Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV Geschäftsfeld Alters- und Hinterlassenenvorsorge
9. Mai 2008
Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 105
Sonderausgabe
637 Periodische Überprüfung der finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen
Die Mitteilungen über die berufliche Vorsorge sind ein Informationsorgan des BSV. Ihr Inhalt gilt nur dann als Weisung, wenn dies im Einzelfall ausdrücklich gesagt wird.
Effingerstrasse 20, CH-3003 Bern Tel. +41 31 322 91 51, Fax +41 31 324 06 83 www.bsv.admin.ch
08.037
Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 105
Sonderausgabe
637 Periodische Überprüfung der finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen
Das BSV überprüft gemäss Artikel 44c BVV 2 jährlich die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen und erstattet dem Bundesrat Bericht. Es wird dabei wie im vergangenen Jahr bei den Aufsichtsbehör- den eine Umfrage durchführen, welche allerdings nur die Situation derjenigen Vorsorgeeinrichtungen aufzeigt, die eine Unterdeckung aufweisen.
Da es sich bei der Umfrage bei den Aufsichtsbehörden grundsätzlich um eine Vollerhebung aller sich in Unterdeckung befindlichen Vorsorgeeinrichtungen handelt, liegt diese Umfrage jeweils erst gegen Ende Jahr vor. Es besteht jedoch ein Interesse aller Beteiligten, beispielsweise von Verbänden, Poli- tik, Wirtschaft und betroffenen Behörden, bereits zu einem früheren Zeitpunkt eine Einschätzung der finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen vornehmen zu können.
Das BSV empfiehlt deshalb – wie bereits im Vorjahr – sich an der beiliegenden Umfrage zu beteiligen. Es handelt sich um den „Risiko-Check-up“, den die Complementa Investment-Controlling AG in Zusammenarbeit mit der AWP Soziale Sicherheit jährlich erstellt. Diese Analyse, basierend auf einheitlicher Erhebung und Berechnungen, ermöglicht es, die Risikofähigkeit der teilnehmenden Vor- sorgeeinrichtungen auszuwerten. Dabei werden Aktiven und Passiven per 31. Dezember 2007 analy- siert und es wird abgeklärt, ob die aktuelle Vermögenszusammensetzung, bzw. deren Risikopotential, mit den vorhandenen Reserven korrespondiert.
Je mehr Vorsorgeeinrichtungen sich an diesem Risiko-Check-up beteiligen, desto repräsentativer wird die Umfrage. Um eine möglichst gute Abdeckung zu erhalten, sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen.
Sie können den Fragebogen auch elektronisch zusammen mit der Swissca Umfrage ausfüllen (nur ein Fragebogen). Nähere Angaben finden Sie auf unter: www.swisscanto-pk-studie.ch
An dieser Stelle möchten wir allen Vorsorgeeinrichtungen danken, welche bereits letztes Jahr die Um- frage unterstützt haben. Wir erhoffen uns für dieses Jahr eine noch breitere Mitwirkung, um die Situa- tion analysieren zu können.
Alle Teilnehmer erhalten die Auswertung der globalen Ergebnisse.
Ausserdem besteht für Sie die Möglichkeit, eine kassenindividuelle Kurzauswertung zu verlangen. Wir verweisen Sie dabei auf die durch die AWP Soziale Sicherheit festgelegten Konditionen.
Alle weiteren Angaben zum Risiko-Check-up sind dem beigelegten Fragebogen der AWP Soziale Sicherheit zu entnehmen.
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Soziale Sicherheit AWP
Risiko-Check-up für Pensionskassen Sehr geehrte Damen und Herren das Risiko ist, dass Ihre Kasse in eine Unter- deckung fallen könnte, und wie lange es allenfalls Mit der subprime-Krise wurde der Giftschrank der dauern dürfte, bis das finanzielle Gleichgewicht faulen Kredite geöffnet sowie die teilweise mass- wieder erreicht wird. lose Bedienung der Kredithebel entlarvt. Seither spielen die Finanzmärkte verrückt. Es gilt nun, kla- Die Teilnahme am Check-up ist kostenlos. Alle ren Kopf zu bewahren und insbesondere die Teilnehmenden erhalten die Auswertung der globa- Risiken emotionslos zu analysieren. len Ergebnisse. Abonnenten der AWP Soziale Sicherheit erhalten darüber hinaus eine kassenin- Ein Überblick über die tatsächliche finanzielle dividuelle Kurz-Auswertung gratis. Nicht- Lage ist somit nötiger denn je. Das Bundesamt Abonnenten erhalten diese ebenfalls, indem sie ein für Sozialversicherung (BSV) empfiehlt denn Abonnement subskribieren, als Abgeltung für die auch eine Teilnahme am Risiko-Check-up, lei- Wahrung des Datenschutzes, (siehe letzte Seite). stet doch diese Umfrage einen wesentlichen Bitte senden Sie uns den ausgefüllten Frage- Beitrag zur