanten Aspekten.
1 Benötigte Unterlagen (aus Bau- und Unterhaltsperiode)
vorhanden überprüft
- Projektberichte (geologische / geotechnische Situation, Si- ü ü cherheitsnachweise, Kriterien etc.)
- Situationsplan (Massstab 1:1'000), inklusive Einzeichnung der Lage von Bohrungen, Baggerschlitze, andere Auf- ü ü schlüsse usw.
- Längenprofil des Dammes (Massstab 1:1'000 bzw. 1:200) ü ü
- Schnitte durch den Damm an relevanten Orten (Massstab ü ü 1:200)
Bohrprofile der verschiedenen Bohrungen, inkl.: ü ü
Lage der Schichten mit Beschreibung
Klassifikation der Schichten ü ü
Lage von entnommenen Bodenproben für Untersu- ü ü chungen
Lage des Grundwasserspiegels ü ü ü ü
Ergebnisse von evtl. Versuchen (z.B. SPT Versuche)
Für entnommene Proben (Laborversuche):
Kornverteilungskurve ü ü
Klassifikation ü ü
Wassergehalt ü ü
Raumgewichte γ, γs, γd ü ü
Porenzahl ü ü ü ü
Plastizitätseigenschaften wL, wP, IP ü ü
Sättigungszahl Sr ü ü
Evtl. Ergebnisse von Triaxialversuchen
-
Evtl. Ergebnisse von Oedometerversuchen ü ü
Evtl. Ergebnisse von Proctorversuchen
BWG Richtlinie: Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen, Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III Seite 21
2 Checkliste für Begehungen
Resultat Begehung
Allgemeine Kontrolle der Situation (generelle Übereinstimmung der Dokumente mit der Situation), namentlich:
Grobkontrolle der Geometrie und der Masse des Entspricht den Plänen Dammes
Kontrolle der Lage von Nebenanlagen Entspricht den Plänen
Allgemeine Beurteilung des Zustandes bezüglich Sicherheit (Zustand der Oberfläche des Dammes auf Luft- und Wasserseite):
Sackungen in Krone und Böschungen (Hinweise auf Keine Sackungen bestehende Schwachstellen)
Risse Keine Risse
Bepflanzung (sind Büsche, Bäume usw. vorhan- Kleine Büsche sind den?) vorhanden; können entfernt werden
Sickerstellen (Quellen?) Keine Sickerstellen
Erosionsstellen von Oberflächenwasser Keine Erosionsstellen
- Beurteilung des Freibordes: Übereinstimmung des maxi- Max. Wasserspiegel malen Wasserspiegels bzw. der Dammkrone mit den Plan- und Dammkrone entgrundlagen sprechen den Plänen
- Beurteilung der Restwassermenge: Elevation und Volumen Restwassermenge ist von Restwasser bei entleertem Reservoir (wird für Lastfall 2 gering, der Richtlinie, Abschnitt 1.5., benötigt) maximal 150m 3 / s
Flache Ufer, keine In- - Beurteilung der Uferpartien (potentielle Instabilitäten etc.) stabilitäten zu erwarten
Für die Begehung:
Zürich, 08/04/03
Kurt Muster Dipl. Bau-Ing. ETH Ingenieurbüro X. Meier, Zürich
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Beilage 6: Beurteilung des potentiellen erdbebeninduzierten Porenwasserdruckanstiegs
Fig. 1: Bereiche für potentielle erdbebeninduzierte Porenwasserdruckanstiege
In Figur 1 sind die kritischen Bereiche von Korngrössenverteilungskurven gemäss RL Anhang C-4. dargestellt. Insbesondere ist der Bereich "2" zwischen 10% und 90% massgebend.
Ton Silt Sand Kies Steine
Masseprozent
0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.063 0.125 0.25 0.5 1 2 4 8 16 31.5 63 125 mm
Fig.2: Vergleich der Kornverteilungskurven der Dammbaumaterialien mit den kritischen Korngrössenverteilungskurven für potentiellen Porenwasserdruckanstieg
In Figur 2 ist der kritische Bereich für Kornverteilungskurven (Bereich "2" gemäss Figur 1, zwischen 10% und 90%) zusammen mit der Kornverteilungskurve des Dammbaumaterials dargestellt. Es ist ersichtlich, dass sich das Material nicht im kritischen Bereich befindet. Somit entwickelt das Material infolge einer Erdbebenanregung keine zusätzlichen Porenwasserüberdrücke.
Die Steilheit Cu der Kornverteilungskurve des Dammbaumaterials ist gleich
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Beilage 7: Bearbeitete Projekte durch Herrn K. Muster, Ingenieurbüro X. Meier (Auswahl)
Objekt Bauherr Funktion K. Muster
1991: Statische und dynami- KSI Engineering Sachbearbeiter sche Analyse eines Dammes mit Kerndichtung, Höhe 40m
1992: Prüfung Standsicher- EPE International Prüfingenieur heitsnachweise eines Dammes mit Oberflächendichtung, Höhe
1992: Erdbebennachweise ho- Kt. Zürich Projektleiter mogener Damm, Höhe 19m
1993: Überprüfung der Standsi- Kt. Bern Projektleiter cherheit versch. Stauanlagen, inkl. Erdbebensicherheit
1995: Entwurf und Konstruktion HB Power Int. Projektleiter eines Dammes mit Kerndich-
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Beilage 8: Vereinfachte Stabilitätsanalyse Lastfall 1
Für eine horizontale Beschleunigung von 14% g ergibt sich somit ein Sicherheitsfaktor von 1.15 an der Wasserseite des Dammes.
