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AS 2024 747

Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE)

Präambel

Der Schweizerische Bundesrat

verordnet:

I

Die Verordnung vom 24. Oktober 20071 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit wird wie folgt geändert:

Art. 42 Abs. 2bis2bis Sind in den Stagiaires-Abkommen keine Höchstzahlen für Bewilligungen festgelegt, so kann das SEM an Ausländerinnen und Ausländer, die vom Geltungsbereich dieser Abkommen erfasst werden, Kurzaufenthaltsbewilligungen im Rahmen der Höchstzahlen nach Anhang 1 Ziffer 9 erteilen.

II

Die Anhänge 1 und 2 erhalten die neuen Fassungen gemäss Beilage.

III

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2025 in Kraft.

27. November 2024

Im Namen des Schweizerischen Bundesrates

Die Bundespräsidentin: Viola Amherd
Der Bundeskanzler: Viktor Rossi

(Art. 19−19b und 42 Abs. 2bis)

Höchstzahlen für Kurzaufenthaltsbewilligungen

1. Die Höchstzahlen für Kurzaufenthaltsbewilligungen für Personen nach Artikel 19 werden insgesamt auf 4000 festgesetzt:

  • a. Höchstzahlen für die Kantone: 2000

Zürich

399

Schaffhausen

17

Bern

232

Appenzell A.Rh.

10

Luzern

92

Appenzell I.Rh.

3

Uri

7

St. Gallen

114

Schwyz

31

Graubünden

49

Obwalden

8

Aargau

128

Nidwalden

9

Thurgau

53

Glarus

8

Tessin

95

Zug

46

Waadt

182

Freiburg

58

Wallis

70

Solothurn

54

Neuenburg

41

Basel-Stadt

72

Genf

148

Basel-Landschaft

57

Jura

17

  • b. Höchstzahl für den Bund: 2000

2. Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025.

3. Die durch die Änderung vom 29. November 20232 dieser Verordnung freigegebenen, aber noch nicht ausgeschöpften Kontingente können weiterhin beansprucht werden. Sie werden der Höchstzahl des Bundes (Ziff. 1 Bst. b) angerechnet.

4. Die Höchstzahlen für Kurzaufenthaltsbewilligungen für Personen nach Artikel 19a werden insgesamt auf 3000 festgesetzt:

1. Januar–31. März

1. April–30. Juni

1. Juli–30. September

1. Oktober–31. Dezember

750

750

750

750

5. Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 und werden quartalsweise freigegeben.

6. Die durch die Änderung vom 29. November 2023 dieser Verordnung freigegebenen, aber noch nicht ausgeschöpften Kontingente können weiterhin beansprucht werden. Sie werden auf das erste Quartal des Folgejahres übertragen.

7. Die Höchstzahlen für Kurzaufenthaltsbewilligungen für Personen nach Artikel 19b werden insgesamt auf 1400 festgesetzt:

1. Januar–31. März

1. April–30. Juni

1. Juli–30. September

1. Oktober–31. Dezember

350

350

350

350

8. Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 und werden quartalsweise freigegeben.

9. Die Höchstzahlen für Kurzaufenthaltsbewilligungen für Personen, die vom Geltungsbereich des Abkommens vom 11. Oktober 20243 zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika über den Austausch von Praktikantinnen und Praktikanten sowie jungen Berufsleuten erfasst werden (Art. 42 Abs. 2bis), werden auf 300 pro Kalenderjahr festgesetzt. Der nicht genutzte Restbestand wird nicht auf das folgende Jahr übertragen.

(Art. 20−20b)

Höchstzahlen für Aufenthaltsbewilligungen

1. Die Höchstzahlen für Aufenthaltsbewilligungen für Personen nach Artikel 20 werden insgesamt auf 4500 festgesetzt:

  • a. Höchstzahlen für die Kantone: 1250

Zürich

249

Schaffhausen

11

Bern

145

Appenzell A.Rh.

6

Luzern

58

Appenzell I.Rh.

2

Uri

4

St. Gallen

71

Schwyz

20

Graubünden

31

Obwalden

5

Aargau

80

Nidwalden

5

Thurgau

33

Glarus

5

Tessin

59

Zug

29

Waadt

114

Freiburg

36

Wallis

44

Solothurn

33

Neuenburg

26

Basel-Stadt

45

Genf

92

Basel-Landschaft

36

Jura

11

  • b. Höchstzahl für den Bund: 3250

2. Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025.

3. Die durch die Änderung vom 29. November 20234 dieser Verordnung freigegebenen, aber noch nicht ausgeschöpften Kontingente können weiterhin beansprucht werden. Sie werden der Höchstzahl des Bundes (Ziff. 1 Bst. b) angerechnet.

4. Die Höchstzahlen für Aufenthaltsbewilligungen für Personen nach Artikel 20a werden insgesamt auf 500 festgesetzt:

1. Januar–31. März

1. April–30. Juni

1. Juli–30. September

1. Oktober–31. Dezember

125

125

125

125

5. Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 und werden quartalsweise freigegeben.

6. Die durch die Änderung vom 29. November 2023 dieser Verordnung freigegebenen, aber noch nicht ausgeschöpften Kontingente können weiterhin beansprucht werden. Sie werden auf das erste Quartal des Folgejahres übertragen.

7. Die Höchstzahlen für Aufenthaltsbewilligungen für Personen nach Artikel 20b werden insgesamt auf 2100 festgesetzt:

1. Januar–31. März

1. April–30. Juni

1. Juli–30. September

1. Oktober–31. Dezember

525

525

525

525

8. Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 und werden quartalsweise freigegeben.