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Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV Geschäftsfeld Alters- und Hinterlassenenvorsorge

8. Mai 2007

Mitteilungen über die Berufliche Vorsorge Nr. 99

Sonderausgabe

587 Periodische Überprüfung der finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen

Die Mitteilungen über die berufliche Vorsorge sind ein Informationsorgan des Bundesamtes für Sozialversicherungen. Ihr Inhalt gilt nur dann als Weisung, wenn dies im Einzelfall ausdrücklich gesagt wird.

Effingerstrasse 20, CH-3003 Bern Tel. +41 31 322 91 51, Fax +41 31 324 06 83 www.bsv.admin.ch

07.063

Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 99

Sonderausgabe

587 Periodische Überprüfung der finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen

Das BSV überprüft gemäss Artikel 44c BVV 2 jährlich die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen und erstattet dem Bundesrat Bericht. Es wird dabei wie im vergangenen Jahr bei den Aufsichtsbehör- den eine Umfrage durchführen, welche allerdings nur die Situation derjenigen Vorsorgeeinrichtungen aufzeigt, die eine Unterdeckung aufweisen.

Da es sich bei der Umfrage bei den Aufsichtsbehörden grundsätzlich um eine Vollerhebung aller sich in Unterdeckung befindlichen Vorsorgeeinrichtungen handelt, liegt diese Umfrage jeweils erst gegen Ende Jahr vor. Es besteht jedoch ein Interesse aller Beteiligten, beispielsweise von Verbänden, Poli- tik, Wirtschaft und betroffenen Behörden, bereits zu einem früheren Zeitpunkt eine Einschätzung der finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen vornehmen zu können.

Das BSV empfiehlt deshalb – wie bereits im Vorjahr – sich an der beiliegenden Umfrage zu beteiligen. Es handelt sich um den „Risiko-Check-up“, den die Complementa Investment-Controlling AG in Zusammenarbeit mit der AWP Soziale Sicherheit jährlich erstellt. Diese Analyse, basierend auf einheitlicher Erhebung und Berechnungen, ermöglicht es, die Risikofähigkeit der teilnehmenden Vor- sorgeeinrichtungen auszuwerten. Dabei werden Aktiven und Passiven per 31. Dezember 2006 analy- siert und es wird abgeklärt, ob die aktuelle Vermögenszusammensetzung, bzw. deren Risikopotential, mit den vorhandenen Reserven korrespondiert.

Je mehr Vorsorgeeinrichtungen sich an diesem Risiko-Check-up beteiligen, desto repräsentativer wird die Umfrage. Um eine möglichst gute Abdeckung zu erhalten, sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen.

Sie können den Fragebogen auch elektronisch zusammen mit der Swissca Umfrage ausfüllen (nur ein Fragebogen). Nähere Angaben finden Sie auf unter: www.swisscanto-pk-studie.ch

An dieser Stelle möchten wir allen Vorsorgeeinrichtungen danken, welche bereits letztes Jahr die Um- frage unterstützt haben. Wir erhoffen uns für dieses Jahr eine noch breitere Mitwirkung, um die Situa- tion analysieren zu können.

Alle Teilnehmer erhalten die Auswertung der globalen Ergebnisse.

Ausserdem besteht für Sie die Möglichkeit, eine kassenindividuelle Kurzauswertung zu verlangen. Wir verweisen Sie dabei auf die durch die AWP Soziale Sicherheit festgelegten Konditionen.

Alle weiteren Angaben zum Risiko-Check-up sind dem beigelegten Fragebogen der AWP Soziale Sicherheit zu entnehmen.

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(in Fenstercouvert einstecken)

Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie den ausge- Soziale Sicherheit AWP füllten Fragebogen so rasch als möglich an uns zurücksenden, wollen wir doch eine Vorauswer- tung noch vor den Sommerferien vornehmen. Risiko-Check-up für Pensionskassen Auf alle Fälle senden Sie bitte den ausgefüllten Fragebogen bis spätestens 15. Juli 2007 an: Sehr geehrte Damen und Herren Risiko ist, dass Ihre Kasse in eine Unterdeckung fallen könnte, und wie lange es allenfalls dauern Der dritte Beitragszahler Zins spielt eine immer dürfte, bis das finanzielle Gleichgewicht wieder bedeutendere Rolle. Das vergangene Jahr hat erreicht wird. zwar bei zahlreichen Pensionskassen erfreuli- che Resultate gebracht. Wo steht aber «meine» Die Teilnahme am Check-up ist kostenlos. Alle Vorsorgeeinrichtung im Vergleich zu den ande- Teilnehmenden erhalten die Auswertung der globa- ren? Verfüge ich über ausreichende Reserven? len Ergebnisse. Abonnenten der AWP Soziale Sicherheit erhalten darüber hinaus eine kassenin- Ein Überblick über die tatsächliche finanzielle Lage dividuelle Kurz-Auswertung gratis. Nicht- Therese Werner ist somit nötiger denn je. Das Bundesamt für Abonnenten erhalten diese ebenfalls, indem sie ein oder Michael Brandenberger Sozialversicherung (BSV) empfiehlt denn auch Abonnement subskribieren, als Abgeltung für die eine Teilnahme am Risiko-Check-up, leistet doch Wahrung des Datenschutzes, (siehe letzte Seite). diese Umfrage einen wesentlichen Beitrag zur Bitte senden Sie uns den ausgefüllten Fragebogen Information von Bundesrat und Parlament, aber bis spätestens 15. Juli 2007 an auch einer breiten Öffentlichkeit. AWP Wir rufen Sie deshalb auf, den kurzen Fragebogen z.H. Dr. Werner C. Hug auszufüllen. Sollten Sie den Fragebogen der Kramgasse 17 Swisscanto bereits ausgefüllt haben, werden Sie 3000 Bern 8 automatisch in unsere Umfrage einbezogen (siehe letzte Seite). AWP garantiert den Schutz Ihrer Daten im Rahmen des Redaktionsgeheimnisses. Ihr Daten Mit der Beantwortung des Fragebogens helfen Sie werden kodiert und bleiben für die Auswertung sich als verantwortlicher Stiftungsrat gleichzeitig anonym. Im übrigen wird auch die Schweigepflicht auch selber. Gemäss Art. 50 BVV2 müssen Sie gemäss Artikel 86 BVG in jedem Falle beachtet. nämlich «bei der Anlage des Vermögens in erster Sämtliche Angaben werden ausschliesslich für die Linie darauf achten, dass die Sicherheit der Untersuchung verwendet und auch nicht an Dritte Erfüllung der Vorsorgezwecke gewährleistet ist.» weitergegeben. In der Fachzeitschrift AWP Soziale Es liegt somit in Ihrem eigenen Interesse, wenn Sie Sicherheit halten wir Sie stets auf dem Laufenden. periodisch die Risikofähigkeit Ihrer Pensions- Darüber hinaus organisieren wir je nach Lage und kasse testen. Der Risiko-Check-up bietet Ihnen Bedarf Weiterbildungsseminare, mit dem Ziel, dazu ein geeignetes Instrument. Ihnen Ihre Praxis zu erleichtern.

In Kooperation mit Complementa Investment- In Ihrem eigenen sowie im Gesamtinteresse der Controlling AG und der Universität St. Gallen haben Pensionskassen möchten wir Sie daher zur wir in den vergangenen zwölf Jahren gegen 4000 Teilnahme am Risiko-Check-up ermutigen. Für Ihre kassen-individuelle Auswertungen zur Mitwirkung danken wir Ihnen auch im Namen des Risikofähigkeit vorgenommen. Dabei werden BSV im voraus. Aktiven und Passiven stichtagsbezogen analysiert und es wird abgeklärt, ob die aktuelle Vermögens- Mit freundlichen Grüssen zusammensetzung, bzw. deren Risikopotential mit AWP Soziale Sicherheit den vorhandenen Reserven korrespondiert, kurz: Dr. Werner C. Hug ob ausreichende Schwankungsreserven vorhan- Complementa Investment Controlling AG den sind. Ebenfalls erfahren Sie, wie gross das Dr. Benjamin Brandenberger

1. Bilanz per 2. Wie hoch war die zeitgewichtete Performance auf dem durchschnittlich investierten Kapital Code (Gesamtvermögen inkl. Immobilien, nach Abzug der Vermögensverwaltungskosten)? Marktwerte (nur

1.1 Aktiven ganze Franken) Performance in %

Direkte Vermögensanlagen 1101 Flüssige Mittel und kurzfristige Anlagen (inkl. Festgelder) 2001 ......... 2004 ......... bei Banken, Post und Versicherungsgesellschaften ..................... 2002 ......... 2005 ......... 1120 Debitoren, Guthaben und Darlehen ..................... 2003 ......... 2006 ......... Anlagen beim Arbeitgeber Forderungen ..................... Aufteilung von 1103 Position 1118

3. Welche Performance strebt Ihre Kasse langfristig an? ........% pro Jahr

1104 Beteiligungen, Aktien des Arbeitgebers .....................

Obligationen und Kassascheine 4. Welches ist die Primatsform Ihrer Altersrenten? (Zutreffendes bitte ankreuzen)

1105 inländische Schuldner ..................... 105 .....................

1106 1107 ausländische Schuldner in Franken in Fremdwährungen ..................... ..................... 106 107 ..................... .....................

V Leistungsprimat technischer Zinssatz: ............%

1108 W. & O. Anleihen

Hypotheken ..................... 108 .....................

V Beitragsprimat reglementarische Mindestverzinsung der Altersguthaben (Aktive, 1109 auf schweizerischen Liegenschaften ..................... 109 ..................... 1110 auf ausländischen Liegenschaften ..................... 110 ..................... bzw. effektive Verzinsung 2006, falls kein regl. Mindestzins festgelegt) ............% Aktien und Partizipationsscheine* 1111 Schweiz * ohne Private Equity ..................... 111 .....................

1112 Ausland

und Hedge Funds ..................... 112 ..................... technischer Zinssatz der Liegenschaften, Grundstücke Rentnerdeckungskapitalien: ............%

1113 Schweiz ..................... 113 .....................

1114 Ausland ..................... 114 ..................... 5. Wie gross war 2006 das Volumen der jährlichen Beitragszahlungen, die Ihre Pensionskasse Alternative Anlagen vereinnahmen konnte? (Beitragszahlungen, Einkäufe und Einmaleinlagen; FER 26 Ziffer 8 lit. K)

1115 Private Equity ..................... 115 .....................

1116 Hedge Funds ..................... 116 ..................... Fr. ...........................................................................................................................................

1121 Commodities ..................... 121 ......................

1117 Diverses (z.B. Edelmetalle und anderes) ..................... 117 ...................... 6. Wie gross war 2006 das Volumen sämtlicher Rentenzahlungen und Kapitalleistungen (Alters-, Hinter- lassenen-, IV-Renten etc.), die Ihre Pensionskasse auszahlen musste (FER 26 Ziffer 8 lit. M und N)? Indirekte Vermögensanlagen Gemischt

1118 Ansprüche, Anteile und Beteiligungen bei

Anlagestiftungen, -fonds und Immobiliengesellschaften (BVV2-Anlagen) V alle Renten Fr. .................................... V Kapital Fr. ........................................... ..................... 118 ..................... 7. Wie gross waren 2006 die jährlichen Ein- und Austrittsleistungen (FZL, WEF, Scheidung) Ihrer Aktive Rechnungsabgrenzung

1122 Aktive Rechnungsabgrenzung

Pensionskasse? .....................

Aktiven aus Versicherungsverträgen a) Einzahlungen (FER 26 Ziffer 8 lit. L) Fr. ..............................................................

1123 Aktiven aus Versicherungsverträgen .....................

b) Auszahlungen (FER 26 Ziffer 8 lit. O) Fr. ..............................................................

1119 Total Aktiven

8. Wie gross war das gebundene Kapital (Pos. 1215) per Ende 2005 (Vorjahr)?

1.2 Passiven Aufteilung von

1218 Verbindlichkeiten ..................... Position 1218

218.1 Freizügigkeitsleistungen & Renten Fr. ................................................................................................................. 218.1 .....................

218.2 Banken / Versicherungen 218.2 .....................

218.3 Andere Verbindlichkeiten

9. Haben sich im Geschäftsjahr 2006 ausserordentliche Veränderungen im gebundenen Kapital ergeben 218.3 ..................... (z.B. Verteilung freier Mittel, ausserordentliche vorzeitige Pensionierungen, Veränderungen des 1219 Passive Rechnungsabgrenzung ..................... Aufteilung von technischen Zinssatzes etc.)? .....................

1214 Arbeitgeber- Beitragsreserve Position 1214

214.1 - ohne Verwendungsverzicht V Ja V Nein

214.1 ..................... 214.2 - mit Verwendungsverzicht 214.2 ..................... Falls ja: Fr. .........................................................................................................................

1213 Nicht-technische Rückstellungen .....................

Aufteilung von 10. Anzahl der Versicherten per 31.12.2006: Aktive: ......... 1215 Vorsorgekapitalien & techn. Rückstellungen ..................... Position 1215 Rentner: .........

215.1 Vorsorgekapital Aktive Versicherte**

215.1 ..................... 215.2 Vorsorgekapital Rentner 215.2 ..................... 11. Welcher Branche gehört Ihre Arbeitgeber-Firma an? (gemäss Eidg. Betriebszählung)

215.4 Passiven aus Versicherungsverträgen 215.4 .....................

215.3 Technische Rückstellungen 215.3 .....................

.......................................................................................................................................

1220 Wertschwankungsreserve ..................... **davon Altersgut-

1216 Sitftungskapital, Freie Mittel / Unterdeckung ..................... haben gem. BVG 12. Registrierung Ihrer Vorsorgeeinrichtung gemäss Art. 48 BVG? V Ja V Nein Auft. Pos.215.1

1217 Total Passiven (=Position 1119) ..................... 13. Für öffentlich-rechtliche Pensionskassen: Besteht eine Staatsgarantie? V Ja V Nein