Information von Bundesrat und bogen bis spätestens 15. Juli 2008 an: Parlament, aber auch einer breiten Öffentlichkeit. AWP Wir rufen Sie deshalb auf, den kurzen Fragebogen z.H. Dr. Werner C. Hug auszufüllen. Sollten Sie den Fragebogen der Kramgasse 17 Swisscanto bereits ausgefüllt haben, werden Sie 3000 Bern 8 automatisch in unsere Umfrage einbezogen (siehe letzte Seite). AWP garantiert den Schutz Ihrer Daten im Rahmen des Redaktionsgeheimnisses. Ihre Daten Mit der Beantwortung des Fragebogens helfen Sie werden kodiert und bleiben für die Auswertung sich als verantwortlicher Stiftungsrat gleichzeitig anonym. Im übrigen wird auch die Schweige- auch selber. Gemäss Art. 50 BVV2 müssen Sie pflicht gemäss Artikel 86 BVG in jedem Falle nämlich «bei der Anlage des Vermögens in erster beachtet. Sämtliche Angaben werden ausschliess- Linie darauf achten, dass die Sicherheit der lich für die Untersuchung verwendet und auch nicht Erfüllung der Vorsorgezwecke gewährleistet ist.» an Dritte weitergegeben. In der Fachzeitschrift Es liegt somit in Ihrem eigenen Interesse, wenn AWP Soziale Sicherheit halten wir Sie stets auf Sie periodisch die Risikofähigkeit Ihrer dem Laufenden. Darüber hinaus organisieren wir Pensionskasse testen. Der Risiko-Check-up bie- je nach Lage und Bedarf Weiterbildungsseminare, tet Ihnen dazu ein geeignetes Instrument. mit dem Ziel, Ihnen Ihre Praxis zu erleichtern.
In Kooperation mit Complementa Investment- In Ihrem eigenen sowie im Gesamtinteresse Controlling AG und der Universität St. Gallen der Pensionskassen möchten wir Sie daher zur haben wir in den vergangenen 13 Jahren über Teilnahme am Risiko-Check-up ermutigen. Für 5000 kassen-individuelle Auswertungen zur Ihre Mitwirkung danken wir Ihnen auch im Namen Risikofähigkeit vorgenommen. Dabei werden des BSV im voraus. Aktiven und Passiven stichtagsbezogen analysiert und es wird abgeklärt, ob die aktuelle Vermögens- Mit freundlichen Grüssen zusammensetzung, bzw. deren Risikopotential mit AWP Soziale Sicherheit den vorhandenen Reserven korrespondiert, kurz: Dr. Werner C. Hug ob ausreichende Schwankungsreserven vor- Complementa Investment Controlling AG handen sind. Ebenfalls erfahren Sie, wie gross Dr. Benjamin Brandenberger
1. Bilanz per _______________________
Code
Marktwerte (nur
1.1 Aktiven ganze Franken)
Direkte Vermögensanlagen
1101 Flüssige Mittel und kurzfristige Anlagen (inkl. Festgelder) bei
Banken, Post und Versicherungsgesellschaften .....................
1120 Debitoren, Guthaben und Darlehen .....................
Anlagen beim Arbeitgeber
1103 Forderungen ..................... Aufteilung von Position
1118
1104 Beteiligungen, Aktien des Arbeitgebers .....................
Obligationen und Kassascheine
1105 inländische Schuldner ..................... 105 .....................
1106 ausländische Schuldner in Franken ..................... 106 .....................
1107 in Fremdwährungen ..................... 107 .....................
1108 W. & O. Anleihen ..................... 108 .....................
Hypotheken 1109 auf schweizerischen Liegenschaften ..................... 109 ..................... 1110 auf ausländischen Liegenschaften ..................... 110 ..................... Aktien und Partizipationsscheine* 1111 Schweiz * ohne Private Equity ..................... 111 ..................... und Hedge Funds
1112 Ausland ..................... 112 .....................
Liegenschaften, Grundstücke
1113 Schweiz ..................... 113 .....................
1114 Ausland ..................... 114 .....................
Alternative Anlagen
1115 Private Equity ..................... 115 .....................
1116 Hedge Funds ..................... 116 .....................
1121 Commodities ..................... 121 ......................
1117 Diverses (z.B. Edelmetalle und anderes) ..................... 117 ......................
Indirekte Vermögensanlagen Gemischt
1118 Ansprüche, Anteile und Beteiligungen bei Anlagestiftungen, - (BVV2-Anlagen)
fonds und Immobiliengesellschaften ..................... 118 .....................
Aktive Rechnungsabgrenzung
1122 Aktive Rechnungsabgrenzung .....................
Aktiven aus Versicherungsverträgen
1123 Aktiven aus Versicherungsverträgen .....................
1119 Total Aktiven
1.2 Passiven Aufteilung von
1218 Verbindlichkeiten ..................... Position 1218
218.1 Freizügigkeitsleistungen & Renten
218.1 .....................