Unter statischen Bedingungen (keine horizontale Beschleunigung) beträgt gemäss obiger Stabilitätsberechnung der Sicherheitsfaktor 2.09.
BWG Richtlinie: Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen, Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III Seite 25
Beilage 9: Vereinfachte Stabilitätsanalyse Lastfall 3
Für eine horizontale Beschleunigung von 14% g ergibt sich somit ein Sicherheitsfaktor von 1.10 an der Wasserseite des Dammes.
Unter statischen Bedingungen (keine horizontale Beschleunigung) beträgt gemäss obiger Stabilitätsberechnung der Sicherheitsfaktor 1.66.
BWG Richtlinie: Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen, Vorgehensbeispiel bei Dämmen der Klasse III Seite 26
Beilage 10: Berechnung der kritischen Beschleunigung
Es ist ersichtlich, dass ein Sicherheitsfaktor von 1.0 für den Gleitkreis 6 bei einer horizontalen Beschleunigung von 19%g auftritt. Diese Beschleunigung ist die "kritische Beschleunigung" für diesen Gleitkreis.
Auch für die Gleitkreise 1, 2, 5 und 7 ist gemäss obiger Figur die kritische Beschleunigung gleich 19%g.
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Beilage 11: Variante Damm mit Kerndichtung
• Dichtungskern Lastfälle: ‚ Filter LF 1: maximaler Betriebsstau ƒ Steinschüttung LF 3: schnelle Absenkung „ Felsinjektionen (LF 2: leerer See nicht massgebend) … Untergrund (Fels)
Besonderheiten bei Dämmen mit Kerndichtung: Das Vorgehen für den Nachweis der Erdbebensicherheit ist grundsätzlich gleich wie bei homogenen Dämmen. Falls Gleitverschiebungen auftreten, ist hier jedoch speziell zu beachten, dass die Gleitverschiebungen in den Filterschichten höchstens die Hälfte der Filterdicke ausmachen dürfen (gemäss RLC2.5.4).
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Beilage 12: Variante Damm mit Oberflächendichtung
• Dammschüttmaterial Lastfälle: ‚ Filter LF 1: maximaler Betriebsstau ƒ Oberflächendichtung (Bitumen) LF 3: schnelle Absenkung „ Schlitzwand (Dichtung) (LF 2: leerer See nicht massgebend) … Alluvium † Untergrund (Fels)
Besonderheiten bei Dämmen mit Oberflächendichtung: Das Vorgehen für den Nachweis der Erdbebensicherheit ist grundsätzlich gleich wie bei homogenen Dämmen. Falls Gleitverschiebungen auftreten, ist hier jedoch speziell zu beachten, dass die Gleitverschiebungen in den Filterschichten höchstens die Hälfte der Filterdicke ausmachen dürfen (gemäss RLC2.5.4) und dass die Funktion der Oberflächendichtung durch diese Verschiebungen nicht beeinträchtigt werden darf.
Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen
Staudamm mit zentralem Dichtungskern
Talsperren Barrages Sbarramenti Dams
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6WDXGDPPPLW]HQWUDOHP'LFKWXQJVNHUQ
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/RPEDUGL$* , )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen
Staudamm mit bergseitiger Abdichtung
Talsperren Barrages Sbarramenti Dams
%:* %LHO6FKZHL]
$QZHQGXQJVEHLVSLHOH
6WDXGDPPPLWEHUJVHLWLJHU$EGLFKWXQJ
(,1)h+581*
&KDUDNWHULVWLNHQGHU6SHUUH *HRJUDILVFKH/DJH *HRORJLHGHV6SHUUHQXQWHUJUXQGV 6LFKHUKHLWVRUJDQH .ODVVLILNDWLRQ
%(67,0081*'(5(5'%( %(1(,1:,5.81*
/DJHGHU6SHUUHXQG1DFKZHLVEHEHQ
0DWHULDOHLJHQVFKDIWHQGHU6SHUUH
%HXUWHLOXQJGHU%RGHQYHUIOVVLJXQJVJHIDKU 5/&
3VHXGRVWDWLVFKH%HVFKOHXQLJXQJ 9HUHLQIDFKWH(UPLWWOXQJGHU*OHLWYHUVFKLHEXQJ JHPlVV& *UXQGSHULRGHGHV'DPPHV7 R bTXLYDOHQWH%HVFKOHXQLJXQJDXI'DPPNURQH $QKDQJ5/& $QGHUH1DFKZHLVH
/RPEDUGL$* , )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
(,1)h+581*
,P 5DKPHQ GHU 9HU|IIHQWOLFKXQJ GHU 5LFKWOLQLHQ EHWUHIIHQG GHQ 1DFKZHLV GHU (U G EHEHQVLFKHUKHLW YRQ 6WDXPDXHUQ KDW GDV %:* GLH /RPEDUGL $* %HUDWHQGH ,QJHQ L HXUHPLWGHU(UDUEHLWXQJYRQGLHVEH]JOLFK HQ$QZHQGXQJVEHLVSLHOHQEHDX IWUDJW *HZLFKWVPDXHU 6WDXGDPPPLW]HQWUDOHP'LFKWXQJVNHUQ 6WDXGDPPPLWVHHVHLWLJHU$EGLFKWXQJ -HGHV EHVFKULHEHQH %HLVSLHO VWW]W VLFK DXI HLQHQ UHHOOHQ )DOO ZREHL 9HUlQGHUX Q JHQ GHU 0DWHULDOHLJHQVFKDIWHQ RGHU GHU *HRPHWULH GHV %DXZHUNHV YRUJHQR PPHQ ZXUGHQ XP GDPLW GHQ GLGDNWLVFKHQ :HUW GHU YRUJHVFKODJHQHQ %HLVSLHOH ]X HUK | KHQ PLWEHUJVHLWLJHU$EGLFKWXQJEHVFKULHEHQ
&KDUDNWHULVWLNHQGHU6SHUUH
,P 5DKPHQ GHU 6WXGLHQ EHU GLH 6LFKHUKHLW GHU 6SHUUH =;< LVW HV -DKUH QDFK GHP %DX QRWZHQGLJ JHZRUGHQ GLHVHOEH DXI GLH (UGEH EHQVLFKHUKHLW JHPlVV GHU OHW]WHQ $XVJDEH GHU 5LFKWOLQLHQ GHV %:* ]X EHUSUIHQ 'LH %HWULHEVOHLWXQJ GHV JHVWHOOW'LHKDXSWVlFKOLFKVWHQ&KDUDNWHULVWLNHQVLQGIROJH QGH .URQHQNRWH P0 1RUPDOVWDX P0 *HVDPWHV6WDXYROXPHQ P .URQHQOlQJH P )UHLERUG P
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
'LH $EGLFKWXQJ HUIROJW GXUFK HLQHQ %LWXPHQEHODJ YRQ y FP 6WlUNH DXI GHU VHH 8P WDOVHLWV GLH %|VFKXQJVOlQJH ]X EHJUHQ]HQ LVW GRUW HLQH 6WW]PDXHU H UULFKWHW ZRUGHQ
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'LH.RRUGLQDWHQGHV%DXZHUNVVLQG VLHKH$EEL OGXQJ
*HRORJLHGHV6SHUUHQXQWHUJUXQGV
'HU 8QWHUJUXQG EHVWHKW DXV 0RUlQH SDOHRJOD]LDOHU +HUNXQIW DQVWHKHQGHU )HOV LVW UHKLQJHJHQOLHJWGLH )HOVREHUIOlFKHHWZDDXI.RWHP0'LH6FKHUZHOOHQJ H VFKZLQGLJNHLWEHWUlJWPVLP)HOVE]ZPVLP0RUlQHQXQWHUJUXQG VLHKH 5/$QKDQJ&
