25.046
Bundesgesetz über die Berufsbildung (Berufsbildungsgesetz, BBG). Änderung
Page Pierre-André · P-M · Nationalrat · Freiburg · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Le président (Page Pierre-André, président): Nous poursuivons nos débats.
Huber Alois · Mit-M · Nationalrat · Aargau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Die SVP-Fraktion unterstützt diese Vorlage klar und dankt dem Bundesrat für die sorgfältige Umsetzung des parlamentarischen Auftrages. Die Vorlage stärkt die höhere Berufsbildung, ohne neue Bürokratie, ohne neue Kosten zu schaffen und ohne die Strukturen unseres bewährten Systems umzubauen. Genau so muss gute Bildungspolitik aussehen.
Die Berufsbildung ist ein Kernstück unseres Erfolgsmodells. Sie liefert der Wirtschaft jene Fachkräfte, die tatsächlich gebraucht werden, und sie ermöglicht jungen Menschen, direkt ins Berufsleben einzusteigen. Gleichzeitig schafft sie echte Aufstiegsmöglichkeiten und soziale Mobilität. Dabei setzt sie nicht auf Theorie, sondern auf Leistung und Praxiserfahrung.
Die vorgeschlagenen Massnahmen sind vernünftig und pragmatisch. Sie schaffen klare Verhältnisse bei den neuen Bezeichnungen, was nach den langen Diskussionen für die nötige Rechtssicherheit sorgt.
Auch die Einführung der neuen Titelzusätze "Professional Bachelor" und "Professional Master" unterstützen wir. Sie machen die Tertiärabschlüsse nicht nur international verständlicher, sondern ermöglichen insbesondere im Inland eine höhere Anerkennung der beruflichen Bildung. Wichtig ist auch, dass die schweizweit gut etablierten Berufstitel erhalten bleiben. Das verhindert eine schleichende Akademisierung und schafft eine klare Grenze zu den Hochschulen.
Die weitergehenden Forderungen, etwa die zusätzliche Nennung der Fachrichtung im Titel, lehnen wir grossmehrheitlich ab. Sie schaffen mehr Verwirrung als Nutzen und entfernen sich vom Konsens mit den Verbundpartnern. Wir brauchen ein einfaches, stabiles, verständliches System, nicht neue, komplizierte Konstruktionen.
Die Vorlage ist sinnvoll, ausgewogen und stärkt einen Bereich, der für KMU und für unser Land zentral ist.
Die SVP-Fraktion stimmt klar den Beschlüssen des Ständerates und damit dem Entwurf des Bundesrates zu.
Brizzi Simona · Mit-F · Nationalrat · Aargau · Sozialdemokratische Fraktion
Wir unterstützen die Anpassungen im Berufsbildungsgesetz und befürworten den Zusatz bei der Titelvergabe. Seit Inkrafttreten des Berufsbildungsgesetzes vor 21 Jahren gehört die höhere Berufsbildung gemeinsam mit den Hochschulen zur Tertiärstufe. Damit verfügen wir über ein wichtiges Instrument zur beruflichen Weiterqualifizierung. Wir unterstützen die in der Botschaft vorgeschlagenen Massnahmen, da sie einem dringenden Bedürfnis entsprechen: die Bildungsgänge aufzuwerten und sowohl in der Schweiz als auch international greifbarer und verständlicher zu machen.
Welche weiteren Vorteile ergeben sich durch die Anpassungen?
1. Mit der Einführung attraktiver Titelzusätze wird die Sichtbarkeit der Abschlüsse zusätzlich gestärkt. Gleichzeitig können sie damit eindeutig der Tertiärstufe zugeordnet werden.
2. Die vorgeschlagenen Massnahmen erhöhen die Attraktivität der Bildungsgänge und ziehen dadurch mehr junge Menschen an. So lässt sich der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften besser decken, und die beruflichen Bildungsgänge ab der Sekundarstufe II werden gestärkt.
3. Diese Abschlüsse eröffnen verbesserte Karriere- und Entwicklungsperspektiven, die, wie wir bereits gehört haben, durch Praxisbezug und die Orientierung an den Anforderungen der Wirtschaft besonders wertvoll sind.