218.2 Banken / Versicherungen 218.2 .....................
218.3 Andere Verbindlichkeiten 218.3 .....................
1219 Passive Rechnungsabgrenzung ..................... Aufteilung von
1214 Arbeitgeber- Beitragsreserve ..................... Position 1214
214.1 - ohne Verwendungsverzicht
214.1 .....................
214.2 - mit Verwendungsverzicht 214.2 .....................
1213 Nicht-technische Rückstellungen .....................
Aufteilung von 1215 Vorsorgekapitalien & techn. Rückstellungen ..................... Position 1215
215.1 Vorsorgekapital Aktive Versicherte**
215.1 .....................
215.2 Vorsorgekapital Rentner 215.2 .....................
215.4 Passiven aus Versicherungsverträgen 215.4 .....................
215.3 Technische Rückstellungen 215.3 .....................
1220 Wertschwankungsreserve ..................... **davon Altersgut-
1216 Sitftungskapital, Freie Mittel / Unterdeckung ..................... haben gem. BVG Auft. Pos.215.1
1217 Total Passiven (=Position 1119) .....................
2. Wie hoch war die zeitgewichtete Performance auf dem durchschnittlich investierten Kapital (Gesamtvermögen)?
Performance in % 2002 ......... 2005 ......... 2003 ......... 2006 ......... 2004 ......... 2007 .........
3. Welche Performance strebt Ihre Kasse langfristig an? ........% pro Jahr
4. Welches ist die Primatsform Ihrer Altersrenten? (Zutreffendes bitte ankreuzen)
Leistungsprimat technischer Zinssatz: ............%
Beitragsprimat reglementarische Mindestverzinsung der Altersguthaben (Aktive): ............%
technischer Zinssatz der Rentnerdeckungskapitalien: ............%
5. Wie gross war 2007 das Volumen der jährlichen Beitragszahlungen, die Ihre Pensionskasse vereinnahmen konnte?
Fr. ...........................................................................................................................................
6. Wie gross war 2007 das Volumen der jährlichen Rentenzahlungen und Kapitalleistungen, die Ihre Pensionskasse auszahlen musste?
Renten Fr. .................................... Kapital Fr. ...........................................
7. Wie gross waren 2007 die jährlichen Freizügigkeitsleistungen Ihrer Pensionskasse?
a) Freizügigkeitseinzahlungen Fr. ..............................................................
b) Freizügigkeitsauszahlungen Fr. ..............................................................
8. Wie gross war das gebundene Kapital (Pos. 1215) per Ende 2006 (Vorjahr)?
Fr. .................................................................................................................
9. Haben sich im Geschäftsjahr 2007 ausserordentliche Veränderungen im gebundenen Kapital ergeben (z.B. Verteilung freier Mittel, ausserordentliche vorzeitige Pensionierungen etc.)? Ja Nein Falls ja: Fr. .........................................................................................................................
10. Anzahl der Versicherten per 31.12.2007: Aktive: .........
Rentner: .........
11. Welcher Branche gehört Ihre Arbeitgeber-Firma an? (gemäss Eidg. Betriebszählung)
.......................................................................................................................................
12. Registrierung Ihrer Vorsorgeeinrichtung gemäss Art. 48 BVG? ja nein
13. Für öffentlich-rechtliche Pensionskassen: Besteht eine Staatsgarantie? ja nein
(in Fenstercouvert einstecken) Code Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie den ausgefüllten Fragebogen so rasch als möglich an uns zurück- senden, wollen wir doch eine Vorauswertung noch vor den Sommerferien vornehmen.
Auf alle Fälle senden Sie bitte den ausgefüllten Fragebogen bis spätestens 15. Juli 2008 an: AWP z.H. Dr. Werner C. Hug Kramgasse 17
3000 Bern 8
Zur Beantwortung von Fragen wenden Sie sich bitte an Complementa Investment-Controlling AG:
Andreas Niedermann oder Michael Brandenberger
Telefon: 071 / 313 84 84 Fax: 071 / 313 84 86
Wir sind bereits Abonnenten der AWP Soziale Sicherheit. Damit erhalten wir die kassenindividuelle Kurz-Auswertung und die Gesamtanalyse gratis. Wir wünschen eine kassenindividuelle Kurz-Auswertung unter Wahrung des Datenschutzes und erwerben damit ein Jahresabonnement (Fr. 350.–) der AWP Soziale Sicherheit. Dort werden die Gesamtergebnisse dargestellt. Wir wünschen lediglich den kostenlosen Bericht über die globalen Ergebnisse, verzichten damit auf eine kassenindividuelle Auswertung. Wir haben den Fragebogen von swisscanto bereits ausgefüllt. Die registrierte Nummer lautet:…………..
Bitte Entsprechendes ankreuzen. Danke Adresse der teilnehmenden Pensionskasse:
....................................................................................................
....................................................................................................
....................................................................................................
....................................................................................................
Telefon: ....................................................................................................
Fax: ....................................................................................................
Name der Kontaktperson, an welche die Antwort zu richten ist:
....................................................................................................