BBl 2003 8209
Bundesgesetz über die Ausrichtung von Finanzhilfen an das Verkehrshaus der Schweiz
Ablauf der Referendumsfrist: 8. April 2004
Bundesgesetz über die Ausrichtung von Finanzhilfen an das Verkehrshaus der Schweiz
vom 19. Dezember 2003
Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf Artikel 69 Absatz 2 der Bundesverfassung1, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 10. September 20032, beschliesst:
Art. 1 1 Der Bund kann im Rahmen der bewilligten Kredite dem Verkehrshaus der Schweiz eine Finanzhilfe für den Betrieb des musealen Kernbereichs gewähren. 2 Die Bundesversammlung bewilligt mit einfachem Bundesbeschluss den Zahlungsrahmen für eine mehrjährige Periode.
Art. 2 Die Finanzhilfe wird nur ausgerichtet, wenn: a. der Kanton und die Stadt Luzern sowie die Innerschweizer Kantone sich an der Finanzierung des Verkehrshauses der Schweiz angemessen beteiligen; b. Auftrag und Leistungen des Verkehrshauses der Schweiz in einem Leistungsvertrag verbindlich geregelt sind; c. das Verkehrshaus der Schweiz die Aufgliederung in eine Betriebsgesellschaft für die kommerziellen Aktivitäten und in eine Stiftung für den musealen Kernbereich umsetzt, ein Betriebs- und Finanzierungskonzept vorlegt und ein effizientes Betriebs- und Finanzcontrolling führt.
Ausrichtung von Finanzhilfen an das Verkehrshaus der Schweiz. BG
Art. 3 1 Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.
2 Es gilt bis zum 31. Dezember 2007.
3 Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.
Nationalrat, 19. Dezember 2003 Ständerat, 19. Dezember 2003 Der Präsident: Max Binder Der Präsident: Fritz Schiesser Der Protokollführer: Ueli Anliker Der Sekretär: Christoph Lanz
Datum der Veröffentlichung: 30. Dezember 20033 Ablauf der Referendumsfrist: 8. April 2004
3 BBl 2003 8209