Wir unterstützen insbesondere die Formulierung des Bundesrates zur Titelvergabe in der höheren Berufsbildung. Der aktuelle Entwurf des Bundesrates erlaubt die Titelzusätze "Professional Bachelor" und "Professional Master", allerdings nur in allgemeiner Form. Für die SP-Fraktion ist es wichtig, einen vollwertigen Titel "Professional Bachelor in [Fachrichtung]" einzuführen, um der schulisch absolvierten Tertiärbildung gerecht zu werden und in der Schweiz die gleiche Differenzierung vorzunehmen, wie sie in anderen Ländern üblich ist. Wir unterstützen daher die Ergänzung eines neuen Buchstabens c in Artikel 44a Absatz 1, der wie folgt lautet: "'Professional Bachelor in [Fachrichtung]', wenn der Titel durch einen eidgenössisch anerkannten Bildungsgang an einer höheren Fachschule erworben wurde." Im Englischen ist diese Differenzierung längst Realität und wird dort bereits umgesetzt. Nun haben wir die Chance, die Berufsbildung durch diesen Zusatz noch attraktiver zu gestalten - eine Massnahme, die nichts kostet, aber Klarheit und Transparenz schafft.
Wir bitten Sie, den vorgeschlagenen Massnahmen sowie dem Antrag der Minderheit Durrer zuzustimmen.
Stämpfli Fabienne · Mit-F · Nationalrat · Bern · Grünliberale Fraktion
Mit der Änderung des Berufsbildungsgesetzes werden die höheren Fachschulen gestärkt und die Anerkennung der Abschlüsse der höheren Berufsbildung im In- und Ausland verbessert. Dies unterstützt die wichtige höhere Berufsbildung und trägt damit zur Attraktivität des gesamten Berufsbildungsweges bei.
Die GLP-Fraktion stimmt grossmehrheitlich dem vorliegenden Antrag der Mehrheit der WBK zu, der dem Entwurf des Bundesrates entspricht und so auch vom Ständerat angenommen wurde. Wir unterstützen also sowohl das Bezeichnungsrecht für die höheren Fachschulen, Englisch als mögliche zusätzliche Prüfungssprache, die Möglichkeit zur Flexibilisierung der Nachdiplomstudiengänge der höheren Fachschulen als auch die Titelzusätze für die Abschlüsse der höheren Berufsbildung.
Die Vorlage ist das Resultat umfassender verbundpartnerschaftlicher Vorarbeiten und wurde auch in der Vernehmlassung mehrheitlich begrüsst. Die Titelzusätze "Professional Bachelor" und "Professional Master" betonen die Praxisnähe und den tertiären Charakter der Abschlüsse, und die Differenzierung zwischen eidgenössischen Berufsprüfungen und HF-Abschlüssen ist über den geschützten Titel sichergestellt. Eine zusätzliche Abgrenzung im Titelzusatz mit "Professional Bachelor in [Fachrichtung]" für HF-Abschlüsse, wie von der Minderheit Durrer beantragt, dient dieser Differenzierung nicht.
Wir unterstützen entsprechend grossmehrheitlich den Antrag der Mehrheit und empfehlen, die Änderung des Berufsbildungsgesetzes anzunehmen.
Parmelin Guy · VPBR-M · Bundesrat · Waadt
Nous sommes tous d'accord : il faut prendre soin de la formation professionnelle. Elle constitue un facteur de réussite central pour notre pays. Elle met du personnel qualifié à la disposition de l'économie et contribue ainsi à la grande compétitivité de notre pays. Elle est la colonne vertébrale de la mobilité sociale. C'est grâce à la formation professionnelle que nous parvenons à offrir à de très nombreux jeunes des perspectives sur le marché du travail.