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
6LFKHUKHLWVRUJDQH
'LH $EOHLWXQJ GHV +RFKZDVVHUV ZLUG GXUFK HLQHQ IUH LHQ hEHUODXI YRQ P %UH LWH XQGP V.DSD]LWlWVRZLHHLQHQ*UXQGDEODVVYRQPD[LPDOP VJDUDQWLHUW 'LHVHEHLGHQ2UJDQHVLQGLP)HOVDQJHRUGQHWVRGDVVDXIHLQHQGLHVEH]JOLFKHQ6 L FKHUKHLWVQDFKZHLVYHU]LFKWHWZHUGHQNDQQ
OLQNHQ8IHUIHVWHU)HOVDPUHFKWHQ8IHU%HLGHUYLVXHOOHQ,QVSHNWLRQGLHLP5D K PHQ GHU -DKUHVEHJHKXQJ GXUFKJHIKUW ZXUGH VLQG DQ GHQ 8IHUE|VFKXQJHQ NHLQH SRWHQ]LHOOHQ ,QVWDELOLWlWHQ DXIJ H]HLJW ZRUGHQ GLH LP )DOOH HLQHV 6WDUNE H EHQV GD]X IKUHQ N|QQWHQ GDVV HLQ XQNRQWUROOLHUWHV (QWOHHUHQ GHV %HFNHQV ]X E H IUFKWHQZlUH
.ODVVLILNDWLRQ
*HPlVV 5/ $ VLHKH DXFK $EELOGXQJ LVW GLH 6SHUUH LQ GLH .DWHJRULH ,,, K P9 P HLQ]XRUGQHQ
.ODVVH
.ODVVH
.ODVVH
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
%(67,0081*'(5(5'%(%(1(,1:,5.81*
/DJHGHU6SHUUHXQG1DFKZHLVEHEHQ
'LH/DJHGHU6SHUUHLVWLQ $EELOGXQJ GDUJHVWHOOW 'LH :LHGHUNHKUSHULRGH GHV QDFK]XZHLVHQGHQ (UGEHEHQV IU HLQH 6SHUUH GHU .ODVVH ,,,LVWDXI -DKU HIHVWJHOHJW VLHKH5/% 0LW GHU .RQYHUWLHUXQJVWDEHOOH GHV $QKDQJHV 5/ % OlVVW VLFK GLH 6SLW]HQERGHQE H VFKOHXQLJXQJPLWD K JHUPLWWHOQ
/DJHGHU6SHUUH
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
0DWHULDOHLJHQVFKDIWHQGHU6SHUUH
VFKLHGHQZHUGHQ
0DWHULDO 6WW]PDXHU
'LH LQ 7DEHOOH DXIJHIKUWHQ :HUWH VLQG GHP %HULFKW EHU GLH VWDWLVFKH %HUHF K
%HXUWHLOXQJGHU%RGHQYHUIOVVLJXQJVJHIDKU 5/&
'DQN GHU 2EHUIOlFKHQDEGLFKWXQJ DXI GHU VHHVHLWLJHQ 'DPPE|VFKXQJ GHUHQ )XQ N WLRQVWFKWLJNHLW LP 'UDLQDJHVWROOHQ DP %|VFKXQJVIXVV NRQWUROOLHUW ZLUG XQG GHP GHU 6SHUUH YRUJHODJHUWHQ 'LFKWXQJVWHSSLFK NDQQ GDYRQ DXVJHJDQJHQ ZHUGHQ GDVV 'HP]XIROJH EHVWHKW NHLQH *HIDKU HLQHV HUGEHEHQLQGX]LHUWHQ 3RUHQZDVVHUGUXFND Q VWLHJVXQGVRPLWHLQHU%RGHQYHUIOVVLJXQJ
)U GLH $QDO\VH HLQHV (UGGDPPHV GHU .ODVVH ,,, VLQG IROJHQGH /DVWIlOOH ]X EHUF N VLFKWLJHQ
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
(LJHQJHZLFKW +RUL]RQWDOH (UGEHEHQODVW PLW %HVFKOHXQLJXQJ YRQ y D K J EHUJZlUWV IUGLHVHHVHLWLJH%|VFKXQJE]ZWDOZlUWVIUGLHWDOVHLWLJH%|VFKXQJ HVZLUG NHLQHYHUWLNDOH(UGEHEHQHUVDW]NUDIWEHUFNVLFKWLJW VLHKH5/&
*HPlVV 5LFKWOLQLH 5/ & LVW GHU 1DFK ZHLV EHLP PD[LPDOHQ %HWULHEVVWDX YRU] X QHKPHQ
3VHXGRVWDWLVFKH%HVFKOHXQLJXQJ
(VLVWGLHIROJHQGHKRUL]RQWDOH6SLW]HQEHVFKOHXQLJXQJ]XEHUFNVLFKWLJHQ D K [ J VLHKH5/&
VFKH *OHLWNUHLV IU GLH WDOVHLWLJH %|VFKXQJ GDUJHVWHOOW 'LH GDEHL EHUFNVLFKWLJWH 'D GHU 6LFKHUKHLWVIDNWRU QXU EHWUlJW PXVV GLH *OHLWYHUVFKLHEXQJ ]% QDFK 0DQ PXVV MHGRFK EHPHUNHQ GDVV GHU NULWLVFKH *OHLWNUHLV VHKU REHUIOlFKOLFK YH U
,P $QKDQJ $EELOGXQJ LVW GLH %HUHFKQXQJ QDFK )HOOHQLXV PLW %HVWLPPXQJ GHV NULWLVFKHQ *OHLWNUHLVHV GHU VHHVHLWLJHQ %|VFKXQJ GDUJHVWHOOW 'LH 6SLW]HQEHVFKOH X QLJXQJYRQJZLUNWVHHZlUWV :LH GLH %HUHFKQXQJVUHVXOWDWH ]HLJHQ EHVWHKHQ IU GLH VHHVHLWLJH %|VFK XQJ NHLQH
9HUHLQIDFKWH(UPLWWOXQJGHU*OHLWYHUVFKLHEXQJ JHPlVV&
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
*UXQGSHULRGHGHV'DPPHV7R
'LH%HUHFKQXQJGHU*UXQGSHULRGH7 R GHV'DPPHVHUIROJWQDFKGH PLQ $EELOGXQJ HUOlXWHUWHQ 9HUIDKUHQ VLHKH $QKDQJ 5/ & 'LH 6SHUUH LVW DXI 0RUlQH IX QGLHUW 0DWHULDOGHU6SHUUH VDQGLJHU.LHV 9 V PV U NJP K P K P JHVFKlW]W
'LH%HLZHUWHPXQGTEHWUDJHQ P XQG T
$XV$EELOGXQJHUJLEWVLFK
D S K 'DUDXVIROJWGLH*UXQGSHULRGHGHV'DPPHV 7 V
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
bTXLYDOHQWH%HVFKOHXQLJXQJDXI'DPPNURQH $QKDQJ5/&
'LHlTXLYDOHQWH%HVFKOHXQLJXQJD ' DXIGHU'DPPNURQHZLUGQDFKGHQ9RUJHKHQGHV $QKDQJV & EHVWLPPW $XVJHKHQG YRQ G HU (LJHQIUHTXHQ] GHU 6SHUUH HUJHEHQ VLFK IROJHQGH:HUWH Z ZREHL 7 V K Z
Z ZREHL 7 V K Z
Z ZREHL 7 V K Z
'DQDFK ZHUGHQ GLH VSHNWUDOHQ %HVFKOHXQLJXQJHQ IU GLH %RGHQNODVVH $ EHUHFKQHW ELOGXQJ ZHUGHQ GLH VSHNWUDOHQ %HVFKOHXQLJXQJHQ D D XQG D PLW 'lPSIXQJV PDVVEHVWLPPW
D J J D J J D J J
%HVFKOHXQLJXQVDPSOLILNDWLRQ 'lPSIXQJ
'lPSIXQJ
'lPSIXQJ
'lPSIXQJ
'lPSIXQJ
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
'LH PD[LPDOH %HVFKOHXQLJXQJ DXI GHU 'DPPNURQH D ' ZLUG QDFK GHU IROJHQGHQ )R U PHOHUPLWWHOW
D' D D D J
%HUHFKQXQJ GHU*OHLWYHUVFKLHEXQJDQGHUWDOVHLWLJHQ%|VFKXQJ
& $EELOGXQJ EHVWLPPW 'LH 7LHIH GHV NULWLVFKHQ *OHLWN|USHUV LVW \ P VLHKH $QKDQJ 'LH +|KH GHU 'LHPD[LPDOH%HVFKOHXQLJXQJLP6 FKZHUSXQNWGHV*OHLWN|USHUVLVWGDPLWD *
IOlFKH
'LH %HVWLPPXQJ GHU NULWLVFKHQ KRUL]RQWDOHQ %HVFKOHXQLJXQJ D & GHU SRWHQWLHOOHQ *OHLWIOlFKH HUIROJW QDFK GHU 0HWKRGH YRQ )HOOHQLXV *HPlVV $QKDQJ $EEL O GXQJ LVWD F J
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
'DV 9HUKlOWQLV D & D * LVW JOHLFK 1DFK 'LDJUDPP $EELOGXQJ LVW GDV 9HUKlOW QLV X V D * 7 'DUDXVIROJWGLHEO HLEHQGH9HUIRUPXQJYRQ
X D * y 7 y y y y V P X FP
'LHVHU:HUWOLHJWGHXWOLFKXQWHUKDOEGHUNULWLVFKHQ*UHQ]ZHUWHYRQFPIUREH U
$QGHUH1DFKZHLVH
8IHU (V NRQQWHQ NHLQH SRWHQ]LHOOHQ ,QVWDELOLWlWHQ EHL GHQ 6HHXIHUQ QDF KJHZLHVHQ ZHUGHQ VLHKH.DS
6LFKHUKHLWVRUJDQH (V NRQQWHQ NHLQH ,QVWDELOLWlWHQ QDFKJHZLHVHQ ZHUGHQ ZHOFKH GLH)XQNWLRQVWFKWLJNHLWLQIROJH(UGEHEHQVEHHLQW UlFKWLJHQN|QQWHQ'LHDUPLHUWHQ
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
%HWRQPDXHUQ GHU +: (QWODVWXQJ VLQG VFKRQ IU GDV $XVIKUXQJVSURMHNW DXI HLQH KRUL]RQWDOH(UVDW]NUDIWHQWVSUHFKHQGJEHUSUIWZRUGHQ
