AS 2004 2017
Bundesgesetz
über die Ausrichtung von Finanzhilfen
an das Verkehrshaus der Schweiz
vom 19. Dezember 2003
Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
gestützt auf Artikel 69 Absatz 2 der Bundesverfassung1,
nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 10. September 20032,
beschliesst:
Art. 1
Der Bund kann im Rahmen der bewilligten Kredite dem Verkehrshaus der Schweiz eine Finanzhilfe für den Betrieb des musealen Kernbereichs gewähren.
Die Bundesversammlung bewilligt mit einfachem Bundesbeschluss den Zahlungsrahmen für eine mehrjährige Periode.
Art. 2
Die Finanzhilfe wird nur ausgerichtet, wenn:
der Kanton und die Stadt Luzern sowie die Innerschweizer Kantone sich an der Finanzierung des Verkehrshauses der Schweiz angemessen beteiligen;
Auftrag und Leistungen des Verkehrshauses der Schweiz in einem Leistungsvertrag verbindlich geregelt sind;
das Verkehrshaus der Schweiz die Aufgliederung in eine Betriebsgesellschaft für die kommerziellen Aktivitäten und in eine Stiftung für den musealen Kernbereich umsetzt, ein Betriebs- und Finanzierungskonzept vorlegt und ein effizientes Betriebs- und Finanzcontrolling führt.
Art. 3
Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.
Es gilt bis zum 31. Dezember 2007.
Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.
Nationalrat, 19. Dezember 2003 Ständerat, 19. Dezember 2003 Der Präsident: Max Binder Der Präsident: Fritz Schiesser Der Protokollführer: Ueli Anliker Der Sekretär: Christoph Lanz
Ablauf der Referendumsfrist und Inkraftsetzung
Sofern nicht bis zum 8. April 20043 das Referendum ergriffen wird, tritt dieses Gesetz am1. Mai 2004 in Kraft.
6. April 2004 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates |
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Der Bundespräsident: Joseph Deiss |
Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz |
Die Referendumsfrist für dieses Gesetz ist am 8. April 2004 unbenützt abgelaufen (Bundeskanzlei), BBl 2003 8209.