La voie de la formation professionnelle n'exclut pas de suivre une formation plus longue et à un niveau plus élevé, ce qui est devenu indispensable pour de nombreux métiers et carrières bien rémunérés. La Suisse dispose d'une offre diversifiée au degré tertiaire qui comprend non seulement les universités, mais aussi les hautes écoles spécialisées et la formation professionnelle supérieure. La formation professionnelle supérieure s'inscrit dans le prolongement de la formation professionnelle initiale et elle se fonde sur l'expérience professionnelle. Elle joue un rôle extrêmement important pour l'attrait de l'ensemble de la formation professionnelle. Déjà au moment de choisir une profession, elle montre aux jeunes et à leurs parents qu'un apprentissage offre la possibilité d'obtenir un diplôme du degré tertiaire avec d'excellentes perspectives de carrière et de salaire. Près de 29 000 personnes obtiennent chaque année un diplôme de la formation professionnelle supérieure, ce qui correspond à un tiers de tous les diplômes du degré tertiaire.
La formation professionnelle supérieure fournit en particulier aux petites et moyennes entreprises les spécialistes et les cadres dont notre économie a besoin. Les diplômes de la formation professionnelle supérieure sont parfaitement ancrés dans le marché du travail suisse. Les diplômés ont le taux d'emploi le plus élevé et le risque le plus faible de se retrouver au chômage. Néanmoins, dans le même temps, la formation professionnelle supérieure est confrontée à plusieurs défis. Nous constatons que l'internationalisation du marché du travail et de la société pousse à l'académisation des diplômes. Des titres spécialisés de la formation professionnelle supérieure, bien connus et appréciés, ne parlent plus à tout un chacun. Ils manquent de prestige et de visibilité. À l'étranger, la formation professionnelle supérieure est généralement incomprise. En effet, dans la plupart des pays, seules les hautes écoles se situent au degré tertiaire. Les avantages de la formation professionnelle supérieure sont méconnus en Suisse et à l'étranger et il faut donc y remédier.
Le Conseil fédéral est conscient que renforcer l'attrait de la formation professionnelle dans son ensemble est une priorité actuelle et que d'autres exigences existent à cet égard. Au sein de mon département, le Secrétariat d'État à la formation, à la recherche et à l'innovation a mené des discussions avec les partenaires de la formation professionnelle et il a procédé à une très large consultation à ce sujet. J'ai discuté des résultats de ces travaux avec les responsables des partenaires sociaux et le président de la Conférence suisse des directeurs cantonaux de l'instruction publique lors du Sommet national de la formation professionnelle le 20 novembre dernier. Nous avons approuvé plusieurs mesures, par exemple dans le domaine de la qualité de la formation.
Or, aujourd'hui, nous parlons de la formation professionnelle supérieure. Le présent paquet de mesures a pour but d'améliorer sa réputation et sa visibilité et de créer des conditions comparables au degré tertiaire. Ce projet répond à des exigences politiques de longue date visant à renforcer la formation professionnelle supérieure et notamment les écoles supérieures.
Le Conseil des États, cela a été dit, soutient la modification de la loi à l'unanimité. C'est un signe fort en faveur de la formation professionnelle supérieure. Votre commission préparatoire recommande également d'adopter le projet. Trois mesures sont incontestées. Premièrement, le droit à l'appellation "école supérieure" pour les prestations de filière de formation ES reconnue par la Confédération. Deuxièmement, l'introduction de l'anglais comme langue d'examen supplémentaire possible pour les examens professionnels fédéraux. Les langues nationales, c'est important de le souligner, restent au premier plan. Troisièmement, la flexibilisation de l'offre d'études postdiplômes dans les écoles supérieures.
Seuls les compléments de titres "Professional Bachelor" et "Professional Master" ont donné lieu à davantage de discussions. Si une nette majorité soutient les compléments de titres sur le principe, leur mise en oeuvre est toutefois jugée de manière différente. Je me réjouis de la large approbation de la solution proposée par le Conseil des États et votre commission. Cette solution est largement soutenue par les acteurs de la formation professionnelle. Nous avons discuté et examiné ce sujet au cours des dernières années de manière approfondie.