'HU 8QWHU]HLFKQHWH BBBBBBBBBBBB /HLWHU GHU $EWHLOXQJ :DVVH UEDX GHV ,QJHQLHX U EURV BBBBBBBB $* VLHKH DXFK $QKDQJ JHPlVV 5/ $ HUNOlUW GDVV GLH 5LFKWO L QLHQ 5/ KHUDXVJHJHEHQ GXUFK GDV %XQGHVDPW IU :DVVHU XQG *HRORJLH IU GHQ 1DFKZHLV GHU (UGEHEHQVLFKHUKHLW GHU 6SHUUH ;<= YROOXPIlQJOLFK DQJHZDQGW ZX U GHQ 'LH 8IHUXQGGLH6LFKHUKHLWVQHEHQDQODJHQVLQGHEHQIDOOV EHUSUIWZRUGHQXQGHV 'LH VWUXNWXUHOOHQ 1DFKZHLVH GHU 6SHUUH <=; YRP 7\S 6FKWWGDPP PLW EHUJVHLWLJHU $EGLFKWXQJ KDW JHPlVV GHU YHUHLQIDFKWHQ 0HWKRGH GLH LQ GHU 5LFKWOLQLH GHV %:* IU 6SHUUHQ GHU .ODVVH ,,, HUOlXWHUW ZLUG DXIJH]HLJW GDVV LQIROJH (UGEHEHQEHD Q VSUXFKXQJPLW:LHGHUNHKUSHULRGH -DKUHQGLH 9HUVFKLHEXQJHQDQGHUWDOVHLW L NHV JHJHQEHU GHP PDVVJHEHQGHQ (UGEHEHQ HUIOOW GLH $QIRUGHUXQJHQ GHU HL Q
GHQ
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
5² $PE5X&DKS
5² $PE5X&DKS
5² $PE5X&DKS
5² $PE5X&DKS
/HEHQVODXIGHVYHUDQWZRUWOLFKHQ,QJHQLHXUVGLHVHU6WXGLH
5² $PE5X&DKS
/HEHQVODXIYRQ+HUUQBBBBBBBBBBBBBB
*HERUHQDP BBBBBBBBBBBBBB
0LWDUEHLW LP ,QJHQLHXUEUR BBBBBBB $* EHLP .DQDOLVDWLRQVSURMHNW GHU6WDGWBBBBBB &+ 3URMHNWLQJHQLHXU EHL GHU %DXDEWHLOXQJ GHU 8QWHUQHKPXQJ BBBBB $* GLH PLW GHU (UGEHEHQVWXGLH GHU %UFNH BBBBBBB LQ )UDQNUHLFK EHDXIWUDJWZDU ,QJHQLHXUEURBBBBBBB$* 9HUDQWZRUWOLFKHUGHU(UQHXHUXQJVSURMHNWHGHU6SHUUHQ BBBBB &+ (UVHW]HQGHU+RFKZDVVHUHQWODVWXQJHQ BBBBB &+ hEHUK|KXQJVSURMHNWPLW%DXEHJOHLWXQJ BBBBB &+ 3URMHNWGHUQHXHQ:DVVHUDEOHLWXQJ
5² $PE5X&DKS
Nachweis der Erdbebensicherheit von Stauanlagen
Gewichtsmauer
Talsperren Barrages Sbarramenti Dams
%:* %LHO6FKZHL]
$QZHQGXQJVEHLVSLHOH
*HZLFKWVPDXHU
(,1/(,781*
&KDUDNWHULVWLNHQGHU6SHUUH *HRJUDILVFKH/DJH *HRORJLHGHV6SHUUHQXQWHUJUXQGHV 6LFKHUKHLWVRUJDQH .ODVVLILNDWLRQ
%(67,0081*'(5(5'%( %(1(,1:,5.81*
1DFKZHLVEHEHQ
&KDUDNWHULVWLVFKH0DWHULDOHLJHQVFKDIWHQGHU0DXHU
*UXQGODJHQ
0DWHULDOLHQ 5/'
%HVWLPPXQJGHUVWDWLVFKHQ$QIDQJVEHGLQJXQJHQ 5/'
%HVWLPPXQJGHUPLWVFKZLQJHQGHQ:DVVHUPHQJH $QKDQJ5/' %HVWLPPXQJ GHU 5HVRQDQ]IUHTXHQ] GHU *HZLFKWVPDXHU $QKDQJ 5/ ' .RUUHNWXUIDNWRU ]XU %HUFNVLFKWLJXQJ GHU K|KHUHQ (LJHQIRUPHQ $QKDQJ5/' 0DVVHQEHLZHUWGHUHUVWHQ(LJHQIUHTXHQ] %HVWLPPXQJGHU(UGEHEHQODVWHQ $QKDQJ5/'
/RPEDUGL$* , )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
6SDQQXQJVQDFKZHLV RKQH %HUFNVLFKWLJXQJ GHV $XIWULHEV 5/ '
' .LSSQDFKZHLV² 4XHUVFKQLWW .LSSQDFKZHLV² 4XHUVFKQLWW *OHLWQDFKZHLV² 4XHUVFKQLWW *OHLWQDFKZHLV² 4XHUVFKQLWW $QGHUH1DFKZHLVH
$QKDQJ/HEHQVODXI GHVYHUDQWZRUWOLFKHQ,QJHQLHXUV GLHVHU6WXGLH
/RPEDUGL$* ,, )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
(,1/(,781*
,P 5DKPHQ GHU 9HU|IIHQWOLFKXQJ GHU 5LFKWOLQLHQ EHWUHIIHQG GHQ 1DFKZHLV GHU (U G EHEHQVLFKHUKHLW YRQ 6WDXPDXHUQ KDW GDV %:* GLH /RPEDUGL $* %HUDWHQGH ,QJHQ L HXUHPLWGHU(UDUEHLWXQJYRQGLHVEH]JOLFKHQ$QZHQGXQJVEHLVSLHOHQEHDX IWUDJW *HZLFKWVPDXHU 6WDXGDPPPLW]HQWUDOHP'LFKWXQJ VNHUQ 6WDXGDPPPLWVHHVHLWLJHU$EGLFKWXQJ -HGHVGLHVHU%HLVSLHOHVWW]WVLFKDXIHLQHQUHHOOHQ)DOOZREHL9HUlQG HUXQJHQGHU 0DWHULDOHLJHQVFKDIWHQ RGHU GHU *HRPHWULH GHV %DXZHUNHV YRUJHQR PPHQ ZXUGHQ XPGDPLWGHQGLGDNWLVFKHQ:HUW]XHUK |KHQ ,P YRUOLHJHQGHQ %HULFKW EH]LHKW PDQ VLFK DXI GDV $QZHQGXQJVEHLVSLHO HLQHU * H ZLFKWVPDXHU
&KDUDNWHULVWLNHQGHU6SHUUH
,P 5DKPHQ GHU .RQ]HVVLRQVHUQHXHUXQJ GHU 6SHUUH ;<= ZHOFKH DP HL Q JHZHLKW ZXUGHPXVVWHHLQ1DFKZHLVGHU(U GEHEHQVLFKHUKHLWJHPlVVGHQHLQVFKO l JLJHQ 5LFKWOLQLHQ HLQJHUHLFKW ZHUGHQ 'DV ]X EHUSUIHQGH 2EMHNW LVW DXV %HWRQ GDUJHVWHOOW
'LH&KDUDNWHULVWLNHQGHU6SHUUHVLQG .URQH P0 1RUPDOVWDX P0 4XHUVFKQLWWPLW+:(QWODVWXQJ P )XQGDWLRQP0 1RUPDOTXHUVFKQLWW0DXHU P )XQGDWLRQP0
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
%UHLWH+:(QWODVWXQJ P 0D[LPDOHV6WDXYROXPHQ P .URQHQOlQJH P )UHLERUG P
$EE *HZLFKWPDXHU+DXSWTXHUVFKQLWWH
'LHVH EHLGHQ 4XHUVFKQLWWH VLQG VHKU XQWHUVFKLHGOLFK XQG PVVHQ VRPLW JHWUHQQW EHUSUIWZHUGHQ
*HRJUDILVFKH/DJH
'LH.RRUGLQDWHQGHV%DXZHUNVV LQG VLHKH$EELOGXQJ
*HRORJLHGHV6SHUUHQXQWHUJUXQGHV
'HU %DXJUXQG GHV %DXZHUNHV EHVWHKW DXV JHVXQGHP *QHLV IU GHQ JHPlVV 5/ $ Q KDQJ & GLH 6FKHUZHOOHQJHVFKZLQGLJNHLW DXI UG PV DEJHVFKlW]W ZHUGHQ NDQQ
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
6LFKHUKHLWVRUJDQH
'LH $EOHLWXQJ GHV +RFKZDVVHUV ZLUG GXUFK HLQHQ UHJXOLHUEDUHQ hEHUODXI 6HJPHQ W VFKW]H YRQ PD[ P V VRZLH HLQHQ *UXQGDEODVV PLW *OHLWVFKW]H YRQ PD[ GRVWDWLVFKHQ0HWKRGHHU IROJHQ 'DGHU*UXQGDEODVVLP)HOVHQDQJHRUGQHWLVWXQGGLH*OHLWVFKW]HHLQHVHKUJURVVH 6LFKHUKHLWJHJHQ%UXFKDXIZHLVWKDEHQZLUIUGLHVHV2UJDQDXIHLQHQ6LFKHUKHLW V QDFKZHLVYHU]LFKWHW 'LH8QWHUVXFKXQJIUGLH6HJPHQWVFKW]HKLQJHJHQZLUGLP.DS EHKDQGHOW
8IHUE|VFKXQJHQREHUKDOEGHU6HHREHUIOlFKHZHLVHQHLQ PD[LPDOHV*HIl OOHYRQ DXI %HL GHU YLVXHOOHQ ,QVSHNWLRQ GLH LP 5DKPHQ GHU %HJHKXQJ YRP GXUFK JHIKUW ZXUGH LVW NHLQH SRWHQWLHOOH ,QVWDELOLWlW DXIJH]HLJW ZRUGHQ GLH LP )DOOH
.ODVVLILNDWLRQ
*HPlVV5/$ VLHKHDXFK $EELOGXQJ LVWGLH6SHUUHLQGLH.DWHJRULH,,,HLQ]XVW X IHQ K P9 P
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
.ODVVH
.ODVVH
.ODVVH
%(67,0081*'(5(5'%(%(1(,1:,5.81*
1DFKZHLVEHEHQ
'LH :LHGHUNHKUSHULRGH GHV 1DFKZHLVEHEHQV IU HLQH 6SHUUH GHU .ODVVH ,,, EHWUlJW -DKUH 5/ % $XV GHU 5LVLNRNDUWH GHV $QKDQJHV % GHU 5/ LQ $EELOGXQJ GDUJHVWHOOW NDQQ IU GHQ 6WDQGRUW GHU 6SHUUH HLQH , QWHQVLWlW , PVN HUPLWWHOW ZHUGHQ *HPlVV GHU .RQYHUWLHUXQJVWDEHOOH GHV $QKDQJHV % GHU 5/ EHWUlJW GLH 6SLW]HQE R GHQEHVFKOHXQLJXQJD K J
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
/DJHGHU6SHUUH
'LH IU GLH %HZHUWXQJ GHV =XVWDQGHV GHU 6SHUUH EHUFNVL FKWLJWHQ 'RNXPHQWH VLQG GLH -DKUHVUDSSRUWH VHLW XQG GLH 3URMHNWXQWHUODJHQ LQVEHVRQGHUH GHU 7HFKQ L VFKH%HULFKWGHV$XVIKUXQJVSURMHNWHV 'LH%HVLFKWLJXQJYRPVRZLHGLH]XU9HUIJXQJVWHKHQGH'RNXPHQWDWLRQ
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
&KDUDNWHULVWLVFKH0DWHULDOHLJHQVFKDIWHQGHU0DXHU
JHQGH$QQDKPHQJHWURIIHQZHUGHQ 'HU0DXHUEHWRQNDQQDOVLVRWRSEHWUDFKWHWZHUGHQ )UGLH)HVWLJNHLWVHLJHQVFKDIWHQDQGHU.RQWDNWIOlFKH%HWRQ)HOVVLQG:HUWHDXV GHU/LWHUDWXUKHUDQJH]RJHQZR UGHQ ,Q GHU QDFKIROJHQGHQ 7DEHOOH VLQG GLH %HUHFKQXQJVDQQDKPHQ ]XVDPPHQJ H VWHOOW
0DWHULDOHLJHQVFKDIWHQ 4XHUGHKQXQJV]DKO Q 'LFKWH U NJP 5HLEXQJVZLQNHO%HWRQ)HOV M
$XV/LWHUDWXUHQWQRPPHQ
$QQDKPHQDXVGHP3URMHNWGHU6SHUUH 5HOD]LRQHWHFQLFDGHOSURJHWWRHVHFXWLYR
7DEHOOH %HUHFKQXQJVDQQDKPHQ
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
*UXQGODJHQ
(LQH DQDO\WLVFKH %HZHUWXQJ GHU 6LFKHUKHLW GHU 6SHUUH ZLUG JHPlVV 5/ ' LQVE H 8QWHUJUXQGGHU6SHUUHVWDUULVW 5/'
0DWHULDOLHQ 5/'
'LH 6SHUUH LVW DXV %HWRQ YRP 7\S *HZLFKWVPDXHU GHUHQ (LJHQVFKDIWHQ LP .DSLWHO HUVLFKWOLFKVLQG
%HVWLPPXQJGHUVWDWLVFKHQ$QIDQJVEHGLQJXQJHQ 5/'
$XIJUXQG GHU 5/ ' ZHUGHQ DOV /DVWIDOO GLH XQJQVWLJVWHQ :DVVHUVWlQGH DQJ H QRPPHQ(VKDQGHO WVLFKKLHUXPIROJHQGH :DVVHUODVWEHL1RUPDOVWDX P0 (LJHQJHZLFKWGHU0DXHU $XIWULHEPLWOLQHDUHP9HUODXI]ZLVFKHQ7DO XQG%HUJVHLWH EHUJVHLWV K\GURVW D WLVFKHU'UXFNWDOVHLWV VHLVPLVFKH %HDQVSUXFKXQJ QXU LQ GHU KRUL]RQWDOHQ %HUJ 7DOULFKWXQJ EHUFNVLFK WLJW PDVVJHEHQGHU/DV WIDOO5/' 'LH WKHUPLVFKHQ 9DULDWLRQHQ YHUXUVDFKHQ K|FKVWHQV DOOIlOOLJH ORNDOH 6SDQQXQJHQ GLHYHUQDFKOlVVLJWZHUGHQ
GHP (LJHQJHZLFKW XQG GHQ $XIWULHEVGUFNHQ 'LHVH VLQG LP $QKDQJ 7DEH OOHQ XQG IU GLH EHLGHQ %HUHFKQXQJVTXHUVFKQLWWH ]XVDPPHQJHVWHOOW XQG ZH UGHQ LP IROJHQGHQ]XVDPPHQPLWGHQVHLVPLVFKHQ%HDQVSUXFKXQJHQHUOl XWHUW
/RPEDUGL$* )HEUXDU 5² $PE5X&DKS
IUGLH8QWHUVXFKXQJ
'LH 0RGHOOLHUXQJ GHU EHLGHQ 6SHUUHQTXHUVFKQLWWH JHVFKLHKW GXUFK HLQH $XIWHLOXQJ GHUVHOEHQ LQ /DPHOOHQ ZLH LQ $EELOGXQJ GDUJHVWHOOW 'LHVH $EELOGXQJ HQWKlOW DXFKGDV9HU]HLFKQLVGHUYHUZHQGHWHQ%HJULIIH
EL PZL 'KL PVL 4+L K EV
PV 6SHUUHQPDVVH 'KL 'LFNHGHU/DPHOOHL PZ :DVVHUPDVVH EL %UHLWHGHU/DPHOOHL
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