Il faut le dire, il s'agit aussi d'un compromis. "Professional Bachelor" et "Professional Master" sont introduits en tant que compléments qui viennent seulement s'ajouter aux titres existants. Les compléments de titres tels qu'ils sont proposés présentent, d'ailleurs, plusieurs avantages. Ils permettent de valoriser de manière adéquate les compétences pratiques qui sont au coeur de la formation professionnelle. Ils indiquent clairement que les diplômes de la formation professionnelle supérieure font partie du degré tertiaire. Ils permettent d'améliorer la réputation des diplômes en Suisse et rendent les diplômes davantage reconnaissables à l'étranger. Les diplômés de la formation professionnelle supérieure ne retirent aucun nouveau droit ou nouvelle obligation de l'introduction des compléments de titres. Ces derniers n'ont, en effet, aucun effet sur la prise en compte des acquis dans les hautes écoles ou sur les revendications salariales. Les compléments de titres ne modifient pas non plus le système éducatif puisque les titres protégés actuels dans les langues officielles restent au premier plan. Enfin, il est important de souligner que la distinction avec les diplômes des hautes écoles est garantie. En allemand, on dit "Die Fachrichtung bleibt".
J'en viens à la minorité Durrer, qui propose un complément de titre spécial pour les filières de formation des écoles supérieures : "Professional Bachelor en", suivi du nom de l'orientation. Avec cette variante, le complément de titre, par exemple "Professional Bachelor en éducation sociale" ou "Professional Bachelor in Sozialpädagogik" deviendrait de facto un titre à part entière. En effet, le complément de titre serait si parlant que le titre dans les langues officielles ne serait plus nécessaire, et donc, plus utilisé dans la pratique. La primauté des titres actuels dans les langues officielles, souhaitée par le Conseil fédéral et par les partenaires de la formation professionnelle, serait ainsi contournée. Cette variante entraînerait donc un rapprochement avec les titres des hautes écoles. Les profils distincts des écoles supérieures et des hautes écoles ne seraient plus aussi bien identifiables. Le Conseil fédéral estime que la délimitation avec les hautes écoles doit être maintenue à un niveau élevé. La distinction entre les examens professionnels fédéraux et les filières de formation ES est déjà assurée, puisque les compléments de titre ne peuvent être portés qu'avec les titres protégés dans les langues officielles.
Je vous propose donc vraiment et instamment de suivre la majorité de votre commission et de rejeter cette proposition de minorité.
Les compléments de titre "Professional Bachelor" et "Professional Master", ainsi que les autres mesures proposées, vont nous permettre d'améliorer la notoriété, la visibilité et la réputation de la formation professionnelle supérieure en Suisse et à l'étranger, sans modifier ni renchérir le système. Un système éducatif bien coordonné, avec des chances égales pour tous les domaines de formation, est dans l'intérêt tant de l'économie que des individus et de la société.
Je vous propose donc d'entrer en matière et de suivre la proposition de la majorité de votre commission et la décision du Conseil des États.
Kolly Nicolas · Mit-M · Nationalrat · Freiburg · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Monsieur le conseiller fédéral, vous avez expliqué de manière très judicieuse l'importance de la formation professionnelle, de la formation duale, dans notre pays et la nécessité de ce projet de loi pour améliorer sa réputation - c'est le mot que vous avez utilisé. Or, le problème de la formation duale, c'est qu'au niveau de l'école obligatoire, les enseignants dévalorisent très régulièrement cette formation et envoient les bons élèves au gymnase et les moins bons en apprentissage. Que pouvez-vous dire par rapport à cela et à ce que cette modification apportera pour résoudre ce problème ?
Votre prédécesseur Johann Schneider-Ammann avait fait le constat, il y a quelques années, que plus les cantons envoyaient les jeunes au gymnase, plus le chômage des jeunes était élevé. Quel est votre constat par rapport à cela ?
Parmelin Guy · VPBR-M · Bundesrat · Waadt
Monsieur le conseiller national Kolly, il y a plusieurs questions. Je crois qu'il faut distinguer la formation professionnelle initiale. Nous avons travaillé avec les partenaires de la formation professionnelle, mais aussi avec tous les milieux concernés pour la suite. Je rappelle que cela fait six ans que nous discutons de ce projet. Il était proche d'être accepté, et puis il y a eu en dernière minute, au Conseil fédéral, ce qu'on dit en bon vaudois "une menée", qui a fait échouer le projet. Nous avons pris le temps de rediscuter avec tout le monde. Le but, c'est qu'il n'y ait que des gagnants, c'est d'avoir une solution gagnant-gagnant. Avec ce projet, on va dans ce sens, comme je l'ai dit, avec une délimitation très claire.
Le second problème que vous soulevez est bien connu : on le voit, le taux de chômage des jeunes est beaucoup plus bas dans les cantons où la formation professionnelle est mise en avant. Mais je crois qu'il faut distinguer les deux choses. C'est un projet qui a été travaillé avec l'ensemble des partenaires de la formation professionnelle et ils sont tous derrière ce projet.
Wasserfallen Christian · Mit-M · Nationalrat · Bern · FDP-Liberale Fraktion
Eine Vorbemerkung: Ich bedauere es sehr, dass die Berufsbildung plötzlich akademische Titel tragen wird. Das wird zu einer Akademisierung der Berufsbildung führen. Ich komme gleich zu meiner konkreten Frage: Sie wollen, dass jetzt ein Bachelortitel für die Fachausweise, für den HF-Abschluss, vergeben wird. Gleichzeitig soll der Fachhochschulabschluss auch mit einem Bachelor erfolgen. Da gibt es bei den Absolventen eine Spannweite von 750 bis über 5000 Lernstunden, und alle sollen einen Bachelor kriegen. Ist das wirklich eine gute Idee, Herr Bundesrat?
Parmelin Guy · VPBR-M · Bundesrat · Waadt
Monsieur le conseiller national Christian Wasserfallen, c'est une solution de compromis qui a longtemps été discutée. Maintenant, il faut trancher une fois pour toutes. Nous estimons que ce projet apporte la meilleure distinction et qu'il ne fait que des gagnants. C'est pourquoi je suis critique.
Vous critiquez peut-être ce compromis, mais avec la proposition de la minorité, on aurait encore davantage de risques - vous parlez d'académisation - d'être encore plus proche de l'académisation. Maintenant, on a un projet qui a obtenu une large majorité. Il est soutenu par les partenaires sociaux, les partenaires de la formation professionnelle et le Conseil des États. C'est à vous de décider.
Candinas Martin · Mit-M · Nationalrat · Graubünden · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Im Gegensatz zu Kollege Wasserfallen gratuliere ich Ihnen zu diesem Gesetz, ich frage Sie, Herr Bundesrat, aber an: Wieso halten Sie den Antrag der Minderheit Durrer nicht für die bessere Lösung? Schliesslich geht es ja auch um den Titelzusatz, damit mehr Klarheit herrscht: Wurde der Abschluss im Holzbau gemacht oder in der Pflege? Entsprechend haben sich Gastrosuisse, Hotelleriesuisse, DP Suisse, die Conférence Suisse des Écoles Supérieures in der Vernehmlassung alle für die Version gemäss Antrag der Minderheit Durrer ausgesprochen. Was spricht wirklich dagegen?
Parmelin Guy · VPBR-M · Bundesrat · Waadt
Monsieur le conseiller national Candinas, je l'ai dit tout à l'heure, mais je le répète volontiers : la distinction - c'est une des parties du projet - entre les examens professionnels fédéraux et les filières de formation ES est déjà assurée, puisque ces compléments de titres ne peuvent être portés qu'avec les titres protégés dans les langues officielles. Le titre "Professional Bachelor" suivi du nom de l'orientation - vous avez parlé de "Professional Bachelor en éducation sociale" - se suffit à lui-même. Le risque, c'est que les titres dans les langues officielles ne soient plus utilisés dans la pratique. Dans le contexte international, la traduction anglaise simplifiée est proposée - c'est l'article 44a de la loi fédérale sur la formation professionnelle - et permet déjà de suivre ce principe. En anglais, les écoles supérieures peuvent utiliser le terme de "Professional Bachelor in" suivi du nom de l'orientation. Ce qu'on veut éviter, c'est une confusion qui n'amènerait pas les avantages souhaités par ce compromis. Mais, je le répète, c'est une solution de compromis qui a été longuement discutée, et maintenant c'est à vous de décider.
Nicolet Jacques · Mit-M · Nationalrat · Waadt · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Monsieur le conseiller fédéral, M. Kolly a évoqué tout à l'heure la proportion de jeunes qui vont au gymnase. Pour notre canton, le canton de Vaud, il y a 45-50 ans, 12 pour cent des jeunes allaient au gymnase, alors qu'aujourd'hui ils sont 40 pour cent à aller au gymnase. Je sais que nous traitons la loi fédérale sur la formation professionnelle, mais ne pensez-vous pas qu'il faut également renforcer la qualité et le niveau de l'orientation professionnelle dans les écoles ?
Parmelin Guy · VPBR-M · Bundesrat · Waadt
Monsieur le conseiller national Nicolet, vous savez que beaucoup de compétences sont en mains des cantons et il est toujours très intéressant de voir comment les différents cantons approchent cette question, notamment les cantons de Suisse centrale ou de Suisse orientale. Cela se remarque au championnat suisse des métiers Swiss Skills ; on voit le nombre de médailles d'or que les jeunes de ces cantons obtiennent. Ces jeunes sont directement en contact avec le marché du travail. Il y a aussi un taux de chômage plus bas. On doit montrer que cette voie-là est utile, parce qu'elle permet d'être directement en contact avec le marché du travail.
Ce qu'il faut assurer, c'est la perméabilité du système, par exemple, la possibilité de commencer par un apprentissage, et après d'aller à l'université, ou le contraire. Certains peuvent suivre la voie que j'ai suivie : j'ai d'abord fait un gymnase, puis je ne suis pas allé à l'université, mais j'ai fait un apprentissage. C'est ce qu'on doit assurer ; cette perméabilité à l'intérieur du système.
Les cantons restent libres. On voit que certains cantons ont peut-être un peu trop insisté sur la voie académique et maintenant, il est difficile de revenir en arrière. Mais ils le font aussi et il y a aussi des succès dans des cantons qui sont allés trop loin. Lors des derniers championnats suisses, j'ai vu avec plaisir que mon canton et le canton de Genève avaient aussi eu des médailles d'or.
Riem Katja · Mit-F · Nationalrat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
La plus grande partie est claire, ici, en tribune. On aimerait juste encore une fois clarifier que le titre du programme de formation reconnu au niveau fédéral va sûrement figurer sur le diplôme. Cela reste inchangé, que vous choisissiez la variante de la minorité ou celle de la majorité. On vous remercie donc de soutenir la variante la plus facile qui est celle de la majorité.
Prelicz-Huber Katharina · Mit-F · Nationalrat · Zürich · Grüne Fraktion
Ich danke dem Bundesrat für die Ausführungen. Ich nehme das Thema der Titel auch im Deutschen noch einmal auf, zur Klärung, wie es gemäss Antrag der Mehrheit aussehen würde, wie es auch die grosse Mehrheit der Organisationen der Arbeitswelt (OdA) wollte und wie es auch die Idee des Bundesrates und des Ständerates ist.
Absolvierende einer eidgenössischen Berufsprüfung oder eines eidgenössisch anerkannten Bildungsweges der höheren Fachschulen kriegen neu einen Titelzusatz "Professional Bachelor", zusammen mit dem geschützten Titel in der Amtssprache. Der Master ist beim Antrag der Minderheit gar nicht betroffen.
Ein konkretes Beispiel: Mit einer eidgenössischen Berufsprüfung heisst es dann beispielsweise "Projektleiter oder Projektleiterin Schreinerei mit eidgenössischem Fachausweis, Professional Bachelor". Bei einem Bildungsgang der höheren Fachschule würde es dann heissen: "Diplomierte Sozialpädagogin oder diplomierter Sozialpädagoge, Professional Bachelor". Bei beiden Bildungswegen gilt der Zugang durch eine Lehre auf der Ebene des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ), also mindestens drei Jahre, und beide sind nachher auf der Tertiärstufe angesiedelt. Zur Unterscheidung bei der Berufsprüfung, das heisst, dass man dann auch sieht, ob jemand von einer Berufsprüfung oder von einer höheren Fachschule herkommt: Bei der Berufsprüfung heisst es "eidgenössischer Fachausweis", und dann wird "Professional Bachelor" angehängt. Bei den höheren Fachschulen heisst es beispielsweise "diplomierter Sozialpädagoge" oder "diplomierte Sozialpädagogin", und dann wird "Professional Bachelor" angehängt. Im Englischen ist das Ganze dann vereinfacht, damit es im Ausland auch tatsächlich verstanden wird. Im Fall der Berufsprüfung heisst es dann "Carpentry Project Manager, Professional Bachelor" und im Fall der höheren Fachschule "Professional Bachelor in Social Work".
Die Variante gemäss Minderheitsantrag würde bei der höheren Fachschule eine Verkomplizierung bedeuten und zu Unklarheit führen. Es würde dann heissen: "diplomierte Sozialpädagogin oder diplomierter Sozialpädagoge höhere Fachschule, Professional Bachelor in Sozialpädagogik". Es gäbe also eine zweimalige Nennung. Bei der englischen Bezeichnung gibt es keinen Unterschied.
Deshalb bitten wir Sie nochmals, die Variante der Mehrheit zu wählen. Denn es ist der Wunsch der OdA, keine Änderung oder Verdrängung der aktuellen Titel der höheren Berufsbildung vorzunehmen, weil diese bestens verankert sind. Aber mit dem englischen Titel sollen diese Titel für das Ausland vereinfacht und verständlich sein. Da sind sich die Minderheit und die Mehrheit wiederum einig. Aber es soll in der Amtssprache keine Verwechslung zwischen dem Weg der Berufsprüfung und dem Weg der Fachhochschulen geben. Da heisst es dann eben beispielsweise "Bachelor in sozialer Arbeit".
Damit bitte ich Sie noch einmal: Unterstützen Sie die Mehrheit.
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Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen
L'entrée en matière est décidée sans opposition
Bundesgesetz über die Berufsbildung
Loi fédérale sur la formation professionnelle
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress; Ziff. I Einleitung; Art. 28 Abs. 1bis, 2, 2bis; 29 Abs. 3, 3bis, 5; 29a
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule ; ch. I introduction ; art. 28 al. 1bis, 2, 2bis ; 29 al. 3, 3bis, 5 ; 29a
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des États
Angenommen - Adopté
Art. 44a
Antrag der Mehrheit
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Antrag der Minderheit
(Durrer, Blunschy, Brizzi, Marti Min Li, Meier Andreas, Revaz, Rosenwasser, Roth Pasquier, Zryd)
Abs. 1 Bst. a
a. "Professional Bachelor", wenn der Titel durch eine eidgenössische Berufsprüfung erworben wurde;
Abs. 1 Bst. c
c. "Professional Bachelor in [Fachrichtung]", wenn der Titel durch einen eidgenössisch anerkannten Bildungsgang an einer höheren Fachschule erworben wurde.
Art. 44a
Proposition de la majorité
Adhérer à la décision du Conseil des États
Proposition de la minorité
(Durrer, Blunschy, Brizzi, Marti Min Li, Meier Andreas, Revaz, Rosenwasser, Roth Pasquier, Zryd)
Al. 1 let. a
a. "Professional Bachelor", si le titre a été obtenu à la suite d'un examen professionnel fédéral ;
Al. 1 let. c
c. "Professional Bachelor en [orientation]", si le titre a été obtenu par une filière de formation reconnue par la Confédération, proposée par une école supérieure.
Abstimmung
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit ... 105 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit ... 85 Stimmen
(4 Enthaltungen)
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Art. 62 Abs. 1 Einleitung; 63 Abs. 1 Einleitung; 63a; 73; 73b; Ziff. II
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 62 al. 1 introduction ; 63 al. 1 introduction ; 63a ; 73 ; 73b ; ch. II
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des États
Angenommen - Adopté
Abstimmung
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 168 Stimmen
Dagegen ... 24 Stimmen
(2 Enthaltungen)
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Le président (Page Pierre-André, président): Les deux conseils ayant pris des décisions concordantes, l'objet est prêt pour le